DE8809937U1 - Pfostenverbinder - Google Patents

Pfostenverbinder

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    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B3/00Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
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Description

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DEFLEX-Dichtsysteme GmbH, Stresemannstraße 37, 4100 Duisburg Pfostenverbinder
Die Erfindung betrifft einen Pfostenverbinder für Rahmenprofile, insbesondere für Fensterrahmenprofile gemäß den im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Merkmalen.
Pfostenverbinder dieser Art dienen zur Verbindung eines Pfostens mit einem Rahmenprofil, wie es beispielsweise vom Fensterrahmenbau her bekannt ist. Durch zwei Pfostenverbinder wird ein beispielsweise vertikal angeordneter Pfosten an dem oben und unten anschließenden Querprofil des Rahmens befestigt. Es versteht sich, daß mit solch einer F'fostenverbindung auch ein horizontal angeordneter Pfosten an den seitlich anschließenden Rahmenteilen befestigbar ist. Zum besseren räumlichen Verständnis wird jedoch im Folgenden ausschließlich die Befestigung eines vertikalen Pfostens an horizontalen Rahmenprofilen beschrieben.
Eine derartige Pfostenverbindung ist sowohl bei einem Flügelrahmen (dies ist der Rahmenteil, der aufklappbar oder kippbar ist und in dem die eigentliche Scheibe gehalten ist) als auch bei einem Blendrahmen (dies ist der im Mauerwerk verankerte Teil des Fensterrahmens} einsetzbar.
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Ein bekannter Pfostenverbinder dieser Art ist T-förmig ausgebildet. Der Steg dieses Pfostenverbinders wird in das Pfostenprofil eingeführt und dann mit dem Pfostenprofil fest verschraubt. Anschließend werden die Schenkel dieses T-
> Stücks an der Innenseite des Rahmenprofils angeschraubt. Ein
Pfostenverbinder dieser Art ist beispielsweise aus der EP
&iacgr; 0 149 686 bekannt.
Zwar ermöglichen solche T-förmigen Pfostenverbinder, sofern dieses T-Stück mit dem Pfosten verschraubt ist, ein kraftschlüssiges Anziehen des Pfostens an das Rahmenprofil, doch sind die Schrauben zur Befestigung der Schenkel am Rahmen- \ profil, insbesondere bei Blendrahmenausführungen, sichtbar,
was bei modernen, voll verkleideten Rahmen unerwünscht ist.
\ Desweiteren ist die Festigkeit einer solchen Pfostenverbin-
\ dung, insbesondere bei Torsions- und Biegebeanspruchung
\ nicht sehr hoch.
Es sind weiterhin Pfostenverbinder bekannt, die etwa quaderförmig ausgebildet sind und einen zur formschlüssigen Aufnahme des Pfostens ausgebildeten Querschnitt aufweisen. Ein solcher Pfostenverbinder wird zunächst in das Pfostenprofil eingeschoben und dann durch einen Querbolzen mit
- diesem fest verbunden. Sodann wird der Pfosten mit dem darin
; sitzenden Pfostenverbinder auf das Rahmenprofil gesetzt
und durch eine das Rahmenprofil durchsetzende Gewindeschrau-
&idiagr; be befestigt, die in einer an der Rahmenseite des Pfosten-
verbinders angeordneten Gewindelängsbohrung eingeschraubt
) ist.
Diese Weiterentwicklung des Pfostenverbinders bietet zwar
den Vorteil der nicht sichtbaren Schraubbefestigung am Rahmenprofil, hat jedoch den erheblichen Nachteil, daß diese Verbindung nur dort anwendbar ist, wo das Rahmenprofil an der dem Pfosten abgewandten Seite frei zugänglich ist. Ein
kraftschlüssiyür Einbau dieser Pfostenverbinder ist bei spielsweise dann nicht möglich, wenn zwei Pfosten kreuzartig von beiden Seiten auf das Rahmenprofil stoßen. In solchen Fällen hat man sich bisher damit begnügt, zunächst die Pfostenverbinder mit dem Rahmenprofil zu verschrauben und dann die Pfosten aufzusetzen und mit dem Querbolzen zu sichern. Dies hat jedoch den Nachteil, daß die Pfosten nicht kraftschlüssig am Rahmenprofil anliegen, wodurch die Festigkeit <ier Konstruktion erheblich beeinträchtigt wird. Desweiteren ist dieser Pfostenverbinder nicht für hoch beanspruchte Verbindungen geeignet, da aufgrund der pfostenmittigen Befestigung am Rahmenprofil die Torsions- und Biegesteifigkeit dieser Verbindung relativ schwach ist. Dies führt in der Praxis dazu, daß je nach Lage und Dimensionierung des Pfostens unterschiedliche Pfostenverbinder eingesetzt werden. Hierdurch «erden die Fertigungs- und Lagerhaltungskosten für die Pfostenverbinder erhöht, zudem steigen die Montagekosten aufgrund der Vielfalt der Systeme und der damit erforderlichen Lehren, Dichtungen und dergleichen.
Durch den fehlenden Kraftschluß zwischen Pfosten und Rahmenprofil treten zudem Dichtigkeitsprobleme in diesem Bereich auf, da die üblicherweise zwischen Pfosten und Rahmenprofil eingegliederte Dichtung nicht genügend angepreßt wird. Auch hat sich die Montage dieser Verbindung in der Praxis als sehr kompliziert und wenig praktikabel erwiesen.
Ausgehend von dem letztgenannten Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen gattungsgemäßen Pfostenverbinder unter Vermeidung der eingangs genannten Nachteile so auszubilden, daß diasar. universell für sämtliche Pfosten-Rahmenprof!!verbindungen eines bestimmten ?rof'lsystems verwendbar ist.
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Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung mit den im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmalen gelöst.
Der erfindungsgemäße Pfostenverbinder kann je nach Anforderungen wahlweise mit oder ohne Bügel eingesetzt werden. Beim Einsatz ohne Bügel erfolgt die Befestigung in bekannter Weise derart, daß zunächst der Pfostenverbinder in den Pfosten eingeschoben und über einen Querbolzen mit dem Pfosten verschraubt wird. Sodann wird der Pfosten zusammen mit dem Pfostenverbinder durch eine das Rahmenprofil durchsetzende Schraube mit diesem verspannt, indem diese Schraube in die Längsbohrung des Pfostenverbinders eingeschraubt wird.
Soll der Pfosten jedoch im Bereich eines Pfostenkreuzes oder dort angebracht werden, wo das Rahmenprofil an der dem Pfosten abgewandten Seite nicht zugänglich ist, dann wird dieser Pfostenverbinder rahmenseitig mittels des in der Querausnehmung liegenden Bügels befestigt. Bei einem Pfostenkreuz wird ein Pfosten in üblicher Weise durch eine das Rahmenprofil durchsetzende, in den Pfostenverbinder eingreifende Schraube befestigt, während der andere Pfosten dann mittels des in der Querauenehmung des anderen Pfostenverbinders liegenden Bügele am Rahmenprofil festgelegt wird. Die Verbindung wird vorzugsweise so ausgelegt, daß der Bügel in dem optisch verdeckten Bereich des Rahmenprofils angeschraubt wird. Diese Befestigungsart hat den Vorteil, daß beide Pfosten kraftschlüasig an das Rahmenprofil angezogen werden können, wodurch die Stabilität der Verbindung erheblich gesteigert wird. Desweiteren ist die Montage eines solchen Pfoetenkreuzes im Vergleich zu bekannten Ausführungen erheblieh vereinfacht.
Zudem kann der Pfoetenverbinder auch bei einer Befestigung durch eine das Rahmenprofil durchsetzende Schraube zusätzlich durch den Bügel befestigt werden, wenn die Pfostenverbindung für erhöhte Belastung ausgelegt werden soll.
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Vorteilhaft weist der Pfostenverbinder gemäß Anspruch 2 an seiner Rahmenseice eine Bohrung auf, die fluchtend zu einer Gewindebohrung im Stegbereich des Bügels angeordnet ist. Hierdurch können Bügel und Pfostenverbinder durch eine Gewindeschraube fest miteinander verbunden werden, wodurch die exakte Montage erleichtert wird.
Zweckmäßigerweise ist die Bohrung an der Rahmenseite des Pfostenverbinders gemäß Anspruch 3 so ausgebildet, daß der Schraubenkopf der den Pfostenverbinder mit dem Bügel verbindenden Schraube bündig innerhalb des Pfostenverbinders angeordnet ist. Anstelle einer Stufenbohrung kann beispielsweise beim Einsatz einer Senkkopfschraube auch eine konische Einsenkung vorgesehen sein, die den Schraubenkopf aufnimmt und abstützt.
Um dem Bügel, insbesondere bei Torsionsbelastungen eine ausreichende Abstützung innerhalb des Pfostenverbinders zu geben und somit diä auf den Pfostenverbinder wirkenden Kräfte sicher auf den Bügel zu übertragen, sollte der Bügel innerhalb des Pfostenverbinders so weit wie möglich abgestützt sein. Hierzu können gemäß Anspruch 4 seitliche, die pfostenparallelen Stegteile des Bügels quer zum Rahmenprofil abstützende Führungen am Pfostenverbinder angeordnet sein, die aufgrund ihrer seitlichen Anordnung den Bügel wirksam abstützen.
Zweckmäßigerweise ist zusätzlich innerhalb der Querausnehmung gemäß Anspruch 5 eine Aufnahme für den Bügel vorgesehen, die den rahmenparallelen Stegteil des Bügels aufnimmt. Diese Aufnahme bildet einerseits eine Auflagefläche für den Bügel und stützt diesen andererseits zusätzlich an seinen Seitenflächen ab. Die Abstützung nach oben erfolgt dann einerseits durch den Kraftschluß zwischen dem Bügel und dem Rahmenprofil und andererseits durch die Schraube, mit dsr Pfostsnverbinde:: und Bügel verschraubt sind^
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Vorteilhaft sind Bügel und Querausnehmung des Pfostenverbinders so aufeinander abgestimmt, daß der Bügelsteg formschlüssig in den Pfostenverbinder eingliederbar ist. Der Formschluß ist zweckmäßigerweise so ausgelegt, daß der Bügel in seiner bestimmungsgemäßen Stellung innerhalb des Pfostenverbinders nur in Richtung zum Pfosten ausweichen kann. Ein Ausweichen in diese Richtung ist jedoch in eingebauter Lage durch die vorbeschriebenen Schraubverbindungen nicht möglich, so daß der Bügel allseits innerhalb des Pfostenverbinders gehalten ist.
Zweckmäßigerwe,i,se werden die Bügelschenkel entsprechend dem angesetzten Rahmenprofil so ausgebildet, daß sie bündig in einer Nut dieses Profils liegen und somit zusätzlich abgestützt und optisch unauffällig sind (Anspruch 7).
Um die Bügel möglichst unauffällig und flach bauend zu befestigen, sind die Bohrungen in den Schenkelenden des Bügels zur bündigen Aufnahme von Befestigungsschrauben ausgebildet (Anspruch 8). Vorteilhaft ist eine konische Ausbildung der Bohrungen, die einerseits den Schraubenkopf einer Senkkopfschraube aufnimmt und zugleich eine große Auflagefläche für den Schraubenkopf bildet, was hinsichtlich der Kraftübertragung günstig ist.
Hochbelastete Pfostenverbindungen können gemäß Anspruch 9 mit zusätzlichen Befestigungswinkeln abgestützt werden. Solche Winkel können L-förmig ausgebildet sein und sind zweckmäßigerweise zusammen mit einem Schenkelende des Bügels am Rahmenprofil und andererseits am Pfosten befestigt. Vorteilhaft sind dann an beiden Schenkelenden des Bügels solche Befestigungswinkel angebracht.
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Vorteilhaft ist der Kopfteil des Pfostenverbinders gemäß Anspruch 10 zu seinem freien Ende hin verjüngt ausgebildet, un die Aufnahme des Pfostenprofils zu erleichtern. Ein möglicherweise am Pfostenprofil vorstehender Grat wird dann beim Einführen des Pfostenverbinders an die Profilwandung gedrückt und braucht vorher nicht gesondert entfernt zu werden.
Insbesondere bei horizontal angeordneten Pfosten ist eine Ausbildung gemäß Anspruch 11 von Vorteil. Hierbei weist der Pfostenverbinder eine parallel zum Rahmenprofil angeordnete umlaufende Nut auf, die zur Aufnahme eines Dichtrings, beispielsweise eines O-Rings vorgesehen ist. Dieser Dichtring dichtet den Kopfteil des Pfostenverbinders gegenüber dem Pfostenprofil ab, wodurch ein unerwünschter Wassereintritt in das Pfostenprofil wirksam verhindert wird.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines in den figuren dargestellten Ausführungsbeispiels näher beschrieben. Es zeigen:
Figur 1 eine hälftig im Längsschnitt dargestellte Seitenansicht eines Pfostenverbinders mit zugehörigem Bügel;
Figur 2 einen Längsschnitt längs der Schnittlinie H-II in Figur 1 und
Figur 3 eine Draufsicht auf einen Pfostenverbinder mit eingegliedertem Bügel.
Der anhand der Figuren dargestellte Pfostenverbinder weist einen Formkörper 1 auf, der etwa quaderförmig ausgebildet ist. Dieser Formkörper 1 ist ein Hohlkörper mit vier Seitenwänden 2-5, einem Boden 6 und einer Deckwand 7. Die nachfolgende Beschreibung bezieht sich auf diw Darstellung nach
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Figur 1, in welcher der Formkörper 1 stehend, d. h. mit seiner Längsachse 8 vertikal angeordnet ist. Eine solche Anordnung ergibt sich beispielsweise bei der Verbindung eines horizontalen Rahmenprofils mit einem von oben darauf stoßenden Pfosten (Rahmenprofil und Pfosten sind in den Figuren nicht dargestellt).
Der Querschnitt des Formkörpers 1 ist entsprechend dem verwendeten Pfostenprofil ausgebildet. In der dargestellten Ausführung ist der Formkörper 1 zum Einsatz in einen im Querschnitt rechteckigen Stahlkern eines Pfostenprofils ausgebildet. Um das Einführen des Formkörpers 1 in das Pfostenprofil zu erleichtern sind die oberen Teile der Seitenwände 2-5 abgesetzt und zur Deckwas.d 7 schräg zulaufend ausgebildet. Der untere Teil der in Figur 1 linken Seitenwand 5 ist zurückspringend ausgebildet. Zwischen dem oberen und unteren Teil dieser Seitenwand 5 ist ein vorspringender Steg 9 angeformt, der zur Abstützung des Pfostenprofils dient. Die Deckwand 7 schließt den Formkörper 1 nach oben hin glatt ab.
Im Boden 6 sind zwei in Figur 1 hintereinanderliegende Bohrungen 10 und 11 vorgesehen. Die in Figur 1 hintere Bohrung 10 ist abgestuft ausgebildet, derart, daß der Kopf einer darin angeordneten Gewindeschraube 12 vollständig innerhalb der Bohrung 10 liegt und durch den Absatz in Achsrichtung abgestützt wird.
Zwischen Deckwand 7 und Boden 6 ist etwa parallel zu den Seitenwänden 2 und 4 eine Zwischenwand 13 angeordnet, die auf halber Länge eine Stufe aufweist, so daß der obere und untere Teil dieser Wand 13 zueinander versetzt verlaufen. Im Bereich dieser Stufe ist ein etwa zylindrischer Körper 14 angeformt, der den oberen und unteren Teil der Zwischenwand 13 verbindet. In diesem zylindrischen Körper 14 ist
eine in Zylinderachsrichtung verlaufende Querbohrung 15 des Formkörpers 1 vorgesehen. Die Querbohrung 15 liegt parallel zu dem nicht dargestellten Rahmenprofil und dient zur Befestigung des Formkörpers 1 innerhalb des Pfostenprofils. Das Pfostenprofil wird hierzu fluchtend zur Querbohrung 15 ebenfalls mit Bohrungen versehen, wonach der Formkörper 1 in das Pfostenprofil eingeführt und durch zwei seitliche Schrauben mit diesem fest verbunden wird. Diese hier nicht dargestellten seitlichen Schrauben schneiden sich in die Querbohrung 15 ein, wodurch ein fester Verbund hergestellt wird.
Der Formkörper 1 weist zwei parallel zur Querbohrung 15 und zum Rahmenprofil laufende durchgehende Querausnehmungen 16 und 17 auf, deren Ausbildung in Figur 2 dargestellt ist. Während die vordere (in Figur 2 rechte) Querausnehmung 16 ausschließlich fertigungstechnisch bedingt ist, dient insbesondere der untere Teil der Querausnehmung 17 (unterhalb des Zylinderkörpers 14) im wesentlichen konstruktiven Zwecken. Diese Querausnehmung 17 dient zum Einführen eines Bügels 18 in den Formkörper 1. Dieser Bügel 18 ist zu den Seiten und nach unten formschlüssig innerhalb des Formkörpers 1 eingegliedert. Der Formkörper weist hierzu eine im Bodenbereich der Querausnehmung 17 ausgebildete Aufnahme 19 auf, die den Bügelsteg 20 seitlich und nach unten hin abstützt. Die Aufnahme 19 ist hierzu entsprechend dem Bügelquerschnitt ausgebildet. Innerhalb dieser Aufnahme 19 mündet die Bohrung 10. Fluchtend zu dieser Bohrung 10 ist im Steg 20 des Bügels 18 eine Gewindebohrung 21 vorgesehen. Der Bügel 18 ist über die von unten durch die Bohrung 10 durchgeführte Schraube mit dem Formkörper fest, jedoch lösbar verbunden.
Dar Bügel 18 ist aus Flachmaterial geformt und weist einen im Bereich des Formkörpers 1 liegenden, in Seitenansicht (Figur 1) U-förmigen Steg 20 auf, an dessen Enden sich parallel zuH Rahiaenprofil verlaufende Schenkel 22 erstrecken,
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deren zum Rahmenprofil gewandte Unterseite in Höhe der Unterseite des Formkörpers 1 liegt. Im Endbereich sind die Schenkel 22 breiter als der übrige Teil des Bügels 18 ausgebildet und weisen zwei Bohrungen 23 und 24 auf. Diese Bohrungen dienen zur Schraubbefestigung des Bügels 18 am Rahmenprofil. |i Die endseitige Bohrung 23 ist an ihrer Oberseite zur bündi-
I gen Aufnahme einer Senkkopfschraube abgesenkt. I Der Steg 20 des Bügels 18 wird in seinem pfostenparallelen I Bereich seitlich der Querausnehmung 17 zusätzlich durch
k Führungen abgestützt, die einerseits durch die Seitenwand
I 4 und in den Zeichnungen nicht dargestellte Anformungen an
;V den Seitenwänden 3 und 5 gebildet sind. Diese Führungen
f liegen in Einbaulage zusammen mit dem Bügelsteg 20 innerhalb
&psgr; des Pfostenprofils.
:!; Der Bügel 18 dient zur Befestigung des Formkörpers 1 und des
|? damit verbundenen Pfostens am Rahmenprofil. Er kann wahlweise als zusätzliche Befestigung zu der in der Bohrung 11
If durch das Rahmenprofil geführten Schraube oder als alterna
tive Befestigung zu dieser Schraube eingesetzt werden, wenn 7 ein Einführen der Schraube von der Unterseite des Rahmenpro-
&iacgr; fils her nicht möglich ist. Dann wird der Bügel 18 durch
* zwei Schrauben 25, die durch die Bohrungen 23 in den Schonet kelenden 22 geführt sind, mit dem Rahmenprofil befestigt.
iZur weiteren Stabilisierung der Pfostenverbindung können an den Schenkelenden 22 L-förmige Befestigungswinkel 26 I vorgesehen sein. Diese Befestigungswinkel 26 werden mit
1 ihrem pfostenparallelen Teilen am Pfosten schraubbefestigt,
oder aber bei entsprechender Pfostenprofilausbildung formschlüssig in beispielsweise schwalbenschwanzförmig ausgebildete Nuten des Pfostens eingeschoben. Der bügelparallele Teil eines Befestigungswinkels 26 weist ebenfalls zwei fluchtend zu den Bohrungen 23 und 24 angeordnete Bohrungen auf.
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durch d'; .&iacgr; <3er &Ggr;effaetigungewinkel 26 zusammen mit ein«m Schen kelende 22 am Rahmenprofil schraubbefestigt ist. Alternativ kann der Befestigungswinkel 26 auch, wie dargestellt, durch eine Schraube 27 mit dem Schenkelende 22 des Bügels 18 verbunden sein und mit der Schraube 25 unter Eingliederung des Schenkels 22 mit dem Reifenprofil verschraubt sein.
Wie die Figuren 1 und 2 veranschaulichen, ist im unteren
Bereich des riOsteiiVBibinueis eine &zgr; ähmeüpäjf ällel aüyeulu-
iiete, umlaufende, im Querschnitt halbkreisförmige Nut 28 vorgesehen. Die Nut 28 erstreckt sich im unteren Bereich der Seitenwände 2 und 4 sowie in den Seitenwänden 3 und 5, wo sie an den pfostenparallelen Teilen des Bügelstegs 20 fortgesetzt ist. Diese umlaufende Nut 28 ist zur Aufnahme eines Dichtrings 29 in Form eines O-Rings vorgesehen, der den Pfostenverbinder gegenüber dem Pfostenprofil abdichtet. Desweiteren Kann zwischen der Aufnahme 19 und dem Bügelsteg 20 eine elastische Dichtung vorgesehen sein. Der Dichtring 29 ist insbesondere bei horizontal angeordnetem Pfosten zweckmäßig, um zu verhinderen, daß seitlich in das Pfostenprofil Wasser eindringt.
In der dargestellten Ausführung sind der Bügel 18, die Befestigungswinkel 26 sowie der Formkörper 1 als Gußteile ausgebildet. Sie können beispielsweise aus Zinkdruckguß, Hartkunststoff oder einem anderen geeigneten Werkstoff hergestellt sein. L/Bj. Bügel 18 und die Befestigungswinkel 26 können auch aus Flachstahl hergestellt sein.
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Bezugszeichenaufstellung ;
1 - Formkörper I
2 - Seitenwand \
3 - Seitenwand ?!
4 - Seitenwand
5 - Seitenwand
6 - Boden
7 - Deckwand
8 - Längsachse ( 9 - Steg
10 - Bohrung
11 - Bohrung
12 - Schraube
13 - Zwischenwand
14 - Zylinderkörper
15 - Querbohrung
16 - vordere Querausnehmung
17 - hintere Querausnehmung
18 - Bügel
19 - Aufnahme
20 - Steg
21 - Gewindebohrung ( 22 - Schenkel
2S- Bohrung
24 - Bohrung
25 - Schraube
26 - Befestigungswinkel
27 - Schraube
28 - Nut
29 - Dichtring

Claims (11)

Schutzansprüche:
1. Ffostenverbinder für Rahmenprofile, insbesondere für Fensterrahmenp^ofile, mit einem zur formschlüssigen Aufnahme des Pfostens ausgebildeten Querschnittsprofil, mit einer Querbohrung zur Aufnahme eines den Pfosten zum Pfostenverbinder festlegenden Bolzens und mit einer an der Rahmenseite des Pfostenverbinders angeordneten Längsbohrung zur Aufnahme einer den Pfostenverbinder am Rahmenprofil festlegenden Schraube, dadurch gekennzeichnet, daß der Pfostenverbinder (1) eine parallel zum Rahmenprofil verlaufende durchgehende Querausnehmung (17) zur Aufnahme eines den Pfostenverbinder (1) am Rahmenprofil festlegenden Bügels (18) aufweist.
2. Pfostenverbinder nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet , daß der Pfostenverbinder (1) an seiner Rahmenseite (6) eine Bohrung (10) aufweist, die fluchtend zu einer vorzugsweise mit einem Gewinde versehenen Bohrung im Stegbereich (20) des Bügels (18) angeordnet ist.
Telefon (O2 34) 5 1&THgr; 57/58/59 · Telrafax |02.&ogr;&Idigr;4) ti od l'a ' &Tgr;&thgr;&Iacgr;&rgr;&khgr;·&thgr;25 361 swop d · Telegr. Stuhlmannpatent OofVMerzbank AQ., Bochum. Nr. 3 &THgr;&THgr;4 7Ü2 · "Po^t'glrcVontb Essen 74 47-431 · Bitte Akten-Nr. und Datum angeben
3. Pfostenverbinder nach Anspruch 2,dadurch gekennzeichnet , daß die Bohrung (10) an der Rahmenseite (6) des Pfostenverbinders (1) zur Aufnahme einer Kopfschraube (12) als Stufenbohrung ausgebildet ist.
4. Pfostenverbinder nach mindestens einem der Ansprüche
1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Pfostenverbinder (1) seitliche, die pfostenparallelen Stegteile des Bügels (18) quer zum Rahmenprofil abstützende Führungen aufweist.
5. Pfostenverbinder nach mindestens einem der Ansprüche
1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Pfostenverbinder (1) innerhalb der Querausnehmung (17) eine den rahmenparallelen Stegteil des Bügels (18) abstützende Aufnahme (19) aufweist.
6. Pfostenverbinder nach mindestens einem der Ansprüche
1 bis 5,dadurch gekennzeichnet, daß der Bügelsteg (20) formschlüssig in den Pfostenverbinder (1) eingegliedert ist.
7. Pfostenverbinder nach mindestens einem der Ansprüche
1 bis 6,dadurch gekennzeichnet, daß die Bügelschenkel (20) zum bündigen Eingliedern in eine Nut des Rahmenprofils ausgebildet sind.
8. Pfostenverbinder nach mindestens einem der Ansprüche
1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (22) dee Bügels (18) Bohrungen (23, 24) tür Aufnahme von Befestigungsschrauben (25) aufweisen.
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9. Pfostenverbinder nach mindestens einem der Ansprüche
1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Pfostenverbinder (1) durch einen Befestigungswinkel (26) zusätzlich am Pfosten abstützbar ist, der einerseits zusammen mit einem Schenkel (22) des Bügels (18) am Rahmenprofil und andererseits am Pfosten befestigt ist.
10. Pfostenverbinder nach mindestens einem der Ansprüche
1 bis 9,dadurch gekennzeichnet, daß der Kopfteil zur formschlüssigen Aufnahme des Pfostenprofils zu seinem freien Ende (7) hin verjüngt ausgebildet ist.
11. Pfostenverbinder nach mindestens einem der Ansprüche
1 bis 10,dadurch gekennzeichnet, daß eine parallel zum Rahmenprofil angeordnete umlaufende Nut (28) zur Aufnahme eines den Pfostenverbinder gegenüber dem Pfostenprofil abdichtenden Dichtring (29) vorgesehen ist.
DE8809937U 1988-08-04 1988-08-04 Pfostenverbinder Expired DE8809937U1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0569986A1 (de) * 1992-05-15 1993-11-18 Hans-Dieter Niemann Verbindung für winklig aneinanderstossende Hohlprofilstäbe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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