DE883358C - Einrichtung zur Behandlung von Stoffen, insbesondere von Fluessigkeiten, mittels Ultraschallschwingungen - Google Patents

Einrichtung zur Behandlung von Stoffen, insbesondere von Fluessigkeiten, mittels Ultraschallschwingungen

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Publication number
DE883358C
DE883358C DES5782D DES0005782D DE883358C DE 883358 C DE883358 C DE 883358C DE S5782 D DES5782 D DE S5782D DE S0005782 D DES0005782 D DE S0005782D DE 883358 C DE883358 C DE 883358C
Authority
DE
Germany
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treatment
vibrations
treatment room
transducer
reflector
Prior art date
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Expired
Application number
DES5782D
Other languages
English (en)
Inventor
Eugen Dr Rer Nat Sauter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
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Publication of DE883358C publication Critical patent/DE883358C/de
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K11/00Methods or devices for transmitting, conducting or directing sound in general; Methods or devices for protecting against, or for damping, noise or other acoustic waves in general
    • G10K11/18Methods or devices for transmitting, conducting or directing sound
    • G10K11/26Sound-focusing or directing, e.g. scanning
    • G10K11/28Sound-focusing or directing, e.g. scanning using reflection, e.g. parabolic reflectors

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Physical Water Treatments (AREA)
  • Physical Or Chemical Processes And Apparatus (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Behandlung von Stoffen, insbesondere von Flüssigkeiten, mittels Ultraschallschwinqungen Das Patent 759 999 betrifft eine neue Einrichtung zur Behandlung von insbesondere flüssigen Stoffen mittels Ultraschall, wobei es möglich ist, in besonders vorteilhafter Weise verhältnismäßig sehr große Ultraschallenergien in -einem Punkte der Einrichtung zu konzentrieren. Der Gegenstand des genannten Patents zeichnet sich dadurch au.s, daß auf einer oder auf jeder der beiden energieabgehenden Seiten des Schwingers ein im Querschnitt parabelförmig ausgebildeter, als Reflektor für die Schwingungen wirkender Belhandlungsbehälter angeordnet ist. Das zu behandelnde Gut gelangt in der Einrichtung auf seinem Behandlungsweg in den Brennpunkt des die Form eines Rotationsparaboloids aufweisenden Behandlungsbehälters und unterliegt somit der verstärkten Einwirkung der erzeugten Ultraschallschwingungen.
  • Es hat sich gezeigt, daß bei Einrichtungen der vorgenannten Art auf der einen oder den beiden schallabstrahlenden Flächen des Quarzschwingers in bezug auf die Wirkung der auf diese Flächen reflektierten Energie zwei -verschiedene Bereiche .entstehen. Dieser Umstand hat seinen Grund darin, daß bei der Verwendung der in -Frage stehenden Reflektoren auf einen Teil der jeweiligen Schwingerfläche nur ein Teil der von der betreffenden Schwingerfläche senkrecht abgestrahlten Energie auf diese wieder senkrecht und konphas zurückgelangt, während dies bei einem anderen Teil der Energieabstrahlenden Fläche nicht in dieser Weise eintritt. Um nun eine möglichst große und gleichmäßige Aufschaukelung der Amplitude des Schwingquarzes zu erreichen, ist es aber erforderlich, daß die ganze Quarzplatte möglichst gleichmäßig der Einwirkung der reflektierten Energie unterliegt. Es besteht also die Aufgabe, die Behandlungseinrichtung so auszubilden, daß möglichst alle von dem Quarzschwinger senkrecht ausgehenden Schwingungen wieder senkrecht und konphas auf diesen reflektiert werden.
  • Die Erfindung- gibt nun eine Anweisung, wie diese vorgenannte, insbesondere in bezug auf den Wirkungsgradeines Schwingquarzes besonders vorteilhafte Wirkung einer gleichmäßigen Reflexion der von dem Schwinger abgegebenen Energie erreicht wird. Die Erfindung besteht in einer Einrichtung zur Behandlung von Stoffen, insbesondere von Flüssigkeiten, mittels Ultraschallschwingungen eines Quarzschwingers mit planparallelen Platten gemäß Patent 759 999 und zeichnet sich dadurch aus, daß der jeweils über einer energieabgebenden-Fläche des Schwingers angeordnete, im Schnitt parabelförmige und als Behandlungsbehälter ausgebildete Reflektor für die Schwingungen an der Stelle, an der die auftreffenden Schwingungen nicht senkrecht auf die Schwingerfläche reflektiert würden, eine Aussparung aufweist, die derart überdacht ist, daß die Innenfläche der Überdachung die auf sie auftreffenden, von der- Schwingeroberfläche senkrecht ausgehenden Schwingungen in der Hauptsache wieder senkrecht und konphas auf die Schwingeroberfläche oder auf eine Membran reflektiert.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung erläutert bzw. in schematischer Form beispielsweise dargestellt.
  • So zeigt die Fig. i schematisch eine Einrichtung mit im Querschnitt pärabolförmig ausgebildetem und über dem -Quarzschwinger angeordnetem Behandlungsraum und die Richtung der Schwingungen sowie die Ausbildung der ungleichmäßigen Zonen auf der Schwingerfläche, während in den Fig. 2 und 3 zwei verschiedenartige Ausbildungen, des Erfindungsgegenstandes im Aufriß dargestellt sind.
  • In der Fig. i ist der Quarzschwinger mit i und der im Querschnitt parabolförmig ausgebildete Behandlungsraum mit 2 bezeichnet. Der Brennpunkt im Behandlungsraum trägt das Bezugszeichen F. Wie die Figur zeigt, treffen mit Ausnahme der Schwingungen, die in der senkrechten Mittelachse des Geräts liegen, alle von der durch eine Pfeilstrecke a angezeigten Fläche des Quarzschwingers 'ausgehenden und von dem Reflektor reflektierten Schwingungen, im Gegensatz zu den von der übrigen energieabgebenden und den Behandlungsraum begrenzenden Fläche des Schwingers, nicht mehr senkrecht auf die Abstrahlungsfläche des Quarzes. Dadurch entstehen die bereits genannten Nachteile in bezug auf die Ausbildung der Amplitude der Quarzplatte und die Belastung.
  • In der Fig 2 ist eine Einrichtung gemäß der Erfindung dargestellt, bei- der Maßnahmen getroffen sind, die auch eine senkrechte und konphase Reflexion der Schwingungen auf die in Fig. i durch die Pfeillinie d angedeutete Fläche des Ouarzschwingers herbeiführen. In der Fig.2 ist ebenso wie in Fig. i der Quarzschwinger mit dem Bezugszeichen i, die parabolförmige Begrenzung des Behandlungsraums mit 2 und der Brennpunkt im Behandlungsraum mit F bezeichnet. Die Zu- und Abführung des zu behandelnden Gutes erfolgt wie bei der Einrichtung gemäß dem Hauptpatent durch die Zu- und Abführungsleitungen 3 und 4, wobei die Abführungsleitung so in den Behan.dlungraum hineingeführt ist, daß ihre innere Öffnung in unmittelbarer Nähe des Brennpunktes F liegt. Auch die in der Fig. i durch die Pfeillinie a angedeutete Fläche ist in der Fi.g. 2 auf die gleiche Weise kenntlich gemacht. In ungefähr den gleichen Abmessungen, die diese Fläche aufweist, ist, und zwar senkrecht über dieser, in der Begrenzung 2 des Behandlungsraums eine Aussparung, die mit der Überdachung 5 gegen dieAußenatmosphäre abgeschlossen ist. Diese Überdachung besteht aus einer seitlichen, normalerweise senkrecht stehenden Begrenzung, die mit dem Reflektor 2 verbunden ist, und aus einer waagerecht liegenden Platte 5'. Das Ableitungsrohr 4 für das behandelte Gut ist in dem dargestellten Fall durch diese Platte hindurchgeführt. Es steht natürlich nichts im Wege, die Leitung auch durch die seitliche Begrenzung der Überdachung zu führen. Die von der durch die Pfeillinie a angedeuteten Fläche des Schwingers i ausgehenden Schwingungen treffen nun auf die waagerecht liegende Ab schlußplatte 5' der Abdeckung 5 und «erden von dieser senkrecht und konphas auf die energieabstrahlende Ausgangsfläche des Quarzschwingers zurückgeworfen. Damit ist also die Möglichkeit einer großen und gleichmäßigen Vergrößerung der Amplitude der Quarzplatte erreicht. Wie bereits erwähnt, gelangen bekanntlich @ sämtliche -von dem angedeuteten Bereich der schallabstrahlendenFläche des Schwingers ausgehenden Schwingungen in den. Brennpunkt F und treffen von dort durch nochmalige Reflexion an der Innenfläche des Parabolreflektors wieder senkrecht und konphas auf dem Schwinger auf. Die günstigsten Bedingungen werden bei der Einrichtung gemäß Fig. 2 erreicht, wenn der Axia,lschnitt des Reflektors der Gleichung y2-2.hix genügt (p1 = Halbparameter).
  • Der Radius der reflektierenden Kreisfläche ist zweckmäßig zu zu wählen (a1 = Höhe des Paraboloids).
  • Sofern nun in dem Teil des Behandlungsraums, der über der durch die Pfeillinie a angedeuteten Fläche liegt, stehende Schwingungen zustande komtuen sollen, muß der Abstand b (Fig. 2) der zweckmäßig aus Metall bestehenden Platte 5' der Überdachung 5 von der schallabgebenden Fläche des Quarzes ein ungeradzah:liges Vielfaches einer Viertelwellenlänge sein.
  • Außer den beiden Bedingungsgleichungen (ai-i bis fas sind ganze positive Zahlen) muß noch die Gleichung erfüllt werden. In dieser Gleichung ist n; nicht willkürlich wählbar, da b der Ungleichung genügen muß.
  • Es ist aber auch möglich, den Gegenstand der Erfindung in der Weise auszubilden, daß in der Überdachung ein oder mehrere weitere Behandlungsräume entstehen. So ist in der Fig. 3 eine Einrichtung dargestellt, in der die Überdachung 5 einen zweiten Behandlungsraum bildet. Der erste und Hauptbehandlungsraum für das zu beschallende Gut wird, wie bei der Einrichtung gemäß Fig.2, von dem Quarzschwinger i und von dem Reflektor 2 begrenzt. Die Flüssigkeit strömt durch den Anschlußstu.tzen 3 in den Behandlungsraum ein und durch die Leitung d. aus diesem Raum wieder heraus. Dabei gelangt sie ebenfalls wieder, wie in der Einrichtung nach Fig. 2, in die Zone einer besonders intensiven Ultraschalleinwirkung, die beim Brennpunkt F liegt. Durch die Leitung 4 fließt das Gut in die Überdachung 5, deren untere Begrenzung durch eine Membran 6 und deren seitliche Begrenzung durch einen im Querschnitt parabolförmigen Reflektor 7 gebildet wird. Aus diesem zweiten Behandlungsraum strömt .das behandelte Gut durch die Leitung 8 aus.
  • Das zu. behandelnde Gut erfährt also in der Einrichtung nach Fig. 3 eine doppelte Behandlung mit Ultraschallschwingungen, und zwar wird -es in dem ersten Behandlungsraum stehenden Schwingungen ausgesetzt, deren Amplitude größer ist als die der fortschreitenden Schwingungen bei gleicher aufzuwendender Leistung. Im zweiten Behandlungsraum gelangt die durch das Rohr .a. von der ersten Kav itationszone F1 des ersten Behandlungsraums abgeführte Flüssigkeit auf ihrem Weg durch den zweitenBehandlungsraum in die z-tveiteKavitationszone F@, in welcher eine nochmalige intensive Ultraschalleinwirkung erfolgt. Die Membran 6 und das Zuleitungsrohr q. sind bei der Einrichtung möglichst leicht ausgebildet. DerAbstand der Membran vom Quarzschwinger beträgt vorteilhafterweise ein ganzzahliges Vielfaches einer halben Wellenlänge.
  • Für den Parabolreflektor 7 des zweiten Behandlungsraums gelten an Stelle der entsprechenden Gleichungen für den ersten Behandlungsraum folgende Bedingungen: Der dem zweiten Behandlungsraum bzw. Reflektor zukommende, in der Zeichnung 3 durch. gestrichelte Linien angedeutete Bereich der von dem Quarzschwinger abgestrahlten Schwingungen kann durch entsprechende Wahl der Parameter und der Abmessungen der Parabolreflektoren so gewählt werden, daß eine nochmalige Zusammenfassung der Schwingungen in den meisten Fällen sich erübrigt. Es steht aber nichts im Wege, gegebenenfalls über dem zweiten Behandlungsraum noch weitere anzuordnen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Behandlung von Stoffen, insbesondere von Flüssigkeiten, mittels Ultraschallschwingungen eines Quarzschwingers mit planparallelen Flächen gemäß Patent 759 999, dadurch gekennzeichnet, daß der jeweils über einer energieabgebenden: Fläche des Schwingers angeordnete, imQuerschnitt para.helförmige und als Behandlungsbehälter ausgebildete Reflektor für die Schwingungen an der Stelle, an der die auftreffenden Schwingungen nicht senkrecht auf die Schwingerfläche reflektiert würden, eine Aussparung aufweist, die derart überdacht ist, daß die Innenfläche der Überdachung die auf sie auftreffenden, von der Schwingeroberfläche senkrecht ausgehenden Schwingungen in der Hauptsache wieder senkrecht und konphas auf die Schwingeroberfläche oder auf eine Membran reflektiert.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung als zweiter Behandlungsraum für das zu behandelnde Gut ausgebildet und nach außen durch einen im Querschnitt parabolförmigen Reflektor und gegenüber dem ersten Behandlungsraum durch eine Membran begrenzt ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der ersten Abdeckung noch eine oder mehrere übereinanderliegende Abdeckungen angeordnet sind.
DES5782D 1942-03-22 1942-03-22 Einrichtung zur Behandlung von Stoffen, insbesondere von Fluessigkeiten, mittels Ultraschallschwingungen Expired DE883358C (de)

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DE (1) DE883358C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0300319A3 (en) * 1987-07-22 1990-05-09 Siemens Aktiengesellschaft Piezoelectric driven resonance system for ultrasonic atomising of a fluid
EP4462814A4 (de) * 2022-01-05 2025-11-19 Niterra Co Ltd Ultraschallwellenerzeugungsvorrichtung und ultraschallwellenerzeugungssystem

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0300319A3 (en) * 1987-07-22 1990-05-09 Siemens Aktiengesellschaft Piezoelectric driven resonance system for ultrasonic atomising of a fluid
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