DE883377C - Auslasssteuerung fuer Stroemungskreislaeufe - Google Patents

Auslasssteuerung fuer Stroemungskreislaeufe

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DE883377C
DE883377C DEV3946D DEV0003946D DE883377C DE 883377 C DE883377 C DE 883377C DE V3946 D DEV3946 D DE V3946D DE V0003946 D DEV0003946 D DE V0003946D DE 883377 C DE883377 C DE 883377C
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DE
Germany
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Expired
Application number
DEV3946D
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English (en)
Inventor
Fritz Kugel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JM Voith GmbH
Original Assignee
JM Voith GmbH
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D33/00Rotary fluid couplings or clutches of the hydrokinetic type
    • F16D33/18Details

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Details Of Gearings (AREA)

Description

  • Auslaßsteuerung für Strömungskreisläufe Die Erfindung betrifft eine Auslaßsteuerung für Strömungskreisläufe (Wandler oder Kupplungen) und bezweckt eine Regelung der zur Kühlung aus dem Innern des Kreislaufes abfließenden Flüssigkeitsmenge.
  • Zur Abführung der in Strömungsgetrieben und Strömungskupplungen entstehenden Wärme wird bekanntlich ein Teil der Getriebeflüssigkeit stets in Umlauf gehalten und erforderlichenfalls in einem Kühler rückgekühlt. Der Auslaß der Flüssigkeitsteilmenge aus dem Innern des Kreislaufes erfolgt dabei im allgemeinen über ständig offene Bohrungen, die vom Innern des Kreislaufes nach außen führen. Durch diese ständig offenen Bohrungen kann immer nur eine ganz bestimmte Flüssigkeitsmenge abfließen, die nur in einem bestimmten Betriebszustand, also etwa bei einem bestimmten Füllungsgrad., dem Maße der Erwärmung der Betriebsflüssigkeit entspricht. In allen andern Betriebszuständen ist die durch die Öffnungen abgespritzte Getriebeflüssigkeit entweder zu groß oder zu klein. Die Auslaßöffnungen können also, nur für einen Betriebszustand mit mittlerer Flüssigkeitserwärmung ausgelegt werden. Eine Verkleinerung des Auslaßquerschnittes der Öffnungen würde bei stärkerer Belastung eine zu starke Erwärmung der Flüssigkeit bedeuten., während durch eine Vergrößerung des Auslaßquerschnittes bei geringeren Belastungen zu viel Flüssigkeit zur Kühlung abgespritzt würde, so daß bei Strömungskupplungen beispielsweise der Schlupf nicht genügend klein gehalten werden könnte und außerdem der durch das Abspritzen, vön Flüssigkeit aus dem Kreislauf bedingte Energieverlust unnötig groß gemacht würde.
  • Zur Vermeidung dieser Nachteile ist bereits eine Auslaßsteuerung vorgeschlagen worden, bei welcher die Durchflußmenge vom Schlupf und damit von der Belastung abhängig ist, derart, daß bei starker Belastung eine größere Flüssigkeitsmenge durch den Strömungskreislauf durchgesetzt wird als bei kleiner Belastung. Auch die Steuerung der Durchflußmenge in Abhängigkeit von der Temperatur der Getriebeflüssigkeit ist bereits vorgeschlagen worden. Ein anderer bekannter Vorschlag, nach welchem der durch eine Pumpe bewirkte Kühlmittelumlauf zwischen Getriebe und Kühler in Abhängigkeit von der Temperatur der Getriebeflüssigkeit oder bei mehrstufigen Getrieben in Abhängigkeit von der Art des im Betrieb -befindlichen Kreislaufes gesteuert wird, löst nicht das hier vorliegende Problem. Nach diesem Vorschlag ist nämlich eine Regelung der aus dem jeweils in Betrieb befindlichen Kreislauf abfließenden Flüssigkeitsmenge nicht möglich. Dem in Betrieb befindlichen Kreislauf wird dabei nämlich unabhängig von seiner Belastung stets gleich viel Betriebsflüssigkeit entnommen. Aus diesem Grunde treten die obengenannten Nachteile auch bei dieser bekannten Einrichtung ..auf, bei welcher lediglich die im Vorrats-oder Sammelbehälter zur Auffüllung der Kreisläufe zurVerfügung stehende Getriebeflüssigkeit abhängig von ihrer Erwärmung oder abhängig davon, ob Wandler -.oder -Kupplung eingeschaltet ist; stärker oder weniger stark rückgekühlt wird.
  • Die Erfindung besteht darin, daß bei einer Auslaßsteuerung mit ständig offenen und zusätzlichen gesteuerten Auslaßöffnungen die zusätzlichen Ausla.ßöffnungen mit flüssigkeitsdruckgesteuerten Ventilen versehen werden, in deren Steuerleitung ein von der Temperatur der Getriebeflüssigkeit gesteuertes Absperrglied eingebaut ist. Solche flüssigkeitsdruckgesteuerte Auslaßventile haben sich als Schnellentleerventile für Strömungskreisläufe reit umlaufendem Behälter ausgezeichnet bewährt und versprechen auch in der hier vorgeschlagenen neuen Anwendung als zusätzliche temperaturgesteuerte Ventile einen vollen, Erfolg.
  • Bei normalen Betriebsverhältnissen spritzt bei einem mit einer solchen Einrichtung vorgesehenen Strömungskreislauf nur durch die ständig offenen Auslaßdüsen Betriebsflüssigkeit zur Rückkühlung in einem Behälter oder einem Kühler ab. Überschreitet dagegen, die Belastung ein. bestimmtes eingestelltes Maß so daß mehr Wärme anfällt als einerseits durch unmittelbare Wärmeabgabe des Strömungskreislaufes nach außen und andererseits durch die aus den ständig offenen Auslaßdüsen ab,-spritzende Flüssigkeit abgeführt werden kann, dann spricht der an geeigneter Stell,- eingebaute Thermostat an, und sperrt das in der Steuerleitung der flüssigkeitsdruckgesteuerten Ventile vorgesehene Ventil ab. Bei einer Ausführung der gesteuerten. Ventile nach der bekannten Art, bei welcher die Steuerleitung der A.uslaßventile an die Füllpumpen-Leitung angeschlossen ist -und die Ventile so lange geschlossen gehalten werden, wie die Füllpumpe Druck liefert, ist gemäß der Erfindung das Thermostatventil in den Anschluß der Steuerleitung an. die Füllpumpenleitung einzubauen.
  • Die beschriebene Auslaßsteuerung kommt in ersterLiniefürsolcheStrömungskreisläufe, Wändler oder Kupplungen., in Betracht, bei denen das austretende Öl in einer rotierenden Schale aufgefangen, und durch. ein Schöpfrohr gefaßt und über einen Kühler ohne Zwischenschaltung einer weiteren Pumpe dem Arbeitskreislauf des Getriebes wieder zugeführt wird. Bei einer solchen Anordnung ist man in der Größe des Flüssigkeitsumlaufes, wie er durch die am Umfang angebrachten Düsen bewirkt wird, infolge des begrenzten Schöpfvermögens des Schöpfrohres beschränkt. Sobald der Querschnitt der ständig offenen Düsen ein. bestimmtes Maß übersteigt, könnte eine vollständige Füllung des Kreislaufes nicht mehrerreicht und damit eine Zunahme des Schlupfes bzw. eine Abnahme des Wirkungsgrades nicht mehr vermieden. werden. Durch die zusätzlichen, gesteuerten Auslaßöffnungen wird diesem Mangel abgeholfen.
  • Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung werden zur Vermeidung von Pendelungen der Thermostat und das von diesem zu betätigende Ventil in der Steuerleitung unter7-wischenschaltung eines Leerhubes miteinander verbunden.
  • Irr der Zeichnung ist die- Erfindung in Ausführungsbeispielen dargestellt.
  • Abb. i zeigt eine hydraulische Kupplung mit . thermostatischer Steuerung zusätzlicher Auslaßventile; Abb. 2 zeigt in größerem Maßstab eine- Einzelgeit der Thermostatsteuerung.
  • Mit dem Pumpenrad i ist eine innere Schale 2 und eine äußere Schale 3 verbunden. In dem zwischen den beiden, Schälen befindlichen Raum ist ein Schöpfrohr q. angeordnet, das in dem feststehenden Gehäuse 5 gelagert ist. Das Schöpfrohr erfaßt die aus dem Kreislaufinnern durch" die -ständig offenen Düsen 6. ausströmende und in der äußeren. Schäle 3 einen Ring bildende Flüssigkeit und befördert sie über das Verteilgehäuse etwa in einen Behälter oder über einen Kühler zurück in den Kreislauf. Von dem Raum 7 des Verteilgehäuses führt eine Leitung 8 zu dem Röhrchen, 9, das die Steuerflüssigkeit in den Ringkanal ia spritzt, von dem die Steuerleitungen ii der-.gesteuerten Auslaßventile 17 ausgehen: In dem Raum 7 ist au ßerdem gegenüber dem Ein:laß, 12 der Leitung 8 ein bei Temperaturerhöhung sich ausdehnender Balgen 13 angeordnet, der von der vom Schöpfrohr geförderten Flüssigkeit umspült wird und .stets denen Temperatur aufweist. Das. freie Ende des Thermostaten ist als Ventilkörper ausgebildet und dient als Abschlußorgan für den, Einlaß der Zuführungsleitung 8 zur Steuerleitung der Auslaßventile. Solange die Temperatur der Betriebsflüssigkeit unter einer bestimmten Temperaturgrenze bleibt, ist das Thermostatventil offen, so daß die Steuerleitungen der zusätzlichen Auslaßventile mit Flüssigkeit versorgt und die Ventile geschlossen gehalten werden, Überschreitet jedoch die B,etrebsflüssiglc.eit eine gewisse Temperaturgrenze, so sperrt das Tbermostatventil die Flüssigkeitszufuhr zu den Steuerleitungen ab., was ein sofortiges Öffnen der zusätzlichen Auslaßventilee zur Folge hat. Auf dies-,- Weisse kann eine größere Flüssigkeitsmenge aus dem Kreislauf austreten und durch .das Schöpfrohr zur Kühlung in Umlauf versetzt werden. Beim Sinken der Temperatur werden dann in entsprechender Weise durch erneute Flüssigkeitszufuhr in die Steuerleitungen der Zusatzventile diese wieder geschlossen und, bei Kupplungen der Minimumschlupf wiederhergestellt. Um. ein Pendeln zu vermeiden, kann Vorsorge getroffen werden, daß das Öffnen und Schließen der zusätzlichen: Auslaßventile bei Temperaturen erfolgt, die etwa um 20 bis. 3o° auseinanderliegen. Zur genauen Einstellung der Temperaturgrenze, bei welcher die zusätzlichen Ventile ansprechen sollen, kann .das Thermostatventil genau eingestellt werden.
  • Falls es erwünscht ist, bei weiterem Temperaturanstieg trotz des vermehrtem Durchlusses, durch den Kreislauf noch weitere Auslaßventil.e zu öffnen, können deren Steuerleitungen durch weitere Thermostaten, beeinflußt werden, die ,etwa erst bei einer höheren Temperatur ansprechen.
  • Selbstverständlich stellt die Abb. i nur ganz schematisch ein Ausführungsbeispiel dar. Es sind noch verschiedene Ausführungen möglich, he'ispielsweise könnte der Thermostat ein mit einer Ausdehnungsflüssigkeit gefüllter Wärmefühler sein, der an geeigneter Stelle angeordnet und mit dem von ihm gesteuerten Ventif über ein Gestänge oder über eine Flüssigkeitsleitung verbunden ist.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel der Abb. 2 ist, wie ersichtlich, zwischen dem mit dem Thermostaten verbundenen Ventilstift 14 und dem als Schieber 15 ausgebildeten Ventilkörper -ein Leerhub, 16 eingeschaltet. Wenn demnach der Thermostat das Ventil. beispielsweise bei der Flüssigkeitstemperatur von 80° gerade in seine Schließstellung gebracht hat, bleiben die zusätzlichen Auslaßventile so lange offen und damit das Ventil 12, 13, 15 geschlossen, bis die Temperatur der Getriebeflüssigkeit auf .einen Betrag von etwa 6o° zurückgegangen ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Auslaßsteuerung für Strömungskreisläufe (Wandler oder Kupplungen), bei welchen die zur Rückkühlung der Getriebeflüssigkeit aus dem Innern des Strömungskreislaufes abfließende und in äußeren Umlauf versetzte Teilflüssigkeit in Abhängigkeit von der Belastung des Kreislaufes in ihrer Menge geregelt wird, mit ständig offenen, und zusätzlichen. gesteuerten Auslaßöffnungen, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlichen Auslaßöffnungen mit flüssigkeitsdruckgesteuerten Ventilen (17) versehen sind, in deren Steuerleitung (i i) ein von der Temperatur der Getriebeflüssigkeit gesteuertes Absperrglied eingebaut ist.
  2. 2. Auslaßsteuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Öffnen und Schließen der zusätzlichen Auslaßventi.le -etwa durch Anordnung eines Leerhubes (16) in dem Verbindungsgestänge zwischen dem Thermostaten (13) und denn hiervon gesteuerten Ventil (15) bei verschiedener Temperatur der Getriebeflüssigkeit erfolgt.
  3. 3. Auslaßsteuerun.g nach den Ansprüchen i und 2, gekennzeichnet durch die Anwendung bei Strömungskreisläufen mit umlaufendem Behälter und Schöpfrohrsteuerung.
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