DE884976C - Anordnung zur Erzielung einer definierten Schwaechung von ultrakurzen Wellen - Google Patents

Anordnung zur Erzielung einer definierten Schwaechung von ultrakurzen Wellen

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DE884976C
DE884976C DET914D DET0000914D DE884976C DE 884976 C DE884976 C DE 884976C DE T914 D DET914 D DE T914D DE T0000914 D DET0000914 D DE T0000914D DE 884976 C DE884976 C DE 884976C
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Germany
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ultra
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DET914D
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Hans Dr Phil Meinke
Rudolf Von Dr-Ing Radinger
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Telefunken AG
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Telefunken AG
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    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01P—WAVEGUIDES; RESONATORS, LINES, OR OTHER DEVICES OF THE WAVEGUIDE TYPE
    • H01P1/00—Auxiliary devices
    • H01P1/20—Frequency-selective devices, e.g. filters
    • H01P1/201—Filters for transverse electromagnetic waves
    • H01P1/202—Coaxial filters

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Adjustable Resistors (AREA)

Description

  • Anordnung zur Erzielung einer definierten Schwächung von ultrakurzen Wellen Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Erzielung einer definierten Schwächung von ultrakurzen, insbesondere Dezimeterwellen. Derartige Anordnungen werden insbesondere zur Eichung von Hochfrequenzgeräten gebraucht und es kommt bei ihnen darauf an, eine genau definierte Ausgangsspannung von meist sehr geringer Größe zu erhalten, wobei meist noch die weitere Forderung besteht, daß der Ersatzgenerator einen ganz bestimmten Innenwiderstand besitzen soll. Derartige kleine definierte Spannungen von regelbarer Amplitude lassen sich günstig bei einem kapazitiven Spannungsteiler erzeugen, bei dem das Spannungsteilverhältnis durch Regelung der einen Teilkapazität einstellbar ist. Abb. I zeigt das Prinzipschaltbild eines solchen Schwächungsgliedes, welches an einen an sich beliebigen Hochfrequenzsender gegebener Ausgangsspannung angeschlossen werden kann. Den Klemmen r und 2 des als Vierpol dargestellten Schwächungsgliedes wird eine meßbare Hochfrequenzspannung Uo zugeführt. Der Spannungsteiler wird durch die beiden Kapazitäten 5 und 6 gebildet, wobei die Längskapazität 5 über einen großen Bereich regelbar ist und im Vergleich zur Kapazität 6 einen kleinen Wert besitzt, so daß man ein Schwächungsverhältnis der Spannung U1/U2 bis zu ro-E, wie es für die praktischen Zwecke erforderlich ist, erhalten kann. Die Ausgangsspannung U1 wird an den Klemmen 3 und 4 abgenommen. Die Klemme 3 ist mit dem Verbindungspunkt der beiden Kapazitäten 5 und 6 über einen Ohmschen Widerstand 7 verbunden, welcher den Innenwiderstand des-zwischen den Klemmen 3 und 4 liegend zu denkenden Ersatzgenerators bestimmt. Schließt man die weiteren Hochfrequenzgeräte an den Klemmen 3, 4 über die üblichen koaxialen Kabel von 70 Ohm Wellenwiderstand an, so muß auch der Widerstand 7 etwa 70 Ohm betragen.
  • Gemäß der Erfindung wird ein derartiges Schwächungsglied für ultrakurze, insbesondere Dezimeterwellen derart ausgebildet, daß im Zuge einer koaxialen Energieleitung eine veränderbare Längskapazität.durch eine mit dem eingangsseitigen Innenleiterende fest verbundene metallische Platte und eine über einen festen Ohmschen Widerstand mit dem ausgangsseitigen Innenleiterende verschiebbar verbundene bewegliche Platte gebildet ist, deren Kapazität gegen den Außenleiter die feste Teilkapazität des Spannungsteilers bildet. Diese feste Teilkapazität wird insbesondere durch ein innen und außen metallisiertes, im Außenleiterrohr mit gutem Kontakt gleitend verschiebbares Keramikrohr gebildet, an dessen innerer Metallisierung die bewegliche Platte der veränderbaren Teilkapazität befestigt ist.
  • Die Erfindung soll an Hand des in Abb. 2 dargestellten Ausführungsbeispiels, welches speziell für Dezimeterwellen bemessen ist, dargestellt werden. Die veränderbare Teilkapazität des Spannungsteilers liegt zwischen, der mit dem eingangsseitigen Innenleiterende ii verbundenen festen Platte i2 und dem Metallklotz 13, welcher in dem Keramikrohr i4 eingelötet ist. Das Keramikrohr 14 ist innen und außen, z. B. durch Feuerversilberung, metallisiert, wobei sich jedoch die beiden Belegungen nicht über die Ränder erstrecken, also keinen Kontakt miteinander besitzen. Das Keramikrohr 14 ist in einem Metallrohr 15 angeordnet und mit diesem verlötet, welches seinerseits in dem Außenleiter 16 der Koaxialleitung gleitend verschiebbar ist. Zur Verschiebung ist das Rohr 15 mit einer Zahnstange r6 ausgerüstet, welche durch ein Ritzel 17 angetrieben wird. Die Verzahnung ist nur andeutungsweise in der Abbildung dargestellt. Durch Drehung des Ritzels 17 kann die veränderbare Teilkapazifät zwischen der festen Platte 12, und dem Metallblock 13 sehr exakt eingestellt werden.
  • Es ist .darauf zu achten, daß ,der Durchmesser des Rohres 16 unterhalb ,des für die Ausbildung von urigedämpften Hohlrohrwellen bei der Arbeitsfrequenz liegt. Ist dies der Fäll, so kann man den Vorgang so auffassen, .daß sich in dem Rohrteil zwischen -den Elektroden 12 und 13 Hohlrohrwellen vom E-Typus anregen, die eine exponentielle Schwächung mit dem Abstand zwischen den beiden Elektroden erfahren. Die Wellen höherer Ordnung werden sehr viel stärker geschwächt als die Grundwelle (E0-Welle), so daß man praktisch mit der E.-Welle allein rechnen kann. Trägt man die Schwächung auf einseitig logarithmischem Papier gegen den Abstand der beiden Elektroden auf, so erhält man eine Eichkurve, die eine Gerade darstellt bis auf den Teil sehr kleiner Abstände zwischen 12 und 13.
  • Innerhalb des Keramikzylinders 14 ist der Ohmsche Widerstand i8 angeordnet, welcher zwischen denn Metallblock 13 und der mit einer becherförmigen Vertiefung versehenen Schraube ig liegt. Die Schraube ig ist mit dem beweglichen Innenleiterteil 2o verschraubt, welches seinerseits in dem ausgangsseitigen Innenleiter 2i, dessen Ende rohrförmig ausgebildet ist, gleitet. Zwecks Zentrierung der ganzen Anordnung ist ein Abstandhalter 22@, z. B. aus Kunstharz, vorgesehen, welcher in ein entsprechendes Gewinde des gleitenden Rohres 15 eingeschraubt ist. Der Widerstand 18 besitzt z. B. die Größe von 70 Ohm, wenn der Wellenwiderstand der angeschlossenen Koaxialleitungen ebenfalls 70 Ohm beträgt. Bei einer Eingangsspannung von U, von i Volt lassen sich durch das beschriebene Schwächungsglied für 2ocm-Wellen Ausgangsspannungen von i his io-6 Volt erzielen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung zur Erzielung einer definierten Schwächung von ultrakurzen, insbesondere Dezimeterwellen, mit einem veränderbaren kapazitiven. Spannungsteiler, dadurch gekennzeichnet, daß im Zuge einer koaxialen Energieleitung eine veränderbare Längskapazität durch eine mit dem eingangsseitigen Innenleiterende fest verbundene metallische Platte und eine über einen festen Ohmschen Widerstand mit dem ausgangsseitigen Innenleiterende verschiebbar verbundene bewegliche Platte gebildet ist, deren Kapazität gegen -den Außenleiter die feste Teilkapazität des Spannungsteilers bildet.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die feste Teilkapazität durch ein innen und außen metallisiertes, im Außenleiterrohr mit gutem Kontakt verschiebbares Keramikrohr gebildet wird, an dessen innere M Ietallisierung die bewegliche Platte der veränderbaren Teilkapazität befestigt ist.
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