DE887100C - Schmaelzmittel - Google Patents

Schmaelzmittel

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DE887100C
DE887100C DEB7421D DEB0007421D DE887100C DE 887100 C DE887100 C DE 887100C DE B7421 D DEB7421 D DE B7421D DE B0007421 D DEB0007421 D DE B0007421D DE 887100 C DE887100 C DE 887100C
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DE
Germany
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aliphatic
chain
alcohols
branched
molecular weight
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Expired
Application number
DEB7421D
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English (en)
Inventor
Hans Dr Haussmann
Bruno V Dr Reibnitz
Gustav Dr Schwen
August Dr Spaeth
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BASF SE
Original Assignee
BASF SE
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Publication date
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Priority to SE381442A priority patent/SE107511C1/xx
Priority to FR883366D priority patent/FR883366A/fr
Priority to BE446276D priority patent/BE446276A/xx
Application granted granted Critical
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06MTREATMENT, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE IN CLASS D06, OF FIBRES, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR FIBROUS GOODS MADE FROM SUCH MATERIALS
    • D06M7/00Treating fibres, threads, yarns, fabrics, or fibrous goods made of other substances with subsequent freeing of the treated goods from the treating medium, e.g. swelling, e.g. polyolefins
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06MTREATMENT, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE IN CLASS D06, OF FIBRES, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR FIBROUS GOODS MADE FROM SUCH MATERIALS
    • D06M2200/00Functionality of the treatment composition and/or properties imparted to the textile material
    • D06M2200/40Reduced friction resistance, lubricant properties; Sizing compositions

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Lubricants (AREA)

Description

  • Schmälzmittel Höhersiedende natürliche oder synthetische Kohlenwasserstoffe eignen sich infolge ihrer guten Gleit- und Schmierwirkung vorzüglich für das Schmälzen von Wolle, Zellwolle und anderen Faserstoffen als Vorbereitung für den Spinnprozeß. Die ausschließliche Verwendung dieser Produkte zeigt aber den Nachteil, daß sie sich aus den versponnenen Materialien nicht oder nicht vollständig wieder auswaschen lassen.
  • Man hat auch bereits vorgeschlagen, höhersiedende Mineralöle im Gemisch mit hydrierten Furanderivaten, die Polyglykolätherreste, Glykolsäurereste und deren Derivate enthalten, oder mit Acetalen von aliphatischen, cycloaliphatischen oder aromatischen Polyglykolätheraldehyden zur Textilbehandlung zu verwenden. Diese Gemische lassen sich nur mit Hilfe von Waschmitteln wieder von der Faser entfernen.
  • Es wurde nun gefunden, daß Gemische, die höhersiedende, natürliche oder synthetische Kohlenwasserstoffe und daneben Oxalkylierungsprodukte der allgemeinen Formel R - X - (C" H2"O),,Z enthalten, in der R ein verzweigtkettiger, höhermolekularer, aliphatischer oder ein cycloahphatischer Rest oder ein durch Vermittlung eines sekundären C-Atoms an X gebundener geradkettiger, höhermolekularer, aliphatischer Rest, X ein Heteroatom oder eine ein solches enthaltende Gruppe, y eine ganze Zahl zwischen 3 und 2o, n eine ganze Zahl zwischen 2 und 4 und Z Wasserstoff oder ein organischer Rest ist, und die gegebenenfalls auch durchHalogenatome o derHydroxylgruppensubstituiert sein können, die erwähnten Nachteile nicht zeigen.
  • Geeignete höhensiedende, d. h. oberhalb 200° siedende, natürliche und synthetische Kohlenwasserstofföle sind beispielsweise leichte Schmieröle, Spindelöle, Paraffinöle, Weißöle, Rücklauföle aus Krackprozessen u. dgl., die erhalten werden können aus natürlichen oder synthetischen Kohlenwasserstoffgemischen oder durch Polymerisation von ungesättigten Kohlenwasserstoffen oder durch Kondensation von aliphatischen und aromatischen Kohlenwasserstoffen. Auch Halogen enthaltende Kohlenwasserstoffe der erwähnten Art kommen in Betracht.
  • Die für die Herstellung der Schmälzmittel geeigneten Oxalkylierungsprodukte der allgemeinen Formel R - X - (C"H",0),,Z sind erhältlich, indem man in verzweigtkettige höhenmolekulare, _ d. h. 8 oder mehr C-Atome enthaltende aliphatische Verbindungen, die oxalkylierbare Gruppen aufweisen, oder in entsprechende höhenmolekulare geradkettige Verbindungen, die oxalkylierbare Gruppen an sekundäre Kohlenstoffatome gebunden enthalten, Polyalkylenoxydreste einführt und gegebenenfalls die im Molekül noch vorhandenen freien Hydroxylgruppen alle oder zum Teil mit organischen Verbindungen umsetzt.
  • Oxäthylierbare Gruppen sind beispielsweise die Hydroxyl-, Merkapto-, Carboxyl-, Amino- und Amidogruppe. Geeignete höhenmolekulare aliphatische Verbindungen mit derartigen Gruppen sind z. B. verzweigtkettige aliphatische Alkohole,. Carbonsäuren oder Amine mit 8 oder mehr C-Atomen, wie die aus Ketonen nach Grignard erhältlichen tertiären Alkohole, die aus Olefinen durch Anlagerung von Kohlenoxyd und Wasserstoff und nachfolgende Hydrierung erhältlichen verzweigtkettigen Alkohole, ferner verzweigtkettige Carbonsäuren, wie sie durch die Malonestersynthese oder durch Oxydation verzweigtkettiger Paraffinkohlenwasserstoffe oder durch Anlagerung von Kohlenoxyd und Wasser an Olefine erhältlich sind. Als cycloaliphatische Verbindungen seien Naphthensäuren, Abietinsäure und die diesen entsprechenden Alkohole, Amine und Amide, ferner aus dem Wollfett erhältliche derartige Alkohole und Säuren erwähnt.
  • Als geradkettige, höhenmolekulare, aliphatische Verbindungen, in denen die oxalkylierbaren Gruppen an sekundäre C-Atome gebunden sind, seien beispielsweise genannt die durch Hydrierung von Ketonen mit mindestens 8 C-Atomen erhältlichen sekundären Alkohole sowie die diesen entsprechenden Merkaptane und Amine, z. B. die aus den Carbonsäuren der Paraffinoxydation durch Ketonisierung zu symmetrischen oder unsymmetrischen Ketonen und nachfolgende Hydrierung erhältlichen, mindestens 8 C-Atome enthaltenden sekundären Alkohole. Auch sekundäre Alkohole, die durch Anlagerung von Mineralsäuren, beispielsweise Schwefelsäure, an Olefine mit 8 oder mehr C-Atomen und Verseifung erhältlichen sekundären Alkohole sind als Ausgangsstoffe für den Aufbau der erwähnten Oxalkyiierungsprodukte geeignet, ebenso wie die durch Verseifung aliphatischer Kohlenwasserstoffe mit sekundär gebundenem Halogen erhältlichen Alkohole.
  • Die Anzahl der einzuführenden Oxyalkylreste richtet sich nach der Art dieser sowie der Größe des Gesamtmoleküls des Ausgangsstoffes und der Art der im Schmälzmittel neben dem Oxalkylierungsprodukt vorhandenen sonstigen Stoffe. Im allgemeinen werden zwischen 3 und 2o, zweckmäßig 5 bis 12 Oxyalkylreste eingeführt. Sehr vorteilhaft sind auch Gemische, die neben Oxalkylierungsprodukten mit verhältnismäßig wenig Oxyalkylresten solche mit zahlreicheren Oxyalkylresten enthalten. Die Oxalkylierung kann z. B. erfolgen durch Behandlung der Ausgangsstoffe mit Äthylenoxyd, Propylenoxyd, Glycid, Epichlorhydrin, Butadiendioxyd oder Gemischen dieser Oxyde. Es ist auch möglich, fertig vorgebildete Polyoxyalkylreste, z. B. den Hexaäthylenglykolrest, in das Molekül des Ausgangsstoffes einzuführen. Die fertigen Oxyalkylierungsprodukte können oftmals in ihren Eigenschaften noch dadurch verbessert werden, daß die in ihnen vorhandenen freien 0 H-Gruppen mit organischen Verbindungen umgesetzt werden. Dies kann beispielsweise geschehen durch Veresterung mit Säuren, durch Acetalisierung mit Aldehyden oder durch Alkylierung mit Dialkylsulfat oder durch Vinylierung mit Acetylen und gegebenenfalls anschließende Hydrierung oder durch Umsetzung mit Isocyanaten. Die Reihenfolge, in der die zum Aufbau der Oxalkylierungsprodukte dienenden Verbindungen und Maßnahmen angewandt werden, ist beliebig. So kann man beispielsweise zuerst einen Polyalkylenätherrest einseitig mit einem niedrigmolekularen Alkohol veräthern oder mit einer niedrigen Carbonsäure verestern oder diese Alkohole oder Carbonsäuren zu den entsprechenden Produkten oxalkylieren und danach in das erhaltene Erzeugnis den höhenmolekularen, verzweigtkettigen, aliphatischen Rest oder den über ein sekundäres C-Atom gebundenen höhenmolekularen aliphatischen Rest einführen. Auch Oxalkylierungsprodukte der angegebenen Formel, in der Z gleich R X ist, kommen in Betracht.
  • Die Herstellung der Schmälzmittel kann durch einfaches Zusammenmischen der genannten Bestandteile für sich oder zusammen mit Wasser oder anderen geeigneten Stoffen erfolgen. Beispielsweise können Fette, Fettsäuren, Fettalkohole, Lösungsvermittler, wie Cyclohexanol, Äthylenglykolmonoxylenoläther, Triäthanolamin, aromatische oder hydroaromatische Kohlenwasserstoffe u. dgl., mitverwendet werden.
  • Die in den nachfolgenden Beispielen angegebenen Teile sind Gewichtsteile. Beispiel z Aus der Oxydation eines aus Kohlenoxyd und Wasserstoff gewonnenen Gemisches von @araffinkohlenwasserstoffen stammende verzweigtkettige Fettsäuren werden mit 6 bis 8 Mol Äthylenoxyd in üblicher Weise umgesetzt. Dieses Gemisch wird in der vierfachen Menge Spindelöl gelöst. Die Mischung gibt in Wasser eine sehr feine Emulsion, ,die unmittelbar zum Schmälzen von-Wolle verwendet werden kann. Beispiel 2 25 Teile des nach Beispiel 2 des Patents 88o 587 nach dem Abdestillieren der paraffinischen Anteile erhaltenen Oxäthylierungsprodukts werden mit 73 Teilen Weißöl und 2 Teilen Wasser gemischt. Man erhält auf diese Weise eine klare Lösung, die entweder als solche oder nach dem Emulgieren mit Wasser für das Schmälzen von Wolle oder Zellwolle dienen kann. Die Schmälze läßt sich mit Wasser ohne weitere Zusätze bei niederen Temperaturen auswaschen.
  • Beispiel 3 Ein Gemisch von Carbonsäuren aus der Paraffinoxydation mit 6 bis io C-Atomen wird in bekannter Weise ketonisiert und zu einem Gemisch von sekundären Alkoholen reduziert. Hierauf läßt man 7 Mol Äthylenoxyd auf das Gemisch einwirken. Man löst die erhaltenen Oxäthylierungsprodukte in der dreifachen Menge Wasser und fügt die zwanzigfache Menge eines aus Kohlenoxyd und Wasserstoff gewonnenen synthetischen Schmieröls zu. Es wird ein Schmälzmittel von vorzüglicher Gleitfähigkeit und leichter Auswaschbarkeit erhalten. Beispiel q. a-Methylstearinsäure (erhältlich durch Decarboxylierung der aus Cetylbromid mit Hilfe der Malonestersynthese herstellbaren Methyl-(n)-cetylmalonsäure) wird mit Äthylenoxyd im Molverhältnis 1: 5,5 umgesetzt. Das erhaltene Erzeugnis ist in Mineralöl sehr gut löslich, besitzt eine ausgezeichnete Emulgierwirkung und begünstigt die Auswaschbarkeit von :Mineralöl in hohem Maße. Eine Mischung aus 25 Teilen des Erzeugnisses mit 75 Teilen Mineralöl ist eine klare pastenartige Masse, die in Wasser eine sehr feinverteilte als Schmälzmittel vorzüglich geeignete Emulsion ergibt.
  • Beispiel 5 Ein durch katalytische Umsetzung eines Gemisches von Paraffinkohlenwasserstoffen und Dodecylen mit Kohlenoxyd und Wasserstoff in bekannter Weise hergestelltes Gemisch aus Tridecylalkohol und paraffinischen Anteilen (Hydroxylzahl 256) wird in üblicher Weise nach Zusatz von i Teil Natriummetall mit q. Mol Äthylenoxyd umgesetzt. Das Reaktionsprodukt vermischt man mit der dreifachen Menge Spindelöl. Man erhält ein öliges Produkt, das mit Wasser ohne weitere Zusätze stabile Emulsionen liefert. Mit derartigen Emulsionen geschmälzte Wolle oder Zellwolle läßt sich leicht verspinnen. Die Schmälze läßt sich mit Wasser allein ohne Zusatz von Waschmitteln bei niederen Temperaturen leicht wieder vollständig auswaschen.
  • Vermischt man 5 bis io Teile des oben beschriebenen Oxäthylierungsproduktes mit 9o bis 95 Teilen Mineralöl, so erhält man ein Produkt, das sich vorzüglich als Weißöl für Lumpen aus vegetabilischen und animalischen Textilien eignet.

Claims (1)

  1. PATLNTANSPRUCII: Schmälzmittel, enthaltend höhersiedende natürliche oder synthetische Kohlenwasserstoffe und daneben Oxalkylierungsprodukte der allgemeinen Formel R - X - (C"H2110)yZ, in der R ein verzweigtkettiger, höhermolekularer, aliphatischer oder ein cycloaliphatischer Rest oder ein durch Vermittlung eines sekundären C-Atoms an X gebundener geradkettiger, höhermolekularer, aliphatischer Rest, X ein Heteroatom oder eine ein solches enthaltende Gruppe, y eine ganze Zahl zwischen 3 und 2o, n eine ganze Zahl zwischen 2 und q. und Z Wasserstoff oder ein organischer Rest ist, wobei die Oxalkylierungsprodukte gegebenenfalls auch durch Halogenatome oder Hydroxylgruppen substituiert sein können.
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