DE888768C - Verfahren zur Herstellung von Polymerisationsprodukten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Polymerisationsprodukten

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DE888768C
DE888768C DER2030D DER0002030D DE888768C DE 888768 C DE888768 C DE 888768C DE R2030 D DER2030 D DE R2030D DE R0002030 D DER0002030 D DE R0002030D DE 888768 C DE888768 C DE 888768C
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DE
Germany
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acrylic acid
mixed
iog
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Expired
Application number
DER2030D
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Dr Phil Bauer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Roehm GmbH Darmstadt
Original Assignee
Roehm and Haas GmbH
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Publication date
Application filed by Roehm and Haas GmbH filed Critical Roehm and Haas GmbH
Priority to DER2030D priority Critical patent/DE888768C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE888768C publication Critical patent/DE888768C/de
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Classifications

    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C08—ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08F—MACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
    • C08F28/00—Homopolymers and copolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, each having only one carbon-to-carbon double bond, and at least one being terminated by a bond to sulfur or by a heterocyclic ring containing sulfur

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Addition Polymer Or Copolymer, Post-Treatments, Or Chemical Modifications (AREA)
  • Materials For Medical Uses (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Polymerisationsprodukten
    Es ist bekannt, daß durch Polymerisation von
    Thiovinyläthern eim-oder mehrwertiger Meraaptane,
    die an einem Schwefelatom nur eine Vinylgruppe
    tragen; für sich allein oder zusammen mit anderen
    polyrnexisierb@aren oder polymerisierten Verbin-
    dungen in Gegenwart Sauerstoff in loser Bindung
    enthaltender oder sauer reagierender Konden-
    sationsmittel technisch wertvolle Polymensiations-
    prod,ukbe hergestellt werden körnen.
    Man hat b.er Bits vorgeschlagen, Divinylsulfid,
    also einen Tluovinylä#ther mit zwei Vinylgruppen,
    in Geigenwart @alkalischer Stoffe in Polymerisate
    überzuführen,.
    Es wurde gefunden, daß Thiovinyläther mit zwei
    Vinylgruppen für sich allein oder in Gegenwart
    von anderen polymerisierbanen !oder polymerisierten
    Verbindungen auch ohne Mistverwendung von Be-
    schleunmgernoder in Gegenwart von Sauerstoff in.
    loser Bindung enthaltender oder sauer reagierender
    Stoffe in technilsch wextvolle Polym@erisabeoder
    Mischp,olymeAsiat,e übergeführt werden können, wo-
    bei mi!t .oder ohne Belichtur@g gearbeitet werden
    kann. Obwohl 'die P,olymerisaition auch in Abwesen-
    heit von Beschleunigern vorgenommen werden kann,
    empfiehlt es sich im, vielen Fällen, Beschleuniger,
    wie Siauersboff in loser Bindung enthaltende oder
    sauer reagierende Stoffe, z. B. Peroxyde, anzu-
    wenden, da hierdurch die Polym!erlasaiionsgeschwin-
    di,gkeÜerhöht wenden; kann. Auch Bender glereiche
    Verbindungen, wie z. B. Verbindumgen des höher-
    wefgen jods, hassen sich' hier erfolgreich Tals Be-
    schleunfiac@er mitverwenden. Auch sogenannte Be-
    schleunigungsverst.ärker, wie tertiäre Amine, können.
    zugegen sein,. Es ist auch möglich, Polymeri;sa.ti:ons-
    verzögerer, "vie Phenole usw., anzuwenden. Auf die
    bekannte Rolle,, die die Gegenwart oder Anwesen-
    heit von Sauerstoff bei Polymedsiationien allgemein
    spielt, sei am; dieser Stelle nur hingewiesen.
    Die Bolymierlsnfen kann i;n üblicher Weise, z. B.
    als Block-, Lösungsmittel-oder Emulsionspoly-
    m@erisato;n durchgeführt werden. Es ist möglich,
    Polymerüsationsreggler verschiedener Art zu ver-
    wenden, ferner in G,e;gienwart vorn. Läsungs- oder
    Verdünaungsmitteln zuarbeiten. Auch Weiihmacher,
    Füll- oder Farbstoffe, ferner Pigmente können den
    Polymerisatiionsansätzen zugefügt werden.. W.--*c üb-
    lich können ,auch natürliche :oder künstl;i;che Harze,
    femaer Kautsichuk usw. ebenfalls zur Mitverwendung
    gelangen. Main kann bei verminderfiem oider er-
    höhtem Druck polymerisieren..
    Zahlreiche polymierisserbare :oder polymerisierte
    Verbindungen können bei der P,olymierisatio-n zu-
    gegen stein, wodurch sich die ma'nnngtahigsten Kom-
    biiriiatitonein erzielen lassen. Als #/Lsihp,olymerisiat-
    komjponenten sind z. B. Verbindungen der Acryl-
    säurerei:he, wie Acryl- oder Methacrrylverbladungen
    und höhere Homologe bzw. Derivafie solcher Ver-
    binidun;gen, ferner Vinylverbhdungen verschiedeniew
    Art geeignet. Auch umgesÄttig tie Kohlenwass-er-
    stoffe, z. B. Buta.dien, Isopren, Styro-l usw., sind
    mitverwendhar. Werden ungesiättigte Verbindungen,
    wie Leimöl, Holzöl, unges@ätüigte Alkohole usw., mit-
    verwendet, dann können Produkte von besonderen
    Eigenschaften erhalten werden. SÄmtliche Zusätze
    können den P.olymieid:satioinsanaätzen vor, während
    oder nasch der Folymerisation zugesetzt werden:.
    Als besonders wertvoll haben stich Mis.chpoly-
    meri:sate der zwei Viinylgruppen aufweisenden Thio-
    vinvläthier 'mit Acryl- und Methacrylsäure und ihren
    Verbinidum,gen, besonders .ihren. Nitriten, erwiesen..
    So po15,nerisi:ert eine Mischung von Acrylsäur;eh
    nitril und D@iv#nylsulfid in den vers;Inedensten Ver-
    hältnissen bereits bei Zimmertemperatuz ohne Mit-
    venveadung von Beschleunigern. in, überraschend
    kurzer Zeit bei zerstreutem Tageslicht. Aber auch
    im Dunkeln finidet noch langsam Pelymerisation
    statt, insbesondere :Camn, wenn. feine vorhergehende
    kurze Belichtung vorgenommen wurde. Die hier-
    bei entstehenden Produkte sind zum Teil glasartig
    durchsichtig cder mehr ioder wentigerr getrübt bzw.
    porzellanartig undurchsichtig. Sie zeigen gute
    me:hanische EIgenschaften, nsbesom:dere eine gute
    Festigkeit, und sind sehr widerstandsfähig gegen;
    organische Lösungsmittel verschiedener Art.
    Die nasch dem erfindungsgemäßen Verfahren, er-
    haltenen Produkte lassen sich je .mach dem Poly-.
    merisationsgrad und ihren sonstigen Eigenschaften
    im mann@@riger Weise verwenden, so z. B. zur:
    Herstellung von plastischen Massen, Filmen, Fäden,
    Überzügen, Lack.-en, Kitt oder Spachtelmassen, Iso-
    lierstoffen, usw, Auch zur Herstellung vors durch-
    sichtigen, oder undurchsichtigen, also Glas- oder
    Porzellanersatz verwendbaren: Scheiben, Plattext,
    Stäben. :oder anderen geformten Gebilden, insbe-
    sondere auch zur Herstellung von Prothesen, wie
    Zahnprothesen, sind sie verwendbar. Ein, beson-
    deres Anwendungsgeblet ist vor allem bei An-
    wesenheit größerer Mengen von Welchmachern
    bzw. Haftmitteln die Verwendung als arbleitsauf--
    nehmende - Zwischenschidhten von MehTschicht-
    gläsern. Ferner lassen sich die Polymerisatie Moder
    Mischpolymerisate durch verschiediene Maßnahmen,
    wie Pressen, Spritzen, Walzen,, spanabhebende Be-
    arbeitung Moder andere mechanische Behandlungs-
    weisen vemrbeiben. Auch besondere neue Verwen-
    dungsmöglchkei:ten für die erfindungsgenäßen
    P@olymerisiate joder Mischpolymerni,satie wurden ge-
    funden. Soi eignen sie sich insbesondere zur'
    Verwendung zu Einbettungen von tierischen, bota-
    nischen, mediziiaischen und insbesondere anatomi-
    schen Präparaten.
    Beispiele
    i. 14 g Divnnysulfid unld 6 g Acryls.äureivitril
    werden. bei Zimjmertiemperatwr stehenge-lassen. Nach
    4 .Stunden ist der größte Teil milchig geworden,
    mach weiteren, 12 Stunden gallertartig- polymerisiert.
    Nach weiterem -io8 Stunden biet Zimmertemperatur
    und 20 Stunden im Trockensichrank bei ioo° C
    wurde ein festes Produkt ierhalten. Der Schwefel-
    gehalt beträgt 23,7%.
    2. i 2 g Divinylsulfid und 8 g Acrylsä;urenitril
    werden, wie in, Beisspiel i ,angegebgn, bieh,andelt. Der
    Schwefelgehalt beträgt 2i,6%.
    3. 8 g DivilnylsuIfid und i 2 g Acrylsäurenitril
    werden bei Zimmertemperatur stehen ;galassen. Nach
    4 Stunden ist -die Mischung noch klar, nachweiteren
    12 Stunden zum größten Teil müchig trüb. Nach
    .weiteren io8 Stunden. bei Zimmertemperatur und
    20 Stunden im Trock eosichrank bei ioo° wurde
    ein festes Produkt erhalten. Der Schwefelgehalt
    beträgt i8,4%.
    4. 6 g Divinylämlfid ;und 14g- Acryls.äure'nitriil
    werden bei. Zimmertemperatur stehengelassen. Nach
    12 Stunden ist keine Veränderung eingetreten, nach
    weiteren. 5 Stunden ist idne Mischung ran Boden trüb
    geworden. Nach weiteren io8 Stunden bei Zimmer-
    temperatur und 2o Stunden im Trockenschrank bei
    iob° wurde ein festes Produkt ierhalten. Der
    S chwefelgeha,7:t beträgt i516%.
    5. 14g Divinylsulfid und 6 g Acrylsäurenitril
    werden bei Zimmertemperatur stehengelassen. Nach
    1/g Stunde ist die Mischjung stark trüb, nach 3 Stun-
    den ist einte feste Gallerte entstaalden. Nach weiteren
    iö8 Stunden bei Zimmertemperatur und 2o Stunden
    im- Trockenschrank bei ioo° -wurde ein festes Pro-
    Bukt erhalten. D.er S chwefe%-ehalt beträgt 23,5(),'0.
    6. 16g .Divinylsulfiid und 4. Acrylsäurenitril
    wenden, bei Zimmertemperatur steheng Blassen. Nach
    1/2 Stunde ist die Mischung trüb, nach 3 Stunden
    ist der größte Teiil polymerisiert. Nach weiteren;
    io8 Stunden bei Zimmertemperatur und 20 Stunden
    im Trockenschrank bei ioo° wurde ein festes
    Produkt erhalten. Der Schwefelgehalt beträgt
    25,55%-
    7. 14 g - Divinylsulfid und 6 g Aarylsäurenitril
    werden. bei Zvmmerbemperatur stehengelass:an. Nach
    3 Stunden ist die Mischung fast polymer. Nach
    weiteren io8 Stunden bei Zimmertemperatur und
    2oSbunden im Trockenschrank bei ioo° wurde
    ein festes Produkt erhalten. Der Schwefelgehalt
    beträgt 23,7%.
    B. 14g Divinylsulfid und 6 g Acrylsä;ureinitrül
    werden bei Zimmertemperatur ste @eAgelassen. Nach
    3 Stunden ist :der größte Teil, nach 15 Stunden die
    ganze Mischung p,olymeris::ert. Nach weiteren
    1o8 Stunden bei Zimmertemperatur und 2o Stunden
    im Trockenschriank bei ioo° wurde ein festes Pro-
    dukt erhalten. Der Schwefelgehalt beträgt 21,4%.
    9. i 9 g Divinyls:ulfid und i g Acrylsä,ureinitril
    werden, bei Zimmertemperatur stehengelass:en. Nach
    15 Stunden ist die Masse stark ;gallertig, aber klar.
    Nach weiteren 1o8 Stunden bei Zimmertempieratur
    und 2o Stunden im Tnoickenschra@nlc bei ioo° wurde
    ein, festes Produkt erhalten.
    i o. i 9 g Divinylsulfid und 39 A:crylsänrenitril
    werden bei. Zimmertemperatur stehen gelassen. Nach
    15 Stunden ist keine, Veränderung eingetreten, nach
    42 Stunden ist die Masse diijkflüss';g und trüb ge-
    worden. N,aizh weiteren 1o8 Stuin,dim bei Zimmer-
    temperatur und 2o Stunden im Trockenschrank bei
    ioo° wurde ein festes Produkt erhalten.
    11 . 3:g Divinyls@ulfi.d, 57 g Acryls;äuremethylestLr
    und o,o2Q`o B,enzoylperoxyd werden gemischt und
    bei 2o° im verStreuten Tageslicht im Freien stehen-
    gelasse_n.. Nach 612 Stunden ist eine dickflüssige
    Gallerte entstanden. Nach weiteren 1o8 Stunden
    bei Zimmertemperatur und 2o Stunden im Trocken-
    schranl-. bei ioo° w=urde ein festes Produkt er-
    halten. Der Schwefelgehalt beträgt 2,58%.
    12. i o g Divilnylsulfid, i o g Acrylsäuremethyl-
    ester und o,o20!o Benzoylperoxyd werden gemischt
    und bei 2o° im zerstreuten Tageslicht im Zimmer
    s:tehengelassen. Nach i9 Stunden ist die Masse
    polymerisiert und klar. Im Gegensatz zum poly-
    meren Acryls;äuremethylester zeigt das Mischpoly-
    meldsat keine Klebrgke:it und eine beachtlich
    größere Härte.
    13. io g Divinylsulfid, io g Vinylaoetat und:
    0,02% Bianzoylperoxyd werden gemischt und bei;
    2o° im zerstreuten Tageslicht im Zimmer stehen-
    gelassen. Nach 17 Stunden ist etwa 1/3 trüb: gel-
    w orden.
    14. i o g Divinyls@ulfid, i o g Styrol und 0,o2 0;o
    Benzoylperoxyd werden ;gemischt :und bei 20° im
    zerstreutem Tageslicht im Zimmer stehengelass@en.
    Nach 17 Stunden ist eilte dickflüssige, klare Masse
    entstanden. Nach weiteren 144 Stunden ist kaum
    eine Veränderung zu bemerken.
    15. i o g Divinylsulfid und i o g Acryls,äureä.thyl-
    ester werden gemischt und bei 2o° im zerstreuter
    Tageslicht im Zimmer stehengelassen. Nacli
    2o Stunden ist die Mischung klar piolymerisiert. Im
    Gegensatz z=um polymeren Acrylsä;ureäthylester
    zeigt das Mischpolymerisat keine Klebrigkeit und
    eigne beachtlich größere Härte.
    16. i o g Divinylsulfid und i o g Acryls.äur,e-
    n;-biutylester werden gemischt und bei 2o° im zen
    streuten Tageslicht im Zimmer stehengelassen.
    Nach 2o Stundien ist ein klares Polymerisat @ent-
    standen.
    17. i o g Divinylsiulfid und i o g Methacry1säure-
    nitril werden gemischt und bei: 2o° im zerstreutenE
    Tageslicht tun Zimmer stehemgelassen. Nach
    56 Stunden ist der größte Teil polymerisiert. Nach
    i 44 Stunden ist keine weitere Veränderung ein-
    getreten.
    18. 20,g Methacryls;ä,ur:enmtril werden bei --o° im
    zerstreuten Tageslicht im Zimmer 144 Stunden
    stehengelassen. Das Produkt ist no@ch monomer.
    Die bei :denn; Be-'#sp@elen i bis 8 erhaltenem; Um-
    setzungsprodukte sind harte, porzellanartige, tun;
    durchsichtige Massen., mit Ausnahme von Be-
    spi'el4, dessen] Endprodukt sich verhältn@ismäßiig
    leicht pulverisieren läßt. Sämtliche Proidukte sin.;1
    in Lösungsmitteln unlöslich, insbesündere in Essig-
    ester, Aceton;, Methyläthylke;tiom" Xylol, Benzol,
    Alkohol, Di;oxan; Methylenchl:orid, Ätliylenchlori:d,
    Ben,z@n, Formamid, Chloroform, Glykolchlorhydr ::n,
    Dichlorhydrin; un:d Pheni,ol, und zwar sowohl be:.
    Zimmertemperatur als auch in, der Wärme. Ge-
    ringfügige Quellungen treten. in enigen Fällen c?n.
    D:ze Produkte der Beisp-ele i bis 8 sind bis zur
    Gewdchtskon;stanz getrocknet worden.
    i9. 20g Divinylsulfid, 40- Acrylsäur:emethyl-
    ester und o,oi g Dibenzoylperoxyd werden in. eme
    Glaskammer mit wandernden Wandun@get2 ;gemäß
    Patent 639 095 gefüllt. Das m:onomere Gemisch
    wird zuriächst im zerstreuten Tageslicht etwa 2 Tage
    stehengelassen, dann bei 8o° im Laufe von weiteren
    i bis 2 Tagenz zu Ende polymerisiert. Im Gegen-
    satz zu dem reinen P.olyacrylesterpolymerisat löst
    sich dieses Mischpolymerisat vom Glas ab und
    zeigt etwa die gleichen Festigkeitseigenschaften
    der P.olymeth.acrylsäuremethylQster. Die Schlag-
    biegefestigkeit beträgt 15 cmkg/cm°, d-e Biege-
    festigkeit i2oo kg/cm°- und de #Värmefestigl@eit
    nach Vicat 1o3°.
    Obwohl es bereits bekannt war, Thioviinyläther
    in; Polymerisati@on.sprod@ukte überzuführen, insL:eson-
    dere .auch Divinylsulfid in Gegenwart alkalischer
    Stoffe zu polymerisieren, muß :es als überraschend
    bezeichnet werden, daß man ;auch :ohne Beschleu-
    niger, gegebenenfalls schon durch Belichtung, oder
    in Gegenwart Sauerstoff in loser B:;n,dung ent-
    haltender Beschleuniger :oder sauer reagierender
    Stoffe arbeiten kann. Besonders überraschend war
    es, daß gerade Mischpolymerisabe vorn zwei Vinyl-
    gruppen aufweisenden Thiovinyläth@ern mit Acryl-
    s,äiurenitril bei An,wendur@g .außero@rdentLch kurzer
    P,olym,erisationsze_ben schon bei Zimmertemperatur
    hergestellt werden können, nachdem :es bekannt
    war, :daß Iffischpolymerisationen. :anderer polym@eri-
    sierbarer Verbindungen mit Acrylsä!urenitril einen
    außerordentlich hohen. Zeitaufwand erfordern,.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung vorn technisch wert- vollen Polym:eri=ationspro@dukten :aus Thiovinyl- @äthern, daidurch gekennzeichnet, d:aß Thi:ov inyl- äther, die zwei, Vinylgruppen an einem: Schwefel- atom tragen; für sizh ialleiu :oder in Gegenwart anderer polymerisierba,reroder polymerisierter Verbindungen in An- :oder Abwesenheit Sauer- stoff in. loser Bindung .enthaltender :oder sauer rea;gierenider Stoffe, gegebenenfalls bei Be- lichtupg, in, an sich bekannter Weise poly-_ merisiert werden.
DER2030D 1943-07-27 1943-07-27 Verfahren zur Herstellung von Polymerisationsprodukten Expired DE888768C (de)

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DE (1) DE888768C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE963476C (de) * 1951-12-05 1957-05-09 Roehm & Haas G M B H Verfahren zur Verbesserung der Eigenschaften von Acrylnitrilmischpolymerisaten
FR2490506A1 (fr) * 1980-09-22 1982-03-26 Kemerowskij Inst Chim Procede de preparation de sorbants soufres
US4686917A (en) * 1985-08-07 1987-08-18 Pfaff Industriemaschinen Gmbh Material thickness sensing device for sewing machines

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE963476C (de) * 1951-12-05 1957-05-09 Roehm & Haas G M B H Verfahren zur Verbesserung der Eigenschaften von Acrylnitrilmischpolymerisaten
FR2490506A1 (fr) * 1980-09-22 1982-03-26 Kemerowskij Inst Chim Procede de preparation de sorbants soufres
US4686917A (en) * 1985-08-07 1987-08-18 Pfaff Industriemaschinen Gmbh Material thickness sensing device for sewing machines

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