DE8908655U1 - Werkzeugmaschine - Google Patents

Werkzeugmaschine

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DE8908655U1
DE8908655U1 DE8908655U DE8908655U DE8908655U1 DE 8908655 U1 DE8908655 U1 DE 8908655U1 DE 8908655 U DE8908655 U DE 8908655U DE 8908655 U DE8908655 U DE 8908655U DE 8908655 U1 DE8908655 U1 DE 8908655U1
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q1/00Members which are comprised in the general build-up of a form of machine, particularly relatively large fixed members
    • B23Q1/70Stationary or movable members for carrying working-spindles for attachment of tools or work
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q5/00Driving or feeding mechanisms; Control arrangements therefor
    • B23Q5/02Driving main working members
    • B23Q5/04Driving main working members rotary shafts, e.g. working-spindles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Machine Tool Units (AREA)

Description

Firma Burkhardt & Weber GmbH, Burkhardt & Weber - Str.57,
7410 Reutlingen
Werkze^ytnaschin Die Erfindung betrifft eine Werkzeugmaschine mit
a) einer Motorwelle,
b) mindestens zwei senkrecht zueinander ausgerichteten Arbeitsspindeln, die von der Motorwelle antreibbar sind,
c) zwei Gehäusen, in denen die beiden Arbeitsspindeln gelagert sind, und
d) einer Verbindungsführung, die die beiden Gehäuse relativ zueinander aus einer Ruhestellung, in der die eine Arbeitsspindel von der Motorwelle abgekuppelt ist, in eine Arbeitsstellung bewegbar verbindet, in der diese eine Arbeitsspindel mit der Motorwelle gekuppelt ist.
Unter Motorwelle wird hierbei eine Welle verstanden, die für den Antrieb mindestens der beiden genannten Arbeitsspindeln vorgesehen ist und selbst direkt oder indirekt von einem Antrieb antreibbar ist.
* * rf
§ Unter Verbindungsführung ist jede Art einer Verbindung
\ zu verstehen, die zwei Gehäuse miteinander verbindet und
&egr;; dabei eine Relativbewegung der beiden Gehäuse zueinander
|f zwischen den beiden genannten Stellungen zuläßt, z.B. eine
% Schwalbenschwanzverbindung.
&udiagr; Eine Werkzeugmaschine mit den oben genannten Merkmalen
ist durch die DE-AS 26 46 492 bekannt. Bei dieser bekannten
Werkzeugmaschine ist die Vertikalspindel in ihrer Ruhestellung mit nach oben zeigender Werkzeugaufnahme ausgerichtet. Um die Vertikalspindel in ihre nach unten gerichtPte Arbeite- : stellung zu bringen, muß das Gehäuse der Vertikalsp;'.ndel
in einem ersten Hub geradlinig vor das Gehäuse der Horizontalspindel verschoben und in einem zweiten Hub gleichzeitig ' vor dem Gehäuse der Horizontalspindel um 180° geschwenkt
werden, um dann die Vertikolspindel durch einen Teilrückhub mit der Horizontalspindel zu kuppeln.
Hierzu ist eine sehr komplizierte und aufwendige Verbindungsführung für diese Schiebe- und Drehbewegung des Gehäuses der Vertikalspindel erforderlich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Werkzeugmaschine der eingangs genannten Art zu schaffen, die einen wesentlich einfacheren Aufbau hat.
Diese Aufgabe ist gemäß der Erfindung bei einer Werkzeugmaschine mit den eingangs genannten Merkmalen a) bis d) dadurch gelöst,
e) daß die Verbindungsführung für eine geradlinige, translatorische Bewegung des einen Gehäuses relativ zum anderen ausgebildet ist,
f) daß die Werkzeugaufnahme der Arbeitsspindel in der Ruhestellung der Gehäuse so nahe beeinanJer angeordnet sind, daß die geradlinige, translatorische Bewegung ausreicht, die abgekuppelte Aufnahme aus dem Arbeitsbereich der anderen Aufnahme zu bewegen und
g) daß für die Verbindung der einen Arbeitsspindel mit der Motorwelle eine Schaltkupplung vorhanden ist, die durch die Relativbewegung der beiden Gehäuse zueinander schaltbar ist.
Durch das Merkmal f) wird die Möglichkeit geschaffen, gemäß dem Merkmal e) für die Verbindung beider Gehäuse eine sehr einfache Verbindungsführung, z.B. eine Schwalbenschwanzverbindung, zu benutzen, wodurch sich der Aufbau der Werkzeugmaschine gegenüber dem Stand der Technik wesentlich vereinfacht. Für die wahlweise Kupplung der einen Arbeitsspindel mit der Motorwelle kann hierbei eine einfache Schaltkupplung gemäß dem Merkmal g) verwendet werden, bei der durch die Relativverschiebung der beiden Gehäuse zueinander das Glied zum Schalten der Kupplung bewegt wird.
Die geradlinige Relativbewegung kann in bekannter Weise sehr einfach dadurch ausgeführt werden, daß als Antrieb zum Durchführen der geradlinigen Relativbewegung ein Hubzylinder vorgesehen ist.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform ist vorgesehen, daß die eine Arbeitsspindel senkrecht zur Motorwelle gelagert ist und von dieser über die Schaltkupplung antreibbar ist. Da die zur Motorwelle senkrechte Arbeitsspindel von der Motorwelle über ein Winkelgetriebe angetrieben werden muß, hat diese Ausbildung den Vorteil, daß, wenn die zur Motorwelle senkrechte Arbeitsspindel nicht benötigt wird, diese auch nicht angetrieben wird und somit das Winkelgetriebe nicht unnötig beansprucht und erhitzt wird.
Hierbei ist es zweckmäßig, daß die andere Arbeitsspindel zur Motorwelle parallel und von dieser direkt antreibbar ist. Wird nämlich nur die zur Motorwelle senkrechte Arbeitsspindel benötigt, dann kann das Mitlaufen der zur Motorwelle
waagerechten Spindel ohne Nachteil in Kauf genommen werden.
Als besonders zweckmäßig hat es sich erwiesen, vorzusehen, daß der Verlauf der geradlinigen, trenslatorischen Relativbewegung der beiden Gehäuse zueinander parallel zu der anderen Arbeitsspindel ausgerichtet ist, da sich dadurch ein besonders einfacher Aufbau der Schaltkupplung mit den folgenden Merkmalen ergibt:
a) ein Antriebsteil, das drehfest mit der Motorwelle verbunden ist,
b) ein feststehendes Halteteil und
c) ein Abtriebsteil, das drehfest mit' der einen Arbeitsspindel verbunden ist und aus einer mit dem Halteteil verbundenen Ruhestellung in eine mit dem Antriebsteil verbundene Arbeitsstellung bewegbar ist.
Wenn nämlich hierbei vorgesehen wird, daß die eine Arbeitsspindel über ein Winkelgetriebe mit einer Verbindungswelle verbunden und mit dieser in dem einen Gehäuse drehbar gelagert ist und die Verbindungswelle parallel zu der anderen Arbeitsspindel und damit auch parallel zur Motorwelle gelagert ist und mit dieser über die Schaltkupplung verbunden ist, kann die Kupplung zum Schalten der Verbindungswelle verwendet werden, so daß die Achse der Schaltkupplung parallel zur Motorwelle verläuft und das Antriebsteil der Schaltkupplung unmittelbar von der Motorwelle angetrieben werden kann.
Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß ein Winkelmeßsystem vorhanden ist, mittels dessen die im anderen Gehäuse gelagerte Motorwelle in einer genau definierten Drehwinkel-Nullstellung anhaltbar ist und daß der Halteteil in einer der Motorwellen-Nullstellung entsprechenden Stellung in diesem festgelegt ist, die der gewünschten Nullstellung der einen Arbeitsspindel entspricht.
- 4a -
Dadurch wird sichergestellt, daß bei jedem Anhalten des Motors, die Schaltkupplung frei geschaltet v/erden kann, da das Halteteil, das Antriebsteil und das Abtriebsteil alle aufeinander genau ausgerichtet sind und beide Spindeln sich beim Anhalten des Motors immer in ihrer Nullstellung befinden.
Damit während der Arbeit der einen Spindel die Werkzeugaufnahme der anderen Spindel nicht verschmutzt wird, kann bei einem weiteren vorteilhaften Ausführungsbeispiel vorgesehen sein, daß für mindestens eine Werkzeugspindel eine bewegbare Verkleidung vorhanden ist, die durch die Relativbewegung der Gehäuse zueinander bewegbar ist, so daß in der Ruhestellung der jeweils einen Spindel diese verkleidet und die jeweils andere Spindel freigegeben ist.
Die Erfindung ist in der folgenden Beschreibung eines in
der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels im einzelnen erläutert.
-S-
Ein Ausführungsbeispiel einer Werkzsugmaschine gemäß der Erfindung ist im folgenden an Hand der Darstellungen einer zwei Gehäuse für eine waagerechte und eine vertikale Werkzeugspindel aufweisende Baueinheit und der Kupplung, die die vertikale Werkzeugspindel mit der Antriebswelle verbindet, im einzelnen beschrieben.
Es zeigen :
Fig. i
Ausführungsbeispiel einer Werkzeugmaschine enthaltenen Baueinheit, die die beiden zueinander geradlinig verschiebbaren Gehäuse für die vertikale und die horizontale Werkzeugspindel aufweist, die in der Zeichnung nur angedeutet sind;
Fig. 2 und 3 der Fig.l entsprechende Darstellungen, in denen aus Übersichtlichkeitsgründen einige Teile weggelassen, dafür in Fig.l weggelassene Verkleidungen der Spindeln in ihren beiden verschiedenen Stellungen dargestellt sind,
Fig. 4 einen Vertikalschnitt durch die Achse der Verbindungswelle der Vertikalspindel mit der Motorwelle;
Fig. 5 eine schaubildliche Darstellew aines Seilgetriebes für die Bewegung einer Verkleidung der Horizontalspindel.
Die in den Fig.l bis 3 dargestellte Baueinheit weist ein aus drei miteinander fest verbundenen Teilen 11, 12 und 13 bestehendes, als Ganzes mit 14 bezeichnetes Antriebsgehäuse
und ein Vertikalspindelgehäuse 15 auf. In dem Teil 12 des Antriebsgehäuses 14 ist eine nur strichpunktiert angedeutete waagerechte Motorwelle 16 gelagert, die über Zahnriemen 17 und 18 eine in den Gehäuseteilen 12 und 13 gelagerte, in der Zeichnung nur strichpunktiert dargestellte Horizontalspindel 19 bzw. über eine in den Fig.l bis 3 nur strichpunktiert dargestellte Verbindungswelle 21 und ein ebenfalls nur schematisch dargestelltes Winkelgetriebe 22 eine strichpunktiert dargestellte Vertikalspindel 23 antreibt. Das Vertikalspindelgehäuse 15 ist mit dem Teil 13 des Antriebsgehäuses
14 durch eine in Fig.l gestrichelt dargestellte, als Verbindungsführung dienende Schwelbenschwanzv'erbindung 24 so verbunden, daß das Vertikalspindelgehäuse 15 aus der in Fig.l dargestellten Stellung parallel zur Achse der Horizontalspindel 19 in die in Fig.3 dargestellte Stellung relativ zum Antriebsgehäuse 14 nur geradlinig verschiebbar ist. Für diese Verschiebebewegung ist ein in Fig.l strichpunktiert dargestellter Hubzylinder 25 vorgesehen, von dem der eigentliche Zylinder im Antriebsgehäuse 14 gelagert ist und dessen Kolbenstange über ein in der Zeichnung nur strichpunktiert dargestelltes Gestänge 26 am Vertikalspindelgehäuse 15 angreift.
Die in Fig.l dargestellte Stellung der beiden Gehäuse 14 und 15 zueinander entspricht der Ruhestellung der Vertikalspindel 23, bei der also nur die Horizontalspindel 19 für die Bearbeitung des Werkstückes anwendbar ist. Die in Fig.3 dargestellte herausgefahrene Stellung des Vertikalspindelgehäuses
15 entspricht der Arbeitsstellung der Vertikalspindel 23,
in der das Werkstück von dem in der Vertikalspindel 23 eingespannten Werkzeug bearbeitbar ist. Durch die geradlinige Verschiebebewegung der beiden Gehäuse 14 und 15 zueinander wird eine in Fig.4 dargestellte und als Ganzes mit 26 bezeichnete Schaltkupplung so betätigt, daß in der in den Fig.l und 4 dargestellten Ruhestellung des Vertikalspindelgehäuses die Verbindungswelle 21 von der Motorwelle 16 abgekuppelt
und in der Arbeitsstellung des Vertikalspindelgehäuses 15 die Verbindungswelle 21 mit der Motorwelle 16 gekuppelt ist.
In Fig.4 ist die im Vertikalspindelgehause 15 drehbar und axial nicht verschiebbar gelagerte Verbindungswelle 21 dargestellt, die an ihrem linken Ende ein Kegelrad 27 des Winkelgetriebes 22 trägt. Dieses Kegelrad 27, das in den Fig.l bis 3 nur gestrichelt dargestellt ist, ist im dauernden Eingriff mit dam in den Fig.l bis 3 ebenfalls nur strichpunktiert dargestellten Kegelrad 30 der Vertikalspindel.
Das in den Gehäuseteil 12 des Antriebsgehäuses 14 hineinragende, in Fig.4 rechte Ende 28 der Verbindungswelle 21 hat ein Keilwells'iprofil. Für den formschlüssigen Eingriff des Endes 28 in der Ruhestellung des Vertikalspindelgehäuses ist im Antriebsgehäuse 14 eine Buchse 29 befestigt, deren Hohlraum ein Keilnabenprofil aufweist, das dem Keilwellenprofil des Endes 28 genau angepaßt ist.
Für den Antrieb der Motorwelle 16 ist in Fig.4 ein Motor
32 dargestellt, der an einer Innenwand/des Antriebsgehäuses angeflanscht ist. An der Motorwelle 16 sind zwei Zahnriemenscheiben 33 und 34 befestigt, die über Zahnriemen 35 bzw. 36 mit einer Antriebshülse 37 bzw. der Horizontalspindel verbunden sind. Dadurch ist die Motorwelle 16 mit der Horizontalspindel 19 durch das so gebildeten Zahngetriebe dauernd verbunden.
Die Antriebshülse 37 ist drehbar aber axial unverschiebbar im Gehäuseteil 12 des Antriebsgehäuses 14 gelagert. Durch sie hindurch greift die Verbindungswelle 21 mit ihrem Ende 28. An ihrem der Buchse 29 abgekehrten Ende ist die Antriebshülse 37 auf ihrer Innenseite, ebenso wie die Büchse 29, mit einem inneren Keilnabenprofil versehen, das dem Keilwellenprofil des Endes 28 genau angepaßt ist und sich axial von dem Ende der Hülse 37 zur Buchse 29 nur so weit erstreckt, daß,
wenn das Ende 28 der Verbindungswelle 21 in die Buchse 29 eingreift, das Keilwellenprofil des Endes 28 aus dem Keilnabenprofil der Hülse 37 herausgetreten ist. Dadurch wird erreicht, daß die Hülse 37 als Antriebsteil, die Buchse 29 als Halteteil und das Ende 28 als Abtriebsteil der Kupplung 26 wirken und die Kupplung allein durch die gerade Verschiebung des Vsrtikalspindelgeheuses 15 aus der in den Fig.l und 4 dargestellten Ruhestellung in die in Fig.3 dargestellte Arbeitsstellung gaschaltet wird. In der Ruhestellung des Gehäuses 15 wird die Verbindungswelle 21 und damit die Vertikalspindel 23 durch die Buchse 29 in einer genau definierten
Drehwinkelstellung festgehalten. In der Arbeitsstellung des Vertikalspindelgehäuses 15 gi.aift dss "eilwellenprofil Jes Endes 28 in das K-jilnabenproiii der Hv.1 se 37 ein. Dadurch wird die Rotorwelle 16 mit der Vsrbir.dungrwelle 21 gekuppelt.
Um die Horizontalspindel 19 in einer genau definierten Null-Stellung anhalten zu können, ist ein an sich bekanntes in Fig.l als Ganzes mit 38 bezeichnetes Winkelmeßsystem vorgesehen, das mit der Horizontalspindel 19 auf Drehung verbunden ist und mittels dessen die Motorwelle 16 beim Abschalten des Motors 31 in der Stellung angehalten wird, die genau der Null-Stellung der Horizontalsoindel 19 zugeordnet ist. In dieser Stellung wird dann auch die Antriebshülse 37 für die Vertikalspindel 23 angehalten. Damit das Ende 28 beim Bewegen des Vertikalspindelgehäuses 15 aus seiner Arbeitsstellung in seine Ruhestellung während des Stillstandes der Antriebswelle 16 genau in die Buchse 29 hineinpaßt, wird die Buchse 29 beim Einsetzen genau in einer solchen Stellung festgelegt. Ordnet man dieser Drehstellung die Null-Stellung der Vertikalspindel zu, dann wird dadurch erreicht, daß die Vertikalspindel beim Abschalten der Motorwelle in ihrer Null-Stellung stehen bleibt und die Verbindungswelle 21 sich in einer solchen Stellung befindet, daß ihr Ende 28 bei der Verschiebung des
Vertikalspindelgehäuses 15 aus seiner Arbeitsstellung in seine Ruhestellung in die Buchse 29 hineinpaßt, wo dann die Verbindungswelle 21 und damit auch die Vertikalspindel in ihrer Null-Stellung festgehalten werden, bis sie wieder benötigt werden. Da bei jedem Stillsetzen des Motors die Motorwelle 16 und damit die Antriebshülse 3? sich in der definierten Null-Stellung befinden, kann das Ende 28 beim Verschieben das Gehäuses 15 in seine Arbeitsstellung passend in die Hülse 37 eingreifen.
■;
Um die jeweils leere Werkzeugaufnahme zu verkleiden, sind (Fig.2 und 3) für die Horizontalspindel 19 eine als Winkel ausgebildete Verkleidung 41 und für die Vertikalspindel 23 eine plattenförmige Verkleidung 42 vorgesehen. Die längs der vorderen Endfläche des Gehäuseteils 13 vertikal geführte Verkleidung 41 ist mit dem Punkt 43 eines Seiles 44 verbunden. Das Seil 44 ist, wie das in Fig.5 dargestellt ist, um zwei übereinander angeordnete Rollen 45 geführt, die um zur Achse der Horizontalspindel 19 parallele Achsen drehbar im Gehäuseteil 13 gelagert sind. Die obere Rolle 45 wird von eirer mit der Rolle 45 zu dieser koaxialen kleineren Rolle 46 angetrieben, über die ein zweites Seil 47 geführt ist, das um eine um eine vertikale Achse drehbare Rolle 48 und zwei um zur Achse der Horizontalspirtdel senkrechte horizontale Achsen drehbare Rollen 49 geführt und durch letztere zur Rolle 46 umgelenkt wird. Alle genannten Rollen und damit die Seile 44 und 47 sind im Gehäuseteil 13 gelagert. Das Seil 47 ist mit einem Punkt 51 mit dem Vertikalspindelgehäuse 15 verbunden. Wird nun das Vertikalspindelgehäus? 15 aus der in Fig.2 dargestellten Stellung in die in Fig.3 dargestellte Stellung verschoben, dann wird die Rolle 48 durch das Seil 47 von oben gesehen im Gegenuhrzeigersinn gedreht, was eine Drehung der Rolle 46 im Uhrzeigersinn und damit eine Bewegung der Verkleidung 41 aus der in Fig.2 und 5 in die in Fig.3 dargestellte Stellung zur Folge hat und umgekehrt.
- 10 -
Ein entsprechendes einfacher ausgebildetes Seilgetriebe ist für die Bewegung der an der unteren Fläche des Gehäuseteils 13 geführten Verkleidung 42 für die Werkzeugaufnahme der Vertikalspindel 23 vorgesehen (Fig.2 und 3). Diese Verschiebbarkeit der Verkleidung 42 ist nicht in allen Fällen notwendig. In Fällen, in denen der Verschiebeweg des Gehäuses 25 ausreichend groß ist, kann die Verkleidung 42 am Gehäuseteil 13 befestigt sein. Dann Gedeckt die Platte, wie das aus Fig.2 ersichtli cii ist, die Werkzeugaufnahme der Spindel 23, wenn sich das Vertikalspindelgehäuse 15 in der in Fig.2 dargestellten Ruhestellung befindet. Sobaldsich jedoch das Vertikalspindelgehäuse 15 in seine Arbeitsstellung bewegt hat, die in Fig.3 dargestellt ist, tritt die Aufnahme der Vertikalspindel 23 aus dem Bereich der Verkleidung 42 heraus.
In Fällen, wo diese Ve*-schiebebewegung des Vertikalspindelgehäuses 15 für den Austritt aus dem Bereich der Verkleidung 42 nicht ausreicht, kann auch die Platte 42, wie das in den Fig.2 und 3 dargestellt ist, an der Unterfläche des Gehäuseteils 13 verschiebbar angeordnet sein. Für die Verschiebung der Verkleidung 42 wird hierbei ein ganz einfaches Seilgetriebe benötigt, das im einfachsten Fall nur ein Seil benötigt. Im dargestellten Fall sind zwei Seile 52 und 53 vorgesehen, die um zwei Rollenpaare 54 und 55 geführt sind, die verschiedene Durchmesser haben, so daß eine Übersetzung erreichbar ist. Beim dargestellten Fall ist das Seil 52 mit seinem Punkt 56 mit dem Vertikalspindelgehäuse 15 und das andere Seil 53 mit seinem Punkt 57 mit der Verkleidung 42 verbunden, so daß durch die Bewegung des Vertikalspindelgehäuses 15 aus seiner in Fig.2 dargestellten Ruhestellung in die in Fig.3 dargestellte Arbeitsstellung die Verkleidung 42 aus der in Fig.2 dargestellten vorderen Stellung in die in Fig.3 dargestellte zurückgezogene Stellung bewegt wird. Anstelle eines Seiles kann ein anderes, geeignetes Zugmittel, z.B. eine Kette, vorgesehen sein.
- 11 -
Die iti den Fig.l bis 3 dargestellte Baueinheit kann im Gestell einer Werkzeugmaschine fest angeordnet sein, wenn die für die Bearbeitung eines Werkstückes erforderlichen Bewegungen von einem das Werkstück tragenden Arbeitstisch durchgeführt werden Diese Baueinheit kann aber auch mit den seitlichen Führungsleisten 58 in einem Schlitten vertikal geführt sein, der seinerseits in einer senkrecht zur Horizontalspindel ausgerichteten waagerechten Führung auf einem zweiten Schlitten geführt ist, der in einer zur Führung des ersten Schlittens senkrecht verlaufenden waagerechten Führung geführt ist. Die verschiedenen Führungsmöglichkeiten von Werkzeugtischen und Gehäusen für Arbeitsspindeln sind allgemein bekannt, so daß diesbezüglich auf den Stand der Technik verwiesen wird.
Um sicherzustellen, daß der mehrteilige Aufbau des Antriebsgehäuses 14, insbesondere im letztgenannten Fall, allen auftretenden Belastungen standhält und ein Einklemmen des Gehäuseteiles 15 zwischen den Gehäuseteilen 11 und 13 mit Sicherheit vermieden wird, kann das Antriebsgehäuse 14 auch einstückig ausgeführt werden. Es können auch alle drei Gehäuseteile 11, 12 und 13 durch obere und untere in der Zeichnung nicht dargestellte Platten fest miteinander verbunden sein.
Die vorstehende Beschreibung und die Zeichnung beschränken sich nur auf die Angabe von Merkmalen, die für die beispielsweise Verkörperung der Erfindung wesentlich sind. Soweit daher Merkmale in der Beschreibung und in der Zeichnung offenbart und in den Ansprüchen nicht genannt sind, dienen sie erforderlichenfalls auch zur Bestimmung des Gegenstandes der Erfindung.

Claims (13)

• ♦· * I« · «t - Ol Ansprüche
1. Werkzeugmaschine mit
a) einer Motorwelle (16),
b) mindestens zwei senkrecht zueinander ausgerichteten Arbeitsspindeln (19,23), die von der Motorwelle (16) antreibbar sind,
c) zwei Gehäusen (14,15), in denen die beiden Arbeitsspindeln (19,23) gelagert sind, und
d) einer Verbindungsführung (24), die die beiden Gehäuse relativ zueinander aus einer Ruhestellung, in der die eine Arbeitsspindel (23) von der Motorwelle abgekuppelt ist, in eine Arbeitsstellung bewegbar verbindet, in der diese eine Arbeitsspindel (23) mit der Motorwelle gekuppelt ist,
dadurch gekennzeichnet,
e) daß die Verbindungsführung (24) für eine geradlinige, translatorische Bewegung des einen Gehäuses relativ zum anderen ausgebildet ist,
f) daß die Werkzeugaufnahmen der Arbeitsspindeln (19,23)
in as'v Ruhestellung der Gehäuse (14,15) so nahe beeinander angeordnet sind, daß die geradlinige, translatorische Bewegung ausreicht, die abgekuppelte Aufnahme aus dem Arbeitsbereich der anderen Aufnahme zu bewegen und
g) daß für die Verbindung der einen Arbeitsspindel (23)
mit der Motorwelle (16) eine Schaltkupplung (26) vorhanden ist, die durch die Relativbewegung der beiden Gehäuse (14,15) zueinander schaltbar ist.
2. Werkzeugmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Antrieb zum Durchführen der geradlinigen Relativbewegung ein Hubzylinder (25) vorgesehen ist.
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3. Werkzeugmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Arbeitsspindel (23) senkrecht zur Motorwelle (16) gelagert ist und von dieser über die Schaltkupplung (26) antreibbar ist.
4. Werkzeugmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, t'aß die andere Arbeitsspindel (19) zur Motorwelle (16) parallel und von dieser direkt antreibbar ist.
5. Werkzeugmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Verlauf der geradlinigen, translatorischen Relativbewegung der beiden Gehäuse (14,16) zueinander parallel zu der anderen Arbeitswelle (19) ausgerichtet, ist.
6. Werkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Arbeitsspindel (23) über ein Winkelgetriebe (22) mit einer Verbindungswelle (21) verbunden und mit dieser in dem einen Gehäuse (15) drehbar gelagert ist und daO die Verbindungswelle (21) parallel zu der anderen Arbeitsspindel (19) und damit auch parallel zur Motorwelle (16) gelagert ist und mit dieser über die Schaltkupplung (26) verbunden ist.
7. Werkzeugmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeich net, daß die Motorwelle (16) und die andere Arbeitsspindel (19) drehbar in dem anderen Gehäuse (14) gelagert sind.
8. Werkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltkupplung (26) aufweist:
a) ein Antriebsteil (37), das drehfest mit der Motorwelle (16) verbunden ist,
b) ein feststehendes Halteteil (29) und
c) ein Abtriebsteil (28), das drehfest mit der einen Arbeitsspindel (23) verbunden ist und aus einer mit dem Halteteil (29) verbundenen Ruhestellung in eine mit dem Antriebsteil (37) verbundene Arbeitsstellung bewegbar ist,
- 03 - I
9. Werkzeugmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsteil (37) drehbar aber axial unverschiebbar und das Halteteil (29) fest in dem anderen Motorwellen-Gehäuse (14) und das Abtriebsteil (28) drehbar aber axial unverschiebbar in dem einen Gehäuse (15) gelagert ist, so daß durch die Relativbewegung der beiden Gehäuse (14,15) zueinander die Schaltkupplung (26) schaltbar ist.
10. Werkzeugmaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein Winkelmeßsystem (39) vorhanden ist, mittels dessen die Motorwelle (16) in einer genau definierten Drehwinkel-Nullstellung anhaltbar ist und daß der Halteteil (29) in einer der Motorwellen-Nullstellung entsprechenden Stellung in dem anderen Gehäuse (14) festgelegt ist, die der gewünschten Nullstellung der einen Arbeitsspindel (23) entspricht.
11. Werkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Motorwelle (16) mit der anderen Arbeitsspindel (23) und mit dem Antriebsteil (37) über je ein formschlüssiges Getriebe (33 - 36) verbunden ist.
12. Werkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß für mindestens eine Werkzeugspindel (19,23) eine bewegbare Verkleidung (41 bzw. 42) vorhanden ist, die durch die Relativbewegung der Gehäuse (14,15) zueinander bewegbar ist, so daß in der Ruhestellung der jeweils einen Spindel diese verkleidet und die jeweils andere Spindel freigegeben ist.
13. Werkzeugmaschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß für die Kopplung der Verkleidung (41) mit der Relativbewegung der Gehäuse (14,15) zueinander Zugmittelgetriebe (43-54) vorhanden sind.
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