DE8908655U1 - Werkzeugmaschine - Google Patents
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Description
7410 Reutlingen
a) einer Motorwelle,
b) mindestens zwei senkrecht zueinander ausgerichteten Arbeitsspindeln, die von der Motorwelle antreibbar sind,
c) zwei Gehäusen, in denen die beiden Arbeitsspindeln gelagert sind, und
d) einer Verbindungsführung, die die beiden Gehäuse relativ
zueinander aus einer Ruhestellung, in der die eine Arbeitsspindel von der Motorwelle abgekuppelt ist, in
eine Arbeitsstellung bewegbar verbindet, in der diese eine Arbeitsspindel mit der Motorwelle gekuppelt ist.
Unter Motorwelle wird hierbei eine Welle verstanden, die für den Antrieb mindestens der beiden genannten Arbeitsspindeln vorgesehen ist und selbst direkt oder indirekt
von einem Antrieb antreibbar ist.
* * rf
§ Unter Verbindungsführung ist jede Art einer Verbindung
\ zu verstehen, die zwei Gehäuse miteinander verbindet und
&egr;; dabei eine Relativbewegung der beiden Gehäuse zueinander
|f zwischen den beiden genannten Stellungen zuläßt, z.B. eine
% Schwalbenschwanzverbindung.
&udiagr; Eine Werkzeugmaschine mit den oben genannten Merkmalen
ist durch die DE-AS 26 46 492 bekannt. Bei dieser bekannten
Werkzeugmaschine ist die Vertikalspindel in ihrer Ruhestellung mit nach oben zeigender Werkzeugaufnahme ausgerichtet.
Um die Vertikalspindel in ihre nach unten gerichtPte Arbeite- : stellung zu bringen, muß das Gehäuse der Vertikalsp;'.ndel
in einem ersten Hub geradlinig vor das Gehäuse der Horizontalspindel
verschoben und in einem zweiten Hub gleichzeitig ' vor dem Gehäuse der Horizontalspindel um 180° geschwenkt
werden, um dann die Vertikolspindel durch einen Teilrückhub
mit der Horizontalspindel zu kuppeln.
Hierzu ist eine sehr komplizierte und aufwendige Verbindungsführung
für diese Schiebe- und Drehbewegung des Gehäuses der Vertikalspindel erforderlich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Werkzeugmaschine der eingangs genannten Art zu schaffen, die einen
wesentlich einfacheren Aufbau hat.
Diese Aufgabe ist gemäß der Erfindung bei einer Werkzeugmaschine mit den eingangs genannten Merkmalen a) bis d) dadurch
gelöst,
e) daß die Verbindungsführung für eine geradlinige,
translatorische Bewegung des einen Gehäuses relativ zum anderen ausgebildet ist,
f) daß die Werkzeugaufnahme der Arbeitsspindel in der Ruhestellung
der Gehäuse so nahe beeinanJer angeordnet sind, daß die geradlinige, translatorische Bewegung ausreicht,
die abgekuppelte Aufnahme aus dem Arbeitsbereich der anderen Aufnahme zu bewegen und
g) daß für die Verbindung der einen Arbeitsspindel mit der Motorwelle eine Schaltkupplung vorhanden ist, die
durch die Relativbewegung der beiden Gehäuse zueinander schaltbar ist.
Durch das Merkmal f) wird die Möglichkeit geschaffen, gemäß dem Merkmal e) für die Verbindung beider Gehäuse eine sehr
einfache Verbindungsführung, z.B. eine Schwalbenschwanzverbindung,
zu benutzen, wodurch sich der Aufbau der Werkzeugmaschine
gegenüber dem Stand der Technik wesentlich vereinfacht. Für die wahlweise Kupplung der einen Arbeitsspindel
mit der Motorwelle kann hierbei eine einfache Schaltkupplung gemäß dem Merkmal g) verwendet werden, bei der durch die
Relativverschiebung der beiden Gehäuse zueinander das Glied
zum Schalten der Kupplung bewegt wird.
Die geradlinige Relativbewegung kann in bekannter Weise sehr einfach dadurch ausgeführt werden, daß als Antrieb
zum Durchführen der geradlinigen Relativbewegung ein Hubzylinder vorgesehen ist.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform ist vorgesehen,
daß die eine Arbeitsspindel senkrecht zur Motorwelle gelagert ist und von dieser über die Schaltkupplung antreibbar ist.
Da die zur Motorwelle senkrechte Arbeitsspindel von der Motorwelle über ein Winkelgetriebe angetrieben werden muß,
hat diese Ausbildung den Vorteil, daß, wenn die zur Motorwelle senkrechte Arbeitsspindel nicht benötigt wird, diese
auch nicht angetrieben wird und somit das Winkelgetriebe nicht unnötig beansprucht und erhitzt wird.
Hierbei ist es zweckmäßig, daß die andere Arbeitsspindel zur Motorwelle parallel und von dieser direkt antreibbar
ist. Wird nämlich nur die zur Motorwelle senkrechte Arbeitsspindel
benötigt, dann kann das Mitlaufen der zur Motorwelle
waagerechten Spindel ohne Nachteil in Kauf genommen werden.
Als besonders zweckmäßig hat es sich erwiesen, vorzusehen, daß der Verlauf der geradlinigen, trenslatorischen Relativbewegung
der beiden Gehäuse zueinander parallel zu der
anderen Arbeitsspindel ausgerichtet ist, da sich dadurch ein besonders einfacher Aufbau der Schaltkupplung mit den
folgenden Merkmalen ergibt:
a) ein Antriebsteil, das drehfest mit der Motorwelle verbunden
ist,
b) ein feststehendes Halteteil und
c) ein Abtriebsteil, das drehfest mit' der einen Arbeitsspindel
verbunden ist und aus einer mit dem Halteteil verbundenen Ruhestellung in eine mit dem Antriebsteil verbundene
Arbeitsstellung bewegbar ist.
Wenn nämlich hierbei vorgesehen wird, daß die eine Arbeitsspindel
über ein Winkelgetriebe mit einer Verbindungswelle verbunden und mit dieser in dem einen Gehäuse drehbar gelagert
ist und die Verbindungswelle parallel zu der anderen Arbeitsspindel und damit auch parallel zur Motorwelle gelagert
ist und mit dieser über die Schaltkupplung verbunden ist, kann die Kupplung zum Schalten der Verbindungswelle
verwendet werden, so daß die Achse der Schaltkupplung parallel zur Motorwelle verläuft und das Antriebsteil der Schaltkupplung
unmittelbar von der Motorwelle angetrieben werden kann.
Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung
ist vorgesehen, daß ein Winkelmeßsystem vorhanden ist, mittels dessen die im anderen Gehäuse gelagerte Motorwelle
in einer genau definierten Drehwinkel-Nullstellung anhaltbar ist und daß der Halteteil in einer der Motorwellen-Nullstellung
entsprechenden Stellung in diesem festgelegt ist, die der gewünschten Nullstellung der einen Arbeitsspindel
entspricht.
- 4a -
Dadurch wird sichergestellt, daß bei jedem Anhalten des
Motors, die Schaltkupplung frei geschaltet v/erden kann,
da das Halteteil, das Antriebsteil und das Abtriebsteil alle aufeinander genau ausgerichtet sind und beide Spindeln
sich beim Anhalten des Motors immer in ihrer Nullstellung befinden.
Damit während der Arbeit der einen Spindel die Werkzeugaufnahme
der anderen Spindel nicht verschmutzt wird, kann bei
einem weiteren vorteilhaften Ausführungsbeispiel vorgesehen sein, daß für mindestens eine Werkzeugspindel eine bewegbare
Verkleidung vorhanden ist, die durch die Relativbewegung der Gehäuse zueinander bewegbar ist, so daß in der Ruhestellung
der jeweils einen Spindel diese verkleidet und die jeweils andere Spindel freigegeben ist.
der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels im einzelnen
erläutert.
-S-
Ein Ausführungsbeispiel einer Werkzsugmaschine gemäß der
Erfindung ist im folgenden an Hand der Darstellungen einer
zwei Gehäuse für eine waagerechte und eine vertikale Werkzeugspindel aufweisende Baueinheit und der Kupplung, die die
vertikale Werkzeugspindel mit der Antriebswelle verbindet, im einzelnen beschrieben.
Es zeigen :
Fig. i
Ausführungsbeispiel einer Werkzeugmaschine
enthaltenen Baueinheit, die die beiden zueinander geradlinig verschiebbaren Gehäuse für
die vertikale und die horizontale Werkzeugspindel aufweist, die in der Zeichnung nur
angedeutet sind;
Fig. 2 und 3 der Fig.l entsprechende Darstellungen,
in denen aus Übersichtlichkeitsgründen einige Teile weggelassen, dafür in Fig.l weggelassene
Verkleidungen der Spindeln in ihren beiden verschiedenen Stellungen dargestellt sind,
Fig. 4 einen Vertikalschnitt durch die Achse der Verbindungswelle der Vertikalspindel mit
der Motorwelle;
Fig. 5 eine schaubildliche Darstellew aines Seilgetriebes
für die Bewegung einer Verkleidung der Horizontalspindel.
Die in den Fig.l bis 3 dargestellte Baueinheit weist ein aus drei miteinander fest verbundenen Teilen 11, 12 und 13
bestehendes, als Ganzes mit 14 bezeichnetes Antriebsgehäuse
und ein Vertikalspindelgehäuse 15 auf. In dem Teil 12 des Antriebsgehäuses 14 ist eine nur strichpunktiert angedeutete
waagerechte Motorwelle 16 gelagert, die über Zahnriemen 17 und 18 eine in den Gehäuseteilen 12 und 13 gelagerte,
in der Zeichnung nur strichpunktiert dargestellte Horizontalspindel 19 bzw. über eine in den Fig.l bis 3 nur strichpunktiert
dargestellte Verbindungswelle 21 und ein ebenfalls nur schematisch dargestelltes Winkelgetriebe 22 eine strichpunktiert
dargestellte Vertikalspindel 23 antreibt. Das Vertikalspindelgehäuse 15 ist mit dem Teil 13 des Antriebsgehäuses
14 durch eine in Fig.l gestrichelt dargestellte, als Verbindungsführung
dienende Schwelbenschwanzv'erbindung 24 so verbunden,
daß das Vertikalspindelgehäuse 15 aus der in Fig.l dargestellten Stellung parallel zur Achse der Horizontalspindel
19 in die in Fig.3 dargestellte Stellung relativ zum Antriebsgehäuse 14 nur geradlinig verschiebbar ist. Für diese Verschiebebewegung
ist ein in Fig.l strichpunktiert dargestellter Hubzylinder 25 vorgesehen, von dem der eigentliche Zylinder
im Antriebsgehäuse 14 gelagert ist und dessen Kolbenstange über ein in der Zeichnung nur strichpunktiert dargestelltes
Gestänge 26 am Vertikalspindelgehäuse 15 angreift.
Die in Fig.l dargestellte Stellung der beiden Gehäuse 14 und 15 zueinander entspricht der Ruhestellung der Vertikalspindel
23, bei der also nur die Horizontalspindel 19 für die Bearbeitung des Werkstückes anwendbar ist. Die in Fig.3 dargestellte
herausgefahrene Stellung des Vertikalspindelgehäuses
15 entspricht der Arbeitsstellung der Vertikalspindel 23,
in der das Werkstück von dem in der Vertikalspindel 23 eingespannten
Werkzeug bearbeitbar ist. Durch die geradlinige Verschiebebewegung der beiden Gehäuse 14 und 15 zueinander
wird eine in Fig.4 dargestellte und als Ganzes mit 26 bezeichnete Schaltkupplung so betätigt, daß in der in den Fig.l
und 4 dargestellten Ruhestellung des Vertikalspindelgehäuses
die Verbindungswelle 21 von der Motorwelle 16 abgekuppelt
und in der Arbeitsstellung des Vertikalspindelgehäuses 15 die Verbindungswelle 21 mit der Motorwelle 16 gekuppelt ist.
In Fig.4 ist die im Vertikalspindelgehause 15 drehbar und
axial nicht verschiebbar gelagerte Verbindungswelle 21 dargestellt, die an ihrem linken Ende ein Kegelrad 27 des Winkelgetriebes
22 trägt. Dieses Kegelrad 27, das in den Fig.l bis 3 nur gestrichelt dargestellt ist, ist im dauernden Eingriff mit dam in den Fig.l bis 3 ebenfalls nur strichpunktiert
dargestellten Kegelrad 30 der Vertikalspindel.
Das in den Gehäuseteil 12 des Antriebsgehäuses 14 hineinragende,
in Fig.4 rechte Ende 28 der Verbindungswelle 21 hat ein Keilwells'iprofil. Für den formschlüssigen Eingriff des
Endes 28 in der Ruhestellung des Vertikalspindelgehäuses ist im Antriebsgehäuse 14 eine Buchse 29 befestigt, deren
Hohlraum ein Keilnabenprofil aufweist, das dem Keilwellenprofil des Endes 28 genau angepaßt ist.
Für den Antrieb der Motorwelle 16 ist in Fig.4 ein Motor
32 dargestellt, der an einer Innenwand/des Antriebsgehäuses angeflanscht ist. An der Motorwelle 16 sind zwei Zahnriemenscheiben
33 und 34 befestigt, die über Zahnriemen 35 bzw. 36 mit einer Antriebshülse 37 bzw. der Horizontalspindel
verbunden sind. Dadurch ist die Motorwelle 16 mit der Horizontalspindel 19 durch das so gebildeten Zahngetriebe dauernd
verbunden.
Die Antriebshülse 37 ist drehbar aber axial unverschiebbar im Gehäuseteil 12 des Antriebsgehäuses 14 gelagert. Durch
sie hindurch greift die Verbindungswelle 21 mit ihrem Ende 28. An ihrem der Buchse 29 abgekehrten Ende ist die Antriebshülse 37 auf ihrer Innenseite, ebenso wie die Büchse 29,
mit einem inneren Keilnabenprofil versehen, das dem Keilwellenprofil
des Endes 28 genau angepaßt ist und sich axial von dem Ende der Hülse 37 zur Buchse 29 nur so weit erstreckt, daß,
wenn das Ende 28 der Verbindungswelle 21 in die Buchse 29
eingreift, das Keilwellenprofil des Endes 28 aus dem Keilnabenprofil der Hülse 37 herausgetreten ist. Dadurch wird erreicht,
daß die Hülse 37 als Antriebsteil, die Buchse 29 als Halteteil und das Ende 28 als Abtriebsteil der Kupplung
26 wirken und die Kupplung allein durch die gerade Verschiebung des Vsrtikalspindelgeheuses 15 aus der in den Fig.l und 4
dargestellten Ruhestellung in die in Fig.3 dargestellte Arbeitsstellung
gaschaltet wird. In der Ruhestellung des Gehäuses
15 wird die Verbindungswelle 21 und damit die Vertikalspindel 23 durch die Buchse 29 in einer genau definierten
Drehwinkelstellung festgehalten. In der Arbeitsstellung des
Vertikalspindelgehäuses 15 gi.aift dss "eilwellenprofil Jes
Endes 28 in das K-jilnabenproiii der Hv.1 se 37 ein. Dadurch
wird die Rotorwelle 16 mit der Vsrbir.dungrwelle 21 gekuppelt.
Um die Horizontalspindel 19 in einer genau definierten Null-Stellung
anhalten zu können, ist ein an sich bekanntes in Fig.l als Ganzes mit 38 bezeichnetes Winkelmeßsystem vorgesehen,
das mit der Horizontalspindel 19 auf Drehung verbunden ist und mittels dessen die Motorwelle 16 beim Abschalten des
Motors 31 in der Stellung angehalten wird, die genau der Null-Stellung der Horizontalsoindel 19 zugeordnet ist. In
dieser Stellung wird dann auch die Antriebshülse 37 für die Vertikalspindel 23 angehalten. Damit das Ende 28 beim Bewegen
des Vertikalspindelgehäuses 15 aus seiner Arbeitsstellung in seine Ruhestellung während des Stillstandes der Antriebswelle
16 genau in die Buchse 29 hineinpaßt, wird die Buchse 29 beim Einsetzen genau in einer solchen Stellung festgelegt.
Ordnet man dieser Drehstellung die Null-Stellung der Vertikalspindel zu, dann wird dadurch erreicht, daß die Vertikalspindel
beim Abschalten der Motorwelle in ihrer Null-Stellung stehen bleibt und die Verbindungswelle 21 sich in einer solchen
Stellung befindet, daß ihr Ende 28 bei der Verschiebung des
Vertikalspindelgehäuses 15 aus seiner Arbeitsstellung in seine Ruhestellung in die Buchse 29 hineinpaßt, wo dann die
Verbindungswelle 21 und damit auch die Vertikalspindel in ihrer Null-Stellung festgehalten werden, bis sie wieder benötigt
werden. Da bei jedem Stillsetzen des Motors die Motorwelle 16 und damit die Antriebshülse 3? sich in der definierten
Null-Stellung befinden, kann das Ende 28 beim Verschieben das Gehäuses 15 in seine Arbeitsstellung passend in die Hülse
37 eingreifen.
■;
Um die jeweils leere Werkzeugaufnahme zu verkleiden, sind
(Fig.2 und 3) für die Horizontalspindel 19 eine als Winkel ausgebildete Verkleidung 41 und für die Vertikalspindel 23
eine plattenförmige Verkleidung 42 vorgesehen. Die längs
der vorderen Endfläche des Gehäuseteils 13 vertikal geführte Verkleidung 41 ist mit dem Punkt 43 eines Seiles 44 verbunden.
Das Seil 44 ist, wie das in Fig.5 dargestellt ist, um zwei übereinander angeordnete Rollen 45 geführt, die um zur Achse
der Horizontalspindel 19 parallele Achsen drehbar im Gehäuseteil 13 gelagert sind. Die obere Rolle 45 wird von eirer
mit der Rolle 45 zu dieser koaxialen kleineren Rolle 46 angetrieben,
über die ein zweites Seil 47 geführt ist, das um eine um eine vertikale Achse drehbare Rolle 48 und zwei um
zur Achse der Horizontalspirtdel senkrechte horizontale Achsen drehbare Rollen 49 geführt und durch letztere zur Rolle 46
umgelenkt wird. Alle genannten Rollen und damit die Seile
44 und 47 sind im Gehäuseteil 13 gelagert. Das Seil 47 ist mit einem Punkt 51 mit dem Vertikalspindelgehäuse 15 verbunden.
Wird nun das Vertikalspindelgehäus? 15 aus der in Fig.2 dargestellten
Stellung in die in Fig.3 dargestellte Stellung verschoben, dann wird die Rolle 48 durch das Seil 47 von oben
gesehen im Gegenuhrzeigersinn gedreht, was eine Drehung der Rolle 46 im Uhrzeigersinn und damit eine Bewegung der Verkleidung
41 aus der in Fig.2 und 5 in die in Fig.3 dargestellte
Stellung zur Folge hat und umgekehrt.
- 10 -
Ein entsprechendes einfacher ausgebildetes Seilgetriebe ist für die Bewegung der an der unteren Fläche des Gehäuseteils
13 geführten Verkleidung 42 für die Werkzeugaufnahme der
Vertikalspindel 23 vorgesehen (Fig.2 und 3). Diese Verschiebbarkeit
der Verkleidung 42 ist nicht in allen Fällen notwendig. In Fällen, in denen der Verschiebeweg des Gehäuses 25 ausreichend
groß ist, kann die Verkleidung 42 am Gehäuseteil 13 befestigt sein. Dann Gedeckt die Platte, wie das aus Fig.2
ersichtli cii ist, die Werkzeugaufnahme der Spindel 23, wenn
sich das Vertikalspindelgehäuse 15 in der in Fig.2 dargestellten Ruhestellung befindet. Sobaldsich jedoch das Vertikalspindelgehäuse
15 in seine Arbeitsstellung bewegt hat, die in Fig.3 dargestellt ist, tritt die Aufnahme der Vertikalspindel
23 aus dem Bereich der Verkleidung 42 heraus.
In Fällen, wo diese Ve*-schiebebewegung des Vertikalspindelgehäuses
15 für den Austritt aus dem Bereich der Verkleidung 42 nicht ausreicht, kann auch die Platte 42, wie das in den
Fig.2 und 3 dargestellt ist, an der Unterfläche des Gehäuseteils
13 verschiebbar angeordnet sein. Für die Verschiebung der Verkleidung 42 wird hierbei ein ganz einfaches Seilgetriebe
benötigt, das im einfachsten Fall nur ein Seil benötigt. Im dargestellten Fall sind zwei Seile 52 und 53 vorgesehen,
die um zwei Rollenpaare 54 und 55 geführt sind, die verschiedene Durchmesser haben, so daß eine Übersetzung erreichbar
ist. Beim dargestellten Fall ist das Seil 52 mit seinem Punkt 56 mit dem Vertikalspindelgehäuse 15 und das andere Seil
53 mit seinem Punkt 57 mit der Verkleidung 42 verbunden, so daß durch die Bewegung des Vertikalspindelgehäuses 15
aus seiner in Fig.2 dargestellten Ruhestellung in die in Fig.3 dargestellte Arbeitsstellung die Verkleidung 42 aus
der in Fig.2 dargestellten vorderen Stellung in die in Fig.3
dargestellte zurückgezogene Stellung bewegt wird. Anstelle eines Seiles kann ein anderes, geeignetes Zugmittel,
z.B. eine Kette, vorgesehen sein.
- 11 -
Die iti den Fig.l bis 3 dargestellte Baueinheit kann im
Gestell einer Werkzeugmaschine fest angeordnet sein, wenn die für die Bearbeitung eines Werkstückes erforderlichen
Bewegungen von einem das Werkstück tragenden Arbeitstisch durchgeführt werden Diese Baueinheit kann aber auch mit
den seitlichen Führungsleisten 58 in einem Schlitten vertikal
geführt sein, der seinerseits in einer senkrecht zur Horizontalspindel ausgerichteten waagerechten Führung auf einem
zweiten Schlitten geführt ist, der in einer zur Führung des ersten Schlittens senkrecht verlaufenden waagerechten
Führung geführt ist. Die verschiedenen Führungsmöglichkeiten von Werkzeugtischen und Gehäusen für Arbeitsspindeln sind
allgemein bekannt, so daß diesbezüglich auf den Stand der Technik verwiesen wird.
Um sicherzustellen, daß der mehrteilige Aufbau des Antriebsgehäuses 14, insbesondere im letztgenannten Fall, allen
auftretenden Belastungen standhält und ein Einklemmen des Gehäuseteiles 15 zwischen den Gehäuseteilen 11 und 13 mit
Sicherheit vermieden wird, kann das Antriebsgehäuse 14 auch einstückig ausgeführt werden. Es können auch alle
drei Gehäuseteile 11, 12 und 13 durch obere und untere in der Zeichnung nicht dargestellte Platten fest miteinander
verbunden sein.
Die vorstehende Beschreibung und die Zeichnung beschränken sich nur auf die Angabe von Merkmalen, die für die beispielsweise
Verkörperung der Erfindung wesentlich sind. Soweit daher Merkmale in der Beschreibung und in der Zeichnung
offenbart und in den Ansprüchen nicht genannt sind, dienen sie erforderlichenfalls auch zur Bestimmung des
Gegenstandes der Erfindung.
Claims (13)
1. Werkzeugmaschine mit
a) einer Motorwelle (16),
b) mindestens zwei senkrecht zueinander ausgerichteten Arbeitsspindeln (19,23), die von der Motorwelle (16)
antreibbar sind,
c) zwei Gehäusen (14,15), in denen die beiden Arbeitsspindeln (19,23) gelagert sind, und
d) einer Verbindungsführung (24), die die beiden Gehäuse
relativ zueinander aus einer Ruhestellung, in der die eine Arbeitsspindel (23) von der Motorwelle abgekuppelt
ist, in eine Arbeitsstellung bewegbar verbindet, in der diese eine Arbeitsspindel (23) mit der Motorwelle
gekuppelt ist,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
e) daß die Verbindungsführung (24) für eine geradlinige,
translatorische Bewegung des einen Gehäuses relativ zum anderen ausgebildet ist,
f) daß die Werkzeugaufnahmen der Arbeitsspindeln (19,23)
in as'v Ruhestellung der Gehäuse (14,15) so nahe beeinander
angeordnet sind, daß die geradlinige, translatorische Bewegung ausreicht, die abgekuppelte Aufnahme aus
dem Arbeitsbereich der anderen Aufnahme zu bewegen und
g) daß für die Verbindung der einen Arbeitsspindel (23)
mit der Motorwelle (16) eine Schaltkupplung (26) vorhanden ist, die durch die Relativbewegung der beiden Gehäuse
(14,15) zueinander schaltbar ist.
2. Werkzeugmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Antrieb zum Durchführen der geradlinigen Relativbewegung
ein Hubzylinder (25) vorgesehen ist.
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- 02 -
3. Werkzeugmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die eine Arbeitsspindel (23) senkrecht zur Motorwelle (16) gelagert ist und von dieser über
die Schaltkupplung (26) antreibbar ist.
4. Werkzeugmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, t'aß die andere Arbeitsspindel (19) zur Motorwelle (16)
parallel und von dieser direkt antreibbar ist.
5. Werkzeugmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Verlauf der geradlinigen, translatorischen Relativbewegung
der beiden Gehäuse (14,16) zueinander parallel zu der anderen Arbeitswelle (19) ausgerichtet, ist.
6. Werkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die eine Arbeitsspindel (23) über ein Winkelgetriebe (22) mit einer Verbindungswelle (21)
verbunden und mit dieser in dem einen Gehäuse (15) drehbar gelagert ist und daO die Verbindungswelle (21) parallel
zu der anderen Arbeitsspindel (19) und damit auch parallel zur Motorwelle (16) gelagert ist und mit dieser über
die Schaltkupplung (26) verbunden ist.
7. Werkzeugmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeich
net, daß die Motorwelle (16) und die andere Arbeitsspindel (19) drehbar in dem anderen Gehäuse (14) gelagert sind.
8. Werkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schaltkupplung (26) aufweist:
a) ein Antriebsteil (37), das drehfest mit der Motorwelle
(16) verbunden ist,
b) ein feststehendes Halteteil (29) und
c) ein Abtriebsteil (28), das drehfest mit der einen Arbeitsspindel
(23) verbunden ist und aus einer mit dem Halteteil (29) verbundenen Ruhestellung in eine mit dem
Antriebsteil (37) verbundene Arbeitsstellung bewegbar ist,
- 03 - I
9. Werkzeugmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß das Antriebsteil (37) drehbar aber axial unverschiebbar und das Halteteil (29) fest in dem anderen Motorwellen-Gehäuse
(14) und das Abtriebsteil (28) drehbar aber axial unverschiebbar in dem einen Gehäuse (15) gelagert ist,
so daß durch die Relativbewegung der beiden Gehäuse (14,15) zueinander die Schaltkupplung (26) schaltbar ist.
10. Werkzeugmaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein Winkelmeßsystem (39) vorhanden ist, mittels dessen
die Motorwelle (16) in einer genau definierten Drehwinkel-Nullstellung
anhaltbar ist und daß der Halteteil (29) in einer der Motorwellen-Nullstellung entsprechenden Stellung
in dem anderen Gehäuse (14) festgelegt ist, die der gewünschten Nullstellung der einen Arbeitsspindel (23)
entspricht.
11. Werkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Motorwelle (16) mit der anderen Arbeitsspindel (23) und mit dem Antriebsteil (37) über je
ein formschlüssiges Getriebe (33 - 36) verbunden ist.
12. Werkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß für mindestens eine Werkzeugspindel
(19,23) eine bewegbare Verkleidung (41 bzw. 42) vorhanden ist, die durch die Relativbewegung der Gehäuse (14,15)
zueinander bewegbar ist, so daß in der Ruhestellung der jeweils einen Spindel diese verkleidet und die jeweils
andere Spindel freigegeben ist.
13. Werkzeugmaschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß für die Kopplung der Verkleidung (41) mit der Relativbewegung
der Gehäuse (14,15) zueinander Zugmittelgetriebe (43-54) vorhanden sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8908655U DE8908655U1 (de) | 1989-07-15 | 1989-07-15 | Werkzeugmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8908655U DE8908655U1 (de) | 1989-07-15 | 1989-07-15 | Werkzeugmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8908655U1 true DE8908655U1 (de) | 1989-09-21 |
Family
ID=6841131
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8908655U Expired DE8908655U1 (de) | 1989-07-15 | 1989-07-15 | Werkzeugmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8908655U1 (de) |
-
1989
- 1989-07-15 DE DE8908655U patent/DE8908655U1/de not_active Expired
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