DE890878C - Verfahren zur zerstoerungsfreien Pruefung der Guete von elektrischen Punkt- und Nahtschweissungen - Google Patents

Verfahren zur zerstoerungsfreien Pruefung der Guete von elektrischen Punkt- und Nahtschweissungen

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Publication number
DE890878C
DE890878C DEJ2376D DEJ0002376D DE890878C DE 890878 C DE890878 C DE 890878C DE J2376 D DEJ2376 D DE J2376D DE J0002376 D DEJ0002376 D DE J0002376D DE 890878 C DE890878 C DE 890878C
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DE
Germany
Prior art keywords
dye
color
quality
welding
destructive testing
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Expired
Application number
DEJ2376D
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Janetzki
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Airbus Defence and Space GmbH
Original Assignee
Messerschmitt Bolkow Blohm AG
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Filing date
Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating
    • B23K11/34Preliminary treatment

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lining Or Joining Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Zur Prüfung .der Güte von elektrischen Punkt-und Nahtschweißungen auf inhomogene Stellen. Lunkerbildung, Gaseinschlüsse od.. dgl., die als Folge ungenügender Erwärmung der ,Schweißstelle auftreten, werden bisher Röntgenstrahlen angewandt. Ferner ist auch eine Prüfung auf elektrischem Wege, beispielsweise durch Messung des Spannungsabfalls beim Stromdurchgang .durch die Schweißstelle,bekannt. DiesePrüfverfahrenkönnen in der Regel erst nach Abnahme des Schweißteiles von der Schweißmaschine angewandt werden und eignen sich deshalb nicht zur laufenden Überwachung der Schweißgüte der einzelnen Verbindungsstellen unmittelbar nach Herstellung der_ Schweißpunkte. Sie erfordern ferner zu ihrer" Durchführung komplizierte Vorrichtungen, die die Prüdung sehr umständlich.undkostspielg gestalten.
  • Zur Behebung der bisherigen ,Schwierigkeiten bei der (Aerwachung elektrischer Widerstandssahweißverbindungen wird gemäß der Erfindung ein neues Prüfverfahren vorgeschlagen. Dieses besteht im wesentlichen darin, daß auf die Außenseite mindestens eines der miteinander . zu `verbindenden Teile an den Verbindungsstellen vor dem Schweißvorgang ein an sich bekannter, sich bei-Erwärmung verfärbender Farbstoff aufgebracht wird, dessen Farbänderung das Erreichen der für eine einwandfreie Schweißung erforderlichen Mindesttemperatur sichtbar macht. Auf :diese Weise kann die Schweißgüte unmittelbar nach Abschluß des Schweißvorganges, beispielsweise nach jedem erzeugten Schweißpunkt oder bei Nahtschweißung nach jeder gefertigten Teilstrecke der Nahtverbindung, laufend durch einfaches Beobachtender Verfärbung des aufgetragenen Farbstoffes. überwacht werden. - -Da zur Erzielung einwandfreier Schweißverbindungen, insbesondere von Leichtmetallen, ein ganz bestimmter Temperaturbereich an .der Schweißstelle eingehalten werden muß, ist es besonders vorteilhaft, für das neue Verfahren einen Farbstoff mit zwei- oder mehrfachem Farbwechsel zu verwenden, dessen eine Umfärbung der unteren und eine andere der oberen Grenze des einzuhaltenden Temperatur-Bereiches entspricht.
  • Um die,Schweißverbindung zu einem beliebigen Zeitpunkt auch nach der Abnahme von der Schweiß- -maschine nachprüden zukönnen, ist es ferner zweckmäßig, einen Farbstoff mit nicht rückläufiger Farb-,vechselwirkung zu verwenden, der seine geänderte Farbe auch nach Wiederabkühlung beibehält.
  • Zur Durchführung des neuen Verfahrens wird zweckmäßig an der Schweißelektrode oder dem Elektrodenhalter ein Vorratsbehälter mit einer vorzugsweise selbsttätig arbeitenden Zuführungseinrichtung für den Farbstoff an die Schweißstelle angeordnet. Um dabei den Stromübergang von der Elektrode auf das zu verschwcißen:de Bauteil nicht zu- behindern, wird .die Zuführungseinrichtung für den Farbstoff vorteilhaft so gestaltet, daß sie die Schweißelektrode ringfömig mit geringem Abstand umgibt. _ _ In - der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens dargestellt.
  • Hierin bedeutet i eine .stabförmige Elektrode, die in einen Elektrodenhalter 2 eingespannt ist. Am Elektrodenhalter ist ein Vorratsbehälter 3 mit kreisringförmigem Querschnitt für den der Schweißstelle zuzuführenden Farbstoff mit Hilfe von Zapfen .l und 5, die in Schlitzen 6 und 7 des Behälters eingreifen, in Längsachsrichtung der Elektrode i um ein gewisses Maß nachgiebig gehaltert. Der Farbstoffvorratsbehälter ist an seinem unteren Teil $ kegelförmig zugespitzt und enthält an seinem unteren Rand eine beispielsweise schwammartige, die Elektrode a ringförmig umgebende Auftragsvorrichtung 9 für den Farbstoff auf die Oberfläche des zu verschweißenden Bauteiles io.. An seinem oberen Rand ist der Vorratsbehälter mit einem durch einen.--Deckel ii verschließbaren Einfültstutzen,i2 zum Nachfüllendes Farbstoffes versehen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur zerstörungsfreien Prüfung der Güte von elektrischen- Punkt- und Nahtschweißungen, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Außenseite mindestens eines der miteinander zu verbindenden Teile an den Verbindungssüellen vor dem Schweißvorgang ein an sich bekannter, sich bei Erwärmung verfärbender Farbstoff aufgebracht wird, dessen Farbänderung das Erreichen der für eine einwandfreie,Schweißung erforderlichen Mindesttemperatur sichtbar macht:
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet; daß ein Farbstoff mit zwei- oder mehrfachem Farbwechsel verwendet wird, dessen eine Umfärbung der unteren und eine andere der oberen Grenze des einzuhaltenden Temperaturbereiches entspricht. ..
  3. 3. Verfahren nach den Ansprüchen -i oder 2, gekennzeichnet durch .die Verwendung eines Farbstoffes mit nicht umkehrbarer Farbwechselwirkung.
  4. 4. Vorrichtumg zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche u bis 3, gekennzeichnet durch einen z. 1B: an :der Schweißelektrode oder dem Elektrodenhalter angeordneten Vorratsbehälter mit einer vorzugsweise selbsttätig arbeitenden Zuführungseinrichtung für den Farbstoff an die Schweißstellen.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführungseinrichtung für den Farbstoff die Schweißelektrode ringförmig mit geringem Abstand umgibt.
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