AT103693B - Verfahren zur Feststellung von Temperaturen. - Google Patents

Verfahren zur Feststellung von Temperaturen.

Info

Publication number
AT103693B
AT103693B AT103693DA AT103693B AT 103693 B AT103693 B AT 103693B AT 103693D A AT103693D A AT 103693DA AT 103693 B AT103693 B AT 103693B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
temperature
reached
procedure
determining temperatures
tire
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Gustav Friedrich Gerdts
Original Assignee
Gustav Friedrich Gerdts
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gustav Friedrich Gerdts filed Critical Gustav Friedrich Gerdts
Application granted granted Critical
Publication of AT103693B publication Critical patent/AT103693B/de

Links

Landscapes

  • Investigating Or Analyzing Materials Using Thermal Means (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Feststellung von Temperaturen. 



    Die Erfindung besteht darin, dass man mit dem Gegenstand, dessen Temperatur gemessen werden soll, für kurze Zeit einen Prüfkörper in Berührung bringt, von dem, wenn die verlangte Temperatur erreicht ist, immer nur etwas abschmilzt. Dadurch ist es möglich, dass der Prüfkörper fortlaufend gebraucht werden kann. In den meisten Erzeugungszweigen kommt es weniger darauf an, bei einem Arbeitsgang das Steigen der Temperatur zu beobachten, sondern es muss festgestellt werdenn, ob eine ganz bestimmte, für denEinzelfallerforderlicheTemperatur tatsächlich erreicht ist, und zwar oft sehr schnell hintereinander an verschiedenen sichtbaren oder verdeckten Stellen. Dieser Zweck wird durch die Erfindung erreicht. 



  Die Prüfkörper werden in der Form dem jeweiligen Verwendungszweck angepasst und bestehen aus Stoffen, die erst bei der verlangten Temperatur schmelzen. Wenn diese Stoffe nicht schon ohne weiteres ein deutlich sichtbares Prüfzeichen geben, so erhalten sie, um dies zu erreichen, farbige Zusätze. 



  Einige Beispiele sollen die Anwendung der Erfindung näher erläutern. 



  Um stählerne Reifen auf den Körpern von Eisenbahnwagenrädern zu befestigen, werden die Reifen auf eine bestimmte Temperatur erwärmt und so auf die Radkörper geschoben, worauf sie beim Abkühlen durch Einschrumpfen fest werden. Die Erwärmung muss dabei im ganzen Reifen möglichst gleichmässig sein, weil beim Einschrumpfen an kälteren Stellen die Werkstoffspannung übermässig gross wird, wodurch hier ein Bruch des Reifens sofort oder später im Betriebe eintreten kann. Es muss deshalb beim Erwärmen an allen Stellen des Reifens ohne Unterbrechung festgestellt werden können, ob die gewünschte Temperatur auch tatsächlich erreicht ist, was mit den bekannten Vorrichtungen und Verfahren nicht möglich ist, da diese Radreifen einen Durchmesser von 1-2 m, also rund 3-6 m Umfang haben, bei einer Breite von 130-150 mm.

   Nach der Erfindung wird die Temperatur lediglich durch einfaches Überstreichen mit einem Prüfkörper gemessen, welcher an den Stellen des Radreifens, die den erforderlichen Wärmegrad erreicht haben, einen sichtbaren Schmelzstreifen hinterlässt, an den kälteren Stellen dagegen nicht. Hiedurch wird es möglich, an dem ganzen Umfang des Reifens und in dessen ganzer Breite, ohne Unterbrechung festzustellen, ob diese Temperatur tatsächlich an allen Stellen erreicht ist ; der bleibende Sehmelzstreifen ist dann später ein Beweis, dass dies wirklich an allen Stellen der Fall war. 



  Zur Messung von Temperaturen an verdeckten Stellen, wie in Schwelöfen usw. oder an einem Stoff, der unter einer Schutzdecke geschmolzen wird, werden die Prüfkörper derart unterteilt und nur so tief eingetaucht, dass bei jeder Messung nur ein bestimmtes Stück zum Abschmelzen kommt, wenn an der zu messenden Stelle die erforderliche Temperatur erreicht ist.

   In vielen Fällen wird eine derartige Unterteilung aber gar nicht nötig sein, da nach dem Eintauchen in eine bestimmte Tiefe ohne weiteres an dem Prüfkörper ersichtlich ist, ob sieh dessen Form oder Länge durch teilweises Abschmelzen verändert hat, bzw. ob die erforderliche Temperatur an der verdeckten Stelle erreicht ist oder nicht.   
 EMI1.1 
 Glasbläserei, wo die Glasschmelze, um verarbeitet werden zu können, eine bestimmte Mindesttemperatur haben muss, welche nach der Erfindung vor jeder neuen Entnahme durch einfaches Auftupfen des Prüfkörpers nachgeprüft werden kann. Hiebei, sowie zur Temperaturprüfung an Metallschmelzen usw. können die Prüfkörper ebenfalls einen farbigen Zusatz erhalten, und es wird dann bei einfachem Auftupfen ein farbiger Fleck oder beim Bewegen an der Messstelle ein farbiger Streifen erzeugt. 



   In Fällen, wobei es darauf ankommt, dass eine bestimmte Temperatur zwar erreicht, aber nicht   überschritten   wird, können gleichzeitig neben dem Prüfkörper für die erforderliche Temperatur je ein   solcher'für   etwas geringeren und etwas höheren Wärmegrad mit verschiedenen Farben verwendet werden, so dass beim Überstreichen der zu messenden Stelle verschiedene Streifen entstehen, woran dann ohne weiteres festgestellt werden kann, ob die betreffende Temperatur noch nicht oder soeben erreicht oder etwa durch Unvorsichtigkeit bereits   überschritten   ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   . 1.   Verfahren zur Feststellung von Temperaturen, dadurch gekennzeichnet, dass man mit dem Gegenstand, dessen Temperatur bestimmt   werden soll, für   kurze Zeit einen Prüfkörper in   Berührung   bringt, von dem, wenn die verlangte Temperatur erreicht ist, immer nur etwas abschmilzt. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. 2. Prüfkörper zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine solche Beschaffenheit oder solche Zusätze, dass, wenn man den Prüfkörper mit dem zu untersuchenden Gegenstand in Berührung bringt, und wenn der verlangte Wärmegrad erreicht ist, etwas an der zu messenden Stelle haften bleibt und hier sichtbare Merkzeichen hinterlässt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT103693D 1924-09-11 1924-09-11 Verfahren zur Feststellung von Temperaturen. AT103693B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT103693T 1924-09-11

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT103693B true AT103693B (de) 1926-07-10

Family

ID=3621858

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT103693D AT103693B (de) 1924-09-11 1924-09-11 Verfahren zur Feststellung von Temperaturen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT103693B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE921110C (de) * 1953-04-16 1954-12-09 Schunk & Ebe Gmbh Temperaturmesser zum Messen der Betriebswaerme von Koerpern, vornehmlich an elektrischen Maschinen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE921110C (de) * 1953-04-16 1954-12-09 Schunk & Ebe Gmbh Temperaturmesser zum Messen der Betriebswaerme von Koerpern, vornehmlich an elektrischen Maschinen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT103693B (de) Verfahren zur Feststellung von Temperaturen.
CH113191A (de) Verfahren zur Feststellung von Temperaturen.
DE4232982A1 (de) Verfahren zur Bestimmung des Verhaltens von Materialoberflächen in Mikrostrukturbereichen durch definierte Beeinflussung mit mechanischen Kräften
DE443113C (de) Verfahren zur Feststellung von Temperaturen unter Benutzung von Pruefkoerpern aus Stoffen, welche bei diesen Temperaturen schmelzen
DE823778C (de) Verfahren und Vorrichtung zum ununterbrochenen Giessen von Leicht- und Schwermetallen, insbesondere von Zink
DE1910494A1 (de) Schwemmlot
DE1958224A1 (de) Elektrisches Messverfahren und Vorrichtung zum Bestimmen von Schlackenhoehe und Schlackenmenge bei Schlacke-Metall-Baedern in metallurgischen Gefaessen
DE3026297C2 (de)
DE620102C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Kautschukbaendern o. dgl.
DE514609C (de) Verfahren zum Kuehlen der Walzen beim Auswalzen von geschmolzener Glasmasse
DE1939769A1 (de) Vorrichtung zur Pruefung der Schulterbruchfestigkeit von Fahrzeugluftreifen auf einer Lauftrommel
DE570948C (de) Verfahren zur Schmierung von Pilgerdornen
DE744640C (de) Aus Sand bestehender Gusskern mit einer glasigen Oberflaechenschicht und Verfahren zur Herstellung desselben
DE932994C (de) Verfahren zur Bestimmung des Gasgehaltes von festen Metallen oder deren Legierungen
DE102017003774A1 (de) Verfahren zum Bestimmen der Benetzbarkeit einer Substratoberfläche mit einem Lötmaterial
DE1758396B2 (de) Verwendung einer kokillenschlichte in kokillen zum gespanngiessen
DE890878C (de) Verfahren zur zerstoerungsfreien Pruefung der Guete von elektrischen Punkt- und Nahtschweissungen
DE750107C (de) Verfahren zur Verschweissung von Werkstuecken nach dem Thermit -Verfahren
DE629709C (de) Vorrichtung zum Anlassen von Salzbadoefen mittels nach Art von Tauchsiedern ausgebildeter Heizelemente
DE549119C (de) Anordnung zum Pruefen der Gleichmaessigkeit duenner Schichten von Isolierstoffen
DD203397A1 (de) Verfahren und pruefanordnung zur bestimmung des schmelzverhaltens von glas
DE672941C (de) Verfahren zum Aufschweissen von Kupfer auf einen Stahlkern, insbesondere bei Herstellung von Draehten, Baendern und Roehren
DE102018114210A1 (de) Verfahren zur Bewertung von Fluiden
DE3021304C2 (de) Verfahren zur Prüfung von Lacken auf Rißempfindlichkeit
DE2314915A1 (de) Fahrzeug-bereifung mit sicherheitsmarkierungen