DE8908902U1 - Stapelbare Verpackungseinheit - Google Patents

Stapelbare Verpackungseinheit

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DE8908902U1
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packaging unit
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packaging
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ALBIN SPITZKE KG 2000 HAMBURG DE
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B17/00Other machines, apparatus, or methods for packaging articles or materials
    • B65B17/02Joining articles, e.g. cans, directly to each other for convenience of storage, transport, or handling
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D5/00Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper
    • B65D5/42Details of containers or of foldable or erectable container blanks
    • B65D5/427Individual packages joined together, e.g. by means of integral tabs
    • B65D5/4275Individual packages joined together, e.g. by means of integral tabs by bonding, adhesive, hook and loop-type fastener or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Packages (AREA)

Description

Ana.: Finaa Albin Spitzke
Hamburg meine Akte: 6163/89
^ 7erpackungseinh;ait
Die Erfindung betrifft stapelbare Verpackungeeinheiten und di« Ausbildung einer Verpackungseinheit, wobei unter Verpacku igseinheit ein sogenanntes Mehrstückgebinde bzw. ein Multipack zu verstehen ist, das aus einer Zusammenfassung von beispielsweise drei Doren oder Flaschen besteht oder auch beispielsweise als sogenannte 6er -Packung ausgebildet sein kann.
Derartige Verpackungseinheiten kommen heutzutage insbesondere zur Anwendung auf Getränkemärkten oder anderen Super - oder Verbrauchermärkten. Die Verpackungseinheiten werden dabei in gestapeltem Zustand in Regalen dem Verbraucher zur Mitnahme angeboten, wobei für ihn die Gelegenheit gegeben ist, eine oder mehrere Verpackungseinheiten, die beispielsweise aus einer Zusammenfassung von drei oder sechs oder einer anderen Zahl von Einheiten bestehen, dem Regal zu entnehmen.
Zum Beladen der Regale beispielsweise mit einem Gabelstapler, ist es üblich, eine große Anzahl von Verpakkungseinhsiten susasassen tm fässer, so daß diese gemeinsam gleichzeitig zu transportieren sind. Dafür hat es sich bisher als zweckmäßig gezeigt, wenn eine Vielzahl von Verpackungseinheiten auf einem vorzugsweise aus Pappe bestehender, schalenförmigen Boden gestapext werden und für ihren Zusammenhalt mit einer Kunststofffolie umwickelt oder umschlagen werden, die danach durch eine Härmebeaufschlagung zum Schrumpfen gebracht wird, so daß sie die aus einer Vielzahl von Verpackungseinheiten bestehende Transporteinheit fest umschließt und einzelne Verpackungseinheiten gegen ein Verrutschen oder Herunterfallen sichert. In der Praxis sind mit dieser Art von Verpackungen jedoch erhebliche Nachteile verbunden. So ist es zunächst einmal notwendig, für die Entnahme der ersten Verpackungseinheiten die Folie auftrennen zu müssen und sie von den Verpakkungseinheiten zu entfernen. Diese Kunststofffolie verbleibt dann nach einer Entnahme der Verpackungseinheiten zusammen mit dem Boden regelmäßig als Abfall im Regal zurück, so daß es einer Reinigung der Regale bedarf durch das Bedienungspersonal, bevor diese wieder aufgefüllt werden können. Abgesehen von den Materialkosten des Abfalles ergeben für seine Beseitigung jedoch auch Personalkosten. Vorteilhafter ist es deshalb, »mn dem Verbraucher unter Fortlassung derartiger Schalen und Folieneinschläge Varpackungseinheiten
zur Verfügung gestellt werden können, die sich einerseits zwar ebenfalls auf einer Palette abstellen und transportieren lassen, bei ihrer Entnahme aus einem Regal jedoch keine Reste in der Art von Abfällen hinterlassen.
Gemäß der Erfindung läßt sich derartiges dadurch erreichen, daß zwei nebeneinander stehende Verpackungseinheiten vor ihrem Stapeln zusammen mit weiteren Verpackungseinheiten auf zumindest einer Seite, das heißt vorzugsweise der Oberseite durch ein zweiseitig klebendes Klebeband miteinander verbunden werden. Ein derartiges Vorgehen erlaubt es, eine Vielzahl von Verpackungseinheiten übereinander zu stapeln, ohne daß ein Verrutschen zu befürchten wäre, wenn der Stapel angehoben wird, um ihn in einem Regal abzusetzen. Andererseits können danach von dem Verbraucher ein oder mehrere Verpackungseinheiten dem Stapel entnommen werden, ohne daß Rückstände wie Abfälle im Regal verbleiben. Dafür reicht es aus, wenn die Klebebänder allein auf der Oberseite der Verpackungseinheiten angeordnet werden, so daß jede Lage von gestapelten Verpackungseinheiten gegen ein Verschieben gesichert ist durch die Klebebänder auf den Verpackungseinheiten der darunterliegenden Lage. Die Entnahme einzelner Verpakkungseinheiten vom Stapel wird dabei erleichtert, wenn das Klebeband auf seiner Ober und Unterseite Haftschichten von unterschiedlicher Klebekraft trägt. Wird die außenliegende Haftschicht von geringerer Klebkraft
• · B
ausgebildet als diejenige Haftschicht, mit der das Klebeband auf einer Verpackungseinheit befestigt ist, so reicht das bereits als Sicherheit gegen eine Verschiebung aus. Andererseits erleichtert es aber das Abreißen einer obenstehenden Verpackungseinheit von der darunter liegenden Verpackungseinheit, ohne daß diese beschädigt wird durch ein Abreißen ihres Klebebandes aufgrund seiner stärkeren Haftung durch diejenige Klebschicht, die das Klebeband unmittelbar mit seinem Träger verbindet.
Grundsätzlich besteht jedoch auch die Möglichkeit ein Klebeband sowohl auf der Oberseite wie auch auf der Unterseite einer Verpackungseinheit anzuordnen.
In allen Fällen ist es darüber hinaus zweckmäßig, wenn die Klebebänder, welche zwei nebeneinanderstehende Verpackungseinheiten miteinander verbinden, mit einer Reißlinie bzw. Aufreißnaht versehen sind, so daß der Verbraucher Gelegenheit hat, eine einzelne Verpackungseinheit zu erwerben durch eir. Abreißen derselben von der benachbarten Verpackungseinheit. Der dafür notwendige manuelle Aufwand kann noch vermindert werden, wenn die Reißnähte mit Trennhilfen versehen sind, wie beispielsweise einem Aufreißband für Folien, wie es allgemein auch Anwendung findet beispielsweise bei der Verpackung von Zigaretten in einer Kunststofffolie.
Im übrigen hat es sich für zweckmäßig gezeigt, wenn
transparente Klebebänder zur Anwendung kommen, da solche bei ihrem Verbleib auf der Verpackung nicht die Lesbarkeit oder Sichtbarkeit von Aufdrucken beeinträchtigen .
Ein Ausführugnsbeispiel der Erfindung ist nachstehend unter Bezugnahme auf eine Zeichnung erläutert. In der Zeichnung zeigen:
Figur 1: einen Stapel von Verpackungseinheiten; Figur 2: ein Klebeband mit Aufreißnaht und Figur 3: ein Klebeband im Querschnitt.
Der in Figur 1 wiedergegebene Stapel von Bierdosen besteht aus einzelnen Verpackungseinheiten 1 und 2, die paarweise nebeneinander stehend durch ein Klebeband 3 miteinander verbunden sind. Jede Verpackungseinheit 1, 2 ist als sogenanntes Dreierpack ausgebildet für die Zusammenfassung von drei Dosen 8.
Die Klebebänder 3 tragen auf ihrer Unterseite eine stark klebende Haftschicht beispielsweise aus Kautschuk mit einer Klebkraft von 6,ON (Newton) und auf ihrer Oberseite eine schwach klebende Haftschicht 4 von beispielsweise 0.6N aus fLcrylat, Damit verbleibt das Klebeband 3 fest mit den Verpackungseinheiten 1 und 2 verbunden, wenn darüber stehende Verpackungsein-
hexten abgehoben werden, welche gegen ein Verrutschen gesichert sind durch die außenliegende Haftschicht 4 von geringerer Haftkraft.
Damit nicht stets zwei sogenannte Dreierpacks gemeinsam vom Stapel abgenommen zu werden brauchen, sind die Klebebänder jeweils mit einer Reißnaht 6 versehen, die zwischen zwei nebeneinander stehenden Verpackungseinheiten 1 und 2 verläuft, so dqß durch ein Aufreißen dieser Naht 6 die Abnahme einer einzelnen Verpackungseinheit 1 irSglich ist. Derartiges wird noch erleichtert durch die Anordnung eines Reißbandes 7, mit dem die Reißnaht zu öffnen ist.
Da bei einer Entnahme der Verpackungseinheiten aus dem Stapel die Hilfsmittel der Verpackung mit den Verpakkungseinheiten verbunden bleiben, wird gegenüber vorbekannten Verpackungen der Anfall von Abfällen in den Regalen verhindert und damit deren aufwendige Entsorgung.

Claims (2)

  1. DIPL-ING. RALF MINETTI 2000 Hamburg i.dn13. September
    PATENTANWALT lillinii—m &Pgr; · 10/44
    EUROPEAHPATENTATTORNEY Telefon- IMOI 33 51 15
    TaIn: 2161 560 mine d '
    Telefex: {040)33 6444
    Bank: roMirrtilr AG. Kodo-Hr. 30/57 554
    (BU 200 40004
    Pod: Haaburg 2500 00-207
    Ana-: Firma Albin Spitzke KG. <Biz«oiooao>
    Hamburg meine Akte: 6163/89
    Ansprüche
    1.
  2. 2, Verpackungseinheit, dadurch gekennzeichnet, daß die Verpackungseinheit (1) durch ein zweiseitig klebendes Klebeband (3) mit der danebenstehenden Verpackungseinheit (2) verbunden ist.
    2_;_ Verpackungseinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, iaß ein Klebeband (3) auf der Oberseite von zwei Verpackungseinheiten (1, 2) angeordnet ist.
    3_j_ Verpackungseinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Klebeband (3) mit einer schwachklebenden Haftschicht (4) und einer starkklebenden Heftig
    schicht (5) versehen ist, von denen die schwachkleben-
    de Haftschicht (4) frei liegt. M
    4.2. Verpackungseinheit nach Anspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, daft Klebeband (3) «it einer Reiftnabt (6) versehen ist.
    5^ Verpackungseinheit nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, ds»S d-ias Klebeband (3) axt ein«r Tr^nnhilfe
    (7) ^ersehsn ist.
    6^_ Verpackungseinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Klebeband (3) transparent ist.
    7.2. Verpackungseinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Verpackungseinheit (1) auf ihrer Oberseite und auf ihrer Unterseite jeweils mit einem Klebeband (3) versehen ist.
DE8908902U 1989-07-21 1989-07-21 Stapelbare Verpackungseinheit Expired DE8908902U1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19842721A1 (de) * 1998-09-18 2000-03-23 Rockwool Mineralwolle Transporteinheit

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