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Einspurkraftfahrzeug Die Erfindung bezieht sich auf ein Einspurkraftfahrzeug,
wie beispielsweise ein nach Art eines Motorrades oder Motorrollers @ausgebildetes
Fahrzeug, welches mit einer Verkleidung oder Karosserie versehen ist. Derartige
Verkleidungen sollen den Fahrer gegen Witterungseinflüsse und vor allem auch gegen
von unten kommende Spritzer; Staub, Schmutz und Wind schützen. Die hierfür notwendige
Boden- und Seitenverkleidung bedingt im allgemeinen die Verwendung von komplizierten,
teuren und meist unzuverlässigen Stützräderkonstruktionen, die dem Fahrer .im Gegensatz
zu dem beim normalen Motorradfahren üblichen Abstützen durch die Füße des Fahrers
ein Gefühl der Unsicherheit geben. In der Tat können solche Stützräder, praktisch
niemals so schnell und sicher wirken wie -das übliche Abstützen durch die Füße,
da ihre Betätigung bzw. ihr Einsatz gerade in kritischen Momenten meist zu langsam
erfolgt oder nicht genügend anpassungsfähdg ist. Die Folge hiervon sind mehr oder
weniger gefährliche .Stürze. Verkleidete oder mit vollständigen Karosserien versehene
Motorräder bzw. sonstige Einspurkraftfahrzeuge konnten sich aus diesen und ähnlichen
Gründen bisher nicht durchsetzen, trotzdem ihre sonstigen Vorzüge unbestreitbar
sind und zweifellos ein Bedürfnis nach derartigen Fahrzeugen besteht.
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Durch,die Erfindung wird bezweckt, diesen Mangel zu beseitigen und
ein Einspurfahrzeug mit Verkleidung oder Karosserie zu schaffen, welches auch ohne
Anwendung von Stützrädern ein sicheres Abstützen ermöglicht, ohne daß die Schutzwirkung
der Verkleidung beeinträchtigt wird.
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In erster Linie besteht ,die Erfindung darin, daß die Verkleidung
oder Karosserie beiderseits des Fahrersitzraumes abschließbare Fußaus,stiegöffnungen
mit beweglich angeordneten Abschlußwänden
besitzt; welche unter
,der Wirkung der -auf Rasten stehenden Füße des Fahrers in ihrer Schließstellung
gehalten, beim Abheben der Füße von den Rasten aber freigegeben .,und, vorzugsweise
selbsttätig, in ihre Öffnungsstellung gebracht werden.
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Dadurch wird in einfacher Weise erreicht, daß die Vorteile einer den
Fahrzeuginnenraum auch unten und seitlich abschließenden Verkleidung bzw. Karosserie
mit den Vorteilen der bei unverkleideten Motorrädern möglichen-leichten, raschen
und sicheren unmittelbaren Abstützung durch die Füße des Fahrers vereinigt werden.
Wesentlich ist hierbei vor allem, daß das zum Durchführen der Füße erforderliche
Öffnen der Verkleidung .ganz automatisch durch das Aufheben der Füße von den Rasten
und die natürliche Abstütz'bewegung der. Beine bewirkt wird, ohne daß der Fahrer
irgendwelche sonstigen Betätigungen vornehmen muß. Ferner ist wichtig, daß die Absch1ußwände
der Fußausstiegöffnungen ohne besondere Willensäußerung des Fahrers ganz von selbst,
lediglich durch den normalen Auflagerdrück der Füße in ihrer Schließstellung gehalten
werden. Dadurch ist der Fahrer in der Lage, das Fahrzeug unbehindert durch .die
Verkleidung und ohne die Notwendigkeit der willkürlichen Betätigung von besonderen
Betätigungsvorrichtungen wie ein normales, offenes Motorrad zu fahren. Die Fahrsicherheit
wird auf diese Weise sehr erhöht, und ein Umlernen für den Fahrer ist nicht erforderlich.
Die Erfindung trägt somit in hohem Maße .dazu bei, Einspurkraftiahrzeuge mit Karosserie
oder Motorräder mit Verkleidung zu praktisch brauchbaren Verkehrsmitteln zu machen.
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Die praktische Ausführung der Erfindung kann in verschiedener Weise
geschehen. Die beweglichen Abschlußwände der Fußausstiegöffnungen können beispielsweise
aus seitlich oder nach oben verschiebbaren Wänden, Jalousien od. dgl. bestehen.
Vorzugsweise- werden jedoch die Albschlußwände von Klappen gebildet, die um im wesentlichen
waagerecht oder =mehr oder weniger parallel zur Längsachse rles Fahrzeuges verlaufende
Achsen nach außen und nach- oben schwenkbar sind. Diese Ausführung hat den
besonderen Vorteil, .daß die Karosserie durch,die Ausschwenkung der Klappen an den
Fußaus-stiegöffnungen winkelförmig oder keilförmig nach außen, verbreitert wird;
so daß der dadurch gebildete freie Raum der Ausstiegöffnungen der natürlichen Spreizstellung
der Beine beim Abstützen entspricht. Da .die Klappen beim Öffnen nach außen aufwärts
schwenken, wird eine Bodenberührung der Klappen bei einer Schräglage des Fahrzeuges
vermieden. Ferner wird der Luftwiderstand durch die Stirnflächen der in dieser Weise
ausgeschwenkten Klappen pra'ktiseh kaum vergrößert, so daß der Fahrtwiderstand und
die ÖfC-nungs- und Schließkräfte gering bleiben.
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Die Abschlußwände oder Klappen werden zweckmäßigerweise unter die
Wirkung von Federn gestellt, welche für eine selbsttätige Öffnung sorgen, sobald
die Füße von den Rastorganen abgehoben werden. Diese als Auflager für die Füße dienenden
Rastorgane können in verschiedener Weise beweglich angeordnet werden. Vorzugsweise
werden hebelartig schwenkbare oder drehbare Pedale verwendet, die sich im wesentlichen
über die ganze Seitenlänge der Fußausstiegöffnungen erstrecken. Mit Hilfe geeigneter
Kupplungsorgane sind diese Pedale mit den Abschlußwänden oder Klappen verbunden.
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Die Fußausstiegöffnungen und deren Klappen od. dgl. können in festen
Karosserieseitenwänden vorgesehen sein. Vorzugsweise ist jedoch die IC-arosserie
zu beiden Seiten des Fahrersitzraumes und gegebenenfalls auch :des dahinter befindlichen
Fahrgastraumes mit Türen versehen, wodurch z. B. beim Kippen des Fahrzeuges ein
leichtes Aussteigen nach beiden Seiten gewährleistet wird. Auch wird durch die Türen
ein normales Ein-,und Aussteigen ohne das unbequeme Übersteigen über feste Seitenwände
ermöglicht. Die Abschlußwände, vorzugsweise die Klappen, bilden in diesem Falle
die unteren Teile der Türen, wobei das Verbindungsgestänge :mit den beweglichen
Fußrasten oder Pedalen derart ausgebildet ist, daß es ein Öffnen und Schließen der
Türen .ohne Beeinträchtigung der Klappenbetätigung ermöglicht.
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Die Karosserie und die Ausbildung der Lenkeinrichtung und des Fahrersitzes
sowie die Anordnung des Motors usw. können. an sich beliebig sein. Vorzugsweise
werden jedoch die Karosserie und ,die sonstige Einrichtung des Fahrzeuges der Erfindung
angepaßt, um .deren Vorteile voll auszunutzen bzw. zu steigern. Es ist vor allem
zweckmäßig, das :gesamte Fahrzeug von vorn Ibis hinten mit einer tropfenförmigen
oder stromlinienförmigen Karosserie zu verklenden, deren größte Breite etwa ,in
der Lenkaussehlagzone liegt. Eine solche Karosserie wird vorzugsweise mit einem
etwa elliptischen Vertikalquerschnitt versehen, da hierbei die vierschwenkbaren
Klappen am günstigsten angeordnet werden können. Eine solche Ausbildung hat ferner
den Vorteil, :daß das Fahrzeug beim Umkippen über die Seitenfläche der entsprechend
gewölbten Karosserie abrollen kann, wodurch die Gefahr von Beschädigungen vermindert
wird. Weitere Vorteile ,dieser Ausbildung werden in der nachstehenden Beschreibung
näher erläutert.
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Um das Spreizen der Beine .durch die Fußausstiegöffnungen und das
Abstützen des Fahrzeuges zu erleichtern und trotzdem ein bequemes. Sitzen zu ermöglichen,
wird der Fahrersitz in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorzugsweise nach Art
eines mit Rückenlehne versehenen Autositzes ausgebildet, dessen Vorderteil sattelförmig
gestaltet ist. Dadurch wird .ein unnatürliches und unbequemes Spreizen der Beine
beim Abstützen vermieden. Die Rückenlehne wird zweckmäßig halbkreisförmig oder bogenförmig
gekrümmt. .Es wurde gefurnden, däß dadurch das Gefühl für die Gleichgewichtslage
verbessert und die 'bei Einspurfahrzeugen wichtige Koordinierung der Lage und der
Bewegung des Fahrerkörpers mit der Lage des
Fahrzeuges erleichtert
wird. Ein derartiger Fahrersitz vermindert auch den Kraftaufwand .des Fahrers beim
Abstützen des Fahrzeuges.
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Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung, welche sich z.
B. auf die kippbare Anordnung des Lenkers, auf die Anordnung des Sitzes, des Motors
und sonstiger Fahrzeugteile beziehen, werden in der folgenden Beschreibung an Hand
der Zeichnung näher erläutert.
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Die Erfindung betrifft nicht nur die Ausbildung vollständig neuer
Einspurkraftfahrzeuge, .sondern sie erstreckt sich auch auf die Anwendung der wesentlichen
Erfindungsgedanken, insbesondere der abschließbaren Fußausstiegöffnungen, der Ausbildung
-der Karosserie usw., zur Umwandlung beliebiger, vorhandener Motorräder in solche
mit Verkleidungsklappen usw. der in Rede stehenden Art.
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Ein solcher Umbau wird durch die Erfindung verhältnismäßig leicht
ermöglicht, ohne daß die Art der Benutzung des Motorrades, insbesondere das Abstützen
desselben mit den Füßen, dadurch geändert wird. Es ist im übrigen einleuchtend,
daß Einspurkraftfahrzeuge gemäß der Erfindung besondere Stützräder nicht benötigen,
jedoch soll die zusätzliche Anwendung solcher Stützräder od. dgl. trotzdem nicht
ausgeschlossen sein.
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Inder Zeichnung ist die Erfindung in einer Ausführungsform beispielsweise
veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. i in schematischem Längsschnitt ein Einspurkraftfahrzeug
mit Fußausstiegklappen und tropfenförmiger Karosserie, -Fig. 2 .das Fahrzeug nach
Fig. i in einem schematischen Horizontalschnitt nach der Linie A-B der Fig. i, Fig.3
in vergrößertem Maßstab einen Vertikalschnitt nach der Linie C-D der Fig. i und
Fig. 4 in perspektivischer Darstellung die Karosserie des Fahrzeuges bei teilweise
abgebrochenem Karosseriedach und fortgelassenen Teilen wie Fahrersitz usw. -Die
in der Zeichnung veranschaulichte Ausführungsform eines Einspurkraftfahrzeuges gemäß
der Erfindung beschränkt sich auf die Darstellung der für das Verständnis der Erfindung
wesentlichen Teile. Danach besitzt das Fahrzeug ein Vorderrad i, welches in einer
federnden, beispielsweise, teleskopartigen Gabel e gelagert ist. Die Gabel 2 ist
mit einem Lenker versehen, der aus einem Lenkrad oder gemäß der Ausführungsform
aus einer Lenkstange 3 bestehen ,kann. In Fig. 2 ist eine ausgeschwenkte Stellung
i' des Vorderrades in gestrichelten Linien angedeutet. Die Gabel 2, ist in einem
beliebigen Chassis oder Rahmen gelagert, der nach Art eines Motorradrahmens oder
eines Motorrollerrah:mens, d. h. ohne obere Querstange, ausgebildet sein kann. An
der hinteren, nicht' näher dargestellten Rahmengabel ist ein Hinterrad 4 gelagert,
welches beispielsweise über eine Kette 5 von dem Getriebeteil eines Motors 6 angetrieben
wird.
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Das Fahrzeug ist mit einer Karosserie versehen, die vorzugsweise aus
einer tropfenförmigen Verkleidung 7 besteht. Im Ausführungsbeispiel ist die Karosserie
als Limousine ausgebildet, welche seitlich,des Fahrersitzraumes zwei Türen 8 besitzt,
die um im wesentlichen vertikale Scharnierachsen g nach vorn schwenkbar und in üblicher
Weise mit Türschlössern io und Fenstern ii versehen sind. Vor dem Lenker 3 besitzt
die Karosserie eine Windschutzscheibe 12, die sich etwa an der Stelle der größten
Breite der tropfenförmigen Verkleidung 7 befindet. Diese Anordnung hat den Vorteil,
daß der oder die Rückspiegel im Innenraum des Fahrzeuges seitlich der Windschutzscheibe
angebracht werden können, wobei der Fahrer infolge der sich nach hinten verjüngenden
Form des Fahrzeuges freie Sicht nach hinten erhält. Die größte Breite der Karosserie
kommt dadurch auch praktisch in diejenige Zone, in welcher ein ausreichender Platz
für den vollen Lenkausschlag des Vorderrades i benötigt wird. Es sei bemerkt, daß
vorzugsweise Räder von normaler Größe, wie sie bei Motorrädern üblich sind, mit
normalen Reifen verwendet werden, jedoch die Verwendung kleinerer Räder ist nicht
ausgeschlossen.
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Der breite Vorderteil der Karosserie kann ferner vorteilhaft zur Unterbringung
eines Reserverades 13 dienen, das oberhalb des Vorderrades i angeordnet wird.
Zweckmäßigerweise ist .das Vorderteil mit einer hochklappbaren, deckelartigen Haube
14 versehen, deren angehobene Stellung 14' aus Fig. i ersichtlich ist. Die Räder
des Fahrzeuges werden vorzugsweise nach Art von Autorädern auswechselbar eingerichtet.
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Die Stromlinien- oder Tropfenform der Karosserie hat außer den eingangs
erwähnten Vorteilen auch noch den Vorzug eines geringen Frontwi:clerstandes und
eines auf die gleiche Projektionsfläche bezogenen geringeren Seitenwiderstandes.
Letzteres ist gerade bei Einspurfahrzeugen ohne besondere Stützräder von besonderer
Bedeutung. In Längsrichtung wirkt die Tropfenform der Karosserie als eine Art Stabilisierungsfläche,
welche die Fahrsicherheit steigert.
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Der Fahrersitz ist an sich in beliebiger Weise, z. B. als normaler
Motorradsattel, ausgebildet. Vorzugsweise wird jedoch ein Spezialsitz 15 verwendet,
welcher in seinem hinteren Teil als breiter Autositz mit einer normal hohen Rückenlehne
ausgebildet ist, während der vordere Teil 16 des Sitzes, z. B. etwa -das vordere
Drittel, sattelförmig gestaltet ist. Diese Ausbildung !des Sitzes ermöglicht ein
bequemes Spreizen der Beine beim Abstützen. Die bogenförmig gekrümmte Rückenlehne
17, deren Vorteile eingangs bereits erwähnt wurden, ist in an sich bekannter Weise
um ein Gelenk 18 nach vorn schwenkbar, um den hinteren Raum des Fahrzeuges, welcher
z. B. als Kofferraum und zur Aufnahmedes Brennstofftanks i9 dient, besser zugänglich
zu machen. Es :sei hier bemerkt, daß statt dessen im hinteren Teil des Fahrzeuges
auch ein zweiter Sitz für einen Mitfahrer angeordnet werden kann.
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Der Sitz 15 kann vorteilhafterweise über :dem Motor 6 angeordnet sein
lind ist dann 7iveclcmäßigerweise
um eine vordere Achse 2o nach
vorn kippbar, wodurch der Motor, die Zündkerze, der Vergaser und sonstige Teile
leicht zugänglich gemacht werden.
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Der Brennstofftank ig ist symmetrisch ausgebildet und angeordnet.
Er wird vorzugsweise oberhalb eines Brandschotts 21 eingebaut, welches .durch das
Fahrzeug hindurchgeführt ist und den Fahrersitzraum sowie den Koffer- und Tankraum
von den unteren Motororganen trennt. Vorn kann dieses Brandschott in ein Spritzbrett
22 übergehen, das zur Aufnahme von Instrumenten usw. dient. Bei Anordnung des Motors
6 unter dem Fahrersitz 15 wird ein Kühlluftkanal23 in Längsrichtung von vorn bis
unter den Fahrersitz geführt, um dem Motor Kühlluft zuzuführen. Der Absperrhahn
24 für die Benzinleitung wird oberhalb des Brandschotts in Reichweite eines Armes
des Fahrers angeordnet. Ferner ist es praktisch, den Einfüllstutzen 25,des Brennstofftanks
ig auf der Montageseite der auswechselbaren Räder anzuordnen, um bei flach umgelegtem
Fahrzeug ein Auslaufen des Tanks zu verhindern.
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Der Lenker 3, .beispielsweise eine normale Lenkstange oder auch ein
Lenkrad, kann kippbar angeordnet werden, um :das Ein- und Aussteigen zu erleichtern
und um dem Fahrer in zurückgelehnter Stellung ein bequemes Lenken zu ermöglichen.
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Die Karosserieoder Verkleidung besitzt beiderseits des Fahrersitzraumes
abschließbare Fußausstiegöffnungen, von denen eine in Fig.3 an der Stelle 26 in
geöffnetem Zustand erkennbar ist. Zum Abschluß ,dieser Fußausstiegöffnungen dienen
bewegliche Abschlußwände, die vorzugsweise gemäß dem Ausführungsbeispiel aus Klappen
27 ;bestehen, welche um im wesentlichen waagerecht angeordnete Scharniere 28 nach
außen und -nach oben verschwenkbar sind. Die Abschlußwfinde oder Klappen können
in festen Karosseri@eseitenwänden vorgesehen sein, werden aber, -wie .auch das Ausführungsbeispiel
zeigt, vorzugsweise an den Fahrzeugtüren B .angeordnet, wobei sie in einfacher Weise
die unteren, schwenkbar angelenkten Teile dieser Türen bilden können.
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Um einerseits einen genügend breiten Fahrersitzraum auch am Fußboden
der Karosserie zu haben, andererseits .aber auch das Abstützen mit den ausgestreckten
Füßen nicht zu behindern, ist es vorteilhaft, den Karosserieboden beiderseits der
Fußausstiegöffnun@gen einzuziehen bzw. auf das bei Motorrädern normale Breitenmaß
der Fußrasten zu verengen. Diese Einschnürungen 29 sind beispielsweise in Fig. 4
.ersichtlich. Sie bÜden einen Teil der Fußausstiegöffnungen und besitzen eine solche
Länge, daß der Fahrer beim Sitzen mit seinen herausgestreckten Beinen -die ,z. B.
beim Motorradfahren üblichen sehreitenden Bewegungen ausführen kann. Die Länge,der
Klappen 27 ist entsprechend bemessen. Die Klappen 27 besitzen in diesem Falle an
ihren unteren Enden abgewinkelte oder umgebogene Bodenvorsprünge 30, die sich in
der Schließstellung @in die Einschnürungen 29 einlegen und dadurch die Fußausstiegöffnungen
vollständig abschließen. Am unteren Rande der Klappen 27 können gegebenenfalls Gleitkufen
oder ähnliche Organe angeordnet werden, um bei übermäßiger Schräglage des Fahrzeuges
ein Abstützen bzw. ein Schleifen der Klapperränder -auf dem Erdboden zu ermöglichen.
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Die verschwenkbaren Klappen 27 werden bei Freigabe der fußbetätigten
Rastorgane vorzugsweise selbsttätig unter der Wirkung von Federn in ihre Öffnungsstellung
gebracht, während sie beim Aufsetzen der Füße auf die Rastorgane entgegen der Wirkung
der Federn in ihre Schließstellung gebracht werden. Zu diesem Zweck sind die Klappen
297 beispielsweise zwischen den Scharnieren 28 mit Hebelarmen 31 versehen, auf die
von oben her an den oberen, festen Teilen der Türen 8 abgestützte Federn 32 wirken.
Die Federn können in Büchsen 33 untergebracht sein, wobei die oberen Federteller
durch Schrauben 34 verstellbar sind, um die zum Ausschwenken -der Klapperdienende
Federkraft und den Schwenkbereich der Klappen einstellen zu können. Unten werden
die Federn 32 durch kleine, auf den Hebeln 3i angeordnete Bolzen in ihrer Lage gehalten.
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An den Stellen der beiderseits der Fußausstiegöffnungen befindlichen
Teile des Karosseriebodens 35, welche zum Aufsetzen der Füße dienen, sind bewegliche,
beispielsweise vertikal verschiebbare oder auch drehbare Fußrastenorgane angeordnet,
die mit den verschwenkbaren Klappen 27 zusammenar#beiten. Vorzugsweise bestehen
diese Organe aus stangenartigen oder auch fußbrettartigen Pedalen 36, die sich zweckmäßigerweise
über die ganze Seitenlänge der Fußausstiegöffnungen erstrecken und hebelartig drehbar
gelagert sind. Beispielsweise sind die Pedale 36 beiderseits mit abgewinkelten Armen
37 versehen, die in Drehpunkten 38 gelagert sind. An ,den .äußeren Enden .der Hebelarme
37 sind gelenkige Hubstangen1 39 angelenkt, deren obere Teile in Büchsen 4o geführt
sind. Dias Pedalgestänge steht unter der Wirkung von Federn 44 welche bestrebt sind,
die Pedale 36 anzuheben.
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Die Hubstangen 39 tragen an: ihren oberen Enden gabelförmige Kupplungsteile
4z, in welche sich an .den Klappen 27 befestigte Hebelarme 43 einlegen, wenn die
Türen 8 geschlossen sind. Das Betätigungsgestänge wird in unbelastetem Zustand in
einer der geöffneten Kupplungsstellung entsprechenden Lage gehalten. Beim Schließen
der Türen werden die Klappen 27 .durch die Druckfedern 32 in ihrer geöffneten Stellung
gehalten, wobei das Fahrzeug durch die Füße abgestützt wird. Die Hebelarme 43 legen
sich dann beim Schließen der Tür auf die gabelförmigen Kupplungsteile 42 an den
oberen Endender Hubstangen 39, wodurch die Bereitschaftsstellung zum Schließen der
Klappen 27 hergestellt ist. Wenn sich das Fahrzeug in Bewegung setzt und der Fahrer
die Füße durch die Fußausstiegöffnungen 26 - in das Innere ,der Karosserie einzieht
und die Füße dann auf die Pedale 36 aufsetzt, werden letztere entgegen der Wirkung
der Federn 41 heruntergedrückt.
Dadurch heben sich die Hubstangen
39, und die Gabeln 42 verschwenken über die Hebel ,43 die Klappen 27 nach innen,
wodurch die Fußausstiegöffnungen abgeschlossen werden. Die Kraftübertragung von
den Pedalen 3.6 oder von ähnlichen beweglichen Fußrasten auf die Klappen 27 kann
auch in einer anderen, von dem dargestellten Ausführungsbeispiel _ abweichenden
Weise geschehen.
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Wenn nun der Fahrer das Fahrzeug in -der beim Motorradfahren üblichen
Weise mit Hilfe seiner Füße abstützen will, braucht er lediglich die Füße von den
Pedalen 36 abzunehmen und die Beine in üblicher Weise in die Abstützstellung zu
spreizen. Dadurch heben sich automatisch die Pedale 36, die Hubstangen 39 senken
sich, und die Klappen 27 öffnen sich vollkommen selbsttätig und ohne jedes Zutun
durch den Fahrer unter der Wirkung der Federn 32. Eine solche geöffnete Stellung
einer Klappe 27 ist in Fig. 3 auf der rechten Seite veranschaulicht, während die
Klappe 27 auf der linken Seite in ihrer Schließstellung ist. Das Öffnen und Schließen
der Türen wird infolge der lösbaren Kupplungsorgane durch diesen Betätigung:smechanismus
in keiner Weise behindert.
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Zur Erhöhung der Fahrsicherheit können die Türen 8 mit Mitteln versehen
sein, welche bei einem übermäßigen seitlichen Kippen des Fahrzeuges selbsttätig
ein Öffnen der der Kipprichtung entgegengesetzten Tür herbeiführen. Zu diesem Zweck
sind beispielsweise an ,den Innenseiten der Türen 8 oberhalb ider Klappen 27 Hebelarme
,.q. angelenkt, welche bei starkem Kippen des Fahrzeuges mit dem entsprechenden
Arm des Fahrers in Berührung kommen und durch den Druck dieses Armes verschwenkt
werden. Die Hebelarme 44 sind mit .den Türschlössern io der Türen 8 verbunden und
bewirken bei ihrer Betätigung das Öffnen und Schließen, so daß die betreffende Tür
aufspringt. Dadurch wird erreicht, .daß beim Kippen oder Umfallen des Fahrzeuges
praktisch ganz automatisch ein Aussteigen des Fahrers aus dem kippenden Fahrzeug
herbeigeführt wird.
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Die Wirkungsweise eines wie vorstehend beschriebenen Einspurkraftfahrzeuges
ist ohne weiteres verständlich und bedarf keiner weiteren Erläuterung. Die Erfindung
beschränkt sich nicht auf die dargestellte und beschriebene Ausführungsform, sondern
umfaß.t alle Varianten im Rahmen des Erfindungsgedankens, insbesondere auch den
Umbau vorhandener Motorräder, die Anbringung einer Verkleidung mit abschließbaren
Fußausstiegöffnungen usw. gemäß der Erfindung.