DE891495C - Kinematographenvorrichtung, insbesondere Spielzeugkinematograph fuer perforierte Filmbaender - Google Patents

Kinematographenvorrichtung, insbesondere Spielzeugkinematograph fuer perforierte Filmbaender

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Publication number
DE891495C
DE891495C DES20290A DES0020290A DE891495C DE 891495 C DE891495 C DE 891495C DE S20290 A DES20290 A DE S20290A DE S0020290 A DES0020290 A DE S0020290A DE 891495 C DE891495 C DE 891495C
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DE
Germany
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film
cinematograph
flanges
retaining pin
stored
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Expired
Application number
DES20290A
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English (en)
Inventor
Georges Snyckers
Philippe Snyckers
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Individual
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Publication date
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Publication of DE891495C publication Critical patent/DE891495C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • G—PHYSICS
    • G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B15/00—Special procedures for taking photographs; Apparatus therefor
    • G03B15/08—Trick photography
    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63J—DEVICES FOR THEATRES, CIRCUSES, OR THE LIKE; CONJURING APPLIANCES OR THE LIKE
    • A63J15/00—Peep-shows, e.g. raree-shows; Kaleidoscopic or other opalescence exhibitions

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Structure And Mechanism Of Cameras (AREA)

Description

  • Kinematographenvorrichtung, insbesondere Spielzeugkinematograph für perforierte Filmbänder Die Erfinid'ung betrifft eine Kincmatogr:aphenr vorrichtung, insbesondere einem Spielzeugkinemato@-graphen für perforierte Filmbünd'er.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, bei einem solchen Gerät die Möglichkeit zu schaffen, daß mani ohne ein umfangreiches Schaltwerk für die absatzweise Fortbewegung und das Festhalten des Films vor dem Objektiv auskommt. Gemäß der Erfin!d!ung wird dies .dadurch erreicht, da3 der Film über eine federnd gelagerte Spannivorrichtu g geführt ist, welche in ihrer einen Endstellung denn Film reit einem Haltestift in Eingriff unid zur flatterfreien Anlage mit ,der Bildfensterplatte brinigt und' in ihrer anderen Enidstellung denn Film zum Vorschub aus dem Haltestift wieder austreteni läßt. Zur Vermeidung von Beschädigmlgen des Films bei d'en an sich stoßweisen; Zugkräften kann, dabei die Eigenelastizität des Films ähnlich der einer Feder in der Weise ausgenutzt werden; daß der Film hinter dem Fenster zur Bildung einer nicht wesentlich vorgespannten Schleife veranlaß.t wird. Diese Schleifenbildeng ist @daid'urch ermöglicht, daß die Ab- und Aufwickelvorrichtungen so gestaltet und gelagert sind, daß der Film um diese lose Windungen bildet. Der Film unterliegt damitbei seinem Lauf praktisch keinen Beschädigungen durch Kratzen ad. dg'1. Die durch die Eigenelastizität des Films gegebene geringe- Spannung übt auf den Film keine nachteilige Wirkunig aus. Die Ausnutzung ,dieser geringen Spannung trägt aber dazu bei, d;eni Film mit der Geschwindigkeit vor das Objektiv zu ziehen, die für den Wechsel der Bilder gewünscht wird; Die Trägheit der Ab@wickeleinrichtung kann, die schnelle ruckartige Bewegung nicht hindern, da die Abwickelvorrichtung so, frei beweglich angeordnet ist, .daß der Film sich vom, selbst in losen Windungen abwickelt. Die Abwickelvorrichtung kann aber auch mit einen: entsprechenden Antrieb versehent sein. Der Haltestift kann mindestens nach einer Seite hin abgeschrägt sein:, damit die Löcher der Perforation nicht hängenbleiben, wenn der Film zurückgespult wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes als Spielzeugkinematograph dargestellt.
  • Fig. i ist ein Längsschnitt durch. (das Gerät und läßt erkennen., wie der Film vonr dem Stift festgehalten wird-;-Fig. 2 ist eine Teilansicht entsprechend Fig. i und veranschaulicht, wie der Film außer Eingriff mit dem Stift ist; Fig. 3 zeigt das Gerät in Vorderansicht ohne eingelegten Film.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel sind parallele Seitenwände i und 2, auf einem Sockel 3 etwa im Abstand der Filmbreite befestigt, sol däß, der Film 4 dazwischen, laufen kann,. Die Seitenwände i und 2 sind durch eine schräge Brücke 5 miteinander verbunden, in der ein Fenster 6 angeordnet ist, über dem sich das Objektiv 7 mit einer Augenmuschel 8 befindet. Unter der Brücke, die auch (die Laufbahn für den Film bildet, sind'. zwei Rollen g, und io angeordnet. An dieser Laufbahn, an der Unterseite der Brücke 5, oberhalb ,der Rolle i o, ist ein Stift i i befestigt, der zum Eingriff in ein entsprechendes Loch 12 der Perforation des Films 4 bestimmt ist. Zwei vertikale Schlitze 13 sind in den Seitenwandengen angeordnet und, dienen zur Führung einer beweglichen Spannralle 14, die mittels: kleiner Federn 15 dauernd unter Zug nach oben steht und die einen nachgiebigen Zug ausübt, der den aus der Führung kommenden Film zur Bildung einer Schleife vor . der Auf@wickelvorrichtung 17 veranfaßt. Die Aufwickelvorrichtung 17, vor der noch eine Umlenkrolle (16) liegt, ist ebenso wie die Abwickelvorrichtung 18 an. einer leicht drehbaren; Achse befestigt, die mit einer Klammer ig, bzw. 2o umgeben ist, um daran das- Ende des Films zu. befestigen. Mittels Handkurbeln 21, 2!2 können die Auf-- bzw. Abwiclelspulen betätigt werden. Die Seitenwandungen i und 2 haben- einen beispielsweise bogenförmigen Ausschnitt, -durch den: Licht auf eine Fläche 2,4 fallen kann, .die das, Licht durch den. Film 4 .auf das Objektiv 7 zu reflektiert.
  • Bei dem in Fig. i dargestellten Ruhestand des Films sind die 4a, 4b auf der Auf- bzw. #-b@wicklung'swo,rricbtun!g vollständig entspannt, und ter Film bildet unter dem Esnfiuß der Sp,annvorichtu.ng 14, 15 eine Schleife 4e, die bewirkt, daß las Loch i zd-des Films, das sich vor ddem Stift i i efndet, damit in; Eingriff kommt. Das. Bild 4" steht n; diesem Augenblick genau vor dem Fenster 6 und st durch das Objektiv 7 bei Beleuchtungdurch die von der Fläche 24 reflektierten Strahlen sichtbar, Der Film wird auf Grund: seiner eigenen! Elastizität ohne Flattererscheinungen gegen! die Wandungen der Führung 5 gehalten.
  • Wenn man die Kurbel zi der Aufwickelvorrichtung betätigt, wird der von dein Stift @öehaltene Film gestreckt, und die Spanm!roIle 14 gleitet in ihrer Führung 13 nach unten, so..,daß die Schleife 411 und die Schleife 4@ gestreckt werden. Dadurch kommt das Loch i zu der Perforation! außer Eingriff mit dem Stift i i. Diese Stellung ,ist in F'ig. 2 dar-.:gestellt. Die Sp:annrolle 14 geht infolge der Wirkunig der Feder 15 wieder nach oben und zieht den infolge der losen Windung 4b ohne Spannung liegenden Film ruckartig gegen! die Führung und bildet die Schleife 4@, während. die Federkraft das Lach 1.2b zum Eingriff mit dem Stift i i weiterführt und! zu gleicher Zeit den dadurch entstehenden Ruck ausgleicht. Für den Lauf des Films ist keinerlei Widerstand vorhanden, und,die schwache Spannung der Federn, 15 ist ausreichend, um eine genügend schnelle Geschwindigkeit des: Bildwechsels zu gewährleisten!. Es ist daher die Verwendung einer, besonderen Verschlußbderude entbehrlich. Die Abwicklungsschleife 4b, :die .auf Grund der freien. D@rehbarkeit der Abwickelvorrichtung 18 entspannt ist, rollt ,gleichmäßig ab-, ohne .den Transport dies Films, zu behindern. Die Kurbel 212 kann! zur Regulierung dienen.
  • Um den Film nach völligem *Ablauf wieder zurückzuspulen, genügt es, die Kurbel 2,2, im umgekehrten Sinn zu betätigen. Ani dem Stift i i ist einte Abschrägung vorgesehen, über die die Perforation des @Fi.lms beim Zurückspulen gleitet, damit -der Stift nicht in .die Löcher eingreift.
  • Die Erfindung ist außer bei Kinematographen ebensoamut bei Stehbildwerfern für perforierte Filmbänger anwendbar.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i, Kinematographenvorrichtung, insbesondere Spielzeugkinematograph für perforierte Filmbänder, dadurch gekennzeichnet, daß der Film (4) über eine federnd gelagerte Spanen,-vorrichtung (14) geführt ist, welche in: ihrer einen Endstellung den! Film (4) mit einem Haltestift (ii) -in; Eingriff und zur flatterfreien, Anlage m.it der Bildfensterplatte (5) bringt und in ihrer anderen Endstellung den Film (4) zum Vorschub aus dem Haltestift (ii) wieder austreten läßt. z.
  2. Bildwerfer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß, d'er Weg der Spanuvolrrichtung (14) durch eine Schlitzführung (1g) begrenzt ist.
  3. 3.. Bildwerfer, nach Anspruch i oder 2, d'adurch gekennzeichnet, daß, die Ab- und Aufw ickelvoirrichtungen (18, 17) soi gestaltet und gelagert sind; daß. der Film (4) um diese lose Windungen bilden kann und d'aß vorzugsweise auch die Abwickelspule (f8) angetrieben ist.
  4. 4. Bildwerfer nach einem der Ansprüche i bis 3, :d'ad'urch gekennzeichnet., daß der Haltesdti-ft (i i) mindestens, eine schräge Fläche: besitzt, über, welche der Film (4) bei der Rückspulung hinweggleitet.
  5. 5. Bildwerfer nach Anspruch 4, da,ddurch gekennzeichnet"daß der Film (4) seitlich zwischen zwei Flanschen (I, 2) geführt ist, die ,durch die Bildfensterp:latte (5) als Brücke miteinander verbunden sind, und daß diese Brücke sowohl da;s Obj.ektiv (7) als auch den Haltestift (I I) trägt, während in:d'en Flanschen (i, 2:) ,d!ie Führungsschlitze (I3) für die Spannvorrichtung (I4) angeordnet sind sowie eine Umlenkrolle (I6), ,die Aufwi:ckelrolle (I7) und die Abwickelrölle (1ä) gelagert sind.
  6. 6. Bildwerfer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Wickelrollend (I6, 17) je mit einer Befestigungsvorrichtung für die Endendes Films sowie je mit einer Handkurbel (2'I, 22) versehen sind.
  7. 7. Bildwerfer nach Anspruch 6, :dadurch gekennzeichnet, daß' :die Flansche (I, 2) Ausschnitte besitzen, zwischen denen eine reflektierende Fläche (24) angeordnet isst, welche: die durch die Ausschnitte einfallendenLdchtstrahlen durch den Film hindurch in das Objektiv (7) reflektiert.
DES20290A 1948-11-20 1950-10-03 Kinematographenvorrichtung, insbesondere Spielzeugkinematograph fuer perforierte Filmbaender Expired DE891495C (de)

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DE (1) DE891495C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3264051A (en) * 1963-08-09 1966-08-02 Argus Inc Motion picture film viewing apparatus

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3264051A (en) * 1963-08-09 1966-08-02 Argus Inc Motion picture film viewing apparatus

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