DE8915511U1 - Vorrichtung zum Schutz von Ansauggebläsen vor Wasserschäden - Google Patents
Vorrichtung zum Schutz von Ansauggebläsen vor WasserschädenInfo
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Description
snm Schutz von Ansauggebläsen
vor Hasserschäden
vor Hasserschäden
Die vorliegende Neuerung betrifft eine Vorrichtung zum Schutz
von Ansauggebläsen vor Wasserschäden, insbesondere für Staubsauger/
durch welche das Eintreten von schädigenden Wassermengen in die Motorgebläseeinheit eines Ansauggebläses verhindert
wird.
Ansauggebläse, beispielsweise für staubsauger, bestehen üblicherweise
aus einem Elektromotor und einer von diesem angetriebenen Gebläseeinheit. Diese saugt Luft von einem vorderen
Ansaugbereich an, welche dann die Gebläseeinheit und den Motor passiert, um am entgegengesetzten Ende wieder auszutreten«
Xn der Angaugluft enthaltene Flüssigkeit kann somit zu Kurzschlüssen und Beschädigungen an der Motorgebläseeinheit
führen.
In der Praxis hat sich herausgestellt, daß sich derartige Servicefälle häufen und Inzwischen bis zu 25% aller Schäden
an Etaubsaugermotorgebläseeinheiten ausmachen.
Ds die Schäden sseist irreparabel ??ind, führen sie zum Austausch
d«r entsprechenden Einheiten. Abgesehen von den Gefahren
und den Unannehmlichkeiten durch Ausfall für den Benutzer entstehen durch derartige Schadensfälle hohe Kosten.
Der vorliegenden Neuerung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Schutz von Ansauggebläsen vor Wasserschaden,
insbesondere für Staubsauger bereitzustellen, welche in der Lage 1st, die Motorgebläseeinheit eines Ansauggebläses
vor Schäden durch eintretende Flüssigkeit zu schützen und dabei einfach und betriebssicher aufgebaut und kostengünstig zu
produzieren ist.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Hauptanspruches gelöst.
Da&ei wird vorgeschlagen, vorzugsweise im vorderen Ansaugbereich
eines Sauggebläses einen Sensor und in dem Gehäuse eine mit dem Sensor verbundene Steuereinrichtung anzuordnen., wel-,-.
ehe den Gebläsemotor ausschaltet, sobald der Sensor wit Flüssigkeit
in Berührung kommt.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung der vorliegenden Neuerung
ist der Sensor aus zwei elektrischen Leitern gebildet, welche an wenigstens einer Stolife am inneren Umfang des Ansaugbereiches
freiliegend angeordnet sinJ, so daß in *3en Ansaugbereich
eintretende Flüssigkeit die beiden freiliegenden elektrischen Leiter überbrückt und somit kurzschließt. Dieser
Kurzschluß bewirkt über die Steuereinrichtung ein Abschalten des Gebläsemotors.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der vorliegenden
Neuerung ist der sensor aus zwei parallel verlaufenden elektrischen Leitungen gebildet, die in senkrecht zur Saugluftströmungerichtung
liegenden Ebenen am inneren Umfang des Ansaugbereiches angeordnet sind und wenigstens im unteren Umfangsabechnitt
freiliegen. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß die Ausgestaltung des Sensors hinsichtlich der freiliegenden
Leiterlängen und Orte optimiert werden kann.
Bei der Verwendung der Vorrichtung in einem Staubsauger wird ( in vorteilhafter Ausgestaltung der vorliegenden Neuerung vorgeschlagen,
den Sensor im Anschlußstutzen für das Staubsaugerrohr oder im Bereich des Staubsaugerrohr selbst, also
einschließlich der Staubsaugerdüse, anzuordnen. Durch diese Anordnung wird ausgeschlossen, daß aufgestautes Wasser überhaupt
bis zur Motorgeblaseeinheit vordringen kann, indem das Wasser die freiligenden Leiter kurzschließen wird, wodurch
die Steuereinrichtung den Motor abschaltet. Andere, alternativ angeordnete Sensoren wirken auf die gl3iche Weise.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung bei der Verwendung der Vorrichtung in einem Staubsauger wird vorgeschlagen,
. daß der Sensor aus zwei parallel angeordneten, ringförmigen ^ und völlig unisolierten elektrischen Leitern gebildet ist, so
daß in einem Umfangsabschnitt nahezu der gesamte Umfang als Sensorbereich ausgelegt ist. Dies hat den Vorteil, daß der
Sensor auch unabhängig von der gewählten Saugleistung die Funktionssicherheit der Vorrichtung gewahrleistet.
In einer weiterführenden vorteilhaften Ausgestaltung wird vorgeschlagen, im Anschlußstutzen oder im Staubsaugrohr eines
Staubsaugers eine ringförmige Nut anzuordnen, in welche die parallel angeordneten, rindförmigen und unisolierten elektrischen
Leiter eingesetzt werden können.
i -&Aacgr;'&Agr;
· · Ml I I
* i · I
* i · I
Ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Neuerung wird anhand der beiliegenden Zeichnungen beschrieben. Dabei zeigen:
Darstellung eines Staubsaugers;
Fig. 2 eine Schnittdarstellung des vorderen Staubsauger
Fig. 2 eine Schnittdarstellung des vorderen Staubsauger
bereiches, geschnitten entlang der Längsmittelachse
A-A gemäß Figur 1;
Fig. 3 eine schematische Darstellung der Sensoranordnung
Fig. 3 eine schematische Darstellung der Sensoranordnung
in einem kreisförmigen Ansaugbereich und
Fig. 4 ein schematisches Beispiel für eine Steuerein-( richtung
Fig. 4 ein schematisches Beispiel für eine Steuerein-( richtung
Fig. 1 zeigt beispielhaft einen Staubsauger 1 mit dem vorderen Anschlußstutzen 2 für ein Staubsaugerrohr an der Staubsaugervorderwand
3. Hinter dem Anschlußstutzen 2 befindet sich der Staubsammelraum 4, in dem üblicherweise ein Staubbeutel
angeordnet ist. Hinter dem Staubsammelraum 4 befindet sich die Motorgebläseeinheit 5. Von dem Staubsauger angesaugte
Luft passiert durch die Bodendüse, das Staubsaugerrohr, den Anschlußstutzen, den Staubsammelraum vor Austritt
aus dem Staubsaugergehäuse die Motorgebläseeinheit 5. Mit der Luft und dem Staub aufgesaugtes Wasser oder sonstige Flüssigkeit
gelangt somit unbemerkt in die Motorgebläseeinheit, wo sie erheblichen Schaden durch Kurzschlüsse anrichten kann.
Fig. 2 zeigt den in der Vorderwand 3 des Staubsaugers 1 angeordneten
Anschlußstutzen 2 im Längsschnitt. Eine ringförmige Nut 6 ist am inneren Umfang des Anschlußstutzen derart angeordnet,
daß sie in jedem Falle auch bei eingestecktem Staubsaugerrohr freiliegt. In der Nut 6 sind ringförmig angeordnete,
parallel verlaufende und freiliegende elektrische Leiter 8a und 8b eingesetzt, die an der Stelle der Durchführungen
7 in das Gehäuse des Staubsaugers 1 weitergeführt und mit einer nichtgezeigten Steuereinheit verbunden sind. Mit der
Ansaugluft eintretendes Wasser wird sich vorrangig im unteren
Umfang&bereich des Anschlußstutzens ansammeln, zumindest jedoch
u.&eegr; diesem Bereich in Abhängigkeit von der Saugleistung
abtropfen. Die freiliegenden Leiter 8a und 8b werden durch die Flüssigkeit überbrückt und somit kurzgeschlossen. Dieser
Kurzschluß bewirkt, daß die Steuereinheit den Gebläsemotor abschaltet, wodurch das Eintreten des Wassers oder der Flüssigkeit
in die Motorgeblöseeinheit verhindert wird. Begünstigend kann die zum Staubsauger hinweisende Ansaugstutzeninnenwand
hinter der Nut stufenförmig nach innen versetzt ausgebildet sein.
f ' Wie in Fig. 3 gezeigt, werden die ringförmigen Leiter, wie
durch die gestrichelte Linie angedeutet, zunächst einfach zusammengedrückt, so daß sie in den rohrförmigen Ansaugbereich
oder eine darin angeordnete Nut einsetzbar &ind. Ihre abgewinkelten
oberen Enden werden in Anschlußkappen 7 oder Durchführungen in das Staubsaugergehäuseinnere weitergeführt. Nach
dem Einsetzen entspannen sich die ringförmigen Leiter und liegen am inneren Umfang zweckmäßiger Weise an. Auf diese Art
wird auch die Ansammlung von in der Ansaugluft befindlichen Schmutzteilen verhindert und damit die Funktion3tüchtigkeit
der Vorrichtung gewährleistet.
Die Ausgestaltung und Anordnung des Sensors, wie hier beschrieben,
ist beispielhaft. Zweckmäßigere Ausgestaltungen des Sensors und zweckmäßigere Wahl des Ortes irgendwo im Ansaugrohr,
der Bürste oder dergleichen sind im Sinne der vorliegenden Neuerung möglich.
Fig. 4 zeigt schematisch den Aufbau einer Steuereinrichtung welche das Abschalten des Gebläsemotors bei Vorliegen eines
entsprechenden Sensorsignals durchführt.
t ■ · ·
$ Diese Steuereinrichtung umfaßt einen Steuerschaltkreis 10,
|: einen Transformator für Sicherheitskleinspannung 9, ein Relais
11, einen Umschaltkontakt 12, eine Anzeigelampe 13, einen Netzschalter 14 sowie den Sensor 8 und die Motorgebläseeinheit
5.
Der Transformator für Sicherheitskleinspannung 9 speist den Steuerschaltkreis 10 und das Relais 11. Dessen Spule erhält
Spannung, wenn der Sensor 8 feucht wird und dadurch der Steuerschaltkreis
10 anspricht. Über den Umschaltkontakt 12 jea
j Relais 11 werden die Motorgebläseeinheit 5 abgeschaltet und
% gleichzeitig die Anzeigelampe 13 eingeschaltet.
äf Die Motorgebläseeinheit 5 kann somit erst wieder eingeschal-■
tet werden, wenn zuvor der Steuerschaltkreis 10 durch Betätigen des Netzschalters 14 spannungslos gemacht wurde. Wenn der
Sensor 8 noch oder sofort wieder Feuchtigkeit erkennt, kommt es wieder zur Abschaltung der Motorgebläseeinheit 5.
Claims (7)
1. Vorrichtlang zum Schutz von Ansauggebläsen vor Wasserschäden, insbesondere für Staubsauger, dadurch kennzeichnet,
daß sie wenigsten einen vorzugsweise im vorderen Ansaugbereich angeordneten Sensor (8) und eine mit dem Sensor
verbundene Steuereinrichtung umfaßt, welche zum Ausschalten des Gebläsemotors (5) dient, wenn der Sensor mit
Flüssigkeit in Berührung kommt.
2. Vorrichtung nach Ansruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sensor (8) aus zwei elektrischen Leitern (8a,8b) gebildet
ist, welche in geeignetem Abstand und wenigstens an einer Stelle am inneren Umfang des Ansaugbereiches
freiliegend angeordnet sind, so daß sie bei Kontakt mit
Flüssigkeit überbrückt sind.
Flüssigkeit überbrückt sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Sensor (8) aus zwei in geeignetem Abstand parallel
verlaufenden, in senkrecht zur Saugluftströmungsrichtung liegenden Ebenen angeordneten, wenigstens im unteren inneren
Umfangsabschnitt des Ansaugbereichs freiliegenden
C elektrischen Leitern (8a,8b) gebildet ist,
4. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Sensor (8) bei Verwendung in einem Staubsauger im Anschlußstutzen (2)
für das Staubsaugerrohr aangeordnet ist.
5. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Sensor (8) bei Verwendung in einem Staubsauger im Staubsaugerrohr angeordnet
1st.
• I I * *
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Sensor aus zwei parallel angeordneten,
rindförmigen und unisolierten elektrischen Leitern (8a,8b) gebildet ist.
7. Vorrichtung nach Anspn^oh 6, dadurch «ssksnazelcitaet, dap
die Leiter in einer im Anschlußstutzen öder im Staubsari gerrohr
befindlichen, ringförmigen Nut (6) angeordnet sind.
Il ti * llllllll
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8915511U DE8915511U1 (de) | 1989-08-10 | 1989-08-10 | Vorrichtung zum Schutz von Ansauggebläsen vor Wasserschäden |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8915511U DE8915511U1 (de) | 1989-08-10 | 1989-08-10 | Vorrichtung zum Schutz von Ansauggebläsen vor Wasserschäden |
| DE3926506 | 1989-08-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8915511U1 true DE8915511U1 (de) | 1990-08-23 |
Family
ID=25883914
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8915511U Expired - Lifetime DE8915511U1 (de) | 1989-08-10 | 1989-08-10 | Vorrichtung zum Schutz von Ansauggebläsen vor Wasserschäden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8915511U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2113184A2 (de) | 2008-04-28 | 2009-11-04 | Vorwerk & Co. Interholding GmbH | Elektromotorisch betriebenes Saugreinigungsgerät |
| EP3220792A4 (de) * | 2014-11-17 | 2018-11-07 | Samsung Electronics Co., Ltd. | Roboterreiniger, endgerätevorrichtung und verfahren zur steuerung davon |
-
1989
- 1989-08-10 DE DE8915511U patent/DE8915511U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2113184A2 (de) | 2008-04-28 | 2009-11-04 | Vorwerk & Co. Interholding GmbH | Elektromotorisch betriebenes Saugreinigungsgerät |
| EP2113184A3 (de) * | 2008-04-28 | 2011-01-26 | Vorwerk & Co. Interholding GmbH | Elektromotorisch betriebenes Saugreinigungsgerät |
| EP3220792A4 (de) * | 2014-11-17 | 2018-11-07 | Samsung Electronics Co., Ltd. | Roboterreiniger, endgerätevorrichtung und verfahren zur steuerung davon |
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