DE8915537U1 - Tragtasche aus biologisch abbaubarem, faltbarem Material - Google Patents
Tragtasche aus biologisch abbaubarem, faltbarem MaterialInfo
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Description
Die Erfindung bezieht: sich auf eine Tragtasche, die aus
einem faltbaren Blatt- oder Bogenaaterial gebildet ist, welches bevorzugt biologisch zersetsfcar ist«
Auf dem Gebiet der Ottweltforschtrag ist. das sroäte Problem
allgemein bekannt, das ia der schwierigen ü seitigang voü
Kucüststoffprodukten besteht, was «sf deren Mangel an biolo
gischer Abbaubarkeit zurückzuführen ist. Von den oben
v^ auf der Welt &a meisten —^rbrextets diese werden zu verechiedenartiC;
;ten Zwecken verwenden und ständig in einer
unheimlich großen Anzahl fc«se.it5rrt. Mithin entstehen bei
deren Elimination ernsthafte und sogar -unlösbare Probleme.
Daher besteht ein der Erfindung zugrundeliegendes Problem darin, eine Tragtasche mit überraschender Funktionalität zu
schaffen, die in außerordentlich einfacher Weise aus einen flachen Rohteil gebildet werden kann, das aus eisern einzigen
Blatt oder Bogen ohne Verwendung von Klebmitteln erhältlich ist. Vorzugsweise besteht das Blatt oder der
Bogen aus einem biologisch abbaubaren, faltbaren Material, f\ welches nach seiner Benutzung leicht zersetzbar ist und
anstelle ähnlicher Taschen aus Kunststoffmaterial verwendet werden kann, um die oben genannten Nachteil zu beseitigen.
Weiter liegt der Erfindung das Problem zugrunde, eine Tragtasche
der eingangs genannten Art zu schaffen, welche darüber hinaus unter ästhetischen Gesichtspunkten wertvolle
Eigenschaften besitzt.
&egr; Zur Lösung wird bei einer Tragtasche, welche ohne Verwen-
p; dung von Klebemitteln aus einem integralen, ganzem bzw.
% einstückigen, flachen Rohteil rechteckiger Gestalt mit Lon-
% itudinal- und Transversalseiten aus einem faltbaren Blatt-
oder Sogenaateriisi erliältiluirs. Afc■-., und auf dem ein Menge
von FaItlinien vorgesehen ist, erfindungsgemäß vorgeschlagen,
daß:
a) eine mittlere Longitudinal-Faltlinie parallel zu den
LongitudinalF.eiten des Rohteils verläuft;
J b) zwei innere Longitudinal-Faltlinien parallel und
symmetrisch zu der mittleren Faltlinie verlaufen;
c) zwei periphere Longitudinal-Faltlinien parallel und symmetrisch zu der mittleren Faltlinie verlaufen,
wobei der Abstand der peripheren Faltlinien von der mittleren Faltlinie wenigstens das Zweifache des
Abstandes derselben inneren Faltlinien von der mittleren Linie beträgt;
d) zwei Paare transversaler Faltlinien parallel zu den
Traneverealeeiten dee Rohteils verlaufen, wobei jedes
~\ Paar zu dem anderen Paar bezüglich der Mittellinie
symmetrisch ist, und jede Traneversal-Faltlinie eich
von einer der Longitudinaleeiten derart erstreckt, daß sie auf die nächst liegende, ,innere Faltlinie
trifft;
e) zwei Paare diagonaler Faltlinien vorgesehen sind, wobei eich jede Linie des Paares von einem gemein-
samen Punkt auf dec Mittellinie zu einem Punkt auf
der dem gemeinsamen Punkt näher liegenden Transversalseite
erstreckt und den von den inneren Faltlinien und den Transversal-Paltlinien gebildeten rechten
Winkel zweiteilt;
£) eine Anordnung der Faltlinien dergestalt vorgesehen leb/ döp bsi sükssssivsn ScgsnfsltschrittsR sRtsprschend
den Faltlinien eine Tragtasche erhältlich ist/ die flach abgelegt ein im wesentlichen trapezartiges
poligonales Profil und im ausgeformten Zustand eine im wesentlichen parallel epipedische Gestalt mit zwei
im wesentlichen dreieckfurmipe Seitenfalten besitzt,
die über die Vorder- und Rückseite der Tasche geschlagen und teilweise aufeinandergelegt t*ind,
wobei eine obere Klappe bzw. Lasche an und Über jeder der Seiten geschlagen und befestigt ist.
Weitere Merkmale, Vorteile und Einzelheiten der Erfindung
ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Äusfiihrungsbsispisis dsr Erfindung sosfie ■»«h<*n<* Har zeichnung.
Darin zeigern
Fig. 1 eine Draufsicht auf das Ausgangsrohteil für die Schaffung einer erfindungegemäßen Tragtasche;
Fig. 2
bis 8 Darstellungen der verschiedenen Schritte zur Bildung einer erfindungsgemäßen Tragtasche,
ausgehend vom Rohteil gemäß Fig. 1;
Pig. 9 eine perspektivische Ansicht der erfindungs-
gemäßen Tragtasche in offenen Zustand/ wie nach Bildung aus den Rohteil gemäß Fig. 1 erhalten;
und
£ Fig. 10
£ Fig. 10
bis 14 eine weitere Ausbildung der erfindungsgemäßen
Tragtasche.
In den Zeichnungen sind die Ränder bzw. Kanten des Rohteils bzw. Zuschnitts mit durchgehenden Linien und die Faltlinien
mit gestrichelten Linien gezeichnet.
Die Kreuzpunkte der Linien bzw. Kanten sind mit Bezugsbuchstaben versehen. Hinsichtlich der beiden symmetrischen
Abschnitte der Figuren sind symmetrische Punkte mit demselben Buchstaben versehen und voneinander durch ein Sternchen
bzw. kein Sternchen unterschieden.
Folglich sind in der nachfolgenden Beschreibung die Figuren mehr in der Art erläutert, wie es bei geometrischen Daratellungen
üblich ist.
In Fig. 1 ist ein einstückiges bzw. integrales, flaches
Rohteil gezeigt/ aus welchem eine erfindungsgemäße Tragtasche erhältlich ist.
Das Rohteil besteht aus einem Blatt E*H*HE aus faltbarem, bevorzugt biologisch abbaubaren Material. Beispiele für
solches Material sind Papier, Pappe oder Gewebe, welche gegebenenfalls behandelt sind oder irgendein sonstiges
Material geeigneter Stärke. Im vorliegenden Aueführungsbeispiel besitzt der Rohteil bzw. Zuschnitt in seinem
flachen Zustand eine im wesentlichen rechteckige Gestalt.
Auf dem Rohteil ist eine Menge verteilter Faltlinien vorgettähen,
bestehend aus« einer mittleren Longitudinal-Faltlinie
AD, die parallel zv den Longitudinalseiten E*H* und
EH des Rohteile verläuft; zwei innere Longitudinal-Faltlinien
0*R* und OR, die parallel und symmetrisch zur Mittelfaltlinie AD verlaufen; zwei periphere Longitudinalfaltlinien
I*N* und IN, die parallel und symmetrisch zu Mittelfaltlinie verlaufen, wobei die Distanz der peripheren
Faltlinien von der Mittellinie wenigstens das Zweifache der
beträgt; einer ersten, zweiten, dritten und vierten Transversal-Faltlinie
F*P*, G*Q*, FP und GQ, die senkrecht zu den Longitudinal-Faltlinien und im gleichen Abstand zur
entsprechenden Transversalseite E*E und H*H des Rohteils
verlaufen. Die erste und die zweite Traneversal-Faltlinie
F*P* und G*Q* schneiden die periphere Längsfaltlinie I*N*
in den Punkten L* bzw. M*. Die dritte und die vierte Transversal-Faltlinie
FP bzw. GQ schneiden die periphere Longitudinal-Faltlinie IN in den Punkten L bzw. M. Die Faltlinie
F*P* ist zu der Faltlinie FP und die Faltlinie G*Q* mit der Faltlinie GQ in einer Flucht ausgerichtet. Die Menge der
Faltlinien auf dem Rohteil ist vervollständigt durch vier FaItlinien, die in einem Winkel bezüglich der vorher
beschriebenen verlaufen, nämlich einer ersten, einer zweiten, einer dritten und einer vierten Diagonal-Faltlinie
I*B, N*C, IB und NC. Die erste Diagonal-Faltlinie I*B zerschneidet den rechten Winkel zwischen der Faltlinie I*N*
und der Traneversalseite E*E des Rohteile in zwei Teile, wobei die Mittelfaltlinie AD in einem Endpunkt B tangiert
wird, und sie kreuzt den Schnittpunkt der Faltlinien F*P* und O*R* im Punkt P*. Die zweite Diagonal-Faltlinie N*C
zerschneidet den rechten Winkel zwischen der Faltlinie I*N*
und der Transversalseite H*H des Rohteile in zwei Teile/
wobei die mittlere Faltlinie AD in einem Endpunkt C tangiert wird, und sie kreuzt den Punkt der Faltlinien G*Q*
und 0*R* im Punkt Q*. Die dritte Faltlinie IB zerschneidet den rechten Winkel zwischen der Faltlinie IN und der Transversalseite
E*E des Rohteils in zwei Teile, wobei sie die mittlere Faltlinie AD in dem gleichen Endpunkt B auf der
ersten Diagonal-Faltlinie tangiört, und sie kreuzt den Punkt der FaItlinien FP und OR im Punkt P. Die vierte
Diagonal-Faltlinie MC zerschneidet den rechten Winkel zwischen der Faltlinie IH und der Transversalseite H*H des
Rohteils in zwei Teile, wobei sie die Faltlinie AD in demselben Endpunkt C auf der zweiten Diagonal-Faltlinio N*C
tangiert, und sie kreuzt den Treffpunkt der Faltlinien GQ und OR im Q.
Nach Beschreibung des Rohteils, auf dem die Menge der Faltlinien vorgesehen ist, wird die Vorgehensweise zur Bildung
der erfindungsgemäßen Tragtasche in deren dreidimensionaler Gestalt nachfolgend näher erläutert.
Unter Verwendung der Punkte B und C als Zentren wird «las
Rohteil längs der Diagonal-Faltlinien I*P*B, N*Q*C, IPB und NQC gefaltet. Gleichzeitig erfolgt das Nach-innen-Falten
des Rohteils, d. h. hinter dem Blatt, wenn man auf die Zeichnung sieht, längs der Faltlinien AB und CD. Der verbleibende
Teil wird um die Faltlinie BC in Richtung oberhalb der Zeichenebene geschwenkt, wie in Fig. 2 bei der
des obigen Faltens erhält man das Rohteil E*H*HE gemäß Fig. in einem flachen Zustand, in dem es über sich selbst längs
der Linie BC gelegt ist mit den durch I*AB und N*DC |
definierten Abschnitten, die über entsprechende, durch IAB |
und NDC definierte Abschnitte gelegt sind, wobei eine im |
wesentlichen trapezoidfömnige, geometrische Form gestaltet
wird. S
Ferner ist ersichtlich, daß die Seite 1*0* des Dreiecks \
I*O*P* umgeschlagen werden wird, wobei sie in Koinzidenz mit der Seite I*L* des Dreiecks I*L*P* gebracht wird, wobei
eine Symmetrie zu dem Dreieck i*0*P* bezüglich der gemeinsamen Seite I*P* entsteht.
In Figur 3 ist eine der beiden spiegelsymmetrischen, übereinandergelegten
Seitenflächen des gefalteten Rohteils gezeigt, nämlich die durch EHNCBI definierte Seitenfläche.
Nachfolgend werden die sukzessiven Schritte lediglich mit Bezug auf die oben genannte Seitenfläche beschrieben, wobei
die gleichen Schritte für die gegenüberliegende Seitenfläche durchgeführt werden.
/ Der durch OHHQM definierte Abschnitt wird nach linke gefaltet,
wie in Pig. 3 ersichtlich, länge der Faltlinie GMQ; dann wird der Abschnitt EFLPI nach rechts gefaltet, wieder
wie in Fig. 3 ersichtlich, länge der Faltlinie PLP, bis der zweite Abschnitt über den ersten Abschnitt gelegt ist,
wobei der Kreuzpunkt S' gebildet ist, wie in Fig. 4
ersichtlich.
Der Abschnitt FBOIIL wird daraufhin nach unten umgeschlagen
längs der Faltlinie LIM, so daß er in Berührung mit dem Punkt S' kommt, wie in Fig. 5 gezeigt.
In sinews besonderen Ausführungsbeiöpiel wird ein rntraler
Bereich diese» Abschnitts durch Schneiden entfernt, woL^i
von seissssr oberen Kant-i aus begonnen wird, wie in Fig. 6
gezeigt.
Bei diesem Ausführungsbeispiel ist ein mit U' bezeichneter Stab aus Holz, Bambus, Pappe, Karton oder sonstigem, genügend
starkem Material unter die Schuppen bzw. Klappen PS', QS' derart eingefügt, daß er gegen die Falten LV und Z'M
anliegt, wodurch ein Tragegriff gebildet wird. Der Abschnitt LMGF wird schließlich an die darunterliegende
Oberfläche in herkömmlicher Weise befestigt, wie z. B. mittels ösen T' von außen nach innen, wie in Fig. 7
gezeigt.
erzielen, kann der Abschnitt PQCB nach oben längs der Linie
PQ geschlagen werden, wie in Fig. 8 gezeigt. Nach vollständiger Durchführung der oben beschriebenen Schritte
erhält man die erfindungsgemäße Tragtasche, die in ihrer
voll ausgebildeten Gestalt ein Aussehen besitzt, wie es in Fig. 9 perspektivisch im geöffneten Zustand gezeigt ist.
Zur Realisierung der Handhabe für die lasche können verschiedenartig· Tragmittel als Alternative zu der in den
Figuren 7 bis 9 gezeigten Stange U' vorgesehen werden.
Als alternatives Tragmittel ist &zgr;. B. ein Strick, Seil od. dgl. denkbar, das durch in der Klappe bzw. Lasche LMFG
vorgesehene Löcher verläuft und mittels eines Verbindungsstücks bzw. Bands befestigt ist. Die Löcher können durch
ösen verstärkt sein.
Zur Verstärkung der die Tragmittel haltenden Flappe LMFG
kaas eine längsgefaltete Leiste auf &aacgr;&? Ks&te LM der Eluppä
LMFG gelegt und mittels ösen oder des Tragmittels selbst befestigt sein.
■s-' Zn den Figures? 10 bis 14 ist. «iae aodifizierte Ausführung
des Rohteils veranschaulicht, welches dies. Bildung einer
Tragtasche ermöglicht, die den Vorteil größerer Steifigkeit besitzt.
In diesen Abbildungen werden dieselben Bezugsbuchstaben wie in Fig. 1 verwendet, wodurch denen in Fig. 1 ähnliche
Punkte angegeben werden, so daß eine weitere detaillierte
SS Beschreibung entfallen kann.
Mit Bezug auf Fig. 10 wird die untere rechte Ecke des Rohteils bzw. Zuschnitts im Vergleich mit einer ähnlichen
/ j Ecke des in Fig. 1 gezeigten Rohteile beschrieben.
25
Bei dieser Modifikation ist die mit ST bezeichnete periphere
Longitudinal-Faltlinie gegenüber dem Rand bzw. die Kante dee Rohteile versetzt, vergleichen mit der entsprechenden
Linie in Fig. 1. Die Diagonal-Faltlinie QN wiederum zerschneidet den von der Traneversal-Faltlinie QM und
der Longitudinal-Faltlinie OR gebildeten rechten Winkel in zwei Teile; deren Endpunkt N jedoch ist gegenüber der
Längsfaltlinie ST zur Mittellinie AD versetzt.
■ ··
Von einem auf der Linie QN gelegenen Punkt V bis zu den Rändern bzw. Kanten des Rohteils sind zwei zusätzliche
FaItlinien VU und VZ in Longitudinalrichtung bzw. Transver-PHlrichtung
vorgesehen. Die letztere Linie VS kreuzt die
Diese zusätzlichen Faltlinien VZ und VU sind lediglich im Zusammenhang mit den beiden diagonal gegenüberliegenden
Ecken des Rohteils vorgesehen.
10
10
p Die Ausbildung der Tasche erfolgt ähnlich wie bei dem in
^ ' Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel.
Indem ähnlich gefaltetet wird, wie es in Fig. 2 veranschaulicht
ist, erhält man eine im wesentlichen trapezartige Gestalt, wie in Fig. 11 gezeigt. Bei dieser Gestaltung ist
der durch die Seite RN des Rohteils gebildete Rand der Tasche parallel zur Linie MT in Fig. 11 auf der Höhe des
Punkts N. Diese Seite NR ist hinter der sichtbaren Falte GQNH des Rohteils verdeckt und nicht sichtbar und mit einer
strichpunktieren Linie in Fig. 11 angedeutet.
Wird die Faltfläche ZVNN längs der Faltlinien ZV und VN
-\ umgeschlagen, entsteht die in Fig. 12 gezeigte Gestaltung,
in der die nicht sichtbaren Linien strichpunktiert sind. Das Falten wird längs der Linien FP und GO, wie im vorherigen
Ausführungsbeispiel ausgeführt, wobei die in Fig.
13 gezeigte Gestaltung entsteht.
Nach vollständig durchgeführtem Faltoc wird die Kan'ce ESI
zwischen den beiden durch die Faltlinie VN verbundenen Falten eingefügt, so daß die Kante IP in einer Flucht mit
derselben Linie VN kommt.
&iacgr; : !.&khgr;&igr;. i &iacgr; *..i .'"' &iacgr; '
Nachdem die Klappe bzw. La&bgr;ehe LPGM um die Faltlinie LM
gefaltet let, entsteht die in Fig. 14 gegeigte Gestalt.
Diese Gestaltung führt zu einer Verstärkung entsprechend dem die Tragmittel haltenden Bereich, und weist darüber
hinaus ein verbessertes, ästhetisches Aussehen auf.
Die Erfindung ist nicht *u£ 4i« heeehriebenen Aueführungebeispiele
beschränkt, vielmehr können weitere Modifikationen ins Auge gefaßt werden, ohne aus dem Rahmen der
beanspruchten Erfindung zu fallen.
beanspruchten Erfindung zu fallen.
Claims (7)
1. Tragtasche, die ohne Verwendung von Klebmitteln aus
einem einteiligen flachen Rohteil (E*H*HE) von im wesentlichen rechteckiger Form mit Längs» und
Transversalseiten erhältlich ist, hergestellt aus
faltbarem Blatt- oder Bogenmaterial, auf dem eine Hsngs Faltlinien vorgesehen eindf a«k««n*·inhnet
durch t
10
10
a) eine mittlere Longitudinal-Faltlinie (AD), die parallel zu den Longitudinalseiten (E*H*, EH)
des Rohteils verlaufen;
b) zwei innere Longitudinal-Faltlinien {O*R*, OR),
die parallel und symmetrisch zu der mittleren FaItlinie verlaufen;
c) zwei periphere Longitudinal-Faltlinien (I*N*, IN), die parallel und symmetrisch zu der mittleren
F*Itlinie verlaufen, wobei der Abstand der
peripheren Faltlinie von der mittleren Faltlinie wenigstens das Zweifache des Abstandes der
( inneren Faltlinien von der mittleren Linie
beträgt;
d) zwei Paare transversaler Faltlinien (F*P*, G*Q*, FP, GQ), die parallel zu den Transversalseiten
des Rohteile verlaufen, wobei jedes Paar zu dem
anderen Paar bezüglich der Mittellinie symmetrisch ist, und jede Tranevereal-Faltlinie sich von einer
der Longitudinaleeiten derart erstreckt, daß sie
auf die nächstliegende, innere Faltlinie trifft;
e) zwei Paare diagonaler Faltlinien (I*B, N*C, NC, IB). wobei sich jede Linie eines Paares von einem
gemeinsamen Punkt (B, C) auf der Mittellinie (AD) zu einem Punkt (1*1, N*N) auf der dem gemeinsamen
Punkt (B, C) nächstliegenden Transversalseite erstreckt,
und den von den inneren Faltlinien (OR, O*R*) und den Transversal-Faltlinien (FP, GQ,
F+P*, G*Q*) gebildeten rechten Winkel zweiteilt;
15
f) eine Anordnung der Faltlinien dergestalt, daß bei
sukzessiven Bogenfaltschritten entsprechend den Faltlinien eine Tragtasche erhältlich ist, die
flach abgelegt ein im wesentlichen trapezartiges poligonales Profil und im ausgeformten Zustand
eine im wesentlichen parallelepipedische Gestalt mit zwei im wesentlichen dreieckförmige Seitenfalten
besitzt, die über die Vorder- und Rückseite
, t der Tasche geschlagen und teilweise aufeinander-
gelegt sind, wobei eine obere Klappe bzw. Lasche
an und über jeder der Seiten befestigt bzw. geschlagen ist.
2. Tragtasche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Diagonal-Faltlinien (1*3, N*C, NC, IB) mit
einem der peripheren Longitudinal-Faltlinien einen Endpunkt gemeinsam haben, der einer Transversalseite
des Rohteils entspricht.
■ tu^rn:.-*:·** A-** M
3. Tragtasche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die peripheren Longitudinal-Faltlinien zwischen
einer Longitudinalseite des Rohteils und den
Endpunkten der Diagonal-Faltlinien auf den
Transversalseiten des Rohteils angeordnet sind.
4. Tragtasche nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch zwei zusätzliche Faltlinien in Transversal- bzw.
Longitudinalrichtung (VU, V*U* und VZ, V*Z*), die zwei diagonal gegenüberliegenden Ecken des Rohteils
entsprechen und von einem Punkt auf einer Diagonal-Faltlinie aus zu der Longitudinal- bzw.
Transversalseite des Rohteils verlaufen.
5. Tragtasche nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch eine Trageinrichtung.
6. Tragtasche nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Trageinrichtung als unter die Laschen bzw.
Klappen eingefügte Stange ausgebildet ist.
7. Tragtasche nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Trageinrichtuny als ein flexibles Element
ausgebildet ist, das durch Löcher im Laschenbereich befestigt ist.
Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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