DE892548C - Antrieb fuer Walzen, Trockenzylinder u. dgl. - Google Patents
Antrieb fuer Walzen, Trockenzylinder u. dgl.Info
- Publication number
- DE892548C DE892548C DET1567D DET0001567D DE892548C DE 892548 C DE892548 C DE 892548C DE T1567 D DET1567 D DE T1567D DE T0001567 D DET0001567 D DE T0001567D DE 892548 C DE892548 C DE 892548C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- hub
- gear
- flange
- shaft journal
- driven
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000001035 drying Methods 0.000 title claims description 6
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims description 18
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims description 18
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims description 18
- 231100000241 scar Toxicity 0.000 description 3
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 2
- 239000002826 coolant Substances 0.000 description 2
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 2
- RPNUMPOLZDHAAY-UHFFFAOYSA-N Diethylenetriamine Chemical compound NCCNCCN RPNUMPOLZDHAAY-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 235000013405 beer Nutrition 0.000 description 1
- 230000001143 conditioned effect Effects 0.000 description 1
- 238000007596 consolidation process Methods 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 238000005554 pickling Methods 0.000 description 1
- 238000010079 rubber tapping Methods 0.000 description 1
- 238000004904 shortening Methods 0.000 description 1
- 239000013585 weight reducing agent Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21F—PAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
- D21F7/00—Other details of machines for making continuous webs of paper
- D21F7/02—Mechanical driving arrangements
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Gear Transmission (AREA)
Description
- Antrieb für Walzen, Trockenzylinder u. dgl. Es ist bekannt, für dien Antrieb von Walzen, T rockenzyl,indern u. fdgl., z. B. für Papiermaschinen, sogenannte Zapfengetriebemotoren zu verwenden, welche diie Bewegungen des Wellenzapfens mitmachen und deren Getriebegehäuse auf dem Nabenkörper :des letzten Getriebezahnraides gelagert s;in.d. Bei diesen bekannten Antrieben dient das in den Nabenkörper des letzten Getrieberaides, hineinragende Wellenzapfenende der angetriebenen Walzenwelle u. dgl. als, Getriebegewichtsstütz.e.
- Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daB man :bei gleichw,r Leistung ,die Abmessung Ader Getriebe samt Motor gegenüber den bekannten Antriebsanordnungen erheblich verkleinern und als Folge der erzielten Gewichtsminderung in vielen Fällen auf ein als Stützkörper in Öen Nabenkörper ides letzten Getrieberades hineinragendes Wel:lenzapfenende verzichten kann. Diese Erkenntnis sstützt sich auf die Erfahrung, wonach ;die Abmessungen der Getriebe als Ganzes im wesentlichen abhängig bind vom Durchmesser des @am Orte des letzten Getrieberades in (die Nabe; eingeschobenen Wellenzapfens. Dies. ist verständlich, wenn man beachtet, ,daB dieser Durchmesserwert als Narbenbohrung bei .de-rFestlegunigide:s kleinstmöglichen äußerenNabendurchmessers in Rechnung zu stellen ist und aus ,diesem Grunde bestimmend ist für dien kleinstmöglichen Durchmesser des abtreibenden Getriebezahnrades. Besonders ungünstig werden idie Verhältnisse dann, wenn die Wellenzapfen oder an
getriebenen Walzen u. edgl. hohl ausgeführt sind, ,damit 4en Walzen ein Beiz- oder Kühl mittel od.Ügl. zugeführt werden kann. Es ergeben sich in diesem Fall im Verihältni-s zur Antriebsleistung ungewöhn- lich große Getriebeabmessungen- und Gewichte. Die Erfinidung vermeidet idiese Nachteile und bezweckt insbesondere eine Verkleinerung ider Getriebe- abmessungen auf das durch :die Leistung bedingte Maß. `Um Iden kleinstmöglichen Nabendlurchmesser und ,damit iden-kleinstmöglichen D:urchmesser &s letzten Getrieberades nur mit Rücksicht auf die zu .über- tragende Leistung auslegen zu können, idarf die Nabe ides letzten Getrieberades dort, wo sich das Zannra,d'@befindet"den Wellenzapfen, nicht mehr um- greifen. Antriebe nach der Erfindung sind dadurch gekennzeichnet, daß die Nabe des abtreibenden Ce- triebe;rades mit ihrem verläng@erben Ende außerhalb des Getriehegehäuses an. dem angetriebenen Wellen- zapfen mit Hilfe einer Flanschkupplung ad@. ,d'gl. 'befestigt ist, und daß -die Nabe dort, wo sich das Zahnrad befindet, den Wellenzapfen nicht umgreift. In vielen Fällen ermöglicht iorst ,die dadurch, gegen- übleir bekanntenAntrieben mit Zapfengetrie@bemotor, erzielte Verkleinerung der Getrieibea'bmess ,ungen bei gleichgehliebener Leistung ,die fliegende Bie:- festigung des. Getriebes. samt Motor mit Hilfe von Flanschikupplungen od. dgl. und: den. Verzicht auf ein. in den Nabenkörper hirneinragendes Wellen- zapifenende als Stützkörper. Im folgenden soll dlie Erfindung an Hand von Ausführunigsibeispielein erläutert werden: In Fig. i bedeutet i das Getriebegehäuse, welches die verschiedenen Getrieberäder ia bis 14 enthält und mit einem angeflanschten elektrnsehenAntriebs- motor eia verbunden ist. Das abtreibende Getrieben rad isst mit i i bezeichnet. Die Narbe 3 desselben ist erfindungsgemäß mit .ihrem verlängerten Ende aus dem Getriebegehäuse i herausgeführt und außerhalb .des Getriebegehäuses an dem angeitriebenen Wellen- zapfen 5 mit Hilfe einer Flanschkupplung 4, 6 be- festigt. Der auf dem ungetrieibenen Wellenzapfen 5, beispielsweise eines Trockenzylinderis für eine, Papiermaschine, angeordnete Flansch ,6 kann bei- spielswei@se ein aufgeschrumpftes sein, während der Flansch 4 als zweites. KuPpi1urngs- teil von ,dem aus dem Cietrile!begehäuse heraus- geführten Nabenkörper (der Nabe 3 gebildet ist. Beide Kupplungsteile 4, 6 (sind durch. Schrauben 7 fest miteinander verbunden. In vielen Fällen kann es vorteilhaft sein, z. B. um,die Kürzung eines vor- handenen Wellenzapfens zu vermeid len oder die Paß:genauigkei-t der Flianschkupplungsteile zu. wahren, ein den. hTabendurchimi;sser am Ort des ab- treibenden Rades nicht mehr beeinflussendes Wellenzapfeneude in den Nabenkärper 3 hinein- ragen zu lassen. Man erkennt leicht, daß der Kleins.bdiurchmesser der Nabe 3 bei der gewählten erfindunlgsgemäßen Anordnung in erster Linie bedingt ist durch, die Bohrung 8 für die Heiz- oder Kühlmitbelzufuhr zum angetriebenen Wellenzapfen, die z. B. vor- gesehen ist, um einem Trockenzyliind#--r den. erforder- lichen Heizdampf zuführen zu können, und in zweiter Linie durch das Getriebegewicht samt Motor und das Kraftmoment, welches vom Antriebs- motor ja über die Nabe 3 auf den Wellenzapfen 5 übertragen werden muß. D ieg egenüberden-bekannten Antriebsanordnungen mit Zapfengetriiebennotoren und, dein Durchmesser des anigebriebenen Wellenzapfens gleicher Naben- bohrung durch idie Erfindung erzielte Verringerung des Nabendurchmessers gestattet es, die gesamten Abmessungen: des Getriebes beträchtlich herab- zusetzen, so da.ß sich außer einer wesentlichen Ver- minderung des Getriebegewichts auch eine beacht- liche Material- und Kostenersparnis ergibt. Ein weiterer Vorteil von Arnordnungen nach Bier Er- findung ist ideT, idiaß längere Wellenzapfen nicht er- forderlich sind, so daB Antriebe mit Zapfengetriebe- motor ohne Verlängerung des. Wellernzapfens an vorhandene Walzen oder Trockenzylinderwellen, stümpfe angebaut wenden können, deren Bewegun- gen die Zapfengetrilebemotoranordnunig mitmacht. Fig. a zeugt in vergrößertem Maßstab die Ver- bindung der Nabe des letztren Getrieberades mit dem angetriebenen Wellenzapfen: Zum Anschluß ,des Kupplungsflansches 4 der Narbe 3 dies. letzten Getrieberades ist auf dem an- getriebenen Wellenzapfen 5 eint Flanschkupplungs, teil vo@ befestigt, welches. mit :dem Kupplungs- flansch. 4 der Nabe 3 .mittels Schirauben 7- lösbar verbunden ist. Die Verbindüngsschnaubeni 7 der beiideni Flanschen 4, 6 siinld ,beim Ausführungs- beispiel in nach, außen offene Schlitze einbgdbracht zwecks. ,des. Zusammenbaus. Die Fig. 3 der Zeichnung zeigt eine etwas ab- gewandelte Ausführungsform, ,bei welcher zum An- schluß des Kupplungsflansches 4 der Nabel 3 dl°@s letzten: Getrieberades auf dem angetriebenen Wellien- zapfen 5 ,ein mit der Stirnseite des Wellenzapfens verschraubtes Flanschkupplungsteil d befestigt ist, welches mit dem Kupp'lungsfl'anisch 4 der Nabe 3 lösbar verschraubt isst. ,Beim Ausführungs!bejispiel Eig.4 übergreift der Kupplungsflensch 4 der Zah@nradrnabe 3 Iden an- getriebenen Wellenzapfen 5 ein wenig und ist unmittelbar an der Stirnseite dieses Wellenzapfens mittels Stehbol'zenverschrauibung lösbar befestigt. Anordnungen nach derErfindunghabendengroßen Vorteil, da.ß ,die Getriebe leicht an denangetriebenen Wellenzapfen an- ibzw. abgekuppelt und entfernt werden können und daß dabei kein zusätzlicher Raum in axialer Richtung für das Abziehen dies Getrie'be.s vom Wellenzapfen benötigt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE:
n. Antrieb für Wallzen, Trockenzylinder u. dgl. mittels eines von -dem angetriebenen Wellenzapfen getragenen Zapfengetriebemotors, welcher die Bewegungen des Wellenzapfens. mit- miacht und dessen Getriebegehäuse .auf der Nabe des aibtne:iibendeniZahnraides"gelagert ist,dadurch gekennzeichnet, daß die Nabe r(3) dies. abtreiben- den Getrieberades (i i) mit ihrem verlängerten Ende außerhalb des Getriebegeh üiuses@ (i) an ,dem angetriebenen Wellenzapfen (5) mit Hilfe einer Flansehkupplung od. @dgl. (.4, 6) befestigt ist und daß die Nabe (3) dort, wo, seich das Zahnrad (i i) befindet, den Wellenzapfen (5) nicht umgreift. 2. Antrieb nach Anspruch i, (dadurch gekenn- zeichnet, daß zum Anschluß des Kupplungs- flansches (4) der Nabe (3) des letzten Getriebe:- rades auf dem angetriebenen Wellenzapfen (5) ein Flarnschicupplun.gsteil (io) !befestigt ist, welches mit dem Kupplungsflansch (4.) oder Nabe @(3) mittels Schrauben (7) lösbar verbun- den Ist (Fig. i und 2). 3. Antrieb nach Anspruch i, @dadurch gekenn- zeichnet, @daß zum Anschluß ,des Kup,plungs- flansches (4) der Na!b-e (3) -des letzten Getriebe- rades auf dem angetriebenen W,cill@enizapfen (5) ein mit der Stirnseite des Wellenzapfens ver- schraubter Flanschikupplungsteil (6) befestigt ist, welcher mit dem Kupplungsflansch (4) der Nabe '(3) mittelis Schrauben: (7) lösebar verbun- den ist (Fig. 3). 4. Antrieb nach Anspruch i!, dadurch gekenn- zeichnet, daß der Kupplungsflansch (.4) fder Zahnradnabe# (3) den angetriebenen Wellen- zapfen (5) übergreift und unmittelbar an der Stirnseite des angetriebenen (5) lösbar, z. B. mittels Stehbolzenverschraubung, befestigt ist. (Fig. 4).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET1567D DE892548C (de) | 1940-10-06 | 1940-10-06 | Antrieb fuer Walzen, Trockenzylinder u. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET1567D DE892548C (de) | 1940-10-06 | 1940-10-06 | Antrieb fuer Walzen, Trockenzylinder u. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE892548C true DE892548C (de) | 1953-10-08 |
Family
ID=7543489
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET1567D Expired DE892548C (de) | 1940-10-06 | 1940-10-06 | Antrieb fuer Walzen, Trockenzylinder u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE892548C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1849913A3 (de) * | 2006-04-27 | 2013-10-09 | Voith Patent GmbH | Walzenantriebsende und Verfahren zur Montage desselben |
-
1940
- 1940-10-06 DE DET1567D patent/DE892548C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1849913A3 (de) * | 2006-04-27 | 2013-10-09 | Voith Patent GmbH | Walzenantriebsende und Verfahren zur Montage desselben |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0180748A1 (de) | Planetengetriebe | |
| DE656773C (de) | Laeufer fuer elektrische Maschinen | |
| DE3200275C2 (de) | Vierradantrieb für Fahrzeuge | |
| DE892548C (de) | Antrieb fuer Walzen, Trockenzylinder u. dgl. | |
| DE2839749C2 (de) | In Kraftfahrzeuglängsrichtung anzuordnende Getriebegruppe | |
| DE577667C (de) | Gehaeuse fuer Zahnraederwechselgetriebe, insbesondere von Kraftfahrzeugen | |
| DE3041504A1 (de) | Trommelantrieb fuer krane | |
| DE69112444T2 (de) | Allradantrieb für ein Fahrzeug. | |
| DE330888C (de) | Tragbare Antriebsmaschine | |
| CH205621A (de) | Wechselgetriebe. | |
| DE326862C (de) | Maschinenanlasser | |
| AT164412B (de) | Einzelachsantrieb mit Kardanwelle und Zahnradübersetzung für elektrisch betriebene Fahrzeuge | |
| DE882808C (de) | Kraftfahrzeugtriebachse, insbesondere fuer Schlepper | |
| DE300445C (de) | ||
| DE671031C (de) | Geschwindigkeitswechselgetriebe | |
| DE924177C (de) | Anordnung zur auswechselbaren Befestigung des eingepressten Triebzapfens eines Ritzels in der Bohrung der Motorwelle von elektrischen Handwerkzeugen | |
| DE10035028A1 (de) | Kraftfahrzeug-Antriebsstrang | |
| DE856848C (de) | Wechselgetriebe mit Foettinger-Transformator, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge | |
| DE899895C (de) | Bonbon-Praegemaschine mit einem Schneid- und Praegekettenpaar | |
| DE513391C (de) | Vorrichtung zum Kuppeln der einen oder der anderen von mehreren voneinander unabhaengigen, parallel angeordneten Arbeitswellen mit einer treibenden Welle | |
| AT146099B (de) | Exzentrisches Zahnradgetriebe. | |
| DE215950C (de) | ||
| DE102012207137B4 (de) | Bauteillagerung | |
| DE102024102306A1 (de) | Mehrteilige Antriebswelle für Treibmittel einer Aufzugsanlage | |
| DE112021006963T5 (de) | Spannvorrichtung, verfahren zum zusammenfügen eines roboters unter verwendung der spannvorrichtung und roboter |