DE892821C - Verfahren zum Zusammenleimen von Platten aus streifenfoermigen Einzelteilen - Google Patents

Verfahren zum Zusammenleimen von Platten aus streifenfoermigen Einzelteilen

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DE892821C
DE892821C DES24644A DES0024644A DE892821C DE 892821 C DE892821 C DE 892821C DE S24644 A DES24644 A DE S24644A DE S0024644 A DES0024644 A DE S0024644A DE 892821 C DE892821 C DE 892821C
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DE
Germany
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glue
electrodes
frequency
individual
parts
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Expired
Application number
DES24644A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Dipl-Ing Sandweg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27MWORKING OF WOOD NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B27B - B27L; MANUFACTURE OF SPECIFIC WOODEN ARTICLES
    • B27M3/00Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles
    • B27M3/0013Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles of composite or compound articles
    • B27M3/0026Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles of composite or compound articles characterised by oblong elements connected laterally
    • B27M3/0053Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles of composite or compound articles characterised by oblong elements connected laterally using glue
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27MWORKING OF WOOD NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B27B - B27L; MANUFACTURE OF SPECIFIC WOODEN ARTICLES
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    • B27M3/0026Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles of composite or compound articles characterised by oblong elements connected laterally

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Veneer Processing And Manufacture Of Plywood (AREA)
  • Floor Finish (AREA)
  • Adhesives Or Adhesive Processes (AREA)

Description

  • Verfahren zum Zusammenleimen von Platten aus streifenförmigen Einzelteilen Es ist bekannt, Holz und andere Stoffe .in einem Hochfrequenzfeld, zu verleimen, d. h. den zwischen -die Holzteile gebrachten Leim durch @di-e Einwi,rkuiig des Hochfrequenzkondensatorfelides zu erwärmen und hierdurch zum Abbinden zu bringen. Bei dem Zusammenleimen von Holzleisten zu Platten ergeben sich nun neue Verhältnisse; :dias Zusammenleimen der Leisten zu einer Platte muß einmal in einer eigenen Preßvorrichtung erfolgen, zum anderen muß relativ viel Leim zum Allybinden gebracht werden, was relativ viel Hoch.frequenzener.gie und große Leistung erfordert.
  • Die Erfindung stellt eine Einrichtung zum Zusammenleimen von Platten aus streifenförm@igen Einzelteilen, insbesondere aus Holz dar, die es gestattet, die genannte Aufgabe besonders wirtschaftlich und zweckmäßig durchzuführen. Gemäß der Erfindung wird! hierbei so vorgegangen, daß die unterZwischenfügung von le,im aneinandergelegten und aneinandergepre:ßten Einzelteile nur an einzelnen Stellen :der Leimfugen mit Hochfrequenz verleimt "verden, worauf Idas Abbinden. der übrigen Teile der Leimfugen in beliebiger anderer Weise, beispielsweise durch L.iegenlassen, herbeigeführt wird. Es werden tal:so gemäß der Erfindung die einzelnen Holzteile im Hochfrequenzfeld nur so weit zusammengeleimt, wie es notwendig i;st, um ,die Platten ohne Preßeinrichtung aufzubewahren, :ohne,daß sich die Leimfugen wieder weiten. Für Idas restliche Abbinden, das z. B. an ,der Luft geschehen kann, ist also keine Behandlungseinrichtung mehr notwendig, -da die H oloplatten -durch .das stellenweise Zusammenleimen von selbst . in der vorgeschriebenen Lage gehalten -verdien. Für -die Gutstücke wird somit nur ein Mindestmaß an Zeit in der Presse benötigt, während auch teure Hochfrequenzenergie eingespart wird.
  • Ein weiteres. Merkmal der Erfindung ist eine vorteilhafte Einrichtung zur Durchführung cdieses Verfahrens. Die Erfindung sieht hierfür eine Preßeinrichtung vor, bei oder @d@ie aneinandergelegten und aneinandergedrückten Teile senkrecht zur Plattenfläche auf eine z. B. ebene Platte aufgedrückt werden. Als Unterlage und Auipreßp:latte dienen vornehmlieh zwei Rippenroste, zwischen -denen, jeweils (die s treifenförmigen Elektroden angebracht sinid. Die Auscbiil@dwng der Rippenroste wird vornehmlich so vorgenommen, .daß der untere Rippenrost starr angeordnet ist, während der obere Rost aufklappbar und elastisch anschmiegsam ist. Diie einzelnen Rippen sind hierbei vorzugsweise Metallkufen mit einer 11Toosgummiuntcerla@ge.
  • Die Erfindung wird im folgenden: an Hand der Zeichnung noch näher erläutert.
  • Fig. i zeigt eine Preßeinriehtung gemäß der Erfindung in Perspektivansicht, während Fig. 2 ein Qu!°irschnitt und Fig. 3 ein Längsschnitt der Einrichtung ist.
  • Das zusammenzuleimende Gut i liegt auf dem unteren R.ippen.rost mit sden starren Rippen. 2 auf. Es- wird durch ,die Rippen 3 -des aberecn Rippenrostes niedergedrückt, wobei cdie Rippen 3 an -der Auf lagefläohe ein Metallband q. mit einem Moosgummibelag 5 an deir Rückseite aufweisen und somit anschmiegsam sind. Zwischen (den einzelnen Rippen befinden stich die Hochfrequenzelektroiden 6 und 7. In cdem gezeichneten Beispiel berühren diie Elcektrolden cdias Gut nicht. Das Gut wiridi also nur an den Kreuzungs,stel.len der Elektroden mit den Leimfugen zusammengeleimt und die Leisten halten, nachdem an (diesen Stellen der Leim zum Abbinden gebracht ist, zusammen. Die einzelnen Leisten werden @d'urch die hydraulische Druckeinrichtung 8 längs der Leimfugen zusammen- und gegen Iden Anschlag 9c gepreßt.
  • Der besondere Vorteil der elastisch anschmitgsamen.Druekrippen zeigt sich (durch folgende Überlegung: Bei cder Herstellung von Platten aus, Einzelteilen, insibesondiere von Holztafeln aus einzelnen ungehobelten Holzstreifen, läßt es sich nicht vermeiiden, idaß -die einzelnen Streifen unterschiedliche Dicke -haben.
  • Bei einer Preßeinrichtung, bei,der Preßunterla:ge und Preß,stempel .aus starrem Material sind, haben folglich Leisten mit geringerer Dicke ein Spiel, was unter Umständen zum Verkanten (der Leisten führen kann und- eine gute Verleimung ,gefährdet. Sind aber die die einzelnen -Streifen auf ihre Unterlage auf-@drückenden Druckkörper elastisch nachgiebig, beispieIsweise in der Weise, cd:aß wie ces in -der Zeichnung (dargestellt ist, aus einem anschmiegsamen Metallband, z. B. Stahl, mit einer weichenUnterlage, insbesondere aus Moosgummi, bestehen, so wirkt auf jeden einzelnen Streifen ein hinreichender Druck, (der Iden Streifen ohne Verkanturng auf seine Unterlage auf drückt.
  • Die Erfindung ist nicht aucf die gezeigte Ausführungsformbeschränkt, sondernkannverschiedentlich abgewandelt werden. Beispielsweise können die Elektroden 7 und 8 in ihrem Abstand vom Be-:handlungsgut verändert werden. Dadurch ist es möglich für verschiedene Holzarten und Behandlungsfrequenzen die Behandlungseinrichtung an Iden Hochfrequenzgenerator weitgehend anzupassen. Ferner iis,t es möglich, statt kufenförmiger Elektroden,auch. Rollenelektroiden :auszucbilden, -die quer zu -dien Leimfugen über -die Streifen hinweglaufen. Auch ;die Anordhiung der Rippenroste selbst sowie ,die Ausbildung -der ganzen Leimlade lä,ßt mannigfache Abänderungen zu, -die alle im Bereich der Erfinidcu ng liiegen. Die quer zu (den Leimfugen angeordneten starb- oder streiTenförmigen Elektroden bzw. quer zu Aden- Leimfugen laufenden Rollenelektroden (brauchen nicht unbedingt senkrecht zu ' den Leimfugen ausgebildet zu sein, sonldern sie können auch beispielsweise unter einem spitzen Winkel -zu(den Leimfugen ungeordnet -werden bzw. sich (bewegen. Es .ist aber auch möglich, an jeder einzelnen .zu verleimenden Stelle rder Leimfuge eine kleine Einzelelektrode bzw. ein einzelnes Elektrodenpaar anzuordnen; -beispielweise kann hierzu unterhalb -der zu verleimenden Platte eine große plattenförmige Elektrode angeordnet werden, währenld: auf jede einzeln zu verleimende Stelle cder Leimfugen von oben her ein Metallklötzchen als Einzelelektrode aufgesetzt wird, wobei @die Stromzuführung dieser Einzelelektroden mittels einer auf sie aufgesetzten !großen Metallplatte geschehen kann. Eine -solche Ausbildung -der Elektroden kann namentlich beim Herstellen gekrümmter Platten vorteilhaft sein, da man hierdurch -die Anfertigung geeigneter Einzelelektroden sparen kann und als Unterlage eine biegsame Metallfol-iie oder Metallplatte verwenden kann. Solche Einzelelektroden können gegebenenfalls zugleich als Druckkörper zum Niederdrücken der Plattenstreifen dienen, indem auf -die zum Stromanschluß rder Einzelelektroden (dienende Metallplatte ein au.fiblasbares Luftpolster, z. B. ein aufblasbarer Feuerwehrschlauch aufgelegt wird.
  • Das Verfahren nach -der Erfindung ist an sich nicht daran gebunden, daß ,die zum beschleunigten Abbinden -des I&imes notwendige Wärme mittels Hochfrequenz aufgebracht wird; beispielsweise können auch statt stabförmiger Hochfrequenzetektroden stabförmige Infrarotstrahler quer zu, den Leimfugen angeordnet werden und es. ist auch -die Anwendung sonstiger, nur stellenweise auf (die Platte einwirkender Wärmemittel möglich, doch hat die Anwendung von Hochfrequenz zum Abbinden -des Leimes den besonderen Vorteil, daß die dabei- erforderlichen Mittel sehr einfach sind und die Verleimung innerhalb kürzester Zeit durchgeführt werden kann. Die Art des zum Verleimen verwendeten Leimces ist somit auch belanglos, wesentlich ist nur, daß es ein Leim ist, der unter der Einwirkung von Wärme bescheunigt abbindet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Zusjammenleimen von Platten aus streifenförmigen Einzelteilen, insbesondere aus Holz, Üadurch, gekennzeichnet, ,daß die unter Zwischenfügung von Leim arneinandergelegten und -aneinarndergepreßten Einzelteile nur an einzelnen Stellen der Leimfugen mit Hochfrequenz verleimt werden, worauf das Abbinden :der übrigen Teile ider Leimfugen in beliebiger anderer Weise, beispielsweise -durcih Liegenlassen, herbeigeführt wird. --. Verfahren nach Anspruch i, !dadurch gekennzeichnet, daß die aneinandergelegten und aneinandergedrückten Teile senkrecht zur Plattenrichtung auf eine z. B. ebene Platte .aufgedrückt werden. 3. Einrichtung zur Durehfüh run@g des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet @durch eine oder mehrere quer zur Längsrichtung der Leimfuge in Abständen voneinander angeordneten Hochfrequenzelektraden. p.. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens: nach Anspruch i, gekennzeichnet idurch eine oder mehrere quer zur Längsrichtung der Leimfugen sich fortbewegende, vorzugsweise rollenförmige Hochfrequenzelektroden. 5. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 2, (diadüroh gekennzeichuet, :daß zur Aufnahme des zu v erleimenden Gutes eine Leimlade vorgesehen ist, ;die aus zwei Druckplatten in Form von: Rippenrosten aus einem hochfrequenzmäßi,g verlustarmen Stoff besteht, zwischen denen :die Elektroden in Form von z. B. Rollenelektroden angeordnet sind. 6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, @daß die Rippen elastisch anschmiegsam sind, insbesondere aus elastisehbiegsamen Metallbändern mit einer an der Rückseite angebrachten Weichpolsterung, insbesondere Moosgummi, bestehen.
DES24644A 1951-04-15 1951-08-31 Verfahren zum Zusammenleimen von Platten aus streifenfoermigen Einzelteilen Expired DE892821C (de)

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