DE893028C - Verfahren und Vorrichtung zum Ausrichten insbesondere von Kopfschrauben - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Ausrichten insbesondere von Kopfschrauben

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DE893028C
DE893028C DEK10180A DEK0010180A DE893028C DE 893028 C DE893028 C DE 893028C DE K10180 A DEK10180 A DE K10180A DE K0010180 A DEK0010180 A DE K0010180A DE 893028 C DE893028 C DE 893028C
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chute
inclined plane
outlet
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KREIDLER DIPL ING ALFRED
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00—Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/02—Devices for feeding articles or materials to conveyors
    • B65G47/04—Devices for feeding articles or materials to conveyors for feeding articles
    • B65G47/12—Devices for feeding articles or materials to conveyors for feeding articles from disorderly-arranged article piles or from loose assemblages of articles
    • B65G47/14—Devices for feeding articles or materials to conveyors for feeding articles from disorderly-arranged article piles or from loose assemblages of articles arranging or orientating the articles by mechanical or pneumatic means during feeding
    • B65G47/1492—Devices for feeding articles or materials to conveyors for feeding articles from disorderly-arranged article piles or from loose assemblages of articles arranging or orientating the articles by mechanical or pneumatic means during feeding the articles being fed from a feeding conveyor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chutes (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Ausrichten insbesondere von Kopfschrauben Es ist bereits bekannt, zum Ausrichten von stiftförmigen Körpern mit einseitigem Schwerpunkt, z. B. von Nägeln, eine schiefe Ebene zu verwenden, welche in der Gleitbahn für die Körper eine Offnung besitzt. Es fallen dann die Körper, die mit dem schwereren Ende voraus herabgleiten, in dieser Lage durch die Öffnung in eine weitere Gleitführung, die sie ihrem Verwendungszweck oder dem Verpackungsort zuführt. Die Körper, die mit dem leichteren Ende voraus herabkommen, schießen über die Öffnung hinweg und werden ausgeschieden bzw. erneut über die Gleitbahn geschickt. Bei einer anderen Anordnung werden die Körper auf der Glei+-bahn durch mitgehende Führungsglieder so langsam bewegt, daß sie alle, und zwar mit dem schwereren Ende voraus, in die Öffnung kippen.
  • Wieder andere Einrichtungen besitzen besondere Anschläge, Umkehrführungen, Wendevorrichtungen od. dgl., um alle Körper in gleiche Lage auszurichten.
  • Demgegenüber zeichnet sich das Verfahren nach der Erfindung durcll Einfachheit aus. Nach ihr wird für das Ausrichten von stiftförmigen Körpern mit einseitigem Schwerpunkt und entsprechend stärkerem Ende, insbesondere Kopfschrauben, eine schiefe Ebene verwendet, die eine solche Neigung und Länge hat, daß sich die vornehmlich in Querlage zum Gefälle der Ebene aufgebrachten Körper bei ihrer Bewegung längs derselben in eine Lage mit dem stärkeren Ende, bei Schrauben mit dem Kopfende, nach unten frei auspendeln. Die Zuverlässigkeit dieses Verfahrens wird erhöht, wenn bilaßnahmen getroffen werden, die Längsbewegung der Körper über die schiefe Ebene von einer langsamen Bewegung bei Beginn des Auspendelns zu einer raschen am Ende des Auspendelns zusätzlich zu beschleunigen. Dies kann etwa dadurch geschehen, daß die einzelnen Körper bei ihrer Bewegung über die Ebene einer vornehmlich sich steigernden Anströmung Idurch ein flüssiges oder gasförmiges Fördermittel ausgesetzt werden. Auch kann das Auspendeln beschbeunigt und ein Hängenbleiben auf der Ebene verhindert werden, wenn die Körper auf ihrem Weg über die Ebene gerüttelt werden.
  • Zur Durchführung des Verfahrens dient als schiefe Ebene eine Schurre, welche mit auf ihr stehenden, trichterförmig zusammenlaufenden Führungswänden versehen ist, deren Abstand voneinander am Auslauf der Schurre den größten Durchmesser der Körper noch eben übersteigt.
  • Für gewisse Verwendungszwecke ist es vorteilhaft, wenn am Auslauf der Schurre eine Kippvorrichtung, vornehmlich ein Förderrad, angeordnet ist, welche die mit dem stärkeren Ende (Kopfende) voraus ankommenden Körper, z. B. Kopfschrauben, in umgekehrter Lage, also mit dem leichtferen Ende voran, in eine weitere Förderbahn, z. B. ein Förderrohr, abgibt.
  • Um die Längsbewegung der Körper während des Auspendelnis zusätzlich zu beschleunigen, kann das Gefälle der als schiefe Ebene dienenden Schurre zum Auslauf hin zunehmen. Besonders zweckentsprechend ist es jedoch, wenn die als schiefe Ebene dienende Schurre um eine Querachse neigbar ist und durch geeignete Steuermittel im Takt des Durchgangs der einzelnen Körper vor-und zurückgekippt wird. Dabei kann noch so vorgegangen werden, daß Schurre und Kippvorrichtung (Förderrad) durch ein Schrittschaltwerk im gleichen Takt zueinander diskontinuierlich angetrieben werden.
  • In der Zeichnung ist schematisch eine Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens für das Ausrichten von Kopfschrauben, und zwar eine solche mit neigbare Schurre, dargestellt.
  • Es zeigt Fig. I eine Seitenansicht und Fig. 2 eine Draufsicht.
  • Die Schurre I weist senkrecht auf ihr stehende Trennwände 2 auf, welche im gezeichneten Beispiel zvei trichterförmig zusammenlaufende Führungen, es können auch mehrere Führungen oder nur eine sein, bilden, deren Auslauf 3 so eng ist, daß er nur von hintereinander ankommenden, längs gerichteten Kopfschraul>en 4 durchlaufen werden kann.
  • Die Schurre I ist um eine ortsfeste Querachse 5 so neigbar, daß jeder Auslauf 3 in der unteren Endstellung an eine aus einem Förderrad 6 bestehende Kippvorrichtung heranreicht, wie dies in Fig. 1 strichpunktiert gezeichnet ist. Die Förderräder 6 und die Schurre I werden durch ein nicht gezeichnetes Schrittschaltwerk ruckweise so angetrieben, daß der Auslauf 3 in seiner unteren Stellung in eine Stunde des Förderrades 6 ausschüttet, d. h. Förderräder und Schurre sind miteinander so geliuppelt, daß während der Aufundabbewegung der Schurre das Förderrad gerade um eine Teilung weitergedreht wird. An die Förderräder 6 schließt sich je ein Ablaufrohr 7 an, das infolge seines engen Querschnittes nur einzeln hintereinander ankommenden Schrauben Raum gewährt und ein Kippen derselben verhindert.
  • Die Arbeitsweise der vorstehend beschriebenen Gesamtvorichtung ist folgende: Die Schurre I empfängt in der zurückgeneigten Lage die Kopfschrauben 3, die so aufgelegt werden, daß ihre Längsachse quer zur Fallrichtung der Schurre steht. Die Schraube pendelt sich dann aus dieser Querlage, entsprechend 4a, während ihrer Längsbewegung auf der Schurre 1 in eine Lage aus, bei der ihr Kopfende nach unten weist. Um sie dabei nicht zum Stillstand kommen zu lassen, neigt sich währenddem die Schurre I nach vorn, bis der Auslauf 3 auf die entsprechende Mulde des Förderrades. 6 weist. Auf diese Weise gleitet die Schraube über die Schurre herab und fällt durch den Auslauf 3 in die Mulde des Förderrades 6, welches sie mitnimmt und mit dem Schaft voraus in das Ablaufrohr 7 entsendet, das sie ihrer Verwendung an einer Montagestelle zuführt.
  • Zusätzlich zu oder statt der Kippbewegung der Schurre 1 kann auch eine Rüttelbewegung vorgesehen werden, um die Schrauben auf der Schurre in Bewegung zu halten. Auch kann die Schurre I zum Auslauf 3 hin mit zunehmendem Gefälle ausgeführt sein. Ferner können die Schrauben durch Anblasen mit einem Luftstrahl oder durch Anströmen mit einem Wasserstrahl auf der Schurre in Bewegung gehalten werden.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zum Ausrichten von stiftförmigen Körpern mit einseitigem Schwerpunkt und entsprechend stärkerem Ende, insbesondere von Kopfschrauben, mittels einer schiefen Ebene, gekennzeichnet durch eine solche Neigung und Länge der Ebene, daß sich die vornehmlich in Querlage zum Gefälle der Ebene aufgebrachten Körper bei ihrer Bewegung längs derselben in eine Lage mit dem stärkeren Ende (Kopfende) nach unten frei auspendeln.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 'I, gel:ennzeichnet durch Maßnahmen, welche die Längsbewegung der Körper über die schiefe Ebene von einer langsamen Bewegung bei Beginn des Auspendels zu einer raschen am Ende des Auspendelns zusätzlich beschleunigen.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch I und gegebenenfalls nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Körper bei ihrer Bewegung über die Ebene einer vornehmlich sich steigernde* Anströmung durch ein flüssiges oder gasförmiges Fördermittel ausgesetzt werden.
  4. 4. Verfahren nach einem der Ansprüche I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Körper bei ihrem Weg über die Ebene gerüttelt werden.
  5. 5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß als schiefe Ebene eine Schurre (I) dient, welche mit auf ihr senkrecht stehenden, trichterförmig zusammenlaufenden Führungswänden (2) versehen ist, deren Abstand voneinander am Auslauf (3) der Schurre den größten Durchmesser der Körper (4) noch eben übersteigt.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch eine am Auslauf (3) der Schurre (1) angeordnete Kippvorrichtung, vornehmlich ein Förderrad (6), welches die mit dem stärkeren Ende (Kopfende) voraus angekommenen Körper (Kopfschrauben) in umgekehrter Lage, d. h. mit dem leichteren Ende voraus, an eine weitere Förderl>ahn (Förderrohr 7) abgibt.
  7. 7. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 2, insbesondere Vorrichtung nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Gefälle der als schiefe Ebene dienenden Schurre zum Auslauf hin zunimmt.
  8. 8. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nachAnspruch 2, insbesondereVorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die als schiefe Ebene dienende Schurre (I) um eine Querachse (5) neigbar ist und durch Steuermittel im Takt des Durchganges der einzelnen Körper vor- und zurückgeneigt wird.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 6 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß Schurre (1) und Kippvorrichtung (6) durch ein Schrittschaltwerk im Gleichtakt zueinander diskontinuierlich angetrieben werden.
DEK10180A 1951-06-06 1951-06-06 Verfahren und Vorrichtung zum Ausrichten insbesondere von Kopfschrauben Expired DE893028C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1114747B (de) * 1955-01-17 1961-10-05 Deering Milliken Res Corp Vorrichtung zum Ordnen von Spulen, insbesondere von mit Garnresten behafteten Schussspulen
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