DE893220C - Leitung fuer Hochfrequenzstroeme - Google Patents

Leitung fuer Hochfrequenzstroeme

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Publication number
DE893220C
DE893220C DES24854A DES0024854A DE893220C DE 893220 C DE893220 C DE 893220C DE S24854 A DES24854 A DE S24854A DE S0024854 A DES0024854 A DE S0024854A DE 893220 C DE893220 C DE 893220C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
line
ferrite
dielectric
high frequency
frequency currents
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Expired
Application number
DES24854A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Dr-Ing Henker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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Publication of DE893220C publication Critical patent/DE893220C/de
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Classifications

    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01B—CABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B11/00—Communication cables or conductors
    • H01B11/18—Coaxial cables; Analogous cables having more than one inner conductor within a common outer conductor
    • H01B11/1834—Construction of the insulation between the conductors

Landscapes

  • Coils Or Transformers For Communication (AREA)
  • Shielding Devices Or Components To Electric Or Magnetic Fields (AREA)

Description

  • Leitung für Hochfrequenzströme Zur Fortleitung elektrischer Energie sehr hoher Frequenzen werden :häufig konzentrische Kabel benutzt, deren Mittelleiter durch Isolierstoffe in zentrischer Lage zum Außenleiter gehalten wird. Es ist bekannt, zu diesem Zweck das gesamte Kabel mit einer isolierenden Masse auszufüllen, die dann sehr verlustarm sein muß. Zur Vermeidung der Verluste in diesem Dielektrikum, zur Materialersparni3 und zur Gewichtsverringerung verzichtet man jedoch häufig auf die vollständige Ausfüllung des Zwischenraumes zwischen dem Außen- und dem Innenleiter und hält .den: letzteren. durch in gewissen Abständen voneinander angeordnete Isolierscheiben in, seiner Lage. Dann: ist das Dielektrikum der Leitung natürlich inhomogen insofern, als die. für @die Scheiben verwendeten Iscolierstoffe andere d@ielektrische Werte aufweisen. als die zwischen, den Scheiben als D Ielektrikum wirkende Luft. An den Übergangssbelfen von Luft zur Isolierscheibe und von. ,der Isolierscheibe zur Luft treten infolgedessen Refflexionen@ auf, die die ungestörte. Fortleitung der Hochfrequenzströme auf dem Kabel -empfindlich stören. Es ist bekannt, daß man. diese Reflexionen durch Verwendung von Scheiben verhindern oder wenigstens stark verringern kann, deren Abmessungen. n einem bestimmten: Verhältnis zur Wellenlänge der auf der ,Leitung liegenden Hochfrequenz stehen. Es ergibt sich ohne weiteres, da.ß -ein, solcher Abgleich natürlich nur für eine einzige Wellenlänge wirksam ist, für Frequenzbänder oder für mehrere verschieden,-, Frequenzen auf einer Leitung aber nicht ausreicht.
  • In manchen Fällen, werden statt konzentrischer Leitungen auch zwei im Abstand voneinander und parallel nebeneinanderher geführte Leiter als Hochfrequenzleitungen verwendet. Für sie ergeben. sich ähnliche Schwierigkeiten,, weil sie ja sowohl untereinander in einem gewissen Abstand gehalten als auch gegen eine Unterlage abgestützt werden müssen. Die Bauelemente, die zur Aufrechterhaltung der Abstände voneifiander -und von der Unterlage, auf der die Leitung verlegt ist, dienen, besitzen ebenfalls andere dielektrische Werte als die sonst in der Riegel als Hauptdielektrikum wirksame Luft. Es treten also auch hier an 'den HalterungsstelleuReflexionen. der durch dieLeitung fließenden Hochfrequen.zströme auf, die zu den bereits obengenannten Schwierigkeiten auch hier führen.
  • Es .ist bekannt, daß Isoliierstoffe, deren Dielektrizitätskonstante gleich ihrer Permeabilität ist, sich hinsichtlich des Wellenwiderstandes -wie der leere Raum verhalten. Solche Stoffe; sind daher bereits verwendet worden, um das- Anpeilen von Gegenständen im Raum mit Hochfrequeuzstrahlen zu erschweren oder unmöglich zu machen, und es ist auch schon bekannt, in Leitungen der obengenannten Art Ab.standshalter zu verwenden, die aus v-erschie,dienen Stoffen derart geschichtet sind, daß sie in einer von .der in der Leitung herrschenden Feldrverteilung bzw. Feldrichtung abhängigen Richtung als Ganzes gesehen: einen Körper ergeben., der für diese Art der Wellenfortpflanzung eine seiner Dielektrizitätskonstante gleiche Permeabilität aufweist. Solche Körper sind naturgemäß nur dann verwendbar, wenn auf einer Leitung stets nur die gleiche Wellentype vorliegt, .da ja z. B. beim Vertauschen einer H-Wellentype mit einer E-Wellentype die Schichtungsrichtung der Isolierkörper geändert werden müßte. Es war bisher auch noch nicht möglich, diese Schichtung der Körper zu vermeiden, da die üblichen magnetischen Stoffe außer der durch sie, erzielten Erhöhung der Permeabili:tät eine nicht im gleichen Verhältnis vergrößerte Dielektrizitätskonstante ergaben:, so .daß durch Zwischenschichten von Stoffen lediglich erhöhter Di= elektrizitätskonstante, 'aber ohne Einschluß von die Permeabilität erhähenden Teilchen; für eine Vergrößerung des Wertes der Dielektrizitätskonstante gegenüber dem Wert der Permeabilität gesorgt werden mußte.
  • Gemäß der Erfindung wird bei einer Leitung für-Hochfrequenz.ströme miit im wesentlichen, in. Luft als Die@l@ektrnkum verlaufenden, durch in Abständen voneinander angeordnete Baueleznente gegeneinander und/oder gegen ihre Auflage abgestützten Leitern .das abstützende Bauelement aus einem Ferrit hergestellt, dessen Permeabilität gleich seiner Di.elektrizitätskonstanten ist. Ferrite sind bekanntlich Mischungen von. Eisenoxyden mit Oxyden anderer Metalle, deren Permeabilitäts-Dielektri'zitätskonstanten-Verhältn:is sich durch die Zusammensetzung in, weiten Grenzen verändern läßt. Sie bieten auch hinsichtlich ihrer technischen Festigkeit ausreichend Gewähr dafür, daß die aus ihnen hergestellten Abstandishalter, Isolierscheiben od. dgl. :den auftretenden' Belastungen gewachsen sind; und schließlich ist ihre elektrische Leitfähigkeit genügend klein; um sie noch als Isolatoren verwenden. zu können. Die Zusammensetzung des Ferritsi wird zweckmäßig durch das ganze Bauelement hindurch gleichmäßig gehalten. Im Gegensatz zu den bisherigen geschichteten Medien. hat der für den gleichen Zweck eingesetzte Ferrit den Vorteil, .daß er richtungsunabhängig den Wellenwiderstand 2 = r zu erreichen gestattet, daß also bei! seiner erfindiungsgemäßen Verwendung in Abstandshafern in Hochfrequenzleritungen ;die Leitung nicht nur mit den verschiedensten Frequenzen., sondern auch mit Wellentypen der verschiedensten Art betrieben werden kann, ohne daß die Eigenschaften der Abistandshalter oder Isolierscheiben störend in Erscheinung treten.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung gibt man dien Bauelementen zweckmäßig Begrenzungen, ,die im wesentlichen dem Verlauf der Feldlinien um die, bzw. zwischen den Leitern .der Leitung falben. In konzentrischen! Leitungen füllt das aus Ferrit bestehende- Bauelement gemäß der Erfindung im Bereich seiner Erstreckung längs der Leitung am besten den gesamten Querschnitt zwischen den Leitern gleichmäßig und homogen aus.
  • In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele von Bauelementen gemäß der Erfindung schematisch ,dargestellt, und zwar zeigen .die, Fig. z und 2 den Querschnitt durch eine aus zwei parallelen. Leitern bestehende Leitung, deren Leiter gegeneinander und gegen Erde durch Abstandshaltergemäß der Erfindung abgestützt sind., F'ig. 3 einen Längsschnitt .durch. ein, konzentrisches Kabel reit gemäß der Erfindung ausgeführten Abstandshaltern.
  • In Fig. r sind mit z und. 2 die beiden Leiter der Doppelleitung bezeichnet. Sie werden durch ein Bauelement 3 aus Ferrit sowohl gegeneinander als auch gegen, den Boden abgestützt. Dabei folgen die Begrenzungen des Bauelements 3 ungefähr dem Verlauf von zwischen den Leitern, oder zwischen einem Leiter und Erde verlaufenden Kraftlinien des elektrischen Feldes.
  • Im Eig. 2 bedeuten z und 2 abermals die beiden Leiter einer Doppelleitung, die durch Abstandshalter q. im Abstand voneinander und vom Erdboden gehalten werden. Hier sind dieBegrenzungen des Abstandshalters ¢ so gewählt, daß sie- auf einem großen Teil ihres Weges den um die Leiter z und 2 sich ausbildenden magnetischen Feldlilrien folgen.
  • In Fi;g. 3 stellt 5 .den Außenleiter, 6 den Innenleiter einer konzentrischen Leitung dar, die durch im Abstand? voneinander angeordnete dünne Scheiben & und 9 aus Ferrit in konzentrischer Lage zueinander gehalten. werdlen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Leitung für Hochfrequenzströme mit im wesentlichen in Luft als Dielektrikum verlaufenden, durch in Abständen: voneiin.ander angeordnete- isolierende Bauelemente gegeneinander und/oder gegen ihre Auflage abgestützten Leitern, dadurch gekennzeichnet, daß die abstützenden Bauelemente aus einem Ferrit hestehen, dessen Permeahilität gleich seiner Dielektrizitätskoonstanten ist.
  2. 2. Leitung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusammenisetzung des Ferrts durch das ganze Bauelement hindurch gleichmäßig ist.
  3. 3. Leitung nach Anspruch i oder-2, dadurch gekennzeichnet, daß das aus Ferrit bestehende Bauelement Begrenzungen hat, die im wesentlichen dem Verlauf der Feld.li-nien um die bzw. zwischen den Leitern der Leitung folgen. q.. Leitung nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das aus Ferrit bestehende Bauelement bei einer konzentrischen Leitung im Bereich seiner Erstreckung längs der Leitung den besamten Querschnitt zwischen den. Leitern gleichmäßig und homogen ausfüllt.
DES24854A 1951-09-20 1951-09-20 Leitung fuer Hochfrequenzstroeme Expired DE893220C (de)

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