DE893861C - Standortanzeiger - Google Patents

Standortanzeiger

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Publication number
DE893861C
DE893861C DED8434D DED0008434D DE893861C DE 893861 C DE893861 C DE 893861C DE D8434 D DED8434 D DE D8434D DE D0008434 D DED0008434 D DE D0008434D DE 893861 C DE893861 C DE 893861C
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DE
Germany
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wheel
ball
axis
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indicator according
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Expired
Application number
DED8434D
Other languages
English (en)
Inventor
Willy Neubert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Versuchsanstalt fuer Luftfahrt eV
Original Assignee
Deutsche Versuchsanstalt fuer Luftfahrt eV
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C21/00Navigation; Navigational instruments not provided for in groups G01C1/00 - G01C19/00
    • G01C21/20Instruments for performing navigational calculations
    • G01C21/22Plotting boards

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Standortanzeiger Es wurden Standortanzeiger vorgeschlagen, dile zum laufenden selbsttätigen Anzeigen und der Aufzeichnen des Standortes auf einer Fahrt dienen. Hierbei wird die Bewegung des Fahrzeuges in Komponenten zerlegt, und zwar mit Hilfe rechtwinklig zueinander angeordneter und in ihrem Kreuzungs- oder Schnittpunkt gelenkig verhundener Schieber, die ihre Bewegung auf drehende Teile übertragen.
  • Aufgabe des Gegenstandes der Erfindung ist, eine derartige Anordnung so auszubilden, daß die Bewegung des Fahrzeuges in Längen und Breitengraden angezeigt wird. Zu diesem Zweck wird an Stelle der beiden Drehteile ein Rad und eine Kugel vorgesehen, die ihre Drehbewegung auf Anzeigevorrichtungen übertragen, wobei die Achsen des Rades und der Kugel durch Getriebe miteinander in Verbindung stehen. Weitere Merkmale ergeben sich aus der Beschreibung.
  • In der Abbildung wird die Bewegung des Fahrzuges nach Richtung und Größe in bekannter Weise durch eine hin und her gehende Bewegung eines Glelenkpunktes I nachgebildet, wobei sich entsprechend der Richtungsänderung des Fahrzeuges auch die Richtung der Bewegung des Punktes I innerhalb eines Kreises ändert. Mit dem Gelenkpunkt I sind zur Zerlegung in Komponenten Schieber 2 und 3 verbunden, so daß beim Bewegen des Gelenkpunktes von einem Punkt I zu einem gegenüberliegenden Punkt in des Kreises Drehkörper angetrieben werden, und zwar vom Schieber 2 ein Rad 4 und vom Schieber 3. eine Kugel 5. Bei der rückläufigen Bewegung erfolgt kein Antrieb. Die Achse des Rades 4 treibt in aus der Abbildung ersichtlicher Weise zur Anzeige der Breite ein Zählwerk 6 und ein z. B. aus Schnecken und Schneckenrädern bestehendes Getriebe 7, 8 zur Drehung eines Rahmens g um eine Achse Io an. Im Rahmen g ist die Kugel 5 drehbar gelagert.
  • Ihre Drehung wird zweckmäßig durch Kugelräder und eine Bohrung in der Achse 10 zur Anzeige der Länge auf ein Zählwerk II übertragen.
  • In der Abbildung zeigt das Breitenzählwerk'6 den Wert Null an. Ein Fahrzeug mit dieser Zählwerkanzeige würde sich also am Äquator befinden.
  • Auf einer Fahrt in NS-Richtung wird nur der Schieber 2 betätigt und damit über das Rad 4 die jeweilig erreichte geographische Breite auf dem Zählwerk 6 angezeigt. Gleichzeitig wird durch das Getriebe7, 8 und den Rahmen 9 die Achse der Kugel 5 um die Rahmenachse 10 um einen Betrag gedreht, der der Bewegung des Fahrzeuges in NS Richtung entspricht, so daß bei einem Kurswechsel der Schieber 3 auf einem Parallelkreis'der Kugel arbeitet, der dem vom Fahrzeug erreichten Breitengrad entspricht und auf dem Zählwerk 11 die jeweils erreichte Länge zur Anzeige bringt.
  • Die Genauigkeit einer solchen Einrichtung hängt von der Größe des Winkels ab, den die Drehkörper je Hub des Schiebers beschreiben, und zwar gibt die Differenz zwischen der jeweils zu diesem Winkel gehörigen Bogen- und Sehnenlänge den Fehler an. Bei der Kugel nimmt dieser Fehler mit der Drehung des Rahmens g um die Achse Io also mit zunehmender Breite noch außerdem zu, da die zugehörige Winkeldrehung größer wird. Dieser Einfluß kann, ohne den Kugeldurchmesser zu vergrößern, in praktisch ausreichendem Maße dadurch beseitigt werden, daß das auf der Rahmenachse:IQ befindliche, den Rahmen g antreibende Rad schwach exzentrich auf der Rahmenachse, und zwar so befestigt ist, daß sein Mittelpunkt bei einer Stellung des Rahmens 9, die der geographischen Breite o°t entspricht, von der treibenden Achse den größten Abstand hat. Der erforderliche spielfreie Eingriff wird hierbei zweckmäßig durch elastische Ausbildung der treibenden Achse bewirkt. Von Vorteil ist es auch, das Rad 4 bei gleichem Durchmesser wie die Kugel 5 kugelig auszubilden, so daß bei beiden gleiche Verhältnisse bei der Kraftübertragung und für die Ausbildung der Schieber 2, 3 entstehen. Die Anordnung von zwei Paar Schiebern auf einander gegenüberliegenden Seiten des Rades und der Kugel, die abwechselnd und so arbeiten, daß jeweils nur ein Schieberpaar arbeitet, während das andere gesperrt ist bzw. seine Bewegung aufspart, gibt die Möglichkeit, die Summe zweier verschiedener Bewegungen des Fahrzeuges auf das Rad und die Kugel zu übertragen, so daß neben der Bewegung des Fahrzeuges gegenüber einem Körper auch die Bewegung des Körpers und ihr Einfluß auf das Fahrzeug selbst, wie dies bei Luft- und Wasserströmungen der Fall ist, mit zur Anzeige gebracht werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Standortanzeiger zum laufenden selbsttätigen Anzeigen und/oder Aufzeichnen des Standortes eines Fahrzeuges, bei dem die Bewegung des Fahrzeuges in ihre Komponenten zerlegt wird und die Zerlegung durch rechtwinklig zueinander angeordnete und in ihrem Kreuzungs- oder Schnittpunkt gelenkig verbundene Schieber erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Schieber seine Bewegung auf eine Kugel und der andere seine Bewegung auf ein Rad abgibt, wobei die Drehachse des Rades und die Achse'der Kugel, die der Erdkugel entspricht, durch Getriebe miteinander in Verbindung stehen und' jede dieser Achsen auf eine Anzeigevorrichtung arbeitet.
  2. 2. Standortanzeiger nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das Rad am Umfang kugelig ausgebildet ist und den gleichen Durchmesser wie die Kugel besitzt.
  3. 3. Standortanzeiger nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse des Rades ein Zählwerk betätigt, daß die Breite angibt, und die Achse der Kugel ein Zählwerk betätigt, das die Länge angibt.
  4. 4. Standortanzeiger nach Anspruch I und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse der Kugel in einem Rahmen gelagert ist, dessen Achse auf ein Schneckenrad arbeitet, das mit der Schnecke in Verbindung steht, die von dem Rad, das die Breite anzeigt, angetrieben wird.
  5. 5 Standortanzeiger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle des Rahmens als Hohlwelle ausgebildet wird und die Zählwerkswelle, die die Längengrade anzeigt, durch sie hindurchgeführt ist.
  6. 6. Standortanzeiger nach Anspruch I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Paar Schieber angeordnet sind, die auf einander gegenüberliegenden Seiten des Rades und der Kugel angeordnet sind und abwechselnd arbeiten, derart, daß die Summe zweier verschiedener Bewegungee auf das Rad und dfe Kugel übers tragen wird.
  7. 7. Standortanzeiger nach Anspruch I bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das mit dem Rahmen in Verbindung stehende Schneckenrad schwach exzentrisch auf der Verbindungswelle sitzt.
DED8434D 1941-11-04 1941-11-04 Standortanzeiger Expired DE893861C (de)

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