DE894203C - Hoehenatemgeraet oder Druckminderer mit gegen die Einstroemrichtung des Hochdrucksauerstoffes sich oeffnendem Sauerstoffzufuehrungsventil - Google Patents

Hoehenatemgeraet oder Druckminderer mit gegen die Einstroemrichtung des Hochdrucksauerstoffes sich oeffnendem Sauerstoffzufuehrungsventil

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DE894203C
DE894203C DED3722D DED0003722D DE894203C DE 894203 C DE894203 C DE 894203C DE D3722 D DED3722 D DE D3722D DE D0003722 D DED0003722 D DE D0003722D DE 894203 C DE894203 C DE 894203C
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oxygen
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breathing apparatus
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DED3722D
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B7/00Respiratory apparatus
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B9/00Component parts for respiratory or breathing apparatus
    • A62B9/02Valves
    • A62B9/022Breathing demand regulators

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Pulmonology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)

Description

  • Höhenatemgerät oder Druckminderer mit gegen die Einströmrichtung des Hochdrucksauerstoffes sich öffnendem Sauerstoffzuführungsventil Der Öffnungsdruck bzw. der Mitteldruck von Höhenatemgeräten und Druckminderern, bei denen der Ventilverschlußkörper gegen den Hochdruck geöffnet wird, sind stark von der Höhe des jeweiligen Hochdrucks abhängig, da auf dem Ventilverschlußkörper zwei Kräfte lasten, einmal die Schließkraft der den Ventilverschlußkörper tragenden Feder, zum anderen der Gasdruck. Wenn dieser sinkt, dann sinkt auch bei der gleichbleibenden Schließkraft der Feder der gesamte auf dem Ventilverschlußkörper ruhende Druck.
  • Als Beispiel sei angenommen, daß der Ventilsitz eines Höhenatemgerätes einen Durchmesser von 1,7 mm habe. Bei z5o at Anfangsdruck der gefüllten Sauerstoffflasche lastet auf diesem Ventilsitz außer dem Schließfederdruck von etwa 3,5 kg noch ein vom Gas erzeugter Druck von 3,4 kg, d. h. am Anfang der. Gerätbenutzung ,ist etwa die doppelte Kraft zum Öffnen des Ventils erforderlich als am Ende der Cerätbenutzung, bei dem die Sauerstoffflasche nur noch einen Druck von etwa 5 at besitzen möge.
  • Bei Druckminderern äußert sich die Abhängigkeit des Mitteldrucks vom Hochdruck darin, daß der Mitteldruck mit sinkendem Hochdruck steigt. Dieser Nachteil konnte bisher nur durch die, Wahl einer ausreichend großen Membran einigermaßen ausgeglichen werden, dennoch blieben Schwankungen von 0,2 bis 0,5 at bei -3 bis- 4 at Mitteldruck bestehen. -Es ist zwar schon ein Druckminderer bekannt dessen Liefermenge in weitem. Grenzen unabhängig vom Flaschendruck sein soll. Bei diesem Druckminderer ist zwischen dem Hochdruck- und dem Mitteldruckraum. eine Düse eingeschaltet, diel mit einem Nadelventil versehen ist. Auf die Spitzel des Nadelventils stützt sich ein Bügel, der mit derRegelmembran des Niederdruckraumes verbunden ist. Die Membran kann mit Hilfe einer Feder gespannt werden, deren Widerlager eine einstellbare Schraube bildet, die im Gehäuse eingelassen :ist. Die Feder nimmt den Gasdruck im Membranraum auf. Das entspannte Gas strömt durch eine seitlich in den Membranraum eingelassene Öffnung ab. Diese Vorrichtung hat den Nachteil, daß die zum Öffnen des Nadelventils :erforderliche Kraft um so größer ist, je höher der Hochdruck ist.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die Nachteile der bekannten Vorrichtungen zu beseitigen. Ihr liegt der Gedanke zugrunde, die durch die Gasdruckänderung bedingte i Veränderung der einen Schließdruckkomponente- durch eine entsprechende, Veränderung der Schließfederkraft als andere Schließdruckkomponente auszugleichen. Die, Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die den Ventilverschlußkörper auf seinen Sitz drückende Schließfeder in Abhängigkeit von der Höhe des Hochdrucks entspannt wird. Diel Gasdruckschließkraft und die Federdruckschließkraft ergänzen sich also stets zu einem gleichbleibenden, auf dem Ventilverschlußkörper lastenden Gesamtdruck. In Fortführung des oben gegebenen Beispiels setzt sich bei einem erfindungsgemäß ausgebildeten Gerät die Schließkraft bei beispielsweise i5o at Anfangsdruck zusammen :etwa aus 3,4 kg Hochdruck samt i kg Federkraft, die Schließkraft beträgt also insgesamt 4,4 kg. Bei 5 at in der Sauerstoffflasche am Ende der Gerätbenutzung beträgt die Schließkraft ides Druckgases 0,4 kg; die Schließkraft der Feder 4 kg, also wieder insgesamt 4,4 kg. Infolgedessen erhält man einen gleichbleibenden Anspringdruck beim Höhenatemgerät bzw. einen gleichbleibenden Mitteldruck beim Druckminderer.
  • Das eine Ende der Schließfeder kann gegen eine Biegeplatte; drücken, die sich in Abhängigkeit vom Hochdruck durchwölbt, wodurch die Schließfelder entspannt wird.
  • Zwischen die Biegeplatte, die z. B. durch einen gefederten Teller abgestützt sein kann, und die Schließfeder kann eine Hebelübersetzung eingeschaltet sein.
  • In der Zeichnung ist in .
  • Abb. i eine Ausführungsform eines nach deir Erfindung gebauten Höhenatmers im Schnitt und in Abb. 2 eine, als Überdruckhöhenatmer ausgebildete, ebenfalls nach der Erfindung gebaute Ausführungsform eines.Druckminderers im Schnitt dargestellt.
  • Beil der Ausführungsform nach Abb. i strömt das unter Hochdruck stehende Gas durch den Stutzen i in die Kammer 2 ein, in der der Venbilverschlußkörper 3 und die Schließfeder 4 untergebracht sind. Dre Kammer :2 wird nach unten durch dein Ventilsitz 5 abgeschlossen. Die im Niederdruckraum 6 liegenden Hebel? wirken beim Einatmen auf dem Stift g, so daß dieser ,den Ventilverschlußkörper 3 anhebt und von seinem Sitz 5 abdrückt.
  • Bei dieser Bauart wird die Schließfeder 4 von einer Biegeplatte io abgestützt, die sich je nach der Druckhöhe in der Kammer 2 mehr oder weniger durchbiegt und so die Schließfeder 4 in Abhängigkeit vom Hochdruck entlastet. An den Stutizem 17 ist der nicht gezeichnete Einatemschlauch angeschlossen..
  • Bei der Ausführungsform nach Abb.2 ist zwischen die Membran i i, die ähnlich wie die Biegeplatte io arbeitet, und die Feder 4 eine Hebellübersetzung 12 eingeschaltet. Außerdem ist hier die Membran noch durch eine Feder 13 abgestützt:. Eine im Raum 6 befindliche andere Feder 14 hat .das Bestreben; die Hebel 7 und 8 zusammenzii:ziehen und das Sauerstoffzuströmventil zu öffnen. Beim Erreichen eines bestimmten Uberdrucks im Raum 6 werden die Hebel entgegen der Wirkung der Feder 14 durch Ausweichen der Membranen 15, 16 ge!-spreizt und das Ventil geschlossen, worauf sich der Vorgang wiederholt, nachdem Gas aus der Öffnung 17 entnommen worden ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Höhenatemgerät oder Druckminderer mit gegen diel Einströmri'chtung des Hochdrucksauerstoffes sich 'öffnendem Sauerstoffzuführungsventil, dadurch gekennzeichnet, daß, die dem Ventilverschlußkörper (3) auf seinen Sitz (5) drückende Schließfeder (2) in Abhängigkeit von der Höhe des Hochdrucks entspannt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende der Schließfeder (2) gegen :eine Biegeplatte (io) drückt, diel sich in Abhängigkeit von dem unter Hochdruck stehenden Gas durchwölbt, wodurch die Schließfeder (2) entspannt wird (Abt. i).
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die Biegeplatte (,a), ,die z. B. durch einen gefederten Teller abgestützt ist, und diel Schließfeder (2) eines Hebelüberseitzung (i2) eingeschaltet ist (Abt. 2). Angezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 677 285.
DED3722D 1940-11-21 1940-11-21 Hoehenatemgeraet oder Druckminderer mit gegen die Einstroemrichtung des Hochdrucksauerstoffes sich oeffnendem Sauerstoffzufuehrungsventil Expired DE894203C (de)

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DE894203C true DE894203C (de) 1953-10-22

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR677285A (fr) * 1929-06-25 1930-03-06 Const Aeronautiques Sa Inhalateur d'oxygène

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR677285A (fr) * 1929-06-25 1930-03-06 Const Aeronautiques Sa Inhalateur d'oxygène

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