DE895781C - Wechselspannungsverstaerker mit Gegenkopplung ueber mehrere Stufen - Google Patents

Wechselspannungsverstaerker mit Gegenkopplung ueber mehrere Stufen

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DE895781C
DE895781C DET2570D DET0002570D DE895781C DE 895781 C DE895781 C DE 895781C DE T2570 D DET2570 D DE T2570D DE T0002570 D DET0002570 D DE T0002570D DE 895781 C DE895781 C DE 895781C
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DE
Germany
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negative feedback
voltage amplifier
tube
amplifier
tubes
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Expired
Application number
DET2570D
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English (en)
Inventor
Alfred Dipl-Ing Ruhrmann
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Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F1/00Details of amplifiers with only discharge tubes, only semiconductor devices or only unspecified devices as amplifying elements
    • H03F1/34Negative-feedback-circuit arrangements with or without positive feedback
    • H03F1/36Negative-feedback-circuit arrangements with or without positive feedback in discharge-tube amplifiers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Wechselspannungsverstärker mit Gegenkopplung über mehrere Stufen Die Erfindung löst die Aufgabe, einen über mehrere Stufen gegengekoppelten Verstärker, insbesondere Niederfrequenzverstärker, zu stabilisieren.
  • Es ist bekannt, daß bei der Gegenkopplung einer Röhre unter der Voraussetzung gleicher Ausgangsleistung wie ohne Gegenkopplung die vorhergehende Röhre eine entsprechend der Verstärkungsherabsetzung in der gegengekoppelten Röhre höhere Wechselspannung liefern muß und daß daher die Verzerrungsgefahr in dieser vorhergehenden Röhre größer wird. Koppelt man auch .diese Röhre gegen, so tritt dieselbe Schwierigkeit bei der vorhergehenden Stufe auf. Daher ist es bekanntlich vorteilhafter, einen Verstärker über mehrere Stufen gegenzukoppeln. Dann besteht jedoch die Gefahr einer positiven Rückkopplung an den Grenzen des zu übertragenden Frequenzbereichs, weil sich die Phasendrehung in ;den einzelnen Stufen 'bis zur Phasenumkehr summieren kann. Man kann diese Gefahr bekanntlich dadurch herabsetzen, daß man die Grenzfrequenzen in den einzelnen Stufen stark verschieden bemißt. Für die hohen Frequenzen ist diese Maßnahme im allgemeinen leicht durchführbar, jedoch nicht bei tiefen Frequenzen, wenn eine ungeschwächte Wiedergabe sehr tiefer Frequenzen (z. B-. 30 Hz mit 5 °/o Verstärkungsabfall) verlangt wird, weil dann die Zeitkonstanten der Koppelelemente (Kopplungskondensator und Gitterableitwiderstand ) so groß werden, daß bei Knackstörungen infolge von Schaltvorgängen der Verstärker längere Zeit gesperrt bleibt.
  • Erfindungsgemäß wird diese Schwierigkeit bei einem über mehrere Stufen gegengekoppelten Verstärker dadurch behoben, daß zur Kopplung zwischen den Röhren des gegengekoppelten Verstärkerteils nur oder zu einem so großen Teil die galvanischeKopplungdient, daß eine- Selbsterregung bei tiefen Frequenzen vermieden ist. Bei der Anwendung,der Erfindung auf Modulationsverstärker, z. B. von ano@denspannungsmodulierten Sendern, ergibt sich der besondere Vorteil, daß eine Gegenkopplung der Endstufe ohne stärkere Belastung der Vorröhre möglich ist und dadurch erstens die Wechselstromheizung der Endstufe möglich wird, was, bisher wegen der Forderung nach geringen Brummstörungen nicht durchführbar war, und zweitens gegebenenfalls der Anodenruhestrom tiefer als für den B-Betrieb gelegt (C-Betrieb) und dadurch beträchtlich an Energie gespart werden kann.. Die hierbei an sich auftretenden Verzerrungen werden durch die Gegenkopplung beseitigt. Hierauf wird weiter unten noch näher eingegangen Die Abbildungen zeigen. Ausführungsbeispiele der Erfindung für ;den Modulationsverstärker eines änodenspannungsmodulierten Senders und zugehörige Kennlinien.
  • Im Abb. r ist ein Verstärker dargestellt, bei dem alle Stufen im Gegentakt geschaltet sind. Es sind zwei über mehrere Stufen gegengekoppelte-Verstärkerteile I und II vorhanden, die jeder in sich vollständig bzw. überwiegend galvanisch gekoppelt, jedoch miteinander über den Kondensator Cibzw. C2 kapazitiv gekoppelt sind. Die Endstufe wird dadurch, in die Gegenkopplung miteinbezogen, daß der ganze Verstärker über die Leitung IIIl bzw. 1112 gegengekoppelt ist. Ferner sind noch einzelne Stufen mittels der Kathodenwiderstände ca, b und c in sich schwach gegengekoppelt, falls die Verstärkung ohne diese Gegenkopplung zu groß sein sollte.
  • Die Aufteilung des Verstärkers in zwei gegengekoppelte Verstärkerteile ist in diesem Beispiel vorgenommen, weil die Endstufe ins Gitterstromgebiet ausgesteuert werden soll, ohne @daß die Gitterspannung zusammenbricht und daher die Treiberstufe einen niedrigen Innenwiderstand haben muß. Um ohne den sonst hinter einer Treiberröhre üblichen, die Spannung herabtransformierenden Kopplungstransformator, der eine für eine Gegenkopplung über mehrere Stufen unzulässige Phasendrehung an den Grenzendes zu übertragenden Frequenzbereichs hervorrufen würde, auskommen zu können, muß die Treiberstufe stark, z. B. hundertprozentig, gegengekoppelt werden, was hierdurchAnwendung,der Kathodenverstärkerschaltung (Außenwiderstand in der Kathodenleitung) bewirkt wird. Zur weiteren Herabsetzung des wirksamen Innenwiderstandes ist ein Verstärker h1 bzw. Tl2 vorgeschaltet, der die Differenz der Eingangsspannung (zwischen Gitter und Erde) und der Ausgangsspannung, die an der Drossel D, bzw. D'2 liegt, verstärkt. Die Ausgangsspannung wirkt also am Eingang des Merstärkers V1 bzw. Tl, gegenkoppelnd. Diese Gegenkopplung über mehrere Stufen wirkt so, .als ob, die Treiberröhre T1 bzw. T2 mehr als hundertprozentig gegengekoppelt wäre. Dementsprechend ist ihr Innenwiderstand sehr niedrig. Die Verstärkung des Verstärkerteils V1+Ti bzw. V2+T2 ist allerdings kleiner als eins. Bei diesem Verstärker V'1 bzw. V2 ist,die Erfindung angewendet, indem die einzelnen Stufen galvanisch miteinander gekoppelt sind, um eine Phasendrehung bei tiefen Frequenzen zu vermeiden. Das gleiche gilt für den Mers.tärkerteil I.
  • Diie galvanische Kopplung zwischen der Treiberstufe T1, T2 und,der Endstufe El, E2 hat bei einem Modulationsverstärlcer für anodenspannungsmodulierte Sender noch den besonderen Vorteil, daß der Kopplungskondensator großer Kapazität und hoher Prüfspannung und die Gitterdrossel fortfallen. Es werden dadurch die Verzerrungen beseitigt, die durch Gitterspannungsverlagerung infolge von Gitterstromstößen bei Änderungen der Dynamik auftreten würden. Die beiden Stromquellen QA und QG?dienen beide zusammen als Anodenstromquelle für die Treiberstufe. Hiervon dient die Quelle QG als Gittervorspannungsquelle der Endstufe, während der Gitterstrom für die Endstufe über die Treiberröhre T1 bzw. T2 von der Stromquelle QA geliefert wird.
  • Über den einzelnen Röhren sind als Beispiel die Verlustleistungen der Röhren in Watt angegeben. Die letzte Röhre gibt eine Nutzleistung von q.o kW ab, wie sie bei Modulationsverstärkern von anodenspannungsmodulierten Großsendern von ioo kW Trägerleistung notwendig ist. Dne Gegenkopplung über alle Stufen ermöglicht, wie oben angedeutet, daß die Arbeitspunkte A1 und A2 der beiden Endröhren E1 und E2 tiefer als sonst gelegt werden können, wie Abb. a zeigt, in der die Abhängigkeit des Anodenstromes I" von der Gitterspannung Ug für eine Gegentaktstufe dargestellt ist. Die Anodenruheströme sind mit IQo bezeichnet. Man legt also die Arbeitspunkte reicht so hoch (B-Betrieb), daß die beiden Kennlinien eine durchgehend gerade Linie ä ergeben, sondern die resultierende Kennlinie enthält einen gekrümmten Teil K.
  • Abb. 3 (Anodenstrom IQ, Zeit t) zeigt, daß dann bei s.inusfärmiger Gitterspannung der Anodenwechselstrom ohne Gegenkopplung verzerrt wird. Die Gegenkopplung über die Leitung IIIi bzw. 1112 in Abb. r bewirkt, daß die Gitterwechselspannung der Endstufe nach Abb. q. (Gitterspannung Ug, Zeit t) vorverzerrt wird, so daß der Anodenstrom entsprechend weniger verzerrt wird.
  • Während in Abb. r eine isolierte Anodenstromquelle AB notwendig ist, fällt diese in Abb. 5 ganz fort, weil mit den Drosseln Dl und D'2 die Wicklungen W1 und W2 gekoppelt sind, die- die Anodenspannung für den Verstärker Vi bzw. V2 auf die Niederfrequenzspannung der Kathode der Röhre T1 bzw. T2 bringen. Die Gittervorspannungsquelle GB der Treiberröhre T1 bzw. T2 ist in Abb. 5 im Gegensatz zu Abb. z nicht von der Erde isoliert. Sie kann überhaupt ganz fortfallen und durch eine Kurzschlußverbindung ersetzt werden, wenn an der Stelle i ein kapazitiv überbrückter Kathodenwiderstand eingeschaltet wird. Wird dieser an die Stelle z gelegt, so', können auch die Wicklungen S1 und S2 wegfallen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Wechselspannungsverstärker mit Gegenkopplung über mehrere Stufen, insbesondere für Niederfrequenz, dadurch gekennzeichnet, daß zur Kopplung zwischen den Röhren: des gegengekoppelten Verstärkerteils nur oder zu einem so großen Teil die galvanische Kopplung dient, daß eine Selbsterregung bei tiefen Frequenzen vermieden ist. a. Wechselspannungsverstärker nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß einzelne Stufen in sich gegengekoppelt sind. 3. Wechselspannungsverstärker nach Anspruch i mit Aussteuerung der Endröhre oder Endröhren ins Gitterstromgebiet, insbesondere für Modulationsverstärker, dadurch gekennzeichnet, daß die Treiberröhre (T1, T2) entweder in sich so stark, insbesondere hundertprozentig als Kathodenverstärkerröhre, oder über eine oder mehrere Vorröhren (T:, V2) so stark gegengekoppelt ist, daß der innere Widerstand der Treiberröhre wesentlich herabgesetzt ist und daß diese Röhre mit der Endröhre (E1, E2) galvanisch gekoppelt ist. 4. Wechselspannungsverstärker nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwei gegengekoppelte Verstärkerteile (I und II) nach Anspruch i kapazitiv miteinander gekoppelt sind. Wechselspannungsverstärker nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgang des, zweiten gegengekoppelten Verstärkerteils gegengekoppelt ist (III1, III2). 6. Wechselspannangsverstärker nach Anspruch i mit Gegentaktendstufe, insbesondere als Anodenmod'ulator großer Leistung, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitspunkt der beiden Endstufenröhren (E1, E2) bei kleineren Anodenruheströmen liegt, als es zur verzerrungsfreien B-Verstärkung erforderlich wäre. Angezogene Druckschriften: Italienische Patentschrift Nr. 380 974.
DET2570D 1944-12-12 1944-12-12 Wechselspannungsverstaerker mit Gegenkopplung ueber mehrere Stufen Expired DE895781C (de)

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DE895781C true DE895781C (de) 1953-11-05

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ID=7543957

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DE (1) DE895781C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1010570B (de) * 1954-01-29 1957-06-19 Telefunken Gmbh Leistungsverstaerker mit einer der Endstufe vorausgehenden gegengekoppelten Verstaerkerkaskade

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1010570B (de) * 1954-01-29 1957-06-19 Telefunken Gmbh Leistungsverstaerker mit einer der Endstufe vorausgehenden gegengekoppelten Verstaerkerkaskade

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