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Waage Die Erfindung bezieht sich aurd Waagein, rMr .den Haushalt,
für gewerbliche, industrielle und wissen, schaftliche. Zwecke.
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Die bisher bekannten Waagen benutzen zur Gewichtsan.zeige Zeiger,
die direkt Moder indinekt ,betätigt werden, oder es müssen wie bei den bekannten
B.rsücken-- und Haushaltwaagen noch Gewichtsanzeigezungen zur Deckung gebracht werden.
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Bei Haushalt- und Brückenwaagen erfolgt meist die Einstellung der
Kleingewichte mittels Schiebe-oder .Drehgewichten auf einem Wiegebalken..
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Manche Systeme arbeiten mit Hebeloder; Gewichtsverlagerungen.
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Die Vielzahl der Handgriffe und der Umstand, daß, bei Betätigung der
Schiebe- oder Drehgewichte die Einstellmechanismen .angefaßt werden müssen, machen.
die Bedienung umständlich und .die Ablesum,g unsicher. Außerdem verschmutzen: d.ie
Bedienungstei@le. rasch,, da ,es nicht ,zu vermrei.den ist, @daß mit schmutzigen
Händen gea,rheitet wird,.
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Bei der Waage nach der Erfindung erfolgt die Gewichtsanzeige selbsttätig.
Man kann, nach Aufbringen des Wiegegutes ohne Betätigung von Einstellorganen das
Gewicht auf der Wiegesk.ala ablesen. Als Anzeigeelemen.t wird gemäß der Erfindung
nach dem Prinzip der Wasserwaage eine bogenförmige, durchsichtige Meßrtöhre benutzt.
Diese ist mit einem Medium gefüllt oder vakuier.t und hat als Anzeige eine Luft-
oder Gasblase .bzw. ,Kugel od. dgl. Dabei kann die Gewichtsskala direkt auf der
Röhre angebracht sein oder sich auf ;dem Röhrenträger oder auf einem Schaufenster
befinden. ZurVerbesserung @derAblesefähigkeit kann die Meßröhre innen oder außen
teilweise verspiegelt sein.
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Die Meßröhren sind erfindungsgemäß bei flüssigen Medien nach oben
bogenförmig gekrümmt ausgeiführt,
während sie bei gasfönnigen Medien
und Vakuum nach unten. b;ogen.förmiig gekrümmt ausgebildet werden. Bei: letzterem.
kann als Anzeiger eine Kugel benutzt werden.
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Da die Waage nach der Erfindung infolge des En:tfallis der Einstellgewichte
nahezu trägheitsilos arbeitet, ist sie besonders vorteilhaft für .die Erzielung
hoher Meßgenauigkeit und Empfindlichkeit.
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Ein Ausführungsbelspiel der. Erfindung sowie weitere Einzelheiten
derselben, sind im. folgenden an. Hand einer in der Zeichnung dargestellten-Waage
näher :beschrieben.
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Die Zeichnung .zeigt Abb. i Ansicht einer Haus'ihaltwaage., Abb. 2
,Schema der Waagebalken einer Hauishaltwaage, Abib. 3. Draufsicht auf das Schema
der Waagebalken einer- Haushaltwaage, Abb. 4 perspektivische Darstellung dies Anbau-es
der Meßrbhre und eines eingebauten Verschiebezus atzgewichtes, Abb. 5 ausgebildete
Meßriöhren. Ab'b. i zeigt eine Haushaltwaage mit dem R'ahm-en, i und der Waagsthale
2, die. auf idie Schalenbrücke? aufgesetzt ist. Hinter. dem Fenster 6 liegt die
Meßröhre 3 mit der Skala und der: AnzeigeblaSie 22. Teil' 4 stellt das übliche Tarierge:wicht
dar. Der Drehknopf 5 mit Skala dient ,zur Betätigung des Zusatzgewichtes für die
Erweiterung des Wiegeihereichs: über den Skalenbereich hiniaus.
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In Abb. 2 ist in Seitenansicht :das Waagebalkenschema gezeigt. Die
Schalenbrücke 7 ist durcU die Prismen und, Pfannen; 13 auf die Hehel9 und 1'1 aufgesetzt.
Die Hebel. 9 und: i i sind' durch das Prismen- und Pfannenzwischenglied io nüteinander
verbunden. Die Abstützung der Hebel 9 und i i erfolgt durch die Prismen und Pfannen
der Lagerungen 8 und, 12.
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In Abb-. 3 ist die Draufsicht des Waiagebalkenschemas, die Anzeigeröhre
und- die Zusatzgewichtanordnung ,dargestellt. Die Meßröhre 3 ist finit dem U@-fÖrmigen
Hebel i i fest verbrunden. Die U-förmige Ausbildung gestattet :die Verschiebung
des Zusatzgewi@chtesi 14 bis ,zum. Drehpunkt, 12 und darüber hinaus. Das Tariergewicht
4 ist ebenfalls am Hebel i i angebracht. Der Drehknopf 5 sitzt auf der Hohlwelle
118. Auf der ihm gegenüberliegenden Seite ist das Triebrad: i9 angebracht. Die Lagerung
der Hohlwelle 1$ erfolgt durch den Stift' 24, der im Winkel 2,3 befestigt
ist. Der Winke.12,3 trägt, gleichzeitig die Führungsstange 15 für .d:ais Zusatzlaufgelvicht
14. Dieses: «nieder ist bei 21 am Triebseil 116 befestigt und wind durch dasselbe
bewegt. Die Führung des Antriebsmittel-s- 1-6 erfolgt durch ,die Umlenkrolle 17,
die sich am Ende der Führungsstange 15 hefndet. Das. Triebmittel (Seil, Kette u.
dgl.) ist über das Triebrad i9 und die Umlenkrolle 17 als endloses Glied geführt
und wird in bekannter Weise mittels einer Feder od. dgl. gespannt gehalite@n. Abb.
q. zeigt zum besseren Verständnis nochmals die gesamte Anordnung in, perspektivischer
Diarstellung.
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Abb. 5 oben zeigt die Meßröhre 3 mit nach oben gekrümmtem Bogen. Dieser
Bogen wird so ausgebildet, .d'aß die Meßmariken der Skala. :die jeweils gewünschte
Entfernung erhalten. Der Bogen ist so anzusetzen, daß sein Nullpunkt gegenüber dem
übrigen. Teil des Bogens -die höchste Stellung besitzt.
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Abb. 5 unten zeigt eine Meßrühre mit nach unten gekrümmtem Bogen,
wobei die Röhre vakuiert ist und eine Kugel .als Anzeigemit.tel, bes,itzt,.
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Der Wiegevorgang auf einer nach dem AusführungsbeiG!piel ausgeführten
Waage läuft folgendermaßen ab: Die Waage wird in üblicher Weise auf o eingestellt:.
Es- befindet sich also die Anzeigeiblase 22 auf der. Nullmarke der Meißröhre 3,
ebe.ns,o die Nullmarke des Drehknopfes 5 am Einstellpfeil.. Nach Aufbringung des
Wiegegutes in die Schale 2 bewegt sich mit, dem- Hebel i i die Me:ßröhre@ 3,. Diadurch
wandert .die Anzeigeblase 2.2 nach rechts- und stellt sich auf die Meßmarke den
Skala unid ,zeigt damit das Gewicht des Wiegeäutes an. Hierauf erfolgt .das Ablesen.
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Bei Gewichten, die größer als: der Meßhereith der Röhre 3 sind, läuft
die Anzeiäeblase bis zum Endpunkt .der.Skala. Hierauf wird mit dem Drehknopf 5 so
Lange das Laufgewichti 14 verschoben, biss das Einspielen. der Blase 22 wieder erfolgt.
Das gesamte Gewicht ergibt sich dann aus der Addition der. beiden Skalen, nämlich-
der :Skala des: -Drehknopfes 5 und der Meßrähre 3.