DE895983C - Waage - Google Patents

Waage

Info

Publication number
DE895983C
DE895983C DED9776A DED0009776A DE895983C DE 895983 C DE895983 C DE 895983C DE D9776 A DED9776 A DE D9776A DE D0009776 A DED0009776 A DE D0009776A DE 895983 C DE895983 C DE 895983C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
weight
scales
tube
measuring tube
measuring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED9776A
Other languages
English (en)
Inventor
Willi Dix
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DED9776A priority Critical patent/DE895983C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE895983C publication Critical patent/DE895983C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G1/00Weighing apparatus involving the use of a counterweight or other counterbalancing mass
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G5/00Weighing apparatus wherein the balancing is effected by fluid action

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Waage Die Erfindung bezieht sich aurd Waagein, rMr .den Haushalt, für gewerbliche, industrielle und wissen, schaftliche. Zwecke.
  • Die bisher bekannten Waagen benutzen zur Gewichtsan.zeige Zeiger, die direkt Moder indinekt ,betätigt werden, oder es müssen wie bei den bekannten B.rsücken-- und Haushaltwaagen noch Gewichtsanzeigezungen zur Deckung gebracht werden.
  • Bei Haushalt- und Brückenwaagen erfolgt meist die Einstellung der Kleingewichte mittels Schiebe-oder .Drehgewichten auf einem Wiegebalken..
  • Manche Systeme arbeiten mit Hebeloder; Gewichtsverlagerungen.
  • Die Vielzahl der Handgriffe und der Umstand, daß, bei Betätigung der Schiebe- oder Drehgewichte die Einstellmechanismen .angefaßt werden müssen, machen. die Bedienung umständlich und .die Ablesum,g unsicher. Außerdem verschmutzen: d.ie Bedienungstei@le. rasch,, da ,es nicht ,zu vermrei.den ist, @daß mit schmutzigen Händen gea,rheitet wird,.
  • Bei der Waage nach der Erfindung erfolgt die Gewichtsanzeige selbsttätig. Man kann, nach Aufbringen des Wiegegutes ohne Betätigung von Einstellorganen das Gewicht auf der Wiegesk.ala ablesen. Als Anzeigeelemen.t wird gemäß der Erfindung nach dem Prinzip der Wasserwaage eine bogenförmige, durchsichtige Meßrtöhre benutzt. Diese ist mit einem Medium gefüllt oder vakuier.t und hat als Anzeige eine Luft- oder Gasblase .bzw. ,Kugel od. dgl. Dabei kann die Gewichtsskala direkt auf der Röhre angebracht sein oder sich auf ;dem Röhrenträger oder auf einem Schaufenster befinden. ZurVerbesserung @derAblesefähigkeit kann die Meßröhre innen oder außen teilweise verspiegelt sein.
  • Die Meßröhren sind erfindungsgemäß bei flüssigen Medien nach oben bogenförmig gekrümmt ausgeiführt, während sie bei gasfönnigen Medien und Vakuum nach unten. b;ogen.förmiig gekrümmt ausgebildet werden. Bei: letzterem. kann als Anzeiger eine Kugel benutzt werden.
  • Da die Waage nach der Erfindung infolge des En:tfallis der Einstellgewichte nahezu trägheitsilos arbeitet, ist sie besonders vorteilhaft für .die Erzielung hoher Meßgenauigkeit und Empfindlichkeit.
  • Ein Ausführungsbelspiel der. Erfindung sowie weitere Einzelheiten derselben, sind im. folgenden an. Hand einer in der Zeichnung dargestellten-Waage näher :beschrieben.
  • Die Zeichnung .zeigt Abb. i Ansicht einer Haus'ihaltwaage., Abb. 2 ,Schema der Waagebalken einer Hauishaltwaage, Abib. 3. Draufsicht auf das Schema der Waagebalken einer- Haushaltwaage, Abb. 4 perspektivische Darstellung dies Anbau-es der Meßrbhre und eines eingebauten Verschiebezus atzgewichtes, Abb. 5 ausgebildete Meßriöhren. Ab'b. i zeigt eine Haushaltwaage mit dem R'ahm-en, i und der Waagsthale 2, die. auf idie Schalenbrücke? aufgesetzt ist. Hinter. dem Fenster 6 liegt die Meßröhre 3 mit der Skala und der: AnzeigeblaSie 22. Teil' 4 stellt das übliche Tarierge:wicht dar. Der Drehknopf 5 mit Skala dient ,zur Betätigung des Zusatzgewichtes für die Erweiterung des Wiegeihereichs: über den Skalenbereich hiniaus.
  • In Abb. 2 ist in Seitenansicht :das Waagebalkenschema gezeigt. Die Schalenbrücke 7 ist durcU die Prismen und, Pfannen; 13 auf die Hehel9 und 1'1 aufgesetzt. Die Hebel. 9 und: i i sind' durch das Prismen- und Pfannenzwischenglied io nüteinander verbunden. Die Abstützung der Hebel 9 und i i erfolgt durch die Prismen und Pfannen der Lagerungen 8 und, 12.
  • In Abb-. 3 ist die Draufsicht des Waiagebalkenschemas, die Anzeigeröhre und- die Zusatzgewichtanordnung ,dargestellt. Die Meßröhre 3 ist finit dem U@-fÖrmigen Hebel i i fest verbrunden. Die U-förmige Ausbildung gestattet :die Verschiebung des Zusatzgewi@chtesi 14 bis ,zum. Drehpunkt, 12 und darüber hinaus. Das Tariergewicht 4 ist ebenfalls am Hebel i i angebracht. Der Drehknopf 5 sitzt auf der Hohlwelle 118. Auf der ihm gegenüberliegenden Seite ist das Triebrad: i9 angebracht. Die Lagerung der Hohlwelle 1$ erfolgt durch den Stift' 24, der im Winkel 2,3 befestigt ist. Der Winke.12,3 trägt, gleichzeitig die Führungsstange 15 für .d:ais Zusatzlaufgelvicht 14. Dieses: «nieder ist bei 21 am Triebseil 116 befestigt und wind durch dasselbe bewegt. Die Führung des Antriebsmittel-s- 1-6 erfolgt durch ,die Umlenkrolle 17, die sich am Ende der Führungsstange 15 hefndet. Das. Triebmittel (Seil, Kette u. dgl.) ist über das Triebrad i9 und die Umlenkrolle 17 als endloses Glied geführt und wird in bekannter Weise mittels einer Feder od. dgl. gespannt gehalite@n. Abb. q. zeigt zum besseren Verständnis nochmals die gesamte Anordnung in, perspektivischer Diarstellung.
  • Abb. 5 oben zeigt die Meßröhre 3 mit nach oben gekrümmtem Bogen. Dieser Bogen wird so ausgebildet, .d'aß die Meßmariken der Skala. :die jeweils gewünschte Entfernung erhalten. Der Bogen ist so anzusetzen, daß sein Nullpunkt gegenüber dem übrigen. Teil des Bogens -die höchste Stellung besitzt.
  • Abb. 5 unten zeigt eine Meßrühre mit nach unten gekrümmtem Bogen, wobei die Röhre vakuiert ist und eine Kugel .als Anzeigemit.tel, bes,itzt,.
  • Der Wiegevorgang auf einer nach dem AusführungsbeiG!piel ausgeführten Waage läuft folgendermaßen ab: Die Waage wird in üblicher Weise auf o eingestellt:. Es- befindet sich also die Anzeigeiblase 22 auf der. Nullmarke der Meißröhre 3, ebe.ns,o die Nullmarke des Drehknopfes 5 am Einstellpfeil.. Nach Aufbringung des Wiegegutes in die Schale 2 bewegt sich mit, dem- Hebel i i die Me:ßröhre@ 3,. Diadurch wandert .die Anzeigeblase 2.2 nach rechts- und stellt sich auf die Meßmarke den Skala unid ,zeigt damit das Gewicht des Wiegeäutes an. Hierauf erfolgt .das Ablesen.
  • Bei Gewichten, die größer als: der Meßhereith der Röhre 3 sind, läuft die Anzeiäeblase bis zum Endpunkt .der.Skala. Hierauf wird mit dem Drehknopf 5 so Lange das Laufgewichti 14 verschoben, biss das Einspielen. der Blase 22 wieder erfolgt. Das gesamte Gewicht ergibt sich dann aus der Addition der. beiden Skalen, nämlich- der :Skala des: -Drehknopfes 5 und der Meßrähre 3.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Waage, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewichtsanzeige mittels einer vorzugsweise nach oben gebogenen und mit einem Medium gefüllten. Meß.rähre (3) durch eine Meßblase (22) oder ,mittels einer nach unten gebogenen, vakuierten Me:ß@röhre@ (3) durch eine Kugel (26) erfojgt.
  2. 2. Waage nach Anepruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur -Verbesserung der Ablesefähigkeit die Meßriöhre teilweise verspiegelt ist.
  3. 3.. Waage nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erweiterung ,des Wiegebereiches- über den der Meßröhre (3) ein Schiebegewicht (r4) vorgesehen, ist.
  4. 4. Waage nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigung des Schiebegewichtes (14) :mittelis, eines Drehknopd:es (5) und eines Betätigungsmittels (16) erfolgt.
  5. 5. Waage nach den. Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß.- die Wiege- und, An:-zeigemechan.ismen in einem, geschlossenen Rahmen (i) untergebracht sind, der mit einem Sichtfenster (6) versehen ist.
DED9776A 1951-07-12 1951-07-12 Waage Expired DE895983C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED9776A DE895983C (de) 1951-07-12 1951-07-12 Waage

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED9776A DE895983C (de) 1951-07-12 1951-07-12 Waage

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE895983C true DE895983C (de) 1953-11-09

Family

ID=7032978

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED9776A Expired DE895983C (de) 1951-07-12 1951-07-12 Waage

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE895983C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE895983C (de) Waage
DE2849081A1 (de) Waage, insbesondere diaetwaage
US2241347A (en) Weighing scale
US1427760A (en) Scale
DE172346C (de)
DE495749C (de) Verbundwaage mit einer Haupt- und einer Zusatzwiegeeinrichtung
DE24868C (de) Neuerungen an Federwaagen
US680796A (en) Computing-scale.
DE851557C (de) Psychrometer mit direkter Anzeige der relativen Luft- (Gas-) Feuchtigkeit in Prozenten
SU126674A1 (ru) Учебное нагл дное пособие по механике
DE599597C (de) Federwaage mit mehreren Waegebereichen
US1706510A (en) Weighing scale
US1050832A (en) Computing-scale.
US860541A (en) Scale.
DE319725C (de) Zeigerwage mit Pendelgewicht
DE743610C (de) Tendenzanzeiger fuer Messinstrumente
DE100295C (de)
US2140984A (en) Computing scale
DE86735C (de)
US1635996A (en) Weighing scale
Benton The early history of the spring balance
DE16787C (de) Selbsttätig wirkende Zeigerwaage mit verstellbar angeordneter Wägevorrichtung
US3356169A (en) Batch weigher with respective dials for successive loads and total weight
DE231414C (de)
DE944584C (de) Logarithmisches Mess- und Rechengefaess