DE896485C - Vorrichtung zum Aufweiten von Hohlkoerpern, insbesondere von Ringen - Google Patents

Vorrichtung zum Aufweiten von Hohlkoerpern, insbesondere von Ringen

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DE896485C
DE896485C DEP6310A DEP0006310A DE896485C DE 896485 C DE896485 C DE 896485C DE P6310 A DEP6310 A DE P6310A DE P0006310 A DEP0006310 A DE P0006310A DE 896485 C DE896485 C DE 896485C
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DE
Germany
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mandrel
hollow bodies
pressure pieces
rings
wedge
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Expired
Application number
DEP6310A
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Cordes
Richard Heide
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GUSSSTAHLWERK BOCHUMER VER AG
Original Assignee
GUSSSTAHLWERK BOCHUMER VER AG
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/16Making other particular articles rings, e.g. barrel hoops

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Aufweiten von Hohlkörpern, insbesondere von Ringen Die Erfindung betrifft eine Aufweitevorrichtung für Hohlkörper, wie z. B. Ringe. Derartige Vorrichtungen bestehen grundsätzlich aus einem in der Ringachse vorzutreibenden Keil oder Dorn, der im Innenraum des Ringes sternförmig um den Keil herum angeordnete Druckstücke durch Keilverstellung radial nach außen treibt und gegen die Ringinnenwandung preßt.
  • Die Erfindung schlägt nun vor, zwischen Dorn und Druckstücken Beilagen einzuschalten und diese in der Weise mit gegen die Dornachse geneigten Flächen mit den Druckstücken zusammenarbeiten zu lassen, daß sich beim Dornrückgang die Keilverbindung zwischen Druckstücken und Beilagen selbst löst.
  • Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Aufweitevorrichtung wird ein Problem gelöst, das bisher immer Schwierigkeiten bereitete. Um die Kraft, mit der der Dorn vorzutreiben ist, so gering wie möglich zu halten, ist die Neigung der Gleitflächen zwischen Dorn und den einzelnen unmittelbar vom Dorn bewegten Druckstücken möglichst gering zu wählen. Die geringe Neigung gegen die Dornachse hat aber zur Folge, ;daß die Keilverbindung Dorn Druckstück sellbsthemmend wirkt, so daß der Rückzug des Dornes nicht ohne besondere< Hilfsmittel möglich ist. Wenn aber nach der Erfindung zwischen Dorn und Druckstück eine Beilage angeordnet ist und die Neigung .der Berührungsfläche zwischen Beilage und Druckstück gegen die Dornachse mindestens so groß ist, daß keine Selbsthemmung eintritt, dann kann die Neigung zwischen Dorn und Beilage vollkommen frei gewählt werden. Man kann sie also mit Rücksicht auf den Kraftaufwand so gering wählen, daß zwischen Dorn und Beilage eine selbsthemmende Keilwirkung vorhanden ist. Beim Dornrückzug löst sich die Verbindung der drei zusammenarbeitenden Teile (Dorn, Beilage und Druckstück) zunächst an der nicht selbstsperrenden Fläche zwischen Druckstück und Beilage und kann sich dann anschließend ohne weiteres an der Fläche zwischen Dorn und Beilage lösen.-In den Abb. i und 2 ist eine Vorrichtung nach der Erfindung in Anwendung auf das Aufweiten eines zylindrischen Ringes schematisch als Erläuterungsbeispiel dargestellt.
  • Abb. i ist ein Radialschnitt, Abb. 2 eine Schnittdarstellung nach Linie II-II. i ist der aufzuweitende Ring; 2 ist der in Vorschubrichtung sich verjüngende Dorn, der bei dem gewählten Ausführungsbeispiel einen gleichseitigen vieleckigen Querschnitt besitzt. Er ist in dem Dornhalter 3 befestigt, der seinerseits in dem in Pfeilrichtung sich bewegenden Querhaupt 4, beispielsweise einer hydraulischen Presse, eingesetzt und durch Keile 5 gesichert ist. Um den Dorn 2 herum sind entsprechend der Seitenzahl des Vieleckquerschnittes des Dornes von. diesem radial nach außen aufeinanderfolgende Beilagen 6 und Druckstücke 7 sternförmig angeordnet. Die Druckstücke 7' sind in der Grundplatte 8 mittels Leisten 9 radial geführt. Die Beilagen 6 haben innen und außen gegen die Dorn- bzw. Ringachse geneigte Flächen. Die Innenfläche i- der Beilage 6 liegt am Dorn :2 an; die Außenfläche i i arbeitet mit dem Druckstück ? zusammen.
  • Die Neigung a der Arbeitsfläche io zwischen Dorn und Beilage ist nun möglichst gering bemessen, um die auf den Dorn auszuübende Kraft P bei einer mindest aufzubringenden radialen Aufweitekraft so klein wie möglich halten zu können, selbstverständlich unter Berücksichtigung des radialen Aufweitemaßes, welches aber im wesentlichen durch eine mehr oder weniger große Arbeitslänge des Dornes veränderbar ist. Die Neigung a kann ohne weiteres so gering gewählt werden, daß sich die Keilverbindung zwischen Dorn und Beilage beim Rückzug des Dornes nicht löst, denn die Lösung zwischen Dorn und dem zu weitenden Ring erfolgt an der Berührungsfläche ii zwischen Beilage und Druckstück, deren Neigung ß zur Dornachse gemäß- der Erfindung so groß gewählt wird, daß die Keilverbindung zwischen Druckstück und Beilage nicht selbsthemmend ist: Für im Durchmesser unterschiedliche Ringe können der gleiche Dorn und die gleichen Druckstücke verwendet werden, wenn man die Durchmesserunterschiede der einzelnen zu behandelnden Ringe durch Beilagen ausgleicht, die zwischen dem aufzuweitenden Ring i und den Druckstücken 7 einzuschalten wären.
  • Der erfinderische Grundgedanke, in dem Kraftfluß vom Vortriebskeil bis zum Druckstück eine nicht selbsthemmende Keilflächenberührung zwischen Druckstück und einer Beilage in Hintereinanderschaltung mit einer selbsthemmenden Keilanlage der Beilage gegen den Vortriebskeil anzuordnen, kann selbstverständlich auch im Sinn der Erfindung für das Aufweiten von Hohlkörpern Anwendung finden, die von der Ringform abweichen, ebenso wie die Umkehrung der Vorrichtung ohne weiteres möglich ist, um beispielsweise einen Hohlkörper zu schrumpfen, wobei dann an Stelle des Dornes ein glockenförmiges Teil anzuwenden wäre, in dessen Innern die Beilagen und Druckstücke angeordnet sind und durch die Neigung der Glockeninnenwandung radial nach innen vorgetrieben werden. Auch weicht man vom Gedanken der Erfindung nicht ab, wenn man durch entsprechende Formgebung der Druckstücke bzw. Beilagen die Vorrichtung für das Aufweiten von Werkstücken anwendet; die vom Kreisquerschnitt abweichende Form besitzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung _ zum Aufweiten von Hohlkörpern, insbesondere von Ringen, bestehend aus einem in Vorschubrichtung sich verjüngenden Dorn und sternförmig um ihn angeordneten Druckstücken, die beim Vortrieb des Dornes radial gegen die Innenwandung des aufzuweitenden Werkstückes gedrückt werden, gekennzeichnet durch zwischen Dorn und Druckstücken eingeschaltete Beilagen mit beim Dornrückgang selbstlösender Keilwirkung gegenüber den Druckstücken. Angezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 5r6 i$o; britische Patentschrift Nr. 2o 698 vom Jahre i!8 j6.
DEP6310A 1948-10-02 1948-10-02 Vorrichtung zum Aufweiten von Hohlkoerpern, insbesondere von Ringen Expired DE896485C (de)

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DEP6310A DE896485C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Vorrichtung zum Aufweiten von Hohlkoerpern, insbesondere von Ringen

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DE896485C true DE896485C (de) 1953-11-12

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DE (1) DE896485C (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US516180A (en) * 1894-03-13 Herman v
GB189620698A (en) * 1896-09-18 1897-08-28 Joseph Hollis A New or Improved Device for Increasing and Decreasing the Diameter of Rings.

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US516180A (en) * 1894-03-13 Herman v
GB189620698A (en) * 1896-09-18 1897-08-28 Joseph Hollis A New or Improved Device for Increasing and Decreasing the Diameter of Rings.

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