DE897207C - Bremsvorrichtung im Bereich der Wagenkupplung zum Verhueten von Schleuder- und Schlingerbewegungen des Kraftfahrzeuganhaengers - Google Patents
Bremsvorrichtung im Bereich der Wagenkupplung zum Verhueten von Schleuder- und Schlingerbewegungen des KraftfahrzeuganhaengersInfo
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- DE897207C DE897207C DEM9789A DEM0009789A DE897207C DE 897207 C DE897207 C DE 897207C DE M9789 A DEM9789 A DE M9789A DE M0009789 A DEM0009789 A DE M0009789A DE 897207 C DE897207 C DE 897207C
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60D—VEHICLE CONNECTIONS
- B60D1/00—Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices
- B60D1/24—Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices characterised by arrangements for particular functions
- B60D1/30—Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices characterised by arrangements for particular functions for sway control ; Sway alarm means
- B60D1/32—Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices characterised by arrangements for particular functions for sway control ; Sway alarm means involving damping devices
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Description
- Bremsvorrichtung im Bereich der Wagenkupplung zum Verhüten von Schleuder- und Schlingerbewegungen des Kraftfahrzeuganhängers Die Erfindung bezieht sich lauf einte Vorrichtung zum Verhüten, von Schleuder-, Schlinger- oider Pendelbewegungen von Kraftfahrzeugan ,ängern durch Erzeugen von Bremskräften im Bereich der Wageinkupplung bzw. des. Verbindungsgestänges vom Anhänger zum Motorfahrzeug.
- Es sind die verschiedensten Ausführungen von Däampfungse'inrichtungen bekannt, die auf mechanische-, pneumatisichem; hydraulischem und magnetischem: Wiege die Ptendelbewegungen eines Anhängers zu dämpfen versuchen. Unter anderem wurde bereits vorgeschlagen, die Schleuderbewegungen eines Anhängers durch die Reibung von in einem Hiohlhörper zwischen Bremsbacken @eingreifienden Schlenlen zu verhüten. Nachbefig ist hIerbei der zu geringe Abstand der beiden Reibungsschienen, die dadurch bei seinem verhältnismäßig großen Pendelausschlag des Anhängers nur einen ,geringen Reibungsweg zurücklegen, der nicht genügt, um den Ausschlag zu verhvadern. Ferner werden durch diese Bauart die Bewegungen aus dem Spiel der Befestigungsbolzen nicht gedämpft. Zudem handelt es sich dabei um eine Spezialkupplung, die an -vorhandenen Kupplungen nicht benutzt werden kann.
- Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Vorrichtung zur Verhütung der Schleuder-, Sger- Moder Pendelblewegung eines Anhängers zu ischaffen, die uniabhängig von der Bauart vorhandeper Kupplungen, ian, jedem beliebigen Verbindungsgestänge des Anhängers zum, Motorwagen ohne Veränderung des Gestänges und der leigentlIchen Kupplung laufgesetzt werden kam. Die Vorriichtunig gemäß ,der Erfindung bildet ein vollkommen unabhängiges Aggregat für sich. Es ist aus zwei Hiauptüellen zusammengesetzt, und zwar aus einem Teil, der .an =dem Verbindungsgestänge bzw. ;an der Wagenkupplung befestigt wird, und aus dem landerren Teü, der mit dem Zugwagen oder ,dem Anhängeraufbau verbunden wird. Die Teile unter sich werden; derart verbunden, daß sie sich gegeneinander bewegen, wenn der Anhänger eine Relativbewegung zum, Zugwagen macht. Dabei. ist idie Bauart so gewählt, daß die Bewegung ,der beiden Teile gegeneinander ieine genrügend große Reibungsarbeit verursacht, um unierwünschte Schleuderbewegungen des Anhängers, miilt Sicherheit zu verhindern. Die Vorrichtung gemäß der Erfindung dient gleichzeitig als. Noitkupplung, faills, die Hauptkupplung reißt. Bei einem Anhänger mit Auflaufbremsie tritt :dann, eine d'rekte Bremswirkung ein, während bei Bremsen mit flüssigen oder gasförmigen Druckmitteln, wie Druckluftbremse, bei Gerads.tellung des Gestänges der Vorrichtung ein Entlüftungsventil betätigt wird, so daß die Bremsen dies Anhängers wirksam werden. Ausführungsbetispiele dies Erfindungsgedankens sind in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt A'bb. i ,eine Seitenansicht der Vorrichtung gemäß der Erfindung an einer Wvgenkupplung befestigt, Abb. 2 .eIne Draufsicht auf die Vorrichtung nach Abi i, . Abb..3 einen Längsschnitt durch die Vorrichtung gemäß der Erfindung, Ably.4 .einen Längsschnitt durch eine Aus,führungsformbei der ein flüssiges :oder gasförmiges Druclmilttel benutzt wird.
- In Iden Abbildungen be25eicbuget i den Zugwagen, der -durch reden. beliebiges Verbinidungsgestängeoder KuppluUg 2 mmt dem Anhängeir 3 verbunden ist. Auf -dem Verböndungsgesitänge 2 ist die gemäß der Erfindung rausgeführte Bremsvon'chtung 4 bef es igt. Die Refes 'tzgu'ng erfolgt z. B. durch die- Befestigungsplatte 5, lauf die ein unterer Bremsring 6 aufgeschweißt ist, dien mit einer inneres kreisrunden Ausn;ehmuA;g verstehen ist. Diese Ausnehmung dient dem oberem Bremsring 7 als: Führung. Zwischen, beiden. Ringen 6 und 7 ist ein: Bremsbelag 8 ein.-gelegt. An dem oberen Bremsring 7 ist der Bremshebel 9 befestigt, der über ein Kniegelenk io z. B. mittels .der Strange i i zum Zugwagen i geführt und dort vorzugsweise übler lein: Kugge7gelenk 12 an diesem: befestigt isst. Auf den loberen Bremsring 7 drückt -.eine Feder 13, die durch einen in dem -unteren Bnemsri`nig loder ;auch. in-der Befestigungsplatte leinzusichnaublenden. Schraubienbiolzen14(o:d.le., der :die Vorrichtung z. B. mutig idurchquext, unter Spannjung gesetzt wird. Eine Arrefervorrichtung 15 beliebiger Bauart verhindert reine Lockerung der Schraubenbolzenmutter. Die Druckeinstellung kamen beim Anbringen der Vorrichtung von Hand geregelt werden, dabei kann die Arretiervorrichtung@ an: versichiedeuen 'n den Abbildungen reicht dargestellten Punkten festgelegt werden.
- Gemäß -der Ausführungsform nach Abb'.3 wird der Sockel 17 edier Bremsuarrichtung auf dem Kupplungsgestäxige befestigt. Ein kreisförmig vorsprin:-gender Teil 18 -dies Sockels bindet den Bremsbelagträger, lauf !dem der Bremsbelag 8 aufgelegt isst. Dieser Bremsbelag könnte irr abweichender Ausder Erfindung auch nur um iden vorspringenden Träger 18 herumgelegt sein, oder beide Ausführungen könnten kombiniert sein, so däß dann der Bremsbelag auf und um den Träger angeordnet ist. Auch kann der Bremisbelegträger kegelförmige Seitenflächen besitzen, so daß auch der Bremsbielag kegelförmig gestaltet ist und die Platte 2o-wannen.-förnüg über den Siockelvorsprung greift.
- Auf den Bremsbelag 8 legt sich eine mit übergreifendem Rand i9 verseherne Platte 2o, die mit dem Briemshebel 9 fielst verbunden ' ist. Dieser Bremshabeil wird übler lehn Gestänge lam, Zugwagen loder am Anhängemlalufbau, getwa wie es ün lersten Ausführungsbeisipwel bereits beschrieben ist, befestigt. Die Plattre 2o besitzt vorzugsweise leine mutige ringförnuge Verstärktmg 2 i, die leinmal als Auflage für die Spannfeder 13, zum -anderen ledner Schutzhülse 22l als Führung dient. Der mutige Spannbolzen 14 kann umfit der Schutzhülse fest vereinigt sein: An der Schutzhülse 22 befindet sich ein seitlicher Arne 23, der als Sicherung gegen Lockerung -der Schraube einen- Stift 24 loder Schraube aufninnmt, der in Bo r i gen der Platte 2o ,eingreift. Zur blessieren Handhabung kann dieser Arm 23 als Handgriff ausgeführt .reim.
- Bei der 'n Abb. 4 dargestellten Ausführungsform ist der Federdruck durch den Druck :eines- flüssigen oder gasförmigem Druckmittels ersetzt, das z. B. bei; 25 'n die -Glocke 26 einströmt. Die Glocke 26 mitspricht biei Benutzung einer Feder .der Schutzhülse 22. In der Glocke isst z. B. zwischen Glockeninnvenwan:d und Befes'tig#^ungsbioizen i ¢ eine Dichtunigsinaxtsichette 27 leingefügt, die .den Druck auf die Platte 20 überträgt, die wiederum - auf den Bremisbielakg 8 wirkt. Die sonstige Anordnung dieser Ausfüllrunggsfiorm kann der niaioh Abb.3 beschriebenen lentsprechen. Die Zuführutnjg dies Druck antittels kann von Hand oder auch selbsttätig eingestellt werden.
- Gemäß edier Erfindung kann die Grundplatte auch am Zugwagen loder am Anhängeraufbau- befestigt werden. In diesen Falllein wird der noblere Bremsring 7 bzw. die Platte 2o mittels eines Gestänges fing geesgnete Entfernung :an der Wageinkupplung bzw. @an dem Verbindungsgestälage befestigt.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Bremsvorrichtung im Bereich dien Wagenkupplung zum Verhüten von Schleuder- und S:chlingerbewegungen des Kraftfahrzeuganhängers, da-durch gekennzeichnet, @daß- ein Teil der Bremsvorrichtung ian der Anhämgerdeichsel und :der andere Teil am Zugwaken loder am Anhänger,aufbau befestigt eist, .derart, @daß sich beeide Teile bei Relativbewegung des Zugwagens gegenübler dem Anhänger .gegeneinander bewegen.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnlet, @daß iaguf der Anhängerdeichsel ein mit m Bremsbelag (8) versehener Sockel (17) befestigt ist, auf den, eine mit ldem Zugwagen. loder dem AnhäAgena,ufbau übler ein Gestän! ge (9) verbundene, z. B. federbielas,tete Gegen,-druckplatte (2o) igedrückt wird.
- 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch igekennzenchniet, daß der an der An-,hängerdieichsiel (2) ;angeordnete Siockel (i7) aus .einer Befestigungsplatte und einem vorspringenden kreisförmigen Bremsbelagträ;ger (18) besteht, auf dem eine mit übler den B@el#a;gträger übergreifendem Rand (i9) versehene Gegendruckplatte (zo) iauflggt, die über Bein Gestänge (9) mit dem Zugwagen (i) oder dien Anhängeraufbau (3) verbunden isst.
- 4. Vorrichturng nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Sockel (17) einen Schraublenbolzien (14) raufnimmt, der eine S,Chutzhülis,e (22) trägt, in der leinte über die G,egendrudkpl,atte (20) ;auf den Bremsbelag (8) wirkende Druckfeder (13) @einigeschlossien ist.
- 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch ;gekeinnzeichnet, daß, deir Druck der Feder (13) mittels des - Schraubeinbolz@ens (14) einstellbar ist.
- 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schraub:enbiolzen (i4) mit dür Schutzhülsie (22) fest verbunden ist.
- 7. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch igel,ennzeichniet, daß an der Schutzhülsie (22) eine Feststellvorrichtung, z. B. ein seitlicher Arm (23) langebracht ist, durch den ein Stift (24) meine Biohru,ng in der Ge@gendruckplatte (20)i greift. B. Vorriichtung;nach den Ansprüchen i bis 7, dadurch :gekennzeichnet, daß. der seitliche Arm (23) an :der Schutzhülse (22) als Handgriff ausgebildet ist. 9. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 8, dadurch ,gekennzeichnet, daß der den Bremsbelag (8) tragende Sockel (17) ,am Zugwagen ,oder gam Anghängeraufbau befestigt isst, während das mit der Ge!giendruck platte (20) verbundene Gestänge (9) .an der Wagendeichsiel (z) hefestigt ist. i o. Vorrichtung nach den. Ansprüchen i bis 9, dadurch ;gekennzeichnet, daß der Bremsbelag (8) ehern, zylind:ris,ch oder kegelförmig gesitaltot ist. i i. Volrrichtung nach den Ansprüchen i bis i o, dadurch ;gekennzeichnet, daß die Schutzhülse (22) als Glocke (25) ausgebildet ist, in welcher z. B. eine Dichtungsmanschette (27) geingesietzt isst, die die Einführung ,eignes flüssigen iolder gasförmi;gen Druckmilttels :ermöglicht, das den zur Bremsung noitwendigen Druck :erzieugt: 12. Vorrichtunlg nach den Ansprüchen i bis. i i, dadurch igelz:E!nnzeichnet, daß mit der Vorrichtung ein Entlüftungsventil verbunden ist, das :die Bremsen :des, Anhä;nIgers. ientlüftet, wenn. die Hauptkupplung reißt, so daß dife Bremsren dies Anhäggersangezogen werden. 13. Vorrichtung nach .den Atsprüchen i bis 12, dadurch igekennzeichnet, daß die Bremsvorrichtung .ein siel'bständiiges geschlossenes Aggregat bildet, das ;an jedem beliebigen Kupplungsigestänge zu biefestigen ist. 14. Vorrichtung nach den Ansprüchen. i bis 13, dadurdh ;ge iennzeichne@t, @daß. sie derart stark iausigebildet ist, daß sie gleichzeitig als Notkupplung wirkt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM9789A DE897207C (de) | 1951-06-07 | 1951-06-07 | Bremsvorrichtung im Bereich der Wagenkupplung zum Verhueten von Schleuder- und Schlingerbewegungen des Kraftfahrzeuganhaengers |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM9789A DE897207C (de) | 1951-06-07 | 1951-06-07 | Bremsvorrichtung im Bereich der Wagenkupplung zum Verhueten von Schleuder- und Schlingerbewegungen des Kraftfahrzeuganhaengers |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE897207C true DE897207C (de) | 1953-11-19 |
Family
ID=7294844
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM9789A Expired DE897207C (de) | 1951-06-07 | 1951-06-07 | Bremsvorrichtung im Bereich der Wagenkupplung zum Verhueten von Schleuder- und Schlingerbewegungen des Kraftfahrzeuganhaengers |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE897207C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3435375A1 (de) * | 1984-09-27 | 1986-04-03 | Westfalia-Werke Franz Knöbel & Söhne KG, 4840 Rheda-Wiedenbrück | Reibungsbremse an fahrzeug-anhaengerkupplungen |
-
1951
- 1951-06-07 DE DEM9789A patent/DE897207C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3435375A1 (de) * | 1984-09-27 | 1986-04-03 | Westfalia-Werke Franz Knöbel & Söhne KG, 4840 Rheda-Wiedenbrück | Reibungsbremse an fahrzeug-anhaengerkupplungen |
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