DE897608C - Verfahren zum Trocknen von Kohlenwasserstoffen oder solchen Derivaten, die sich mit Halogenwasserstoff nicht umsetzen - Google Patents

Verfahren zum Trocknen von Kohlenwasserstoffen oder solchen Derivaten, die sich mit Halogenwasserstoff nicht umsetzen

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Publication number
DE897608C
DE897608C DEB6246D DEB0006246D DE897608C DE 897608 C DE897608 C DE 897608C DE B6246 D DEB6246 D DE B6246D DE B0006246 D DEB0006246 D DE B0006246D DE 897608 C DE897608 C DE 897608C
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DE
Germany
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hydrogen
react
hydrogen halide
drying
those derivatives
Prior art date
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Expired
Application number
DEB6246D
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Dr Krekeler
Rudolf Dr Leutner
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BASF SE
Original Assignee
BASF SE
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C07—ORGANIC CHEMISTRY
    • C07C—ACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C7/00—Purification; Separation; Use of additives
    • C07C7/148—Purification; Separation; Use of additives by treatment giving rise to a chemical modification of at least one compound
    • C07C7/17—Purification; Separation; Use of additives by treatment giving rise to a chemical modification of at least one compound with acids or sulfur oxides

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Drying Of Gases (AREA)

Description

  • Verfahren zum Trocknen von Kohlenwasserstoffen oder solchen Derivaten, die sich mit Halogenwasserstoff nicht umsetzen
    Bei der Verwendung oder Umsetzung von, Koh-l,en@-
    was,serstoffen oder ihren Derivaten ist es in vielen
    Fällen, notwendig, dieFeluchtigkeit vorhor möglichst
    vollkommen daraus zu, entfernen. Man bedient sich
    zu !diesem Zweck der üblichen, Trockenmittel, z. B.
    Cal,ciu!mchiloni,d oder Kaliumhy,droxyid, oder entfernt
    das Wasiser durch Ausfrierenlassen bei tiefen
    Temperaturen. Dies erfordert einen- erheblichen
    Aufwand für Chemikalien oder von Energie für die
    Erzeugung tiefer Temperaturen- und führt trotzdem
    nicht .immer zu einer .befriedigenden Trocknung.
    Es wurde nun gefunden,, idaß man al,iphati;schen
    oder aromatischen Kohlenw asserstaffe!ni, z. B. Athan,
    Propan, Butan oder Benzol., oder ihren mit Halogen-
    wasserstoff nicht reagierenden Derivaten, wie
    Haloblenkohlenwasiserstoffen., idlie Feuchtigkeit prak-
    tisch, vollständig ohne Aufwand kostspieliger Mittel
    entziehen kann, wenn: man sie in gasförmigem oder
    vorteilhaft jin flüssigem Zustand mit Halogen-
    wasserstoff sbehandelt. Dabei bildet sich mit dem
    Wasser eine konzentrierte Lösung von Haloagen-
    wasserstoffsäure, die sich leicht alysoheiden läßt.
    Das, Verfahren hat besondere Be ideutung bei Um-
    setzungen vo@nKohlenwas;serstoffen oder -i;hrc@nD,eri-
    vaten, bei denen sich Halogeawas,serstoff bliIdet,
    z. B. bei der Einwi,rkunig von Halogen rauf Ko len-
    wassers:toffe. Es Mietet große Vorteile insofern, als
    im Reaktiornsgefiäß die Biilidun:g "väß:rsiger Halogen-
    wasserstoffsläuren, die mit einer erheihllichen Korro-
    sionsgefahr verbunden ist, vermieden, wird.
    Von: [den Helogenwasserstoffen kommt vor allein
    der Chlorwasserstoff' in Betracht. Sollen, jedoch die
    Kohlenwas erstoffe oder ihre Dernivate nach der
    Trocknung mit einem anderen Halogen als Chlor
    odeir einem anderen Halogenwasserstoff umgesetzt
    wenden, so, ist es@ zw@ejckmäßiig,.dien glei,chenHailogen-
    wassers:toff arls@ Trockenmittel zu vemven@den.
    Ist die Anwesenheit von Halogenwasserstoff sm
    getrockneten; Stoff unerwünscht, so@ kann man ihn in
    bekannter Weise durch Destillation, gegebenenfalls
    unter Druck und unter Rückflua des getrockneten
    Stoffes oder eines ianderen Desti@ll,ation ishilfs@mittel:s@,
    leicht entfernen. Der dabei wiedegewonnene
    Halogenwas;sersto@ff kann wieder zum Trocknen:
    frischer Ausganigs!s.toffe verwendet werden.
    Die Meinige des: anzu-wend#-nden Halogenwasiser-
    stoffs richtet sich nach seiner Löslichkeit in dem zu
    trocknenden Stoff und nah dessen Wassergthallt.
    Die zur Bindung des Wassers theoretisch. notwen-
    dige Menge kann leicht errechnet werden. Der dar-
    über hinaus anzuwendende Übdrschuß wird zweok-
    mäßiig für jeden einzelnen Fall durch einen Vor-
    versuch ermittelt. Man benötigt z. B. für die Trock-
    nung von ioo kg Propan, das einen dem bei: etwia
    2o° hernscheenden Dampfdruck entsprechenden
    Feuchtigkeirsgeh@alt hat, etwa i kg Chlorwasser-
    stoff.
    Die Trocknung wird zweckmäßig dn einem Eisen-
    rohr, das durch Auskleiden mit einer Schutzschicht,
    z. B. Blei, gegen Korrosion geschätzt ist, vo-r-
    genommen. Man leitet dabei denn mit Halogen-
    wasserstoff beladenen zu trocknenden Stoff von
    unten mit einer solchen Geschwindigkeit dhzrchh das
    zweckmäßig -sch-,vach nach oben aufsteigende Rohr,
    daß stich die entstehenden Halogenwiasserstoffs#ähre-
    tröpfchen an der Wandung absetzen und von ihr ab-
    laufen: können.`Am unteren Ende des Rohres: wird
    die wäßrige Halogenwasserstoffsäure zweckmäßig
    kontinuierlich abgezogen. Am oberen Ende ent-
    weicht der getrocknete Stoff finit denn überschüsstigen
    Halobgenwesserstoff.
    Beispiel In ein: geneigtes verbleites Eisenmohr von 3 m Länge und 300 mm lichbeT Weite leitet man am unteren Ende unter einem Druck von i i atü stündlioh i@oio kg flüssiges Propan mit einem Feuchtiigkeitsigehalt von o,i@5 % und i leg Chlorwasserstoff .ein. Am Fuß des Trockenturmes werden stündlich 375 g hochkonzentrierte Salzsäure abgezogen, während-am oberen Ende das trockene Propan zusammen mit 775 g Chlorwasserstoff abgeführt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Trocknen von Koh!lenr wasserstoffen oder solchen Derivaten, die sich mit Halogenwasserstoff nicht umsetzen, dadurch gekennzeichnet, @daß man die zu trocknenden Stoffe mit so viel Halögenwassersoff behandelt, idiaß sich eine konrentnierte wäßrige Lösung da- von, bildet. a. Verfahren nach Anspruch i, dadurch ge- kennzeichnet, daß miau Halogen@vas,serstoff im Überschu.li anwendet.
DEB6246D 1943-07-29 1943-07-29 Verfahren zum Trocknen von Kohlenwasserstoffen oder solchen Derivaten, die sich mit Halogenwasserstoff nicht umsetzen Expired DE897608C (de)

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