DE899992C - Umkehrkruemmer mit Stopfenverschluss fuer Roehrenoefen, insbesondere Destillier- und Spaltoefen der Erdoelindustrie - Google Patents

Umkehrkruemmer mit Stopfenverschluss fuer Roehrenoefen, insbesondere Destillier- und Spaltoefen der Erdoelindustrie

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DE899992C
DE899992C DEB18445A DEB0018445A DE899992C DE 899992 C DE899992 C DE 899992C DE B18445 A DEB18445 A DE B18445A DE B0018445 A DEB0018445 A DE B0018445A DE 899992 C DE899992 C DE 899992C
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DE
Germany
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plug
stopper
reversing
pressure screw
pitch
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Expired
Application number
DEB18445A
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English (en)
Inventor
Artur Seibel
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Bergische Stahl Industrie
Original Assignee
Bergische Stahl Industrie
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28FDETAILS OF HEAT-EXCHANGE AND HEAT-TRANSFER APPARATUS, OF GENERAL APPLICATION
    • F28F11/00Arrangements for sealing leaky tubes and conduits
    • F28F11/04Arrangements for sealing leaky tubes and conduits using pairs of obturating elements, e.g. washers, mounted upon central operating rods
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G9/00Thermal non-catalytic cracking, in the absence of hydrogen, of hydrocarbon oils
    • C10G9/14Thermal non-catalytic cracking, in the absence of hydrogen, of hydrocarbon oils in pipes or coils with or without auxiliary means, e.g. digesters, soaking drums, expansion means
    • C10G9/18Apparatus
    • C10G9/20Tube furnaces

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Description

  • Umkehrkrümmer mit Stopfenverschluß für Röhrenöfen, insbesondere Destillier- und Spaltöfen der Erdölindustrie Die Erfindung betrifft einen Umkehrkrümmer mit Stopfenverschluß für Röhrenöfen, insbesondere Destillier- und Spaltöfen der Erdölindustrie.
  • In der Praxis bietet bei der Reinigung von Röhrenöfen die Entfernung der konisch ausgestalteten Stopfenverschlüsse der Umkehrkrümmer große Schwierigkeiten. Für den Betrieb werden die Stopfenverschlüsse mit großer Kraft in ihren Sitz gepreßt, da sie beachtliche Drücke aushalten müssen. Besonders bei Destillier- und Spaltöfen treten an den Stopfen starke Verkokungen und Korrosionen auf. Um bei der Reinigung die Stopfen zu entfernen, bediente man sich bisher normaler, mit einer Schraubenspindel versehener Abziehvorrichtungen. Da die Gewindesteigungen an den Spindeln wegen der auftretenden Kräfte nicht beliebig klein ,gehalten werden können, war das Lösen der Stopfenverschlüsse bisher immer mit einem sehr großen Kraftaufwand und meistens nur mit starken Hammerschlägen möglich. Durch @die Anwendung solcher rollen Mittel wurden dabei sehr oft die Sitzflächen des Stopfens beschädigt, so daßdiese vor dem Wiederzusammenbau. nachgearbeitet werden mußten.
  • Die Erfindung bezweckt, die genannten Nachteile und vor allem Beschädigungen der Stopfensitze zu verhindern und das Anpressen und. Lösen der Stopfen zu erleichtern.
  • Erfindungsgemäß erfolgt das Lösen oder Anpressen !des Stopfens über zwei koaxiale oder konzentrische Gewindeelemente unterschiedlicher Steigung, die so zusammenwirken, daß bei Drehung eines der Gewindeelemente der Stopfen gegenüber dem Stopfensitz eine geringe axiale Bewegung ausführt, die der Steigungsdifferenz der beiden Gewindeelemente entspricht.
  • Vorzugsweise werden die beiden Gewindeelemente von einer am Stopfen lösbar oder starr befestigten Druckschraube und einer auf die Druckschraube aufgeschraubten Ringmutter gebildet, wobei die Ringmutter mit einem Außengewinde, dessen Steigung größer oder kleiner ist als die Stei-:gung,des Druckschraubengewindes, in .das Gehäuse eingeschraubt werden kann.
  • In der Zeichnung sind versehiedeneAusführungsbeispiele,der vorliegenden Erfindung erläutert. Fig. i zeigt einen Längsschnitt durch einen Umkehrkrümmer für Destillier- oder Spaltöfen, deren beide Stopfen entsprechend zwei verschiedenen Ausführungsformen der Erfindung ausgestaltet sind; Fig. 2 bis 4. zeigen drei weitere erfindungsgemäß ausgestaltete Stopfen im Schnitt.
  • Der Umkehrkrümmer in Fig. i besitzt zwei Bohrungen i und 2, in die Ansohlußrohre @3, und 4 eingewalzt sind. Gegenüber den Bohrungen r und:- 2 sind zwei konische Stopfensitze 5 und 6 vo-rgesehen, über die der Umkehrkrümmer bei Bedarf gereinigt werden kann. Die Versflußvorrichtung für den Stopfensitz 5 besteht aus dem eigentlichen Stopfen 7, an den sich ein Bolzen 8 mit !Gewinde 9 und Außenvierkant io anschließt. Das Gewinde 9 des Bolzens 8 ist in eine Ringmutter i i und diese über ,das Außengewinde 12 in die Gehäusewandung 13 eingeschraubt. An ihrer vom Stopfen 7 abgelegenen Seite ist die Ringmutter i i mit einem Innenseohskant 14 versehen. Die Steigungen der beiden Gewinde 9 und 12 sind unterschiedlich, weisen aber nach Möglichkeit eine nur geringe Steigungsdifferenz auf.
  • Zum Einsetzen des Stopfens wird zunächst die Ringmutter i i einigeGänge auf das Gewinde 9 des Bolzens 8 aufgeschraubt und danach die Ringmutter zusammen mit dem Stopfen 7 in die Bohrung 5 eingesetzt und mit einem in den Innenseohskant 14 eingreifenden Schlüssel in die Gehäusewand 13; eingeschraubt. Ringmutter i i - und Stopfen 7 bewegen sich dabei in axialer Richtung auf den Stopfensitz 5 zu. Wenn der Stopfen 7 den Stopfensitz 5 berührt, (hört die Drehung des Stopfens 7 auf, und seine axiale Bewegung wird geringer und entspricht nunmehr nur noch der Steigungsdifferenz der beiden Gewinde 9 und 12. Gegebenenfalls kann über einen an den, Vierkant io des Bolzens 8 angesetzten Schlüssel die relative Lage des Stopfens 7 gegenüber der Ringmutter i i während- des Einbaues noch nachgeregelt werden.
  • Beim Lösen des Stopfens erfolgen- :die geschilderten Bewegungsvorgänge in umgekehrter Richtung und Reihenfolge, so,daß zunächst der Stopfen 7 eine langsame axiale Bewegung entsprechend der Steigungsdifferenz der beiden Gewinde 9. und 12 ausführt und danach, wenn. die Reibung zwischen Stopfen und Stopfensitz aufgehört hat, entsprechend der Steigung des Gewindes 12 völlig aus dem Gehäuse:ic?, herausgedreht werdenkann. Gegebenenfalls kann beim Lösendes Stapfens 7 durch einen leichten Sohreckschlag auf den Kopf des Bolzens 8 ,die Adhäsion zwischen Kolben 7 und Kolbensitz 5 leichter überwunden werden.
  • Die Ausführungsform und Arbeitsweise ,des Stopfenversclhlusses im Stopfensitz 6 entspricht im wesentlichen dem zuvor beschriebenen Stopfen in Sitz 5, mit der Ausnahme, daß Bolzen 8 und Stopfen 7 zweiteilig ausgeführt sind. Der Stopfen 7 ist an seinem oberen Ende mit einem !kragenförmi-,gen Stopfenhalsi5 versehen, in dem eine Ausnehmung 16 vorgesehen ist. Der Bolzen 8 besitzt an seinem unteren Ende einen plattenförmigen Fortsatz 17', der seitlich in die Ausnehmun:g 16 des Stopfenhalses 15 eingeschoben werden kann. Der plattenförmige Fortsatz 17 kann kreisförmigen oder auch einen anderen Querschnitt haben, so daß je nach Wunsch der Bolzen 8 drehbar oder nicht-.drehbar im Stopfen 7 :gelagert ist. Durch diese Anordnung ist es möglich, bei beschädigtem Schraubenbolzen 8 oder zerstörten Sitzflächen des Stopfens 7 lediglich die beschädigten Teile auszuwechseln. Zur besseren ;Zentrierung des Stopfens 7 im Stopfensitz 6 kann die Ausnehmung 16 in axialer Richtung ausgekehlt sein und die Stirnfläche des plattenförmigen Fortsatzes 17 des Bolzens 8 ballig ausgeführt sein.
  • In Fi:g. 2 ist die Ringmutter i i an ihrer zum Verschlußstopfen 7 hin gelegenen Seite ausgekehlt, so daß beim Lösen .der Stopfen 7 in die so gebildete Schutzhülse eingezogen werden kann und im ausgebauten Zustand gegen Beschädigungen, insbesondere beim unbeabsichtigten Fallenlassen, geseJhützt ist.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 ist der Schraubenbolzen 8 mit zwei Gewinden 2o und 21 unterschiedlicher Steigung versehen. Der Schlußstopfen 7 ist in seinem Oberteil mit einem Muttergewinde versehen, in das -das Gewinde 2i des Bolzens 8 eingescihraubt werden kann. Das zweite Gewinde 2o ist in eine Traverse 22 eingeschraubt. Die Traverse 22 greift durch zwei Durchbrüche 23 und 24 des Gehäuses 13 und ist in diesen geführt. Im gelösten Zustand kann die Traverse durch Verschränken über in der Gehäusewandung vorgesehene Schlitze oder Öffnungen herausgenommen wer-den.
  • Der Anpreß- und Lösevorgang erfolgt in der gleichen Weise wie bei den bisher an Hand der! Fi:g. i und 2 beschriebenen Stopfenversohlüsse, wobei allerdings die Traverse sich beim Anpressen mit ihrer Oberkante 25 und beim Lösen mit ihrer Unterkante 26 an der Gehäusewandung abstützt.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig.4, die im wesentlichen der Ausführungsform nach Fig. 3 entspricht, wird,die Gehäusewandung 13 nicht von ,der Traverse 22 durchbrochen, sondern ist mit wesentlich geringerem Spiel innerhalb der Wandung i,3 geführt und kann in diese, ähnlich wie bei einem Bajonettversohluß, eingesetzt oder eingehängt werden. Der in die Wandung des Gehäuses 13 eingreifende Fortsatz der Traverse 22 kann rechteckig, wie bei 27 dargestellt, oder auch schwal.benschw anzförmig, wie bei 28 dargestellt, ausgeführt sein.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Umkehrkrümmer mit Stopfenverschluß, dadurch gekennzeichnet"daß zwei koaxiale oder konzentrische Gewindeelemente unterschiedlicher Steigung vorgesehen sind, über die das Lösen oder Anpressendes Stopfens erfolgt und die so zusammenwirken, @daß bei Drehung eines der Gewindeelemente der Stopfen gegenüber dem Stopfensitz eine geringe axiale Bewegung ausführt, die der Steigungsdifferenz der beiden Gewindeelemente entspricht.
  2. 2. Umkehrkrümmer mit Stopfenverschluß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Gewindeelemente von einer dem Stopfen (7) lösbar oder starr befestigten. Druckschraube (8) und einer auf die Druckshraube (8) aufgeschraubten Ringmutter (ii) gebildet werden, wobei die Ringmutter (i i) mit einem Außengewinde (12), dessen Steigung von der Steigung des Druckschraubengewindes (9) verschieden ist, in das Gehäuse (13) eingeschraubt werden kann.
  3. 3. Umkehrkrümmer mit Stopfenverschluß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß .die lösbare Verbindung zwischen Stopfen (7) und Druckschraube (8) aus einem plattenförmigen Fortsatz (17) einer Druckschraube (8) und einer Ausnehmung(r6) am Stopfenhals(15) besteht, in welche der plattenförmige Fortsatz (17) seitlich eingeschoben werden kann. q.
  4. Umkehrkrümmer mit Stopfenverschluß nach Anspruch 31, dadurch :gekennzeichnet, daß -der plattenförmige Fortsatz (17) einer Druckschraube (8) in der Ausnehmung (16) am Stopfenhals (15) drehbar gelagert ist.
  5. 5. Umkehrkrümmer mit Stopfenverschluß nach- Anspruch 3 oder q., dadurch gekennzeichnet, daß die beim Anpressen des Stopfens (7) zusammenwirkenden Flächen (18) an der Stirnwand des plattenförmigen Fortsatzes.(17) und in der Ausnehmung (16) des Stopfenhalses (15) ballig ineinandergreifen.
  6. 6. Umkehrkrümmer mit Stopfenverscbluß nach Anspruch 2 bis 5, @dadurch gekennzeichnet, daß die Ringmutter (ii) an ihrer dem Verschlußstopfen (7) zugekehrten. Seite zu einer Schutzhülse (i9) ausgedreht ist, in die der Stopfen (7) eingezogen werden kann.
  7. 7. Umkehrkrümmer mit Stopfenverschluß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, .daß die beiden Gewinde unterschiedlicher Steigung auf der Druckschraube (8) des Stopfenverschlusses angeordnet sind, wo eines der beiden Muttergewinde in einer ausschwenkbaren Traverse (22) eingebracht ist und das andere Muttergewinde sich im Stopfen (7) selbst befindet.
DEB18445A 1951-12-30 1951-12-30 Umkehrkruemmer mit Stopfenverschluss fuer Roehrenoefen, insbesondere Destillier- und Spaltoefen der Erdoelindustrie Expired DE899992C (de)

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