DE901817C - Verfahren zum Betrieb von Wechselrichtern - Google Patents

Verfahren zum Betrieb von Wechselrichtern

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DE901817C
DE901817C DEA7183D DEA0007183D DE901817C DE 901817 C DE901817 C DE 901817C DE A7183 D DEA7183 D DE A7183D DE A0007183 D DEA0007183 D DE A0007183D DE 901817 C DE901817 C DE 901817C
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DE
Germany
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electron tube
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DEA7183D
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Christian Frege
Dr-Ing Eugen Hubel
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AEG AG
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AEG AG
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H7/00Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions
    • H02H7/10Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for converters; for rectifiers
    • H02H7/12Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for converters; for rectifiers for static converters or rectifiers
    • H02H7/1209Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for converters; for rectifiers for static converters or rectifiers for converters using only discharge tubes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Inverter Devices (AREA)

Description

  • Verfahren zum Betrieb von Wechselrichtern Bei Wechselrichtern mitgesteuerten Entladungsstrecken muB jede Entladungsstrecke bekanntlich eine ausreichende Zeit vor dem Phasenschnittpunkt, also .dem Zeitpunkt der Spannungsgleichheit der einander .ablösenden Phasen, gezündet werden. Dies ist erforderlich, weil nicht nur die Kommutierungszeit zwischen dem ablösenden und -dem abgelösten Strommweig vor dem Phasenschnittpunkt beendet sein muB, sondern außerdem die abgelöste Enitladungsstrecke auch, um ein Wiederzünder zu vermeiden, eine bestimmte Freiwerdezeit benötigt, bevor ihre Anode wieder positiv gegenüber der Kathode werden darf. Man wird andererseits, bestrebt sein, den Zündzeitpunkt der Entladungsstrecken so nahe wie möglich an den Phasenschnittpunkt heranzulegen, da hierdurch die Aufnahme induktiver Blindleistung durch den Wechselrichter verringert wird.
  • Es ist nun im allgemeinen nicht möglich, nach dem Zündzeitpunkt der Entladungsstrecken, der j a gegebenenfalls an der Vorrichtung zum Verändern der Zündzeitpunkte angezeigt werden kann, die den Entladungsstrecken jeweils nach zurEntfonisierung zur Verfügung stehende Zeit zu beurteilen, da die Dauer der Kommutierung stark von -der Belastung und dem jeweiligen Arbeitspunkt. des Wechselrichters abhängt. Da durch eine zu gering bemessene Ruhezeit der Entladungssbreckeni aber ein Wiederzündern hervorgerufen wird und damit ein Kippen des Wechselrichters eintritt, :ist es für den. Betriebsingenieur, der eine größere Wechselrichteranlage zu betreuen hat, die etwa einen; Teil einer Kraftübertragungsanlage mit hochgespanntem Gleich-Strom ,bildet, besonders wichtig, jeweils die bei .dem gerade vorliegenden Betriebszustand den Entladungsstrecken noch zur Entionisierung ,zur Verfügung stehende Zeit zu kennen.
  • Nach der Erfindung wind nunc bei Anlagen der oben beschriebenen Art die den, Entladungsstrecken zur Entionisierung zur Verfügung stehende Zeit, d. h. die Zeit zwischen dem Stromloswerdern einer-Entladungsstrecke und dem Wiederauftreten positiver Anodenspannung analer gleichen Entladungsstrecke, mindestens in einer Phase dauernd durch ein Meßinstrumen;t angezeigt. Es ist- selbstverständlich auch möglich, eine derartige Anzeige für mehrere Phasen vorzusehen, wodurch gleichzeitig eine Kontrolle ,de:s gleichmäßgenArbeiten@s aller Phasen möglich ist.
  • An Hand der Fig. i und 2 seien die hier vorliegenden Verhältnisse erläutert. Die Fig. i zeigt einen eindachendreiphasigen, Wechselrichter, der Energie aus :dem Gleichstromnetz i an das Drehstromnett 2 liefert. Er besteht aus dem Stromrichtertrarns,formatOr3,:drei gesteuertem Entladungsstrecken 4 ... 6 und einer Glättungsdrossel 7. Die Fig.2 zeigt die wichtigsten Spannungsverläufe in dem Wechselrichter nach Fig. i. Es bedeuten; 8, 9 und io die Phasenspannungen des Stromrichtertransformators, gemessen gegenüber dem Transformatorsternpunkt. i i stellt die Spannung des Verbindungspunktes, der Kathoden der Entladungsstrecken 4... 6 dar, die jeweils während der Arbeitsdauer einer einzelnen Entladungsstrecke mit der zugehörigen Phasenspannung zusammenfällt. Die Spannung 12 ist .die Sperrspannung einer Entladungsstrecke, beispielsweise der Entladungsstrecke 4, -die ans der Phasenspannung 8 liegt. Im Zeitpunkt 13 wird: die Entladungsstrecke 5 gezündet; his zum Zeitpunkt 14 führen die beiden Entladungsstrecken 4 und 5 Strom, und dementsprechend verläuft die Spannung ii zwischen den Spannungen: 8 und 9. Im Zeitpunkt 14. ist die Stromüberrnahme auf die Entladungsstrecke 5 beendet, die Entladungsstrecke 4 wird, stromlos. In diesem Augenblick springt,die Sperrspannung an der Entladungsstrecke 4 (Spannung 12) auf einen negativen Wert, der nun, der Spannungsdifferenz zwischen den Spannungen i i und 8 folgend, abnimmt, um im Zeitpunkt 15 durch Null zu positiven Werten, überzugehen. Die Zeit von 14 bis 15 ist die hier interessierende Zeit, die der Entladungsstrecke 4 zur Entionisierung zur Verfügung steht. Ist im Zeit-Punkt 15 die Entionisienung noch nicht genügend fortgeschritten, so daß durch die jetzt im positiven Sinne zunehmende Anodenspannung ein Wiederzünden eintreten kann, wird ein. Kippen des Wechselrichters ausgelöst. Der Abstand zwischen den Zeitpunkten 13 und 15 ergibt sich aus den Zündzeitpunkten der Entladungsstrecken, die Zeit 14 bis 15 soll nach der Erfindung dauernd durch ein anzeigendes Meßinstrument überwacht werden. Inder Fig. 3 ist der Verlauf der Spannung 12 in dem interessierenden Bereich nochmals herausgezeichnet. Nach .der Erfindung wird nun nicht die gesamte Sperrspannung, die in der Zeit 14 bis 15 an der zu überwachenden. Entladungsstrecke auftritt, einem Meßinstnument, zugeführt, sonldern es wird unter Zuhilfenahme von gesteuerten oder urgesteuerten,dampf- oder gasgefüllten Entladungsstrecken, Elektronenröhren .oder anderen gleichrichtenden, Elementen ein zumindest annähernd rechteckförmiiger Stromblock jeweils während der Zeit 14 Ibis 15 gebildet, unid diese periodisch auftretenden Stromblöcke werden einem anzeigenden Meßinstrument zugeführt. Als Instrument wird vorteilhaft ein Drehspulinstrument verwendet; da dies bei der Bildung der rechteckförmig en, Str:omblöcke eine annähernd geradlinige Skaleneinteilung in elektrischen Graden erhält. Die Bildung des in Fig.3 schraffiert dargestellten Stromblockes von bestimmter Höhe hat außerdem den Vorteil, d@aß hierdurch die Messung unabhängig wird von der Amplitude der Wechselrichterphasenspannung, so daß :das Meßergebni:s durch eine Umschaltung am Stromrichtertransiforinator rieht nennenswert beeinfiußt wird. Außerdem wird eine Beeinflussung des Meßergebnisses durch Überschwingungen, .die im Verlauf der Sperrspannung, insbesondere im Zeitpunkt 14, häufig entstehen, vermieden.
  • Die Fig. 4 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfinidnzn!g. Die Entladungsstrecke 4 ist einte der obenerwähnten, Hauptentladungsstrecken :des Wechselrichters. Zu dieser Entladungsstrecke wird eine Reihenschaltung aus einem gesteuerten oder urgesteuerten gleichrichteniden Element 16, zwei Widerständen 17 und iß und dem Meßinstrument i9 parallel geschaltet. Der Widerstan:di i8 und das Meßinstrument i9 sind außerdem durch einen Stabilisator 2o überbrückt, -der ein Anwachsen der Span@nung:an-der Reihenschaltung 18, i9 über einen bestimmten Wert hinaus zuläßt. Zweckmäßig wird an dieser Stelle ein Stabilisator mit niedriger Zündspitze verwendet. Dies kann in bekannter Weise durch -besondere Ionisierungselektroden in dem Stabiliis.ator erreicht wenden, die beispielsweise aus einer besonderen Spannungsquelle 21 gespeist werden. Je niedriger die Spannjung an der Reihenschaltung 18 und i9 im Verhältnis zu der Spannung an der Entladungsstrecke 4 ist, um so mehr nähert -sich der Stromblock, .der das Meßinstrument durchfließt, der Rechteckform an.
  • Bei dem nach Fig.4 wird das Element 16 beispielsweise als Dampf- oder Gasentladungsstrecke ausgebildet. Es ist jedoch auch möglich, an dieser Steile eine Elektronenröhre zu verwenden, die durch ihre Bauart oder Schaltung unabhängig von der Höhe der Anodenspannung einen im wesentlichen konstanten Strom führt. Dies kann beispielsweise durch eine Elektronenröhre mit Wolframkathode, die einen ausgesprochenen Sättigungsstrom besitzt, oder -durch eine Schirmgitterröhre erreicht wenden. In diesem Falle ist dann unter Umständen eine weitere Spannungsbegrenzung :durch einen; Stabilisator zo, nicht erforderlich. Bei Verwendung einer steuerbaren Entladungsstrecke als gleichrichtendes Element 16 iwird vorteilhaft fauch von der Steuerung Gebrauch gemacht. Wenn nämlich der zeitliche Abstand zwischen 14 und 15 bei einem dreiphasigen Wechselrichter größer ist als 6d° e1., so tritt im Verlauf der Sperrspannung 12 ein weiterer Spanrungsnulldurchgang eich, in, diesem Falle würde also bei urgesteuerten Entladungss,treoken 16 zu dem rechteckförmi:gen Stromblock, der unimittelbar an die Arbeitsdauer der überwachten Entladungsstrecke anschließt, noch ein zweiter, 12o° später beginnender Stromblock hinzukommen, der das Meßergebnis verfälschen würde. Zweckmäßig wird daher.dieHilfsentladungsstrecke 16 gleichzeitig mit der :die zu überwachende ablösenden: Hauptentladungsstrecke freiigegeben, wobei darauf zu achten ist, daß bei dampf- oder gasgefüllten Entladungsstrecken 16 der Zündimpuls mindestens eine solche Dauer haben maß"daß deren Gitter in. Ballen möglichen Betriebsfällen nach Beendigung der Kommutierung, also im Zeitpunkt 14, noch positiv ist. @Bei Verwendung einer Hochvakuu mröhre 16 maß der Gitterimpuls weiterhin mindestens bis zum Zeitpunkt 15 positiv sein. Durch diese Steuerung der Emtladiun@gsstrecke 16 wird erreicht, .daß in dem Parallelpfad zu der zu überwachenden Entladungsstrecke jeweils nur im unmittelbaren Anschluß an: deren Arbeitszeit ein Strom fließen kann.
  • In den meisten Fällen wird jedoch eine Messung über einen so großen Anizeigebereich nicht erforderlich sein, da es für den Betriebsingenieur genügt, die den Entladungsstrecken zur Verfügung stehende Zeit ibi.s etwa -3o° oder etwas darüber genau zu kennen, Bei Überschreiten :dieses Bereiches genügt es gewöhnlich, zu wissen, daß die Zeit größer ist. In diesem Falle wird, man die Instrumentskala bis 3o° beschriften. Dies kann: entweder den gesamten Anzeigebereich des Inistrumente.s darstellen, oder der restliche Teil der Skala bleibt, frei.
  • Die Anordnung nach Fig.4 weist jedoch den Nachteil auf, daß der Strom zur Anzeige unmittelbar dem eigentlich-en, Stromrichter entnommen wird. Eine solche Anordnung ist brauchbar, wenn an der zu überwachenden Entladungsstrecke verhältnismäßig niedrige Spannungen auftreten. Handelt es sich aber um Hochspannungsstromrichter, bei denen ein Spannungsteiler an die zu überwachende Entladungsstrecke angeschlossen werden maß, so würde dieser Spannungsteiler einen erheblichen Querstrom führen müssen, .damit mit der geschilderten Anordnung genaue Maßergebnisse izu erzielen sind. Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung kann die Messung auch so durchgeführt werden, daß die Spannung an: der zu überwachenden Entladungsstrecke oder ein Teil dieser Spannung dem Gitterkreis einer Elektronenröhre zugeführt wird, deren Anodenstrom durch ein Meßinistrument angezeigt wird. Die Fig.5 zeigt hierzu ein Ausführungsbeispiel. Die Entladungsstrecke 4 ist durch einen Spannungsteiler aus den Widerständen. 22 und 23 überbrückt. Diese Widerstände können entweder Ohmsche oder kapazitive Widerstände sein., oder spie können auch aus beiden Widerstandsarten zusammengesetzt sein. Die Spannung am Widerstand a3 wird raun dem Gitter der Elektronenröhre a4 zugeführt, und zwar in Odem Sinne, d.aß die während des gewünschten Meßbereiches negative Sperrspannungsspitze (vgl. Fg. 6) im positiven 'S'inne auf das Gitter einwirkt. Um, wie in Fig. 6 schraffiert dargestellt, einen möglichst rechteckigen Stromblock während der zu messenden Zeit zu erhalten:, liegt im Gitterkreis ein sehr hoherOhmscher Widerstand 25, der wegen des im positiven Gitterspannungsgebiet auftretenden Gitterstromes bewirkt, @daß die Gitterspannung nicht wesentlich über den Wert Null ins Positive ansteigen kann. Wenn der Widerstand 23 rein kapazitiv ist, maß ferner durch einen hochohmigen Widerstand 26 einte Gleichstromverbindung zwischen Gitter und Kathode der Röhre 24 hergestellt werden. An, dein Spannungsteiler 27 wird die negative Gittervorspa;nnunig für die Röhre 2:4 eingestellt, durch deren Höhe der Arbeitspunkt der Elektronenröhre festgelegt wird. Sie wird einerseits so gewählt, .daß während der positiven Augehblick.swerte der Sperrspannunig 12 kein Strom durch die Röhre 24 fließen kann, andererseits, wird sie so niedrig eingestellt, daß bei möglichst, allen negativen Werten der Sperrspannung r2 bereits der volle Anodenstrom in der Röhre 24 fließt. Dies ist besonders dann möglich, wenn eine Elektronenröhre mit geteilter Kennlinie verwendet wird,, die .schon bei niedrigenGitterspannungswerten keinen Anodenstrom mehr führt. An Stelle einer einfachen Dreielektrodenröhre 24 kann auch eine Schirrngitterröhre verwendet werden, die ,durch ihre Betriebsweise .das Ansteigen des Anodenstromes, über eine gewisses Maß nicht zuläßt. Die Anzeige des Drehspulgeräte.s t9 ist unmittelbar von der angelegten Anodenspannung abhängig. Es ist also vorteilhaft, die Betriebsspannungen für die Meßanordnung durch einen Glimmstabilisator 28 konstant zu Malten. Der Anodenstrom der Röhre 24 wird, durch einen Anodenwiderstand 29 begrenzt, durch dessen Wert der Meß:bereich der ,Geräte festgelegt und damit @dessen Eichung bewirkt wird.
  • Wie schon erwähnst, ist es im allgemeiner nicht erforderlich, die Anzeige über einen größeren Bereich als beispielsweise o bis 30° oder höchstens Ibis 5o° zu bewirken. Es kann jedoch vorübergehend vorkommen, idaß die Zündzeitpunkte der Entladungsstrecken so ungewöhnliche Werte annehmen, daß der Meßbereich des Instrumentes wesentlich überschritten wird. Das gleiche, wird eintreten, wenn der Stromrichter vom Wechselrichterbetrieb in den Gleichrichterbetrieb übergeführt wird, dann weist die Spannung an den Entladungsstrecken während etwa 24o° negative Augenblickswerte auf, so daß in diesem Falle das Anzeigeinstrument, .dessen Vollausschlag beispielsweise bei 30 liegen möge, aber stark überlastet wird. Vielfach ist es nun möglich, als Anzeigen-Instrument z9. ein Gerät zu verwenden, das, ohne Schaden ;zu nehmen, mehrfach überlastbar ist. Man kann jedoch auch durch eine besondere Vorrichtungbewirken, @daß bei Überschreiten des Merßbereiches ein weiteres Anwachsen des Instrumentenstromesverhindert wird. Wird beispielsweise in der Anordnung mach Fig. 4 eine Dampf- oder Gasentla.dungsstrecke 16 verwendet, so kann zu der Reihenschaltung von Instrument i9 und Widerstand 18 eine weitere Dampf- oder Gasentladungsstrecke parallel geschaltet werden, die eine eo hohe negative Vorspannung erhält, daß sie erst freigegeben wird, wenn die Spannung 12" im Zeitpunkt 14 einen bestimmten Grenzwert überschreitet. Es kann also hierdurch beispielsweise diese weitere Hilfsentladun;gsstrecke i.mmcr dann freigegeben werden, wenn der Abstand zwischen den Zeitpunkten 14 und 15 größer ist als der Meßbereich der Anzeigeeinrichtung. In diesem Falle kann durch das Aufleuchten einer Signallampe oder durch das Fortbleiben der Skalenbeleuchtung für das Instrument i9 angezeigt werden, daß :die zumessende Ruhezeit der Entladungsstrecken größer ist als der Meßbereich der Anzei-geeinrichtung. Durch das Parallelschelten der weiteren Hilfsentladungsstreckezu dem Meßinstrument wird dessen Anzeige wegen des Brennspannungsabfalles an dieser ,zusätzlichen Hilfsentladungsstrecke vielfach nicht auf Null zurückgehen, so d@aß in diesem Bereich ein falscher Wert für die zu messende Zeit angegeben wird. Es ist daher in diesem Falle zweckmäßig, für das Instrument eine durchsichtige, von hinten beschriftete und beleuchtete Skala zu verwenden, so daß eine, Ablesung nach Abschalten der Skalenbeleuchtung nicht mehr möglich ist.
  • Bei der Anordnung nach Fig. 5 ist es in ähnlicher Weise möglich, eine Überlastung des Me@ßinsbrumentes ig zu verhindern. Die Fig. 7 zeigt hierfür ein Ausführungsbeispiel. Die -mit der Fig. 5 übereinstimmenden Schaltungselemente sind in der Fig. 7 gleichl.auten@d bezeichnet. Der Anodenwiderstand 29 ist hier in die Widerstände 30 und 3 i aufgelöst, zwischen, denen. eine weitere Elektronenröhre 32 angeschlossen ist, diese bildet einen Umgehungsweg für das Instrument i9. Sie kann., wie oben beschrieben, jeweils dann freigegeben werden, wenn der Augenblickswert der Sperrspannung im Zeitpunkt 14 einen gewissen Wert überschreitet. Es ist jedoch auch möglich, sie so zu steuern, diaß sie jeweils während -der für die Meßvorrichtung vorgesehenen Strom führung s dauergesperrt, während der gesamten übrigen. Zeit jedoch leitend ist. Dies kann beispielsweise dadurch geschehen, daß dem Gitter die Reihenschaltung aus einer positiven Gleichspannung und einer Wechselspannung spitzer Kurvenform zugeführt wird. Diese Wechselspannung kann in bekannter Weise durch eine Einrichtung 33, die aus einer Drossel und einem Transformator mit leicht sättigbarern Eisenkern besteht, erzeugt werden. Die Phasenlage :der genannten Wechselspannung spitzer Kurvenform wird dann so gewählt, daß die Röhre 32 nur etwa in, dem Zeitintervall von 40° vor dem Zeitpunkt 15 bis zum Zeitpunkt 15 oder kurz danach gesperrt ist. Vielfach ist es auch möglich, die Röhren, 24 und 32 zu einer Verbundröhre zusammenzufassen. Da die oben beschriebenen Meßeinrichtun;gen nur für den. Wechselrichterbetrieb des Stromrichters Bedeutung haben, ist es zweckmäßig, sie beim Übergang zum Gleichrichterbetrieb selbsttätig abzuschalten. oder zu überbrücken.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Betrieb von Wechselrichtern mit gesteuerten Entladungsstrecken, insbesondere für die Energieübertragung mit hochgespanntem Gleichstrom, dadurch gekennzeichnet, daß die den Entladungsstrecken zur Entionisierung zur Verfügung .stehende Zeit mindestens in einer Phase dauernd durch ein Meßinstrumee angezeigt wird.
  2. 2. Anordnung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß unter Verwendung von gesteuerten oder ungesteuerten dampf- oder gasgefüllten Entladungsstrecken, Elektronenröhren oder anderen gleichrichtenden Elementen ein zumindest annähernd rechteckförmiger Stromblock jeweils während der Dauer der zu messenden Zeit gebildet wird; und idaßdiese periodisch auftretenden Stromstöße durch ein Instrument, insbesondere ein Drehspulinstrument, angezeigt werden.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zu überwachenden Entladungsstrecke, gegebenenfalls. über einen Spannungsteiler, ein gleichrichtendes Element mit entgegengesetzter Stromdurchlaßrichtung in Reihenschaltung mit dem Meßinstrument und gegebenenfalls mit Strombegrenzungswiderständen parallel geschaltet ist.
  4. 4, Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß als gleichrichtendes Element eine Elektronenröhre mit im wesentlichen konstantemAnodenstrom, insbesondereeineSchirmgitterröhre, dient.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch .3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, @daß,die anlas Instrument gelegte Spannung durch einen an einem Teil des Parallelpfades liegenden Spannungsstabilisator einen vorgegebenen nicht .überschreiten kann..
  6. 6. Anordnung nach. Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein: Stabilisator mit niedriger Zündspitze, gegebenenfalls mit besonderen. Ionisierun:gselektroden, verwendet wird.
  7. 7. Anordnung nach Anspruch 3 oder den folgenden, @dadurch gekennzeichnet; daß als gleichrichtendes Element eine gesteuerte dampf-oder gasgefüllte Hilfsentladungsstrecke oder Elektronenröhre dient, -die indem Parallelpfad jeweils nur einen. Stromfluß im unmittelbaren Anschluß an Idas Arbeiten .der zu überwachenden Entlardungsstrecke zuläßt. B. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die gesteuerte Hilfsentladungsstrecke gemeinsam mit der die zu überwachende Hauptentladungsstrecke ablösenden Hauptentladungsstrecke freigegeben wird. g. Anordnung nach Anspruch 8 bei Verwendung einer dampf- oder gasgefüllten Hilfsentladungsstrecke, dadurch gekennzeichnet, daß der Zündimpuls für die Hilfsentladungsstrecke eine größere Breite aufweist, als die längste mögliche Kommutierung.sdaner im Hauptkreis beträgt. io. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannung an der zu überwachenden Entladungsstrecke oder ein Teil dieser Spannung ,dem Gitterkreis einer Elektronenröhre zugeführt wird, derenAnodenstrom durch ein Meßinstru.ment angezeigt wird. ii. Anordnung nach Anspruch. io, dadurch gekennzeichnet, daß eine Elektronenröhre mit konstantem Anodenstrom, insbesondere eine Schirmgitterröhre, verwendet wind. 12. Anordnung mach Anspruch, io oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß im Gitterkreis der Elektronenröhre ein sehr hoher Ohmscher Widerstand liegt, derart, daß die Gitterspannung nicht wesentlich über den Nullwert ins Positive ansteigen kann. 13. Anordnung nach Anspruch i i oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Kennlinie der Elektronenröhre steil verläuft und schon bei niedrigen negativen Gitterspannungswerten den Anodenstrom Null ergibt. 1q.. Anordnung nach Anspruch 3 oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß ein stark überlastungsfähiges Meßinstrument zur Anzeige benutzt wird. 15. Anordnung nach Anspruch 3 oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß durch ein Relais oder eine weitere dampf- oder gasgefüllte Hilfsen:tliadung.sstrecke oder Elektronenröhre das Anwachsen des Instrumentenstromes über einen gewissen, insbesondere oberhalb des Anzeigebereiches liegenden Wert hinaus verhindert wird. 16. Anordnung nach Anspruch 15, insbesondere für Anordnungen nach Anspruch 3 bis g, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verhinderung einer Überlastung des Instrumentes eine dampf-oder gasgefüllte Hilfsentladungsstrecke vorgesehen ist, die bei Überschreiten eines bestimmten, negativen Wechselrichterzü.ndwinkels selbsttätig freigegeben wird. 17. Anordnung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß durch eine Signallampe oder das Abschaltender Skalenbeleuchtung für das Instrument sichtbar wind, wenn die Anzeige .des. Instrumentes durch Ansprechen -der Schutzvorrichtung unrichtig ist. i$. Anordnung nach Anspruch 15, insbesondere bei Anordnungen nach Anspruch io bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verhinderung einer Überlastung des Instrumentes eine Elektronenröhre dient, die während der für die Meßvorrichtung vorgesehenen StroTnführungs-.dauer gesperrt, während der übrigen Zeit je-.doch leitend ist und die Reihenschaltung von Instrument und erster Elektronenröhre und gegebenenfalls einen Anodenwiderstand überbrückt. ig. Anordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die weitere Elektronenröhre mit der ersten zu einer Verbundröhre zus:ammengefaßt ist. 2o. Anordnung nach Anspruch 2 oder den folgenden, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung, die die Meßeinrichtung bei einem Gleichrichterbetrieb des Stromrichters abschaltet öder überbrückt.
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