DE902128C - Verfahren zur Herstellung von kapillaraktiven Mitteln - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von kapillaraktiven Mitteln

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DE902128C
DE902128C DESCH2430A DESC002430A DE902128C DE 902128 C DE902128 C DE 902128C DE SCH2430 A DESCH2430 A DE SCH2430A DE SC002430 A DESC002430 A DE SC002430A DE 902128 C DE902128 C DE 902128C
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DE
Germany
Prior art keywords
acid
capillary
alcohols
isoalcohols
active agents
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Expired
Application number
DESCH2430A
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English (en)
Inventor
Dr Adalbert Pruetz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schill and Seilacher AG
Original Assignee
Schill and Seilacher AG
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Publication date
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06LDRY-CLEANING, WASHING OR BLEACHING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR MADE-UP FIBROUS GOODS; BLEACHING LEATHER OR FURS
    • D06L1/00Dry-cleaning or washing fibres, filaments, threads, yarns, fabrics, feathers or made-up fibrous goods
    • D06L1/02Dry-cleaning or washing fibres, filaments, threads, yarns, fabrics, feathers or made-up fibrous goods using organic solvents
    • D06L1/04Dry-cleaning or washing fibres, filaments, threads, yarns, fabrics, feathers or made-up fibrous goods using organic solvents combined with specific additives

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatments For Attaching Organic Compounds To Fibrous Goods (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von kapillaraktiven Mitteln Die Herstellung von kapillaraktiven Mitteln unter Verwendung von Estern ist bekannt. Es ist ferner bekannt, die Netzwirkung der für die Fertigungsprozesse der Textil-, Leder- und Papierindustrie gebräuchlichen Behandlungsflüssigkeiten durch Zusatz von Adipinsäureestern bzw. substituierten Adipinsäureestern zu erhöhen.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von kapillaraktiven Mitteln, das sich von dem bekannten Verfahren dadurch unterscheidet, daB man Ester von Di- und Tricarbonsäuren mit 2 bis 8 Kohlenstoffatomen, wie der Oxalsäure, Weinsäure, Fumarsäure, Bernsteinsäure, Phthalsäure, Citronensäure mit Isoalkoholen, sekundären und tertiären Alkoholen, die 3 bis ro Kohlenstoffatome enthalten, im Gemisch mit Isoalkoholen und gegebenenfalls mit weiteren, mindestens teilweise in Wasser löslichen primären, sekundären und tertiären Alkoholen mit an sich bekannten kapillaraktiven Mitteln, die sowohl kation- wie anionkapillaraktiv als auch nicht ionogen sein können, versetzt. Dabei sind unter Isoalkoholen primäre Alkohole zu verstehen, bei denen das die OH-Gruppe tragende Kohlenstoffatom als Seitenkette in einer längeren Alkylkette sitzt. Man erhält auf diese Weise ein für die obengenannten Zwecke und auch für die Schädlingsbekämpfung und ähnliche Zwecke besonders geeignetes Mittel mit gegenüber den bisher bekannten Mitteln erheblich gesteigerter Netzwirkung, die sich, im Gegensatz zu den bekannten Netzmitteln, über alle in der Praxis üblichen Temperaturbereiche erstreckt. Als Ester kommt beispielsweise in Frage: Bisher wurden wohl Netzmittel hergestellt, die im Molekül ähnlich verzweigte Ketten besitzen, aber man führte in diese Moleküle gleichzeitig löslichmachende Gruppen durch Sulfonierung oder Amidierung ein. Im vorliegenden Fall werden diese Verbindungen durch die höherrnolekularen kapillaraktiven Mittel in der wäßrigen Phase fein verteilt.
  • Beispiele i. Es werden etwa 15 bis 3o Teile eines sulfonierten Rizinusöls mit etwa 15 bis 3o Teilen Di-2-[äthylhexyl]-oxalsäureester, etwa io bis 2o Teilen 2-Äthylhexyl-alkohol, etwa 5 bis 15 Teilen Butanol und etwa 15 bis 3o Teilen Methanol gemischt.
  • Diese Mischung zeigt bei Verwendung von 1/2 bis i g im Liter Wasser eine überraschende Netzwirkung. 2. Als Emulgator wird ein oxy-äthylierter Fettalkohol oder eine oxyäthylierte Fettsäure verwendet. Dieser Emulgator wird etwa mit gleichen Teilen Di-isopropylester der Phthalsäure und 2-Methyloktanol gemischt und mit Äthanol zu einer klaren Lösung gebracht, die sich im Wasser emulgierend löst und bei Anwendung von i bis 2 g im Liter sehr gute Netzwirkungen ergibt.
  • 3. Etwa 15 bis 3o Teile einer quarternären Arnmoniumverbindung, wie z. B. Laurylpyridiniumsulfat oder -chlorid, werden mit gleichen Teilen Isoamylweinsäureester und 2-Äthyl butyl-alkohol gemischt und zur Klärung noch mit Methanol versetzt.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Verfahren zur Herstellung von kapillaraktiven Mitteln, dadurch gekennzeichnet; daß man Ester von Di- und Tricarbonsäuren mit 2 bis 8 Kohlenstoffatomen, wie der Oxalsäure, Weinsäure, Fumarsäure, Bernsteinsäure, Phthalsäure, Citronensäure, mit Isoalkoholen, sekundären und tertiären Alkoholen, die 3 bis io Kohlenstoffatome enthalten, ,im Gemisch mit Isoalkoholen und gegebenenfalls mit weiteren mindestens teilweise in Wasser löslichen primären, sekundären und tertiären Alkoholen mit an sich bekannten kapillaraktiven Mitteln, die sowohl kation- wie anionkapillaraktiv als auch nicht ionogen sein können, versetzt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, däß als kapillaraktive Mittel Fettsäuren, Fettalkohole und Alkylphenole, die oxäthyliert sind, verwendet werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Di-2-[äthyl-hexyl]-oxalsäureester, 2-Äthyl-hexyl-alkohol, Butanol, Methanol und Sulfonate von Fettsäuren, von Fettsäurekondensationsprodukten, von Fettalkoholen oder ferner alkyl- und alkylarylsulfosäuren Salzen vermischt werden.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß kapillaraktive quarternäre Ammoniumbasen und deren Salze mit Citronensäureestern, Isoalkoholen und wasserlöslichen Alkoholen vermischt werden. Angezogene Druckschriften: Melliand's Textilberichte i93o, S. 779 und 78o; deutsche Patentschrift Nr. 524 7o8.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3718599A (en) * 1970-06-29 1973-02-27 American Cyanamid Co Stabilization of oxalate ester solutions during storage

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE524708C (de) * 1928-03-07 1931-05-11 Hydrierwerke Akt Ges Deutsche Verfahren zur Erhoehung der Netzwirkung von in der Textilindustrie und aehnlichen Industrien verwendeten Behandlungsfluessigkeiten

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE524708C (de) * 1928-03-07 1931-05-11 Hydrierwerke Akt Ges Deutsche Verfahren zur Erhoehung der Netzwirkung von in der Textilindustrie und aehnlichen Industrien verwendeten Behandlungsfluessigkeiten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3718599A (en) * 1970-06-29 1973-02-27 American Cyanamid Co Stabilization of oxalate ester solutions during storage

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