DE903080C - Klaerbecken zum Abscheiden spezifisch schwerer Schwebestoffe aus einer Fluessigkeit - Google Patents

Klaerbecken zum Abscheiden spezifisch schwerer Schwebestoffe aus einer Fluessigkeit

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DE903080C
DE903080C DED6240D DED0006240D DE903080C DE 903080 C DE903080 C DE 903080C DE D6240 D DED6240 D DE D6240D DE D0006240 D DED0006240 D DE D0006240D DE 903080 C DE903080 C DE 903080C
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DE
Germany
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pool wall
liquid
drainage
openings
clarifier
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Expired
Application number
DED6240D
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Doenges
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Individual
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D21/00Separation of suspended solid particles from liquids by sedimentation
    • B01D21/30Control equipment
    • B01D21/34Controlling the feed distribution; Controlling the liquid level ; Control of process parameters

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

  • Klärbecken zum Abscheiden spezifisch schwerer Schwebestoffe aus einer Flüssigkeit Zusatz zum Patent 895 727 Das Hauptpatent bezieht sich auf ein Klärbecken zum Abscheiden spezifisch schwerer Schwebestoffe aus einer Flüssigkeit zum Absetzenlassen aus der im Becken mit verringerter Geschwindigkeit gegenüber dem Zu- und Ablauf strömenden Flüssigkeit, wobei die Flüssigkeit zwecks gleichmäßiger Verteilung an mit Durchflußöffnungen versehenen Stauwänden angestaut wird.
  • Nach der Erfindung des Hauptpatents werden die Durchflußöffnungen in Form von funktionell sich bis über das Flüssigkeitsniveau vor der Stauwand erstreckenden, vorzugsweise senkrechten Schlitzen ausgeführt.
  • In der das Becken umgebenden Ablaufrinne für das geklärte Wasser stellt sich ein gewisses Gefälle ein, das je nach der Menge der durch das Klärbecken geleiteten Rohflüssigkeit verschieden stark ist. Um die Arbeitsweise des Klärbeckens von dem Gefälle in der Ablaufrinne unabhängig zu machen, d. h. eine gleichmäßige radiale Strömung in allen Sektoren des Klärbeckens zu sichern, werden nach einem Erfindungsmerkmal des Hauptpatents die in der Beckenwand vorgesehenen Ablauföffnungen verschieden bemessen. Für bestimmte Fälle mag es jedoch wünschenswert sein, die Ablauföffnungen an allen Stellen der Beckenwand in gleicher Weise auszuführen; dies könnte unter Umständen baulich einfacher sein. Die vorliegende Erfindung löst die Aufgabe, die Arbeitsweise des Beckens unabhängig von dem Flüssigkeitsgefälle in der Ablaufrinne auch dann zu machen, w;enn die Ablauföffnungen der Beckenwand in allen Sektoren des Beckens gleich ausgebildet sind.
  • Nach dem Gegenstand der Erfindung wird zwischen der Ablaufrinne und den über die Beckenwand verteilten Ablauföffnungen ein vorzugsweise regelbarer Überfall angeordnet. Durch die Anordnung dieses Überfalls wird die Flüssigkeitsströmung innerhalb des Klärbeckens praktisch unabhängig von dem jeweiligen Verlauf des Flüssigkeitsniveaus in der Ablaufrinne. Die in der Beckenwand vorgesehenen Ablauföffnungen können daher für alle Sektoren der Beckenwand in gleicher Weise ausgebildet und angeordnet werden.
  • Der allgemeine Erfindungsgedanke kann in verschiedener Weise ausgeführt werden. Es ist z. 3. möglich, zwischen Ablaufrinne und Beckenwand eine zu letzterer gleichachsige durchlaufende Trennwand vorzusehen. Statt dessen ist es aber auch möglich, die Ablauföffnungen der Beckenwand einzeln oder gruppenweise mit einem in die Ablaufrinne führenden, von einem Überfall beherrschten Abfluß in Verbindung zu bringen. Hierbei kann gemäß der Erfindung auch noch am Ausgang der Ablaufrinne ein Überfall vorgesehen werden.
  • Die Erfindung erstreckt sich weiter auf die Anordnung der Ablauföffnungen in der Beckenwand.
  • Diese Ablauföffnungen können nach der Erfindung in plattenartigen Bauteilen vorgesehen werden, die getrennt von der Beckenwand hergestellt und in der Beckenwand ausgesparten Hohlräumen zugeordnet werden.
  • Es ist ferner nach der Erfindung möglich, daß die Ablauföffnungen von in die Beckenwand eingefügten geschlitzten Rohren od. dgl. gebildet werden. Hierbei kann der freie Querschnitt der Ablauföffnungen erfindungsgemäß geregelt werden, z. 3. durch eingeschobene Paßstücke oder vorgesetzte, vorteilhaft parallel verschiebbare Drosselkörper.
  • Durch sämtliche der angegebenen Maßnahmen wird die Arbeitsweise des Beckens weiter verbessert und der Absetzvorgang unterstützt.
  • In der Zeichnung ist in Fig. 1 ein gemäß der Erfindung ausgebildetes Klärbecken in einem senkrechten Längsschnitt wiedergegeben; Fig. 2 zeigt einen waagerechten Schnitt nach Linie II-II der Fig. I in größerem Maßstab; Fig. 3 ist ein waagerechter Schnitt durch eine andere Ausführungsform der Ablauföffnung; Fig. 4 zeigt eine weitere Ausführungsform der Ablauföffnung, Fig. 5 schließlich in Oberansicht einen zwischen Ablaufrinne und einer in der Beckenwand vorgesehenen Ablauföffnung angeordneten Überfall.
  • In der Zeichnung ist mit I der Boden des Klärbeckens bezeichnet, dessen Seiten von den Wänden 2 gebildet werden. An die Beckenwand 2 schließt sich außen die Ablaufrinne 3 an, die an beliebiger Stelle mit dem das Abwasser ableitenden Kanal verbunden ist.
  • In der Beckenwand 2 sind Öffnungen vorgesehen, die über die Wand verteilt und so bemessen sind, daß das im Becken befindliche zu klärende Wasser etwa bis zu dem in Fig. I mit 4 bezeichneten Niveau angestaut wird. Die in der Wand 2 vorgesehenen Ablauföffnungen mögen beispielsweise die Form senkrechter durchgehender Schlitze haben, wie bei 5 in Fig. I angedeutet, oder sie mögen von einer Reihe in einem Zuge liegender schlitzförmiger Öffnungen 6 gebildet werden. Auch ist es möglich, die Ablauföffnungen als waagerechte durchgehende Schlitze 7 oder waagerechte Reihen von kurzen Schlitzen 8 auszubilden.
  • Die Ablauföffnungen können in der Beckenwand dadurch gebildet werden, daß beispielsweise ein mit einem Schlitz 9 vorgesehenes Rohr 10 aus Beton oder einem anderen geeigneten Werkstoff in die Beckenwand 2 eingebettet wird.
  • Unter Umständen kann es vorteilhaft sein, den freien Querschnitt der Ablauföffnungen regeln zu können. Hierdurch ist es sowohl möglich, das Becken bei Inbetriebnahme auf die günstigste Klärleistung einzustellen als auch das Becken verschiedener Belastung anzupassen. Nach Fig. 3 ist in der Beckenwand eine rechteckige Aussparung 11 vorgesehen, die außen in einen U-förmigen Rahmen 12 übergeht, in den auswechselbare Paßstücke 13 eingesetzt werden, die den freien Querschnitt der Öffnung I4 begrenzen und zu verändern gestatten. Nach Fig. 4 ist vor die Ablauföffnung 15, die hier von einem geschlitzten Rohrkörper 16 (entsprechend Fig. 2) gebildet wird, ein keilförmiger Drosselkörper I7 vorgesetzt, der vorzugsweise parallel verschiebbar ist, so daß der freie Querschnitt der Offnun 15 verändert werden kann, je nachdem, ob der Regelkörper I7 mehr oder weniger der Öffnung 15 genähert wird.
  • Eine ähnliche Wirkung wie durch Veränderung des freien Querschnittes der Ablauföffnungen in der Beckenwand läßt sich durch verschieden hohe Einstellung des Überfalls 20 erzielen.
  • Die in der Beckenwand 2 vorgesehenen Ablauföffnungen münden in einen in der Beckenwand vorgesehenen kanalartigen Hohlraum, wie bei I8 und 19 in Fig. 1 angedeutet. Die Kanäle 18, 19 gehen oben in einen nischenartigen Überfall 20 über, über den das aus dem Klärbecken abfließende Wasser in die Ablaufrinne 3 strömen kann. Der Überfall 20 ist in Fig. 5 in größerem Maßstab dargestellt. Der kanalförmige Hohlraum 18 der Beckenwand ist oben von zwei Ansätzen 21 der Beckenwand umgeben, zwischen die Leisten 22 auswechselbar eingesetzt werden können, die einen in der Höhe veränderlichen bzw. einstellbaren Überfall bilden.
  • Die Ablauföffnungen der Beckenwand können auch zu größeren Gruppen an einen gemeinsamen Wandkanal angeschlossen werden. Dies ist in der rechten Hälfte der Fig. 1 dargestellt. Die Wandöffnungen sind hiernach in einem plattenförmigen besonderen Bauteil 23 ausgebildet, das getrennt von der Beckenwand hergestellt wird. In der Becken- wand wird ein entsprechender Hohlraum ausgespart, vor den der die Schlitze 7 bzw. 8 tragende Körper 23 vorgesetzt wird. Es entsteht auf diese Weise hinter den Ablauföffnungen ein größerer Sammelraum, der durch einen Überfall 24 (Fig. I) mit der Ablaufrinne verbunden wird.
  • Die beschriebene Anordnung gestattet, im Klärbecken einen gleichmäßigen Wasserstand 4 aufrechtzuerhalten, ungeachtet des Umstandes, daß in der Ablaufrinne 3 der Wasserstand ein Gefälle aufweist, wie durch die Gefällelinien 25 in Fig. I angedeutet.
  • PATENTANSPROCHE: I. Klärbecken zum Abscheiden spezifisch schwerer Schwebestoffe aus einer Flüssigkeit durch Absetzenlassen aus der im Becken mit verringerter Geschwindigkeit gegenüber demZu-und Ablauf strömenden Flüssigkeit, die aus dem Becken durch eine Reihe über die Beckenwand verteilter vorzugsweise schlitzförmiger Öffnungen abfließt, wobei die Flüssigkeit an der mit den Öffnungen versehenen Beckenwand angestaut wird (Zusatz zu Patent 895 727), dadurch gekennzeichnet, daß die Ablauföffnungen der Beckenwand einzeln oder gruppenweise mit einem in die Ablaufrinne führenden, von einem regelbaren Überfall beherrschten Abfluß in Verbindung stehen.

Claims (1)

  1. 2. Klärbecken nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablauföffnungen in plattenartigen Bauteilen gebildet sind, die in der Beckenwand ausgesparten Hohlräumen zugeordnet sind.
    3. Klärbecken nach Anspruch I und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablauföffnungen von in die Beckenwand eingefügten geschlitzten Rohren od. dgl. gebildet werden.
    4. Klärbecken nach Anspruch I, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der freie Querschnitt der Ablauföffnungen z. B. durch eingeschobene Paßstücke oder vorgesetzte, vorteilhaft parallel verschiebbare Drosselkörper regelbar ist.
    5. Klärbecken nach Anspruch I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Ausgang der Ablaufrinne ein Überfall vorgesehen ist.
DED6240D 1942-03-19 1942-06-16 Klaerbecken zum Abscheiden spezifisch schwerer Schwebestoffe aus einer Fluessigkeit Expired DE903080C (de)

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CH903080X 1942-03-19

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DE903080C true DE903080C (de) 1954-02-01

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ID=4546700

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DED6240D Expired DE903080C (de) 1942-03-19 1942-06-16 Klaerbecken zum Abscheiden spezifisch schwerer Schwebestoffe aus einer Fluessigkeit

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DE (1) DE903080C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1149669B (de) * 1951-11-26 1963-05-30 Hellmut Geiger Dr Ing Einlaufeinrichtung fuer kreisfoermige Absetzbecken

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1149669B (de) * 1951-11-26 1963-05-30 Hellmut Geiger Dr Ing Einlaufeinrichtung fuer kreisfoermige Absetzbecken

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