DE903112C - Waehlervorrichtung fuer elektrische Schaltvorgaenge - Google Patents

Waehlervorrichtung fuer elektrische Schaltvorgaenge

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DE903112C
DE903112C DEO700D DEO0000700D DE903112C DE 903112 C DE903112 C DE 903112C DE O700 D DEO700 D DE O700D DE O0000700 D DEO0000700 D DE O0000700D DE 903112 C DE903112 C DE 903112C
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DE
Germany
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switching
contact
group
preparation
circuit
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Expired
Application number
DEO700D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Fritz Ohle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PAUL FIRCHOW NACHFGR APP und U
Original Assignee
PAUL FIRCHOW NACHFGR APP und U
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H3/00Mechanisms for operating contacts
    • H01H3/32Driving mechanisms, i.e. for transmitting driving force to the contacts
    • H01H3/50Driving mechanisms, i.e. for transmitting driving force to the contacts with indexing or locating means, e.g. indexing by ball and spring
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H2300/00Orthogonal indexing scheme relating to electric switches, relays, selectors or emergency protective devices covered by H01H

Landscapes

  • Push-Button Switches (AREA)

Description

  • Wählervorrichtung für elektrische Schaltvorgänge Durch die Patentschrift 69? 4,92 ist eine Wählervorrichtung für elektrische Schaltvorgänge bekannt, durch welche, insbesondere mittels Schaltuhren, Stromverbraucherkrei@se zu bestimmten Zeiten ein-und zu anderen Zeiten ausgeschaltet werden sollen. Diese Wählervorrichtungkennzeichnet sich dadutclt, daB nach einem Sch altdiagramm Gruppen wählweise von Hand zu schl,ießendier Vorbereitungstasten od. dgl., welche je einem Stromverbraucherkreis zugeordnet sind, paarweise .durch Reihenschaltung mit Gruppen von Schaltkontakten kombiniert sind. welche gruppenweise abwechselnd zu bestimmten, beispielsweise an der Schaltuhr eingestel'Iten Zeiten geschlossen werden, und diaß über jede geschlosscn: Vorbereitungstaste und den mit ihr in Reihe liegenden Schaltkontakt ider ausgewählte Stromkreis vom ebeenfallis ausgewählten Zeitpunkt ab bis zu dem Zeitpunkt geschlossen bleibt, für den eine der zu dem Stromkreis gehörenden Vorbereitungstasten nichtgeschlossen ist.
  • Hierbei habet, sidh nun eine Reihe von Nachteilen ergehen. Für jedes Feld des Schaltdiagramms werden je ein Einstellmittel und eine Auslöseeinrichtung benötigt. Das Einstellmittel ist z. B. eine von Hand zu schließende Vorbereitungstaste od. dgl. und die Auslöseeinrichtung ein Sdhalt@kontakt, der mit mehreren andleren Schaltkontakten gruppenweise geschlossen wird. Da durch jede Taste ein Kontaktschlußmittel betätigt wind und mit jedem solchen Kontaktschlußmittel noch en Schalrtkontakt in Reihe .geschaltet ist, ergeben sich für das Schaltdiagramm insgesamt doppelt so viel Kontakteinrichtungen, wie das Produkt aus Stromverbraucherkreisen und Kombinationsgruppen (Schaltzeiten) ausmacht. Abgesehen von diesem Kontaktaufwand, dem dazu erforderlichen Material und dien Platzbedarf bedeutet die Anwendung so vieler Kontakteinrichtungen eine Herabsetzung d per Betriebssicherheit. Ferner spielen auch :die Kosten für die Herstellung der Verbindung je einer Tritte mit -dem zugehörigen räumlich getrennten Schaltkontakt eine erhebliche Rolle für die Marktfähigkeit der bezüglichen Wäh.liervorrichtrungen.
  • Diese Nachteile wenden nun erfindungsgemäß wei.tgehen,d,dardurch beseitigt, daß bei der Auswahleines Stromverbraucherkreises mittels einer Vorbereitungstaste od. d'gl. und bei dessen Schließung zur bestimmten Zeit über das nur dieser Taste zugeordnete Auslöseglieclgemeinsam nur ein Schalter betätigt wird. Dies wird nun beispielisweise dadurch erreicht, daß die betreffende Vorbereitungstaste od. dgl. mit dem ihr zugeordneten Schaltkontakt mechanisch in Reihe geschaltet ist, z. B. derart, d.aß in der Schließstellung dies Schaltkontaktes nur dann ein Kontaktschluß bewirkt wird, wenn die Vorbereitungstaste odi. ,d#gl. in die Bereitschaftsstellung gebracht, z. B. gedrückt ,ist.
  • Bild i zeigt skizzenmäß:ig ein Aus#ührungsbeispiel der Erfindung. i, :2... 5 sind Stromverbraucher, die über zugehörige Leitungen L1 bis L,, mit je einem Federsatz F1 bis F5 für jede Kombinationsgruppe (Schaltzeit a, b, c ... ) in Verbindüng stehen. Sobald ein Satz Federn durch seinen Fe-derschl:ießer Fs in Pfeilrichtung verstellt wind, kann jede Feder über ihren Schaltkontakt mit der zugehörigrn Taste t einen Kontaktschluß herstellen, sofern diese Taste gedrückt ist. Entsprechend dem Schaltbeispiel im Zeit- und Schaltdiagramm nach Bild 2 -und 3 ,der Patentschrift 6g2 482 sind für die Schaltzeit d die Tasten t" und tag gedrückt.. Über ,diese und die Federn Fal und F", wercben Stromkreise für die Verbraucher i und 3 nach der Stromquellie bin geschlossen, sobald zur Zeit a, beispielsweise mittels Elektromagneten, Fsa betätigt wird.
  • Bei der Wählervorrichtung gemäß der Patentschrift 692 482 wird nunc über jede geschlossen,-, Vorbereitungstaste od.,dgl!. und @d#-n mit ihr in Reihe liegenden Schaltkontakt :der ausgewählte Stromkreis vom ebenfalls ausgewählten Zeitpunkt ab bis zu dem Zeitpunkt geschlossen gehalten, für den eine der zu dem Stromkreis gehörenden Vorbereitungstasten nicht geschlossen ist. Die Durchführung solcher Schaltvorgänge ist nur auch bei erfindungsgemäß vereinfachten Kontakteinric'htunb n möglich, und zwar auf zwei Arten. Erstens kann von Schaltzeit, zu Schaltzeit je ein Federschließer (z. B. durch Dauererregung eines Magneten :oder auch rein mechanisch) seine Fendern in der Schließstel'lting halten, was Fsa von der Zeit a bis zur Zeit b besorgen würde; zu,der dann Fsb seine Federn Fbl bis Fb5 in Schließstellung bringt und hierüber j,-. nach der Stellung der tb-Tasten in evtl. geänderter Kombination die Stromverbraucher betätigt. Hierbei kann es gegebenernfallis; sehr zweckmäßig sein, die Fedlerschließer gegenseitig zu blockieren, etwa wie bei den für Fernsprechzwecke verwhend@eten Tastenstreifen, bei idenen immer nur eine Taste im gedrückten Zustand festgehalten wird. Sind bei zwei aufeinand@erfolige.mden Schaltzeiten die Vorbereitungstasten für einen Stromverbraucherkreis geschlossen, so läßt sich bei &r Auslös:u:ng eine auch nur geringe Unterbrechung dieses Stromkreises dadurch vermeiden, d!aß sich erfindungsgemäß die Au:s:lösevorgänge kurzzeitig überlappen, indem z. B. Schaltkontakte der einen Gruppe erst dann öffnen, wenn :die der anderen geschlossen sind. Zweitens kann zu jeder Schaltzeit der betreffende Federschließer seine Federn kurzzeitig in Schließstellung bringen. Um hier von Schaltzeit zu Schalt-r_eit Stromverbraucherkreise geschlossen zu halten, sind an Stelle d ier Stromverbraucher zunächst Relais mit an sich bekannten Halteeinrichtungen einzusetzen, die dann ihrerseits die Stromverbraucher betätigen. Dies geschieht z. B. nach ider Patentschrift 692 482 :durch die S-Relais in: MM, (i, die jetzt entsprechend an die Leitungen, L anzuschließen wären. Zur Vermeidung unerwünschter Nebenisch.lüsse, die durch idlie Halteeinrichtungen entstehen können, empfiehlt es sich daher, sämtliche S-Relais einzeln. vollkommen für sich zu sc'hal'ten: und nur während,der kurzen Aus.lösezeitern als Prüfrelais vorübergehend an ihre L-Leitungen zu legen.
  • Die Wählervorrichtung wird: erfindu.ngsge:mäß weiter vereinfacht, wenn nun an Stelle mehrerer oder aller Schaltkontaktgruppen nur eine oder einige wenige Kontaktbrücken treten, von denen stets nur eine wirksam ist. Ein Beispiel zeigt hierfür Bild 2. Eine Brücke B stellt über Kontaktfedern F idia Verbindungen mit den L-Leitungen her, wo Vorbereitungstasten od. 4g1. geschlossen sind. In der gezeichneten; Stellung für die Schaltzeit a sind wieder <die Tasten, tal und t" gedrückt, demzufolge die Stromverbraucher (i und 3 betätigt werden. Die Brücke bleibt in dieser Stellung, bis sie zur Zeit b einen Schritt in. Pfeilrichtung macht, sich auf die tb-Tasten einstellt und nun -deren Stellung entsprechend die Stromverbraucher schaltet. Die Brücke durchläuft nun nach und, nach das ganze Tastenfeld. Ist die Schaltperiode, z. B. i Tag, ,durchlaufen, so wird die Brücke ausgeklinkt und diese geht wieder in: Anfangsatell ng. Natürlich können auch mehrere Brücken vorhanden und beispielsweise an einem endl!asen Bande befestigt sein, von denen beim Austritt einer Brücke aus dem Tastenfeld die nächste in dieses eintritt. Die Betätigung drer Stromverbraucher erfolgt direkt oder mittels Relais indirekt. Es ist zweckmäßig, die L-Leitungen im Bereich des Tastenfeldes als Koni.aktscbienen auszubilden, an denent :die Federn F schleifen können.
  • In, weiterer Ausgestaltung der Erfindung werden nun die L-I.eitungsscbienen in bewegliche Schaltschienen verwandelt. Diese sind z. B. um eine durch das ganze Tastenfeld gehende Längsachse id'rehbar. Während sie normalerweise in: senkrechter Stellung gehaltem werden, wenden sie nach Bild 3 (L) aus dieser Stellung herausgedreht, wenn sich eine Brücke B mit beweglichen Zwisrhengliie@dern z zwischen diese und eine Gruppe von Tasten schiebt. Die Tastenstellungen werden so über die bewegliehen Zwischengliieder n:--chanisch auf die Schaltschienen übertragen. Jede Schaltschiene schließt über einen Schaltkontakt ihren Verbraucherkreis. Die Schiene braucht daibei selbst nicht einmal leitend zu sein; sie kann auch bei angebauten Schaltmitteln einen Korntaktschluß bewirken (z. B. in, einer Quecksilberschaltröhre). Für die Übertragung dien Tastenstellungen auf die Schaltschienen kann für jede Tastengruppe eine eigene Brücke vorgesehen werden.. Esi bedeutet Materialersparnis, wenn auch hier immer nur eine einzige Brücke das ganze Tastenfeld) durchläuft. Es sei darauf bingewiesen, da.ß noch eine Reihe anderer Möglichkeiten für die mechanische Tastenstellungsübertrargung denkbar ist. Beispielsweise können die Schaltschienen auch in Längsrichtung verstellt werden und durch Stoß mit einem ihrer Enden einen Kontaktschluß bewirken. Bei der mechanischen Tastenstellungsübertragung ist nunmehr der große 1,'orteil erreicht, ddß für idlie Einstellung und Auslösung der Schaltfolgen keinerlei Kontaktmittel mehr erforderlich sind. Lediglich ein Schaltkontakt bleibt für jeden Stromverbraucherkreis zu betätigen. Hierdurch ist eine große Betriebssicherheit der Wählervorrichtung erzielt worden.
  • Es ist nun noch auf besondere Betriebsfälle und daraus sich ergebende Aufgaben einzugehen. Es kann aus irgendeinem Grundre notwendig sein, auf mechanisch betätigte Auslö seieinrichtungen nach Art der Federschließer oder Brücken und der gegebenenfalls mit zu betätigenden Schaltschienen zu verzichten,. Eine solche Notwendigkeit bestieht z. B. dann., wenn keine ausreichende Kraftquelle für deren Betätigung zur Verfügung steht. Ein -weiterer Grund wäre auch dler, daß das Auslösen geräusch- oder erschütterungsfriei erfolgen soll. Für diese Fälle wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß jede Vorbereitungstaste od. @digl. nur mit einem elektriischen Ventil in Reihe geschaltet ist, wie das bei,spiel:sweise Bild 4 zeugt. Jedle Vorbereitungstaste t einer Gruppe, z. B. a, schließt in .dien gedrückten Stel'lung einen einzigen Schalter, der 'hier aus der Taste selbst und einer zugehörigen Feder F besteht. Hiermit Biegt in Reihe ein Ventil, Gleichrichter G. Alle Ventile, die zu dien- einem Stromverbraucherkreis zugeordneten '#:"orbereitunigstasten od. dgl. gehören., sind mit dem gleichen. Pol und liegen an der entsprechenden L-Leitung. Be.i Umkehrung .der Reihenschaltung Taste-Ventil sind diie Ventile den. Schaltkombinationen (Schaltzeiten) entsprechend zusammengeschaltet. Die Ventile sind' notwendig, um unerwünschte Betätigungen der Stromverbraucher in anderen als den eingestellten Kombinationen zu vermeiden. Sie bilden also im gewissen Sinne mit die AuslöseVi,nrichtungen. Das Auslösen selbst geschieht. nun derart, daß zur gegebenen Zeit ein Zeitkontakt zk ge- schlossen wird, und: zwar werden über den Zeitkontakt zk, al'lie Vorbereitungstasten der Gruppe a und zkb alle Vorbereitungstasten :der Gruppe b usw. an die Stromquelle gehegt. Die Tasten sind gruppenweise gegeneinander isoliert. Für die Ü berlappung der Auslösevorgänige wird ein Zeitkontakt, z. B. zk", erst dann geöffnet, wenn ein anderer, z. B. zkb, soeben geschlossen ist, oder aber es wird auch hier eine Relaisschaltung ang#mvendet.
  • Einen weiteren Fortschritt (wenn nicht zur Verbesserung, so doch zur Vereinfachung und damit zur Verbilligung der Vorrichtung) kann man durch besondere Ausgestaltung der Einstellmittel erzielen. Bisher war im wesentlichen von Tasten die Rede. Nunmehr können diese durch klappenartige Gebilde ersetzt werden. Ein Beispiel hierfür zeigt Bild 5. a", b5 ... f,3 sind zum Stromverbraucher 5 gehörige Klappen aus Winkelmaterial, die um eine durch die Winkelspitze gehende Drehachse gedreht werdien können, -und zwar so, .diaß stets eine der senkrecht zur Zeichnungsebene liegenden Klapperflächen entweder senkrecht aus edier Diagrammebene heraussteht (bedeutet Taste offen) oder senkrecht nach innen steht (bedeutet Taste geschlossen). Da, wo solche nach innen stehen (c5, e5), erfolgt ein Kontaktschluß. Derartige Klappen können bei jeder der vorbeschriebenen Vorrichtungen nach Bild i bi-s 4. zur Anwendung gelangen. Da die Klappen bestimmte Stellungen haben und in diesen gehalten werden müssen, empfiehlt es sich, kräftige Rasteinrichtungen anzubringen.
  • Zur besseren Anpassung der Wählervorrichtung an die Fälle der Praxis wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, je ein für die Einstellung (Taste, Klappe ... ) und Auslösung (Schaltkontakt, Ventil ... ) zusammengehöriges Mittel zu einem Aufbauelement oder mehrere solcher je zwei zusammengehör@iger Mittel zu einer Aufbaugruppe zusammenzufassen und hiermit Wählervorrichtungen beliebigen Umfanges baukastenmäßig zusammenzubauen.
  • Für die Einstellung der Schaltzeiten, zu denen die Auslösung der gruppenweise eingestellten Schaltkombinationen erfolgen soll, kann für jede Gruppe ein ihr zugeordnetes Kontaktschl,ußmittel in der vorzugsweise geradlinigen Bahn eines Zeigers od. dgl. angeordnet sein. Aus Gründen der Raumeinroeilung verläuft diese Bahn zweckmäßig längs dies Schaltdiagramms. Bei dieser Anordnung .ist auch sehr leicht die Zugehörigkeit der Zeiteinstellmittel zu den Kombinationsei.nstell.gruppen zu übersehen, da die Zeitkontakte mit den die Auslösung der Schaltvorgänge in den betreffenden Gruppen bewirkenden Einrichtungen durch Stromleiter verbunden sind. Der Ordnung wegen wie auch der besseren Übersicht empfiehlt es sich, für jede Gruppe eine Spuleinrichtung für dien zugehörigen. Stromleiter vorzusehen, durch die dieser irnmer stramm gehalten wird. Letzteres wird leicht durch die Kraft einer Spiralfeder bewirkt.
  • Da die Wählervorrichtung nach edier Patentschrift 69a 482 durch Wählervorrichtungen nach der Patentschrift 7o6 141 bereits zahlreiche Ausgestaltungen und/oder Verbesserungen erfahren hat, sind eine große Anzahl von Zeitschaheirnrichtungen bekanntgeworden, bei denen die vorliegende Erfindung im Bedarfsfall sinngemäß angewendet werden kann.
  • Wenn im vorstehenden von der Auslösung von Schaltvorgängen zu bestimmten Zeiten die Rede war, so bedeutet das keineswegs, daß solches Auslösen etwa stets zu bestimmten Uhr- oder Tageszeiten erfolgen müsse. Vielmehir ist hier unter Auslösen zur bestimmten Zeit auch das Auslösen in einem gewissen Augenblick, z. B. in. einem Zeitpunkt zu verstehen, der durch irgendiwrelche vorausgehende Ereignisse von Fall zu Fall mehr oder weniger genau bestimmt wird, z. B. bei Zugverspätungen im Eisenbahnverkehr. Da Zeit nur etwas Relatives bedeutet, sind, erfindungsgemäß Wählervorrichtungen auch übera 1 da zu verwenden, wo Stromverbrauche.rkreiise über gewIsise Zeitintervalle geschlossen o,dle:r geöffnet gehalten werden sollen, z. B. bei der Schaltung von Lichtreklamegeräten. L m erfinldttugsgemäße Wählervorrichtungen hierfür besonders gut verwendbar zu machen, ist es zweckmäßig, die Laufgesch-,vindigkeit des (die Aus-Iösungen der mit verschieden groß einst,:1'1'bar en Zeiti,-ntervallwn sich folgenden Schaltvorgänge 1)ewirkenden) Zeigersod: .dfgl. veränderbar zu machen. So läßt es sich bequem einrichten, daß ein ganzes Scliailt:d!i:a.gramm nach Wahl in i Tag, in i Stunde, in i Minrute older in. noch kürzerer Zeit durchfahren wirdi. Erfolgt nun noch die Einstellung verschieden großer Zeitintervalle und, die Auslösung d'er Schaltvorgänge durch rein mechanische Mittel, diauf Brücken und Schaltschiie:nen beschriebener Art (nach B:iltd 3) einwirken, so erhält man einen betriebssicher arbeitenden, mit nur einem Kontaktsch:lußmitt!el für jeden St.romverbraucherkrevs v°rschenen,universellverwenid@barenDiagrammvi;elfaclischalter.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Wählervorrichtung für elelctrisclie Schaltvorgänge, durch welche, insbesondere mittels Schaltuhren, Stromverbraucherkreise zu bestimmten Zeiten fein- und zuganderen Zeiten ausgeschaltet: werden sollen., dadurch gekennzeichnet, ,daß für- die Auswahl eines Sbromverbraucherkreises und. des Zeitpunktes, an welchem dieser Stromkreis geschlossen bzw. geöffnet werden soll, mitteIs einer Vorbereitungstaste o,d`. dgl. und' die Schließung dieses Stromkreises zur ausgewählten Zeit mittels eines der betreffenden Tastengruppe zugeordneten, den Schaftvorgang anslösenden. Mehrfachschalters statt zweier in Reihe liegender Schalter nur je ein Schalter angeordnet ist, indem z. B. durch einen Kontakt an der betreffernd!en Vorbereitungstaste od. d(g1;. undi einen ihm zuggeordneten Gegenkontakt am auslösenden. Mehrfachschalter nur :dann ein Kontaktschlu.ß bewirkt wird, wenn diiie Vorbereitungstaste od. dgl. hierfür eingestellt worden isst.
  2. 2. Wählervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, diaß air Stelle mehrerer oder aller Schaltkontakbgruppen eine oder einige ,venige Konitaktbrücken vorhanden sind, von denen stets nur eine wirksam iisit, indem allein diiese auf die der gewünschten Kombination der Stromverbraucherkreise entsprechende Gruppe von Vorbereitungstasten od. dgl. eingestellt wird und @da Kontaktschlüsise bewirkt, wo Vorbereitungstasten oä. dgl. in .die Bereitschaftsstellung gebracht sind11.
  3. 3. Wählervorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die wirksame Brücke über bewegliche Zwischenglieder od. dgl. Tastenstellungen auf den Stromverbrauc'h.erkreisen angeordnebe bewegliche Schaltschienen mechanisch überträgt, von denen jede infolge ihrer Einstellung ihren Stromkreis direkt oder indirekt schließt oder öffnet.
  4. 4.. Wähliervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schließung dies ausgewählten Stromkreises zur ausgewählten Zeit statt mit Hilfe Beines M ehrfachschalters mittels eines der betreffe:ud'en Tastengruppe zugeordInetien, den Schaltvorgang auslösenden Einfachschallters bewirkt wird`, wobei zur Vermeidung unerwünschter Nebenschlü s@se an. Stelle der Kontaktschlußmittel des Mehrfachschalters je einVenbil mit jedIerVorbereitungätasteod!.dgl. in Reiheges,challtet ist. und. alle Ventile entweder so, wie sie dien Stromverbraucherkreisen entsprechend zusammengehören, oder so, wie sie den Schaltkombinationen (Tastengruppen, Schaltzeiten) entsprechend zusammengehören, mit dem gleichen Pol zusammengeschaltet sind.
  5. 5. Wählervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, d@aß die Einstellung dfer Se'hal#bfoligen im Schaltdiagramm mittels klappenartiger Gebilde erfolgt.
  6. 6. Wählervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, daidurch gekennzeichnet, daß je ein für die Einstellung und Auslösung zusammengehöriges Mittel ein Aufbauelement oder mehrere solcher je zwei zusammengehöriger Mittel eine Aufbaugruppe bi;liden, durch die sich Wählervorrichtungen baukastenmäßig zusammenstellen lassen.
  7. 7. Wählervorrichtung nach einem der vorh:ergehendien Ansprüche, d!a@durch gekennzeichnet, daß die Einstelfiung der Schaltzeiten durch je ein für jede Gruppe (Komb,ination, Schaltzeit) vorgesehenes Kontaktschlußmittel bewirkt wird, das in der vorzugsweise g eradl;inig en Bahn eines mit vorz,ugs-#veiis,c nach Wähl einstellbarer Geschwindigkeit weiterrückenrden Zeigers od..d@gl. angeo.rdrnet und mit der @diie Auslösung .des Schaltvorganges in der betreffenden Gruppe bewirkenden Einrichtung" z. B. einer Magnetspule, durch einen Stromheiter verbunden, ist, der gegebenenfall:s durch eine Spuleinrichtung, z. B. mittels Federkraft aufgespult werden kann. S. Wählervorrichtung nach einem der vörhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, d!aß sich im Augenblick der Auslösung die Au-slöseevorgänige kurzzeitig überlappen, indem z. B. Schaltkontakte :der einen Gruppe erst dann öffnen, wenn die ,der anderen geschlossen sind.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1154855B (de) * 1957-09-17 1963-09-26 Fritz Ohle Dipl Ing Einrichtung zum Fernsteuern einer Mehrzahl von Nutzstromkreisen

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DE1154855B (de) * 1957-09-17 1963-09-26 Fritz Ohle Dipl Ing Einrichtung zum Fernsteuern einer Mehrzahl von Nutzstromkreisen

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