DE903687C - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Querschnittsaenderungen an Rohren von gleichmaessigem Querschnitt - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Querschnittsaenderungen an Rohren von gleichmaessigem Querschnitt

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DE903687C
DE903687C DEM1927D DEM0001927D DE903687C DE 903687 C DE903687 C DE 903687C DE M1927 D DEM1927 D DE M1927D DE M0001927 D DEM0001927 D DE M0001927D DE 903687 C DE903687 C DE 903687C
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DE
Germany
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pipe
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pressure
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DEM1927D
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Clarence L Dewey
Sydney L Dewey
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METAL TUBE SHAPING CORP
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METAL TUBE SHAPING CORP
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D22/00Shaping without cutting, by stamping, spinning, or deep-drawing
    • B21D22/14Spinning
    • B21D22/18Spinning using tools guided to produce the required profile

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shaping Metal By Deep-Drawing, Or The Like (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Querschnittsänderungen an Rohren von gleichmäßigem Querschnitt Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung von Querschnittsänderungen an Röhren von gleichmäßigem Querschnitt.
  • Es ist bekannt, Querschnittsänderungen an Rohren von gleichmäßigem Querschnitt durch Drücken unter axial und radial relativ zum Rohr fortschreitender äußerer Druckeinwirkung auf einen b@egrenzten Rohrabschnitt durchzuführen, innerhalb dessen der Rohrwerkstoff einwärts dem kleineren Querschnitt zufließt.
  • Gegenüber diesem Bekannten kennzeichnet sich das neue Verfahren dadurch, daß das Rohr unmittelbar vor dem dem Verformungsdruck unterworfenen Rohrabschnitt durch auf seine Umfläche wirkenden Radialdruck formbeständig abgestützt und der Verformungsdruck auf diesen Rohrabschnitt derart ausgeübt wird, daß der Rohrwerkstoff längs einer Schulter einwärts fließt, die bei jeder relativen Umdrehung um einen Bruchteil der Axiallänge des jeweils dem Verformungsdruck unterliegenden Rohrabschnittes längs des Rohres fortschreitet.
  • Die Wandstärke des Rohres wird hierbei durch Verändern des Neigungswinkels der Schulter beeinflußt.
  • Bei diesem Verfahren hält man den verformten Rohrabschnitt gegen eine unter dem Werkzeugdruck erfolgende Längsverschiebung fest, läßt dagegen den unverformt.en Rohrabschnitt während des Verformungsvorganges -frei in Längsrichtung sich zusammenziehen oder ausdehnen. Zur Beeinflussung der Wandstärke im verformten Rohrabschnitt wird der unverformte Rohrabschnitt einer Längskraft unterworfen, die im Verlauf der Rohrbearbeitung verändert werden kann, so daß also bei Behandlung verschiedener Teile der Rohrlänge verschiedene Längskräfte wirksam sind. Dabei kann entweder auf entgegengesetzte Seiten der Schulter gleichzeitig ein Verformungsdruck ausgeübt werden, oder es werden auf die Schulter nacheinander verschiedenartige Verformungsdrücke ausgeübt.
  • Bei der Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens, bei der das Rohr gedreht und das Werkzeug axial längs des Rohres vorgeschoben wird, ist eine den unverformten Rohrabschnitt dicht umschließende Versteifungshülse unmittelbar vor dem Werkzeug angeordnet und mit dem Werkzeug zu gemeinsamer Axialverschiebung gekuppelt. Die -Hülse läuft mit dem Rohr um und ist in einem am Werkzeugschlitten befestigten Lager drehbar gelagert. Der unverformte Rohrabschnitt ist über eine Kolbenstange mit dem Kolben eines Zylinders verbunden, dem an beiden Enden ein Druckmittel zugeführt werden kann, um auf den unverformten Rohrabschnitt .einen Druck oder einen Zug auszuüben.
  • In den Zeichnungen sind eine Ausführungsform der Maschine sowie verschiedene mit Vorteil verwendbare Formwerkzeuge als Beispiele der Erfindung schematisch dargestellt.
  • Fig. i ist ein Längsschnitt durch die Maschine, die in der Mitte teilweise weggebrochen ist; Fig. z ist eine Schnittaufsicht auf die Hauptarbeitsteile nach Linie 2-2 der Fig. i; Fig.3 ist ein Einzelschnitt und zeigt die wirksame Fläche eines Formwerkzeuges mit einem verhältnismäßig großen Winkel der Stirnflächenschrägen und mit einem verhältnismäßig großen Kantenkrümmungsradius für die Vergrößerung der Wanddicke des Rohres; Fig. q. ist eine ähnliche Ansicht der wirksamen Fläche eines Formwerkzeuges mit einem Null- oder vernachlässigbaren Winkel der Stirnflächenschrägen und mit einem verhältnismäßig kleinen Krümmungsradius für die Verringerung der Wanddicke des Rohres; , Fig. 5 ist eine ähnliche Ansicht eines Werkzeuges mit einer teilweise geraden Kantenfläche zum Ausglätten oder Wegbügeln von Furchen oder Erhöhungen, die in dem Rohr nach dem Durchgang durch die wirksamere Verformungszone verbleiben können; Fig.6 ist ein hinterer Seitenaufriß eines Formwerkzeuges mit einer geraden Wirkungskante in Längsrichtung und zeigt mit gestrichelten Linien verschiedene mögliche Abweichungen von der geraden Kantenbildung, und Fig. 7 ist eine hintere Flächenansicht eines Werkzeuges in Form einer Walze an Stelle einer festen Stange zur Verminderung der Reibung, wo dies erwünscht ist.
  • In der Zeichnung stellt X den ursprünglichen oder nicht verformten Zustand des Rohres dar und Y das Rohr in seinem schließlichen oder verformten Zustand, während Z die Zone der wirksamen Verformung ist, in welcher das Metall unter Bildung einer konstant vorrückenden Schulter herabfließt, die die Verringerung des Durchmessers vor und nach den beschriebenen Arbeitsgängen darstellt.
  • Das verformte Ende des Rohres ist in einem Futterkopf i o eingeklemmt, der nicht zwangsläufig angetrieben zu sein braucht (aber es werden kann), der jedoch das Ende des Rohres mit ausreichendem Griff festklemmen und halten muß, um eine Freigabe und Längsverschiebung zu verhindern, wenn das Rohr einem Zug durch das Vorlaufen des Formwerkzeuges gegen die sich in der Verformungszone entwickelnde Schulter unterworfen wird. Dias andere Ende des Rohres, also das Ende des unverformten Abschnittes X, wird vom Futterkopf i i genügend fest ergriffen und gehalten, um eine rasche Drehung dem Rohr zu erteilen, die natürlich allen Teilen des Rohres und auch dem Futterkopf i o erteilt wird.
  • Zur Aufnahme der Änderungen in der Rohrlänge, die bei der Durchmesserverringerung während des Verformungsverfahrens auftreten, wird der Futterkopf i i von einer Nutenwelle 12 getragen, die sich frei längs verschieben kann, aber mit Federkeil. einen Satz Scheiben 13 trägt, die mittels Riemen und Kraftverbindungen angetrieben werden. Das Formwerkzeug 14 ist an einer Schi:eberplatte 15 angebracht, die ihrerseits von einem Schlitten 16 getragen wird, der mit Bezug auf die Achse des Rohres längs wandern kann. Für manche Zwecke ist es erwünscht, einen Satz von zwei oder mehr Formwerkzeugen vorzusehen, die entweder gleichzeitig entgegengesetzte Seiten des mit Schulter versehenen Teiles des Rohres bearbeiten können oder die gewünschtenfalls so geregelt werden können, daß sie nacheinander den gleichen Teil des Rohres oder in wechselnder Reihenfolge oder gleichzeitig verschiedene Abschnitte des Rohres bearbeiten. Eine solche Vervielfachung der Teile ist in Fig.2 dargestellt, und die für eines der Werkzeuge und seine zugehörigen Lagerungen gegebene Beschreibung gilt selbstverständlich für alle.
  • Die Werkzeuge der Fig. 2 sind gerade, feste Stangen mit abgerundeten Wirkungskanten und schräg gestellten Vorderflächen, es kann aber auch ein Werkzeug in Form einer Walze wie gemäß Fig.7 verwendet werden.
  • Der Schlitten ist relativ zu .einer festen Schablone 17 längs verschieblich, deren innere Kante so gestaltet ist, daß ihr Umriß die äußere Gestalt darstellt, welche dem Rohr verliehen werden soll. Um auf das Werkzeug die richtigen radialen Ein- und Ausbewegungen entsprechend dem Muster der Schablone zu übertragen, ist eine Rolle 18 auf der Schieberplatte angebracht und wird in Berührung mit der Formkante der Schablone mittels einer die Schieberplatte (oder Platten) ständig nach außen drängenden Feder i 9 gehalten.
  • Um die Verwendung einer verhältnismäßig dünnen oder leichten Schablone zu ermöglichen, die leicht angeordnet oder entfernt werden kann, falls ein Auswechseln erwünscht ist, und um den genauen Abstand der Schablone von der Achse des Rohres an oder nahe der Zone des Druckes des Formwerkzeuges sicherzustellen, ist am Schlitten eine Rolle 2o vorgesehen, die sich gegen die hintere gerade, parallel zur Rohrachse verlaufende Kante der Schablone legt, so daß die Schablone beim Vorlaufen des Schlittens in genauer Abstandsbeziehung zur Rohrachse unabhängig von anderen zur Befestigung der Schablone etwa vorgesehenen Mitteln gehalten wird.
  • Der Schlitten wird mittels einer Leitspindel a i vorgeschoben, die über Untersetzungszahnräder 21' mit dem Antrieb für die Drehung des Rohres verbunden ist, so daß das Rohr mit einer verhältnismäßig hohen Geschwindigkeit relativ zum Vorlauf des Schlittens gedreht wird, wenn auch das Verhältnis durch die Auswechslung der Zahnräder im flbersetzungsgetriebe oder durch Veränderung der Steigung der Spindel je nach dem gewünschten Verhältnis des Umlaufes des Rohres zur Vorlaufgeschwindigkeit des Schlittens verändert werden kann. In allen Fällen bringt jedoch das gewählte Verhältnis jeden Teil des umlaufenden Rohres wiederholt in Berührung mit der wirksamen Fläche des Formwerkzeuges während der Zeit, während der das Metall des Rohres durch die Schulter herabfließt und durch die Verformungszone hindurchtritt; die Breite der Verformungszone wird also längs vom Scheitel der Schulter bis zu deren äußerstem Fuß gemessen, wobei letzterer den Punkt der letzten Verringerung des Durchmessers darstellt.
  • Für Rohre bis zu 38,1 mm (11/2 Zoll) Durchmesser beträgt diese Breite in der Längsrichtung gewöhnlich etwa 6,35 oder 9,52 mm (1/4 oder 3/8 Zoll), während die Breite oder Steigung der Angriffsspirallinie, welche die jeweils der Verformung unterliegende Metallmenge darstellt, gewöhnlich etwa o,794 mm (1/32 Zoll) beträgt. Ein größeres Rohr .erfordert jedoch gewöhnlich eine breitere Zone, die gewöhnlich etwa 15 bis 3o0!0 des ur= sprünglichen Rohrdurchmessers beträgt. In den meisten Fällen könnte ein geeignetes Verhältnis folgendes sein: Ein Umlauf des Rohres für je 0794 mrn (1/3a Zoll) Vorlauf des Formwerkzeuges; bei dieser Geschwindigkeit sind acht Umläufe des Rohres zum Durchgang durch eine Verformungszone von 6,35 mm (1/4 Zoll) Breite erforderlich oder zwölf Umläufe für den Durchgang durch eine Zone von 9,52 mm (3/8 Zoll).
  • Bei gewissen Metallsorten kann eine etwas steilere Steigung der Angriffsspirallinie mit Vorteil benutzt werden, aber weniger als vier Umläufe des Rohres während seines Durchganges durch die Verformungszone werden nicht für vorteilhaft gehalten, und zwar besonders in solchen Fällen, wo nur ein einziges Formwerkzeug benutzt wird, und für steifere Metallarten, wie z. B. Stahl, wird eine Angriffslinie verhältnismäßig geringer Steigung für notwendig oder äußerst erwünscht erachtet. Werden zwei oder mehr Formwerkzeuge benutzt, um gleichzeitig und unter verschiedenen Umfangswinkeln gegen die Schulter zu arbeiten, so kann entsprechend die Verformungsgeschwindigkeit erhöht werden. Solch eine Anordnung hat sich als wünschenswert gezeigt, um wirksamer jeder Neigung des Rohres zum Biegen oder Verbiegen während der Verformung Widerstand zu leisten; denn wenn zwei oder mehr Formwerkzeuge benutzt werden, werden sie gegenseitig zusammenwirken, um das Rohr genau zentrisch zu halten.
  • Da die gesamte Verformungswirkung zwischen dem Scheitel und dem Fuß der sich entwickelnden Schulter verörtlicht und beschränkt sein muß, muß der nicht verformte Abschnitt des Rohres unmittelbar am Scheitel der Schulter verstärkt werden, damit der Fluß des Metalls an diesem Punkt beginnt und einwärts fortschreitet, bis er unter den am meisten vorgeschobenen Teil der Kante des Formwerkzeuges gelangt. Zu diesem Zweck ist eine Buchse 2a in Form eines drehbaren Ringes vorgesehen, der innerhalb von einem Block oder Ständer 23 des Schlittens getragener Kugellager angeordnet ist und das Röhr an einer Stelle in tatsächlicher oder praktischer Berührung mit der Vorderfläche des Formwerkzeuges dicht umgibt und umfaßt, so daß beim Vorrücken des Formwerkzeuges das Metall nur durch Herabfließen vor der Vorderfläche und unter die Innenkante des Formwerkzeuges entweichen kann. So beginnt also die Verformung plötzlich an diesem Punkt und verteilt sich nicht vor dem Punkt, und das vom Futterkopf i o erfaßte verformte Ende des Rohres wird dem Druck des vorlaufenden Formwerkzeuges gegen die sich entwickelnde Schulter Widerstand leisten und verhindern, daß das Rohr als Ganzes mit dem Werkzeug nach vorn mitgezogen wird; dieser Faktor ist völlig unabhängig von der Ausgleichbewegung des Futterkopfes i i, die bei der durch die Durchmesserverringerung veranlaßten Änderung der Rohrlänge auftritt.
  • Bei der bisherigen Beschreibung des Verfahrens wurden die besonderen Faktoren, welche die schließliche Wanddicke des verformten Rohres regeln, nicht beschrieben. Diese schließliche Dicke kann dadurch geregelt werden, daß man dem durch die sich entwickelnde Schulter fließenden Metall eine steile oder leichte Flußlinie je nach der Gestalt des verwendeten Formwerkzeuges gibt. Die Wanddicke kann innerhalb gewisser Grenzen auch dadurch geregelt werden, daß man der natürlichen Neigung des Rohres zu einer Verlängerung während der Durchmesserverringerung Widerstand leistet, falls eine Vergrößerung der Wanddicke erwünscht ist, oder diese natürliche Neigung zur Verlängerung unterstützt, falls eine Verdünnung der Wandungen wünschenswert ist.
  • Durch geeignete Kombinationen -dieser beiden Faktoren, nämlich des Angriffes einer geregelten Längskraft am ganzen Rohr und der Regulierung des Flußwinkels des Metalls durch die entstehende Schulter, ist es möglich, eine erwünschte Wanddicke innerhalb weiter Grenzen und unabhängig von der dem Äußeren des Rohres verliehenen Gestalt zu erreichen, so daß jeder Teil des Rohres nicht nur nach Wunsch geformt werden, sondern auch die gewünschte Wanddicke erhalten kann. 'Wie auch dieses Ergebnis immer erreicht wird, so wurde doch festgestellt, daß die Regelung der schließlichen Wanddicke von der Regelung abhängt, die auf die Größe des Volumenflusses des Metalls durch die entstehende Schulter je Einheit des Vorrückens des Formwerkzeuges ausgeübt wird, mag nun dieses Ergebnis durch die Form des Werkzeuges oder durch den Angriff einer geregelten Kraft am ganzen Rohr oder durch die Kombination beider Faktoren erzielt werden. Die Größe des Vorlaufens des Werkzeuges bestimmt die Produktionsgeschwindigkeit des verformten Rohrabschnittes, und die Wanddicke hängt von der durch die Verformungszäne gehenden Metallmenge ab, die dadurch in die Wandungen des erhaltenen Rohres verteilt wird. Natürlich hängen diese Faktoren wiederum von dem Durchmesser ab, welchen der Rohrabschnitt jeweils durch die radiale Stellung des Formwerkzeuges erhält; aber durch eine geeignete Zuordnung der Größe des Metallvolumenflusses für jeden schließlichen Durchmesser werden alle Faktoren so unter eine Regelung gebracht, daß die Wanddicke innerhalb weiter Grenzen eingeregelt werden kann.
  • Ist die Durchmesserverringerung gering oder, mit andern Worten, der Metallfluß auf verhältnismäßig geringfügige Anteilsmengen beschränkt, so wurde festgestellt, daß die die Regulierung der Wanddicke überwachenden Faktoren verhältnismäßig schwach und unvermögend sind. Ist aber eine beträchtliche Durchmesserverringerung erforderlich, so gelangen diese Faktoren zu unmittelbarer Bedeutung, da das jeweils wirksame Moder in Fluß befindliche Metallvolumen beträchtlich wird, so daß die Regulierungskräfte auf das wirksam fließende Metall konzentriert und wirksam werden, was von besonderer Bedeutung ist, wenn eine .Längskraft am ganzen Rohr angreift, und was nur in der Zone, wo das Metall wirksam ist, zur Wirkung gelangt. Mit anderen Worten, eine Zusammendrückung wird keine Verdickung der Wandungen über das Röhr hervorzurufen suchen, aber ihre Wirkung wird völlig auf die Zone konzentriert sein, wo das Metall wirksam der Verformung unterliegt; ähnliche Ergebnisse erhält man beim Angriff eines Zuges am gesamten Rohr.
  • Der Angriff einer Längskraft am Rohr, mag es sich um Druckoder Zug handeln, ist aber ein Faktor, der in vielen Fällen nicht ausgenutzt zu werden braucht, da sehr vorteilhafte Ergebnisse bei der Verformung zahlreicher Arten von Metallrohr durch Verwendung richtig ausgeführter Formwerkzeuge dort erzielt wurden, wo man das Rohr sich in natürlicher Weise im Ansprechen auf die Verminderung seines Durchmessers ausdehnen oder zusammenziehen ließ, ohne diesen Faktor zu beeinflussen zu versuchen. Wo jedoch die Art des Rohres erfordert, daß alle verfügbaren Faktoren bei der Regelung der Wanddicke Verwendung finden, kann der Angriff einer Längskraft mit großem Vorteil so benutzt werden, daß er die normalen Wirkungen der Gestalt des Werkzeuges ergänzt ,oder auch diesen Wirkungen entgegenarbeitet :oder sie ausgleicht. Falls es erwünscht ist, eine Längskraft am Rohr während dessen Verformung angreifen zu lassen, so können hierfür geeignete Mittel verwendet werden. In vorliegendem Fall ist ein Kolben 24 am Ende der Nutenwelle 12 dargestellt, die den das unverformte Ende des Rohres erfassenden Futterkopf i i trägt. Der Kolben arbeitet innerhalb eines Zylinders 25, in den Druckflüssigkeit über ventilgesteuerte Kanäle 26 und 27 eingelassen werden kann. Die Ventile können selbsttätig durch eine geformte Schablone 28 geregelt werden, die am Schlitten befestigt ist und mit ihm vorläuft; so daß der in der gewünschten Richtung und in. der erforderlichen Menge wirkende Druck in das geeignete Ende des Zylinders eingelassen werden kann, um den richtigen Druck .oder Zug am Ende des Rohres angreifen zu lassen. Dies stört die gewöhnliche Ausdehnung (oder möglicherweise Zusammenziehung) des Rohres" und wenn ein. Druck angreift, so versucht er das Röhr nach hinten zu drängen und so den Metallfluß durch die sich entwickelnde Schulter zu beschleunigen, so daß die je Einheit des Vorlaufes des Formwerkzeuges verdrängte Metallmenge erhöht und dementsprechend die Wände des verformten Abschnittes verdickt werden. Umgekehrt verzögert ein Zug am Ende des Rohres den Metallfluß durch die Schulter je Einheit des Werkzeugvorlaufes, so daß weniger Metall in die schließlichen Wandungen geliefert und dementsprechend die Wanddicke vermindert wird.
  • Durch seine derartige Gestaltung der festen Schablone 17, daß die erwünschte äußere Gestalt erreicht wird, und durch eine harmonische oder übereinstimmende- Gestaltung der beweglichen Schablone 28 zwecks Beschleunigung oder Verzögerung des Metallflusses kann die Wanddicke sowie die Gestalt für jeden Abschnitt des Rohres errechnet und innerhalb eines verhältnismäßig weiten Änderungsbereiches unabhängig vom Winkel des Metallflusses durch die sich entwickelnde Schultererzielt werden, wobei dieser Winkel jedoch einen wichtigen Faktor bildet, der in harmonische Beziehung zum Angriff der Längskraft in der nachfolgend ausführlicher beschriebenen Weise gebracht werden kann.
  • Das Formwerkzeug 14 kann innerhalb verhältnismäßig weiter Grenzen verschieden gestaltet werden, wie Fig. 3 bis 7 zeigen. Die Wirkungsfläche des Formwerkzeuges 14 besteht aus der Vorderfläche 29 längs oder um den Rand des Werkzeuges in Verbindung mit dem nach vorn gerichteten Teil der abgerundeten Kante 3o. Diese Flächen gehen zwangsläufig ineinander über und bieten eine stetig glatte Fläche dar, vor die und unter die das Metall während der Verformungszeit zum Fließen gezwungen wird. Durch richtige Gestaltung dieser Flächen kann der Metallfluß innerhalb weiter Grenzen verzögert oder beschleunigt werden und demzufolge eine Verringerung oder Erhöhung der schließlichen Wanddicke erzielt werden.
  • Fig. 4 zeigt ein Werkzeug mit einer steilen Vorderfläche 29, die als flache Fläche ohne schrägen Winkel dargestellt ist. Diese Fläche geht in eine abgerundete Kante mit verhältnismäßig kleinem Krümmungsradius über. Infolge dieser Gestaltung wird das Metall zum Fluß durch eine sehr steile Schulter gezwungen, die rechtwinklig :oder unter einem geringeren Winkel angeordnet sein kann, und das Metall muß durch eine kurze Kurve um die Innenkante des Formwerkzeuges gehen. Das Metall ist daher in diesem Fall einem Vorwärtsdruck mit einer großen Längskomponente unterworfen, so daß der Fluß verzögert und das Metall beim Fluß durch die Schulter gestreckt wird, wodurch man eine Verdünnung der Wandung erhält.
  • Fig.3 zeigt den entgegengesetzten Satz von Bedingungen, wobei die Vorderfläche einen großen Schrägheitswinkel erhält und die Kante einen großen Krümmungsradius, so daß der Metallfluß durch die sich entwickelnde Schulter erleichtert und die Volumenmenge beschleunigt wird, und es geht mehr Metall durch die Schulter je Einheit des Vorlaufes des Formwerkzeuges, so daß eine Verdickung der Wandung im Vergleich zu den :erstbesprochenen Bedingungen erzielt wird.
  • Es ist nicht beabsichtigt, daß der in Fig.3 dargestellte Schrägheitswinkel notwendigerweise ein Grenzwinkel ist, obgleich er im wesentlichen einen Winkel von 45° bildet; gewöhnlich kann der Winkel so groß sein, wie er mit Vorteil benutzt werden kann. Bei der anderen Grenze wie in Fig. 4 ist der Schrägheitswinkel o, und innerhalb dieses Bereiches ist es möglich', diesen Winkel zu verändern und die verschiedenen Stirnflächenwinkel mit verschiedenen Kantenkrümmungsradien zu kombinieren, und zwar je nach den auftretenden Bedingungen, wobei neben anderen Faktoren das Maß der Durchmesserverringerung, dem das Rohr jeweils im Laufe der Verformung unterworfen ist, berücksichtigt wird.
  • Der obenerwähnte Schrägheitswinkel ist der Winkel, welcher sich zwischen dem flachen Mittelteil der Vorderfläche und der schrägen Ebene des geneigten, in die gekrümmte Kurve übergehenden Randteiles erstreckt. Gewöhnlich wird das ZVerkzeug so vorrücken, daß seine vordere Mittelfläche in einer Ebene liegt, die mit der rechtwinkligen Querebene durch die Achse des Rohres zusammenfällt, wenn es auch für manche Zwecke erwünscht sein mag, die winklige Einstellung des gesamten Werkzeuges mit Bezug zu dieser Ebene zu verändern. Für die meisten Zwecke wird jedoch die Ebene des Werkzeugvorlaufes mit der Querebene des Rohres zusammenfallen, und Abweichungen von diesem Zustand können abändernde Faktoren einführen, die jedoch nicht die wesentlichen Merkmale des hier gezeigten Verfahrens verändern.
  • In manchen Fällen mag es erwünscht sein, die Breite der Wirkungskante des Werkzeuges durch Anordnung einer flachgestreckten Fläche 3 r wie bei Fig. 5 zu erhöhen, was das Maß der wirksamen Berührung des Werkzeuges mit dem Werkstück erhöht; dies kann dort erwünscht sein, wo eine relativ gleichmäßige Abschrägung erzeugt wird und wo es erwünscht ist, gründlicher etwaige wahrnehmbare Erhöhungen herunterzuglätten oder auszubüg.eIn, die in der Oberfläche des Rohres verbleiben können, nachdem das Verformungsverfahren in der Hauptsache beendet ist. Gewöhnlich ist die Furchung zu gering, um leicht wahrnehmbar oder unerwünscht zu sein, weil die spiralige Angriffslinie eine sehr geringe Steigung besitzt; wo aber eine außergewöhnliche Glätte erwünscht ist und angemessene Bedingungen vorliegen, kann ein Werkzeug der Art von Fig. 5 mit Vorteil Anwendung finden.
  • Die oben beschriebenen Stirnflächen- und Kantenumrisse können bei einem Werkzeug in Form einer geraden Stange, wie sie insbesondere in Fig. 6 dargestellt ist, Anwendung finden, oder diese Formen können bei der Walze angewandt werden, die in Fig.7 veranschaulicht ist. Für viele Zwecke kann die feste Stangenform des Formwerkzeuges oder die Walzenform im Austausch benutzt werden, wenn auch die Faktoren, welche eine Verzögerung des Metallflusses hervorzurufen suchen, gewöhnlich dort ausgesprochener sind, wo die Stangenform verwendet wird, so daß das Einsetzen einer Walze an Stelle einer Stange der gleichen Kantengestalt öder umgekehrt Änderungen in der Wanddicke ergeben kann. Wo aber eine außergewöhnliche Verformung von schwerem Rohr, wie z. B. Stahlrohr, erwünscht ist, wurde gewöhnlich gefunden, daß die Walzenform vorzuziehen ist, weil die Reibung verringert wird und ,auch der Zwang zur Verwendung großer Schmiermittelmengen vermindert wird.
  • Zur Veranschaulichung der Ergebnisse, die bei Verwendung verschiedener Werkzeuge einer Reihe erhalten werden, wobei jedes Werkzeug auf ein Metallrohr der gleichen Art einwirkt und die Werkzeuge sich voneinander im Schrägheitswinkel und bzw. oder ihrer Wirkungskante unterscheiden, wird folgende Tabelle vorgelegt:
    Ver- SchlieBliche Formwerkzeug
    such Wanddicke Winkel Radius
    mm I (Zoll) mm ( (Zoll)
    1 2,21 0,o87 6o° 4,76 3/16
    2 1,78 0,070 300 7,94 5/16
    3 1,78 0,070 oo° 11,11 7/16
    4 1,68 o,066 oo° 9,52 3.,/8
    5 1,57 o,o62 oo° 7,94 5/16
    6 1,4 0,055 000 5,56 7/32
    7 1,17 0,046 oo° 3,97 5/32
    8 0,91 0,036 oo° 3,17 1/8
    0,46 o,o18 oo° 3,17 1/8
    Die Beispiele z und 2 zeigen die Wirkung einer Winkelfläche bei zunehmender Wanddicke. Obwohl Beispiel 2 einen kleineren Radius als' Beispiel 3 verwendet, ergab die Zufügung eines positiven Winkels zur Fläche gleiche Wanddicke. Die Beispiele 3 bis 9 zeigen fortschreitend dünnere Wandungen bei Abnahme der Radien der Formwerkzeuge, und das Metall wurde fortschreitend größeren Kräften unterworfen, die durch die steilere Wendung hervorgerufen wurden, welche beim Gang unter die Kante des Formwerkzeuges erforderlich'war. In Fig. 9- ist eine geeignete Einrichtung für die Verwendung von Werkzeugen verschiedener Gestalt in wechselnder Reihenfolge bei verschiedenen Abschnitten des Metallrohres dargestellt. Dies zeigt, wie die verschiedenen Werkzeuge aufeinanderfolgend zur richtigen Zeit durch die Gestaltung der die entsprechenden Werkzeuge beeinflussenden Schablonen zur Wirkung gebracht werden können. Gemäß der Darstellung befindet sich gerade das obere Werkzeug in wirksamem Arbeitszustand, da der Wellenumriß der Schablone zu dieser Zeit das obere Werkzeug nach innen zu drängen sucht, während gleichzeitig das untere Werkzeug zurückgezogen und unwirksam ist, da es auf einem gleichmäßig vertieften Teil der Schablone gleitet. Beim Vorlauf des Schlittens wird aber die obere Schablone zurückgezogen und gleichzeitig die untere Schablone einwärts bewegt, so daß das untere Werkzeug ohne Unterbrechung die Arbeit fortsetzt und dem Rohr die andere Wanddickeneigenschäft infolge der Arbeit dieses unteren Werkzeuges verleiht. Auf diese Weise kann die Wanddicke selbsttätig durch die Arbeit der Werkzeuge in wechselnder Reihenfolge ,geregelt werden, wobei diese Arbeiten gewünschtenfalls durch den Angriff einer Längskraft jeweils entsprechend dem Endzweck ergänztwerden können.
  • Aus der obigen Beschreibung ist ersichtlich, daß die vorliegende Erfindung verschiedene Faktoren regelt und benutzt, die den Volumenfluß des Metalls durch die sich entwickelnde Schulter bestimmen; dies ist, wie auch immer die Regelung erfolgen mag, der Faktor, der schließlich die endgültige Wanddicke des Rohrabschnittes an einer Stelle eines gegebenen Durchmessers bestimmt. Die Art oder das Gefüge des Metalls des Rohres bildet natürlich einen Faktor, der das Ansprechen des Metalls auf jeden besonderen Satz von Bedingungen beeinflußt, aber bei dieser Eigenschaft gestattet die Regelung der verschiedenen Faktoren in der .oben beschriebenen Weise, daß man dem verformten Abschnitt des Rohres einen weiten Bereich von Formen verleihen kann und gewünschtenfalls innerhalb weiter Grenzen veränderliche Wanddicken erzielen kann oder im Gegenteil eine gleichmäßige Wanddicke - über einen Rohrabschnitt erzeugen kann, dessen Außenumfang an verschiedenen Stellen verschieden ist.
  • Obgleich es für die meisten Zwecke erwünscht ist, den urverformten Abschnitt des Rohres durch Verwendung einer Buchse od. dgl. in einer Ebene unmittelbar an oder zusammenfallend mit dem Scheitel der unter dem Vorlauf des Formwerkzeuges entstehenden Schulter zu verstärken oder, mit anderen Worten, die Buchse in tatsächliche Berührung mit der Fläche des Formwerkzeuges zu bringen, so kann dennoch ein geringer Spalt zwischen den beiden Teilen unter manchen Umständen zulässig sein, vorausgesetzt, er ist nicht so breit, daß er ein Ausbauchen oder eine Rippenbildung des Metalls im Spalt zuläßt, da in allen Fällen erforderlich ist, daß das Metall an dieser Stelle ausreichend- begrenzt wird, um seinen Fluß um einen klar und gleichmäßig festgelegten Scheitel oder Winkel gleichmäßig zu regulieren und jede Verlagerung des Metalls an einer davorliegenden Stelle zu verhindern. Wo also auf eine Verstärkung des Rohres in dichter Nähe des Formwerkzeuges hingewiesen ist, ist gemeint, daß zwischen dem Formwerkzeug und der Buchse od. dgl.. eine tatsächliche Berührung besteht oder zwischen diesen zusammenwirkenden Elementen eine solch dichte Nähe vorhanden ist, daß sich eine klar begrenzte und gleichmäßig entwickelnde Schulter entwickeln kann, die frei von Unregelmäßigkeiten ist, welche den gleichförmigen Fluß des Metalls durch die Schulter hindurch in den verformten Abschnitt geringeren Durchmessers stören könnten.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Querschnittsänderungen an Rohren vongleichmäßigem Querschnitt durch Drücken unter radialer und axial relativ zum Rohr fortschreitender äußerer Druckeinwirkung auf einen begrenzten Rohrabschnitt, innerhalb dessen der Rohrwerkstoff einwärts dem kleineren Querschnitt zugießt, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr urmittelbar vor dem dem Verformungsdruck unterworfenen Rohrabschnitt durch auf seine Umfläche wirkenden Radialdruck formbeständig abgestützt und der Verformungsdruck auf diesen Rohrabschnitt derart ausgeübt wird, daß der Rohrwerkstoff längs einer Schulter einwärts Hießt, die bei jeder relativen Umdrehung um einen Bruchteil der Axiallänge des jeweils dem Verformungsdruck unterliegenden Rohrabschnittes längs des Rohres fortschreitet.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandstärke des Rohres durch Verändern des Neigungswinkels der Schulter beeinflußt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man den verformten Rohrabschnitt wegen Längsverschiebung unter dem Werkzeugdruck festhält, dagegen den urverformten Rohrabschnitt sich während des Verformungsvorganges frei in Längsrichtung zusammenziehen oder ausdehnen läßt. q.. Verfahren nach Anspruch i oder 2, ;dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Beeinflussung der Wandstärke im verformten Rohrabschnitt der urverformte Rohrabschnitt einer Längskraft unterworfen wird. 5. Verfahren nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß die Längskraft im Verlauf der Rohrbearbeitung verändert wird, so daß bei Behandlung verschiedener Teile der Rohrlänge verschiedene Längskräfte wirksam sind. 6. Verfahren nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf entgegengesetzte Seiten der Schulter gleichzeitig ein Verformungsdruck ausgeübt wird. Verfahren nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Schulter nacheinander verschiedenartige Verformungsdrücke ausgeübt werden. B. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 7, bei welcher das Rohr gedreht und das Werkzeug axial längs des Rohres vorgeschoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine den unverformten Rohrabschnitt dicht umschließende Versteifungshülse (22) unmittelbar vor dem Werkzeug (1¢) angeordnet und mit diesem zu gemeinsamer Axialverschiebung gekuppelt ist. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (22) mit dem Rohr umläuft und in einem am Werkzeugschlitten (16) befestigten Lager (23) drehbar gelagert ist. 1o. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der unverformte Rohrabschnitt etwa mittels einer Kolbenstange (12) mit einem Kolben (20) in einem Zylinder (25) verbunden ist, dem an beiden Enden ein Druckmittel zugeführt werden kann, um auf den unverformten Rohrabschnitt einen Druck oder einen Zug auszuüben. i 1. Vorrichtung nach Anspruch x o, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventile (26, 27) für die Treibmittelzufuhr zum Zylinder (25) mittels eines mit dem Werkzeug (14) verbundenen Steuergliedes (28) derart gesteuert werden, daß bei verschiedenen Stellungen des Werkzeuges verschiedene Drücke auf den Kolben (2q.) wirken. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. ¢6q.772; rSA.-Patentschriften Nr. 1 666 581, 1 939 356.
DEM1927D 1938-11-26 1938-11-26 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Querschnittsaenderungen an Rohren von gleichmaessigem Querschnitt Expired DE903687C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1168379B (de) * 1959-09-16 1964-04-23 Oreste Flavio Alfredo Biginell Kopierdrueckbank zur Formgebung von Hohlkoerpern

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US1666581A (en) * 1927-05-25 1928-04-17 Henry E Rainaud Process and apparatus for spinning metal tubes
DE464772C (de) * 1925-05-13 1928-08-29 Ruoto Kux Dr Drueckwerkzeug
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