DE904192C - Schaltungsanordnung zur Frequenznachstellung in Empfangsanlagen fuer frequenzumgetastete Telegraphiesender - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Frequenznachstellung in Empfangsanlagen fuer frequenzumgetastete Telegraphiesender

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Publication number
DE904192C
DE904192C DES8A DES0000008A DE904192C DE 904192 C DE904192 C DE 904192C DE S8 A DES8 A DE S8A DE S0000008 A DES0000008 A DE S0000008A DE 904192 C DE904192 C DE 904192C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frequency
frequencies
changeable
circuit arrangement
carrier
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Expired
Application number
DES8A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Phys Heinz Juergens
Hans Rudolph
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L27/00Modulated-carrier systems
    • H04L27/10Frequency-modulated carrier systems, i.e. using frequency-shift keying
    • H04L27/16Frequency regulation arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Transmitters (AREA)

Description

Zur Frequenznachstellung in Empfangsanlagen für frequenzumgetastete Telegraphiesender sollen nach dem Patent 897 433 sowohl die dem Zeichenais auch die dem Trennstrom entsprechenden Frequenzen benutzt werden. Insbesondere werden dabei die Zeichen- und Trennstrom entsprechenden Frequenzen in einer Hilfsimodulatoranordnung in den gleichen Frequenzbereich umgesetzt und über ein gemeinsames schmales Steuerfrequenzfilter geführt, um so die Trägerfrequenz- bzw. Mitziehspannung für den Oszillator der letzten oder einer der letzten Umsetzerstufen und über eine Phasenbrücke od. dgl. eine Nachstellspannung für den Trägerfrequenzoszillator einer dem Steuerfrequenzfilter vorangehenden Modulationsstufe zu erhalten.
Der Frequenzhub ist nun aber nicht bei allen frequenzumgetasteten Telegraphiesendern der gleiche; er ist vielmehr bei verschiedenen Sendern verschieden groß und liegt beispielsweise zwischen 400 und 1200 Hz. Die Erfindung sieht daher vor, die für den Hilfsmodulator benutzten Trägerfrequenzen gegensinnig um gleiche Frequenzbeträge veränderbar zu gestalten. Dies läßt sich beispielsweise dadurch erreichen, daß die in den frequenzbestimmenden Schwingkreisen zweier Röhrengeneratoren zur Frequenzänderung verwendeten Drehkondensatoren über einen gemeinsamen Antrieb gegenläufig geändert werden. Für eine hinreichend genaue Gegenläufigkeit der Frequenz müssen aber verschiedene Frequenzänderungs-
Charakteristiken der Drehkondensatoren verlangt werden.
Die Erfindung sieht daher weiter vor, die gegensinnig um gleiche Beträge veränderbaren Trägerfrequenzen durch multiplikative Mischung einer veränderbaren Frequenz mit wenigstens einer festen Frequenz zu gewinnen. Beispielsweise könnte eine Spannung der mittleren Frequenz mit einer Spannung einer im Bereich des halben Frequenz· ίο sprungs veränderbaren Frequenz multiplikativ gemischt werden, z. B. mittels eines Doppelgegentaktmodulators. Durch diese Mischung erhält man jeweils die Differenz- und die Summenfrequenz, die symmetrisch zur mittleren Frequenz liegen und sich in der gewünschten Weise gegensinnig ändern. Hierbei braucht zwar nur die Frequenz eines Generators verändert zu werden. Der relativ große Veränderungsbereich (1:3) bei den tiefen Frequenzen zwischen 200 und 600 Hz kann jedoch mit einfachen Mitteln nicht erreicht werden; die indirekte Erzeugung der Frequenz mittels eines Schwebungssuimmers bedeutet aber einen ziemlichen Aufwand. Gemäß der weiteren Erfindung wird daher die eine Trägerfrequenz des Hilfsmodulators unmittelbar durch eine veränderbare Frequenz gebildet und die andere Trägerfrequenz durch die Differenz frequenz, die bei der multiplikativen Mischung dieser veränderbaren Frequenz mit der doppelten mittleren Frequenz entsteht.
Nach der Erfindung können aber auch zwei symmetrisch zur Mittelfrequenz außerhalb des Variationsbereiches des Frequenzhubes liegende feste Frequenzen mit einer veränderbaren Frequenz multiplikativ gemischt und dabei entstehende gegensinnige Seitenfrequenzen als Trägerfrequenzen benutzt werden.
Weitere. Einzelheiten der Erfindung werden an Hand der Fig. 1 bis 5 erläutert.
Die Fig. 2 zeigt das Schaltungsschema zur Erzeugung der beiden sich gegensinnig ändernden Trägerfrequenzen für den Hilfsmodulator für den Fall, daß zwei feste Frequenzen Z1 und /2 mit einer veränderbaren Frequenz Z3 z. B. in einem Doppelgegentaktmodulator M multiplikativ gemischt werden. Das entsprechende Frequenzschema zeigt die Fig. i. Es sei dabei angenommen, daß die mittlere Frequenz/„ 2125 Hz beträgt und die eine der beiden Trägerfrequenzen sich von 1525 bis 1925 Hz und die andere von 2325 bis 2725 Hz andere. Der Frequenzsprung soll also zwischen 400 und 1200 Hz veränderlich sein. Benutzt man beispielsweise die festen Trägerfrequenzen Z1=1417 und /^=2834 Hz und wählt die Frequenz Z3 veränderbar von 909 bis 1309 Hz, so lassen sich mit einfachen Mitteln die beiden Trägerfrequenzen in dem gewählten Variationsbereich dadurch gewinnen, daß man die entstehende obere Seitenfrequenz der tiefer liegenden festen Frequenz Z1 und die untere Seitenfrequenz der höher liegenden festen Frequenz f.2 benutzt. Das jeweils nicht benutzte Frequenzpaar kann leicht durch Filter unterdrückt werden. Besonders vorteilhaft wird /, als ganzzahliges Vielfaches von Z1 gewählt, wie in dem Zahlenbeispiel angenommen. Man kann dann beide Frequenzen leicht ohne Gefahr gegenseitiger Störung in einer Röhrensummerschaltung mit zwei Rückkopplungswegen erzeugen oder man kann Z2 durch Frequenzvervielfachung aus /t gewinnen und spart auch dadurch einen besonderen Generator für f2. Die Frequenz Z3 des veränderbaren Generators braucht in dem gewählten Zahlenbeispiel nur in dem Verhältnis ι: 1,44 geändert zu werden.
Die Fig. 4 und 5 zeigen Schaltschemen für den Fall, daß die eine Trägerfrequenz unmittelbar durch eine veränderbare Frequenz ft und die andere Trägerfrequenz durch die bei der multiplikativen Mischung dieser veränderbaren Frequenz mit der doppelten Mittelfrequenz 2 Z0 in dem Modulator M entstehende Differenzfrequenz gebildet ist. Die Fig. 3 zeigt das entsprechende Frequenzschema. Die untere Trägerfrequenz wird z. B. unmittelbar durch die sich von Zi 1 bis Zi2 ändernde Frequenz ft und die höhere Trägerfrequenz durch die bei der multiplikativen Mischung mit 2Z0 entstehende untere Seitenfrequenz gebildet. Um eine Rückwirkung auf den Modulator M zu vermeiden, kann nach Fig. 4 eine Gabelschaltung G benutzt werden, es kann aber auch entsprechend Fig. 5 ein einfacher Gegentaktmodulator zur Mischung von ft und 2Z0 verwendet werden. Bei diesem tritt Z1 unmittelbar auch an den Ausgangsklemmen auf. Die in jedem Fall gleichzeitig auftretenden anderen Modulationsprodukte können durch Filter leicht unterdrückt werden.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    i. Schaltungsanordnung zur Frequenznachstellung in Empfangsanlagen für frequenzumgetastete Telegraphiesender, bei der nach Patent 897 433 die Zeichen- und Trennstrom entsprechenden Frequenzen in einer Hilfsmodulatoranordnung in den gleichen Frequenzbereich umgesetzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerfrequenzen für den Hilfsmodulator gegensinnig um gleiche Frequenzbeträge veränderbar sind.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gegensinnig um gleiche Beträge veränderbaren Trägerfrequenzen durch multiplikative Mischung einer veränderbaren Frequenz mit wenigstens einer festen Frequenz gewonnen >sind.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Trägerfrequenz unmittelbar durch eine veränderbare Frequenz und die andere· durch die bei der multiplikativen Mischung dieser veränderbaren Frequenz mit der doppelten Mittelfrequenz entstehende Differenzfrequenz gebildet sind.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei symmetrisch zur Mittelfcequenz außerhalb des Variationsbereiches des Frequenzhubes liegende feste Frequenzen mit einer veränderbaren Frequenz multiplikativ gemischt und dabei ent-
    stehende gegensinnige Seitenfrequenzen als Trägerfrequenzen benutzt sind.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine solche Wahl der festen Frequenzen und der veränderbaren Frequenz.
    daß die entstehende obere Seitenfrequenz der tiefer liegenden festen Frequenz die höhere Trägerfrequenz und die untere Seitenfrequenz der höher liegenden festen Frequenz die tiefere Trägerfrequenz ergeben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    £5 Ö504 5.54
DES8A 1949-05-13 1949-10-02 Schaltungsanordnung zur Frequenznachstellung in Empfangsanlagen fuer frequenzumgetastete Telegraphiesender Expired DE904192C (de)

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DEP42734A DE897433C (de) 1949-05-13 1949-05-14 Schaltungsanordnung zur Frequenznachstellung in Empfangsanlagen fuer frequenzumgetastete Telegraphiesender
DES8A DE904192C (de) 1949-05-13 1949-10-02 Schaltungsanordnung zur Frequenznachstellung in Empfangsanlagen fuer frequenzumgetastete Telegraphiesender
DE294529X 1950-11-02
DES20736A DE904193C (de) 1949-05-13 1950-11-03 Schaltungsanordnung an Empfangsanlagen fuer frequenzumgetastete Telegraphiesender

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DE904192C true DE904192C (de) 1954-05-24

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