DE904219C - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von elektrischen Kondensatorwickeln - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von elektrischen Kondensatorwickeln

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Publication number
DE904219C
DE904219C DEH2476D DEH0002476D DE904219C DE 904219 C DE904219 C DE 904219C DE H2476 D DEH2476 D DE H2476D DE H0002476 D DEH0002476 D DE H0002476D DE 904219 C DE904219 C DE 904219C
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DE
Germany
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winding
roller
mandrel
core
circumference
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Expired
Application number
DEH2476D
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Kutscher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hydrawerk AG
Original Assignee
Hydrawerk AG
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Publication date
Application filed by Hydrawerk AG filed Critical Hydrawerk AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE904219C publication Critical patent/DE904219C/de
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G13/00Apparatus specially adapted for manufacturing capacitors; Processes specially adapted for manufacturing capacitors not provided for in groups H01G4/00 - H01G11/00
    • H01G13/02Machines for winding capacitors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Fixed Capacitors And Capacitor Manufacturing Machines (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von elektrischen Kondensatorwickeln Bisher hatte man Flachwinkel größerer Länge, beispielsweise von to cm und mehr, meistens auf einen flachen Kern gewickelt, wobei das bandförmige Material der Papier- und Folienbahnen ruckweise von den Vorratsrollen gezogen und über den Kanten des flachen Kerns gespannt wird. Das zu wickelnde Material, insbesondere das Papier, reißt hierbei nicht nur öfter, sondern wird leicht in seiner gleichmäßigen Struktur geschädigt, was noch nachteiliger ist, da dies unter Umständen nicht sogleich bemerkt wird. Das Wickeln mit flachem Kern ist auch für die die Wickelmaschine bedienenden Personen viel schwieriger; denn die ruckweise Anspannung der bandförmigen Materialien erfordert eine erheblich größere Aufmerksamkeit und Geschicklichkeit des Wicklers. Die Wickelgeschwindigkeit ist erheblich geringer und folglich die Herstellung der Kondensatorwickel teurer.
  • Man hat auch versucht, den Wickel zunächst ohne Kern rund: zu wickeln und erst dann flach zu legen, was bei kleinem Wickeldurchmesser auch möglich ist. Bei größeren Durchmessern aber haben die Wickel ohne Kern eine zu lockere Form, so daß sich beim Flachlegen leicht Falten bilden, die später zu Mängeln infolge von Lufteinschlüssen, Glimmerscheinungen, mechanischen Beschädigungen od. dgl. führen. Bei Verwendung eines runden biegsamen Kerns mußte dieser bisher stark geknickt oder in mehrere Teile zerlegt werden. Bei stärkeren Wickeln macht das Abziehen von Dornen, die nicht mehr konisch ausgeführt werden können, gewisse Schwierigkeiten.
  • Alle diese Nachteile bei der Herstellung von Kondensatorwickeln, die zunächst rund gewickelt und nach Abzug vom Wickeldorn flach gelegt sind, werden der Erfindung gemäß dadurch vermieden, daß der Kondensatorkörper auf einem walzenförmigen Dorn rund gewickelt wird, von dessen Mantelfläche ,ein Teil zur Entspannung des Wickels vor dem Abziehen vom Dorn nach innen verschoben werden kann. Auf der Wickelwalze wird .ein biegsamer Wickelkern, der etwa die Länge des halben Wickelumfanges besitzt, aufgelegt b.zw. an einem oder beiden Enden lösbar derart eingespannt, daß der Kern die verschiebbare Mantelfläche der Wickelwalze frei läßt.
  • Zwei Vorrichtungen zur Ausführung des Verfahrensgemäß der Erfindung sind in der Zeichnung im teil-,veisen Schnitt dargestellt. Aus der Wickelwalze i ist die Mantelfläche 2 derart herausgeschnitten, daß sie in radialer Richtung verschoben werden kann. In der äußeren Endlage schließt die Mantelfläche 2 die Oberfläche der Wickelwalze, während in der zurückgezogenen Endlage, wie in Fig. i dargestellt, herumgelegtes Papierband 3 bzw. die Wickellagen entspannt werden. Die Spannvorrichtung kann in verschiedenster Weise ausgeführt werden. Zwei Möglichkeiten sind in der Fig. i und 2 dargestellt. Die Teilmantelfläche 2 wird bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. z mittels Federn q. in ,die entspannte Innenlage gezogen. Mittels eines Exzenters 5 kann die Mantelfläche 2 radial nach außen gedrückt werden, bis die zylindrische Form .der Wickelwalze i geschlossen ist. Die Wickelwalze i besitzt an den Stellen 6, 7 Vorsprünge und ist anschließend auf der der Mantelteilfläche gegenüberliegenden Seite bei S um einen ganz geringen Betrag etwa in .der Stärke des Kernmaterials zurückgesetzt. Vor .dem Aufwickeln der Wickelbänder (Papierbahnen und Belegungsfolien) wird der Kern 9, der etwa so lang wie der halbe Walzenumfang ist, unter die Vorsprünge 6 und 7 eingeschoben, dann wird der Umfang der Wickelwalze idurch Herausschieben der Mantelteilfläche 2 geschlossen, worauf das Wickeln der Papierbän,d@er und Metallfolien zum Kondensator-wickel erfolgen kann. Nach Beendigung des Wickelvorganges wird die Mantelteilfläche 2 mittels der Exzentereinrichtung nach innen zurückgeschoben, wodurch die Wickelbänder entspannt werden. Es ist jetzt ohne weiteres möglich, den Wickel in Achsrichtung der Wickelwalze von dieser abzuziehen. Durch Flachlegen des biegsamen Kerns 9 erhält der Wickel seine Form als Flachwickel.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 sind die Einzelteile im wesentlichen gleich bezeichnet. Lediglich die Exzentereinrichtung ist hier anders ausgeführt. Sie besteht auseiner Exzenterscheibe i i, die um die Achse 12 gedreht werden kann und mittels der Schubstange 13 mit der verschiebbaren Mantelteilfläche 2 verbunden ist. Der Wickelvorgang ist bei dieser Ausführung natürlich der gleiche. Es ist nicht unbedingt erforderlich, daß auf ,der Wickelwalze die Vorsprünge 6 und 7 vorhanden sind und der Wickelkern unter diese Vorsprünge geschoben wird. Der Wickelvorgang selbst wird dadurch lediglich erleichtert.
  • Die Vorsprünge 6, 7 und die Stärke des Kernmaterials 9 sind in der Zeichnung entsprechend dem verkleinerten Maßstab zu groß da gestellt. Auch legen sich die Wicklungen 3 am Umfange des gebogenen Kerns 9 glatt an, was in der Zeichnung nicht so gut zu erkennen ist.
  • Das Verfahren und die Vorrichtung gemäß der Erfindung ermöglichen eine leichte Herstellung von einwandfreien flachen elektrischen Kondensatorwickeln. Das ruckweise Abziehen der Papier- und Folienbänder fällt ebenso wie das Schlagen der flachen Wickelkerne überhaupt fort. Die Bänder selbst erhalten eine glatte Auflage ohne Faltenbildung. Das Abziehen der rundgewickelten Kondensatorbänder kann ohne Schwierigkeiten erfolgen. Als Folge aller dieser Vorteile ergibt sich eine weitestgehende Schonung des Bandmaterials, insbesondere des Papiers.

Claims (3)

  1. ,PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von elektrischen Kondensatorwickeln, die zunächst rund gewickelt und nach Abzug vom Wickeldorn flach gelegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Kondensatorkörper auf einem walzenförmigen Dorn rund gewickelt wird, von .dessen Mantelfläche ein Teil zur Entspannung des Wickels vor dem Abziehen vom Dorn nach innen in radialer Richtung verschoben werden kann.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, .daß auf der Wickelwalze ein bieg-. samer Wickelkern etwa in der Größe des halben Wickelumfanges aufgelegt bzw. an einem oder bei-den Enden lösbar derart eingespannt wird, daß der Kern die verschiebbare Mantelfläche der Wickelwalze frei läßt.
  3. 3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß aus dem walzenförmigen Dorn oder der Wickelwalze parallel zu deren Achse eine Mantelfläche herausgeschnitten ist, die senkrecht zur Achse verschiebbar angerdnet ist. q.. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Exzenteranord.nung in Verbindung mit der verschiebbaren Mantelfläche der Wickelwalzen vorgesehen ist, durch welche diese in die dem Walzenumfang schließende und öffnende Stellung gebracht werden kann.
DEH2476D 1942-05-20 1942-05-20 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von elektrischen Kondensatorwickeln Expired DE904219C (de)

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DE904219C true DE904219C (de) 1954-02-15

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ID=7143084

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DE (1) DE904219C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3252640A (en) * 1965-03-02 1966-05-24 William F Huck Web propelling cylinders for high speed web processing machines

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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