DE904528C - Verfahren zur Herstellung von Merkaptanen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Merkaptanen

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DE904528C
DE904528C DEP30321A DEP0030321A DE904528C DE 904528 C DE904528 C DE 904528C DE P30321 A DEP30321 A DE P30321A DE P0030321 A DEP0030321 A DE P0030321A DE 904528 C DE904528 C DE 904528C
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hydrogen sulfide
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chloride
olefin
catalyst
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DEP30321A
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English (en)
Inventor
John Littell Eaton
John Frank Olin
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Sharples Chemicals Inc
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Sharples Chemicals Inc
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C321/00Thiols, sulfides, hydropolysulfides or polysulfides

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Catalysts (AREA)
  • Low-Molecular Organic Synthesis Reactions Using Catalysts (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Merkaptanen Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von sek,uüdären und tertiären Merkaptanen durch Kondensation von Schwefelwasserstoff mit olefinischen Verbindungen.
  • Die erfindungsgemäß gewonnenen Verbindungen haben sich als, besonders zweckmäßig bei der Lenkung der Polymerisation von Buta-dien-(r, 3) und dessen, Homologen. ,zur Herstellung synthetischer Elastomere erwiesen.
  • Gemäß ider Erfindung können zur Kondensation die verschiedenartigsten olefinischen Verbindungen mit 8 bis 2o Kohlenstoffatomen verwendet werden, einschließlich Olefinen mit offenen Ketten, cycl.oaliphatische Olefine, z. B. Cycloh-exen, und Olefine, die durch aromatische, alicyali@sche oder heterocyäli,sche Reste oder durch anorganische Reste substituiert sind. Unter den: olefinischen Kohlenwasserstoffen, die mit Schwefelwasserstoff erfindungsgemäß kondensiert werden können, sind Styrol, Inden, Terpentin und die verschiedensten anderen Kohlenwasserstoffe, die eine reaktionsfähigeDoppelbindung aufweisen, an[ die Schwefeltwasserstof addiert werden kann, zu nennen.. Die Erfindung ist auf alle olefinischen Verbindungen anwendbar, die Additionsreaktionen dieser Art eingehen können. Sie wurde in Verbindung mit Versuchen entwickelt, die zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit bei der Korndensation von offenkettigen Olefinen. mit Schwefelwasserstoff angestdllt wurden, und sie wird daher zum Zwecke der Veranschaulichung als ein Verfahren zur Herstel.lungoffenkettiger ali.phatischer Merkaptane beschrieben. Bei der Herstellung von Merkaptanen durch eine katalytische Reaktion zwischen. Schwefel@w-as.scrstoff und einem Olefin .ist die gewünschte Kondensatiorrs:re-aktion umkehrbar, wie sich aus der folgenden Gleichung ergibt: In den Formeln sind Rr, R2, R3, R4 gleiche oder verschiedene Alkyfreste, Wasserstoff oder ein Aryl-oder heterocyclischer Rest, jedoch R1 und R2 nicht gleichzeitig Wasserstoff, während R3 und R4 beide Wasserstoff sein können. Als Folge dieser Umkehrbarken ist der Gradder erreichbaren Umsetzung sowohl durch die Konzentration der Reaktionsteilnehmer alis auch durch die Wirksamkeit des Katalysators bedingt. Die zur, Begünstigung dieser Reaktion verwendeten Katalysatoren bewirken auch eine Polymerisation oder eine Depolymerisation des behandelten Olefins. Die Umsetzung eines Teils des zu konfdensierenden Olefins mit Schwefelwasserstoff zu einem niedrigermolekularen Olefin vermindert die Ausbeute zum mindesten aus zwei Gründen. Erstens kann eine. Polymerisation und Depolymerisation des Olefins mit dem gewünschten Kohlenstoffgehalt zu einem Olefin führen, das nicht mit dem Schwefehwasserstoff zwecks Entstehung des gewünschten Merkaptans kond@°_nisiert werden kann. Zweitens kann sich das bei der Polymerisation oder Depolymerisation entstehende Olefin mit Schwefelwasserstoff zu einem bedeutenden Anteil zu einem Merkaptan kondensieren, das einen anderenKohlensto.ffgehalt aufweist als das gewünschte. I-Iier,dit.rcln wird eine Herabsetzung des Gebrauchswertes sowohl des ölefinischen Ausgangsmaterials als auch des Schwefelwasserstoffs bei der Durchführung dies Verfahrens bedingt, und es wird gleichzeitig ein chemisches Gleichgewicht an einem Punkt erreicht, bei -dem ein kleinerer Anteil des gewünschten 1lerkaptlans gebildet wird, als es der Fall sein würde, wenn die Polymeris.ationis- und Depolymerisationsreaktionen während der Kondensation des Olefins mit dem Schwefelwasserstoff ausgeschaltet, werden könnten.
  • Es ist ein Merkmal der Erfindung, daß die im wesenttlichen in flüssiger Phase d.urchgeiführte Konidensationsreaktion mit Hilfe von Katalysatoren durchgeführt wird, die in der Lage sind. die gewünschte Kondensation zu bewirken, -die aber gleichzeitig gegenüber den: bekannten Katalysatoren rien Polymerisations- oder Depolymerisationsgrad herabsetzen. Durch die Verwendung dieser Katalysatoren, die aus den verschiedensten Halogeniden bestehen,,die Polymerisation und Depolymerisation von, Olefinen bewirken können, ist es möglich, die gewünschte Kondensationsreaktion bei niedrigerer Temperatur durchzuführen, als es bisher bei einer ausreichend schnellen Kondensation der Olefine mit Schwefelwasserstoff :durchführbar war. In. Anbetracht der Tatsache, d:aß die Verwendung dieser Katalysatoren es ermöglicht, die Reaktion bei diesen, ungewöhnlich niedrigen Temperaturen durchzuführen, wird die Kondensationsreaktion auf Kosten. oder gleichzeitig vor sich gehenden Polymerisation oder Depolymerds-atio.n begünstigt, trotz ,der Tatsache, d!aß die verwendeten Katalysatoren in der Lage sind,, beide Reaktionsarten zu katalysieren.
  • Unter den Katalysatoren, die, bei der Durchführung der Erfindung .sich als zweclcmäßi,g erwiesen haben, sind folgende zu nennen,: Flußsäure, Borfluor.id, Aluminiumchlorüd, Beryll,iumchl,o@ri,d, Zinkchlornd, Borchlorid, Pho sphorpentafluorid, Arsentrifluorid, Zinnchlorid, Titamtetrachlorid und Antimonp°ntafluori@d. Schwefelsäure ist ebenfalls ein brauchbarer Katalysator für das Verfahrender vorliegenden Erfindung, wenn ihre katalytische Wirksamkeit @durch idie Anwesenheit von Chlo rwasserstoffsäureoder Flußsäure erhöht wird.
  • Die oben besprochenen Katalysatoren haben die Fähigkeit, Schwefelwasserstoff mitolefini.schenVerbindungen,, so. wie oben angegeben, bei Temperaturetn unter 5o° .zu kondensieren, und bei der praktischen Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens soll die Reaktion immer unter ioo° durchgeführt werden, um eine Polymerisation oder Depolymerisation auf ein Mindestmaß zu beschränken. Es ist i .m allgemeinen zweckmäßig, .daß die Reaktion- bei außergewöhnlich niedrigen Temperaturen, beispielsweise unter io°, durchgeführt wird, und sie geht mit den allerbesten Ergebnissen hei Temperaturen unter o° vor sich. Besonders gute Ergebnisse wurden bei dem erfindungsgemäßen Verfahren bei der Kondensation von Schwefelwasserstoff mit Olefinen erhalten, die tertiäre Merkaptane entstehen lassen, und die Verwendung der urgewöhnlich niedrigen, oben angegebenen Temperaturen ist besonders in bezug auf diese Operationen angezeigt. So hat d@i,°."Ver.wendutlg dieser Katalysatoren bei Temperaturen unter o° beim Kondensieren. tertiärer Olefine, die zwischen 8 und 2o Kohlenstoffatome enthalten, eine wesentliche Verbesserung der Ausbeuten und der erzielbaren Umsetzung ergeben. Bei der Kondensation von unverew engten, geradkettigen Olefinen werden, um sekundäre Alkyllmerkapt@ane herzustellen, etwas höhere Temperaturen benötigt als bei der Kondensation, von Olefinen mit verzweigten Ketten zur Herstellung tertiärer Allcylm,erlaapt.ane. Aber auch bei der Herstellung von seltundären AlkylmerIkaptanen ist es das beste, ,nährend der Kondensationsreaktion dieTemperatur unter 5o° zu halten.
  • In Anbetracht der Umkehrbarkeit der Reaktion zwischen dem Olefin und Schwefelwiasserstoff ist es zweckmäßig, dfaß der Katalysator sofort aus der Reaktionsmischung entfernt wird, um die Umkehrung auf ein Mindestmaß zu beschränken. Dies wird durch Waschen der Reaktionsmischung mit einer wäßrigen: Alkalihydrosulfidlösung ,bewirkt.
  • Bei der Herstellung von tertiären Dodecylmerkaptanen aus Trüsobutylen oder anderen Merkaptanen, die 8 @bi's 2,0 Kohlenstoffatome enthalten, aus entsprechend polymerisierten Olefinen wurden besonders gute E gebnisse bei Temperaturen unter o° @durch die Verwendiung von o,5 bis 2%, zweckmäßig ,zwischen i und 2%, Boirfluo-ri,d. erzielt, bezogen auf die Gesamtmenge der Reaktionsmis.chung, wobei die Verwendung dieses Katalysators und dieser Temperaturen besonders zweckmäßig ist, um Gleichgewichtsbedingungen zu erreichen, durch die eine besonders große Menge von Merka.ptanen neben wenig unerwünschten Nebenprodukten gewonnen wird. Bei weniger wirksamen Katalysatoren ist es zweckmäßig, größere Mengen zu verwenden. Wenn beispielsweise Zinkchlorid als Katalysator benutztwird, hat es sich als notwendig erwiesen. eine Menge -von mehr als io% der Reaktionsmischung anzuwenden.
  • Das erfindu-n igsge:mäße Verfahren kann praktisch in einem Ansatz durchgeführt werden, bei dem ein indirekter Wärmeaustausch durch die Reaktion der ofefinischen Verbindung mit Schwefelwasserstoff in Gegenwart des Katalysators vor sich geht. Aber ein bevorzugtes Verfahren .besteht darin, daß die Reaktionsteilnehmer gemeinsam durch eine Leitung oder einen Mischer --.führt -werden, die das Reaktions#gfäß bilden und die mit Mitteln versehen sind, die Reaktionswärme abvule@iten, @dia eine bessere Temperaturkontrolle auf den erwünschten niedrigen Grad durch eine solche kontinuierliche Operation durchgeführt werden kann als bei indirektem Wärmeaustausch in dem den gesamten Ansatz eiithaltenden Reaktionsgefäß.
  • Eine Ausführungform der Erfindung bei Durchführung als kontinuierliches Verfahren ist in, dem Schema veranschaulicht. Schwefelwasserstoff aus dem Behälter 1o wird mit Olefin aus dem Behälter i i durch zwei Pumpen 12 zusammengepumpt, und zwar in das röhrenförmige Reaktionsgefäß 1.4, das auf der gewünschten Temperatur -durch Glas Bad. 13 gehalten wird. Die Geschwindigkeiten des Zuflusses der Reaktionsteilnehmer werden durch die Hubhöhen der Pumpen 12 reguliert, und .die Zuflußgeschwindigkeit des Katalysators aus dem Behälter 15 wird durch das Nadelventil 16 gesteuert und auf dem Durchflußmesser 17 angezeigt. Aus dem Reaktionsgefäß fließt die Mischung in .den Wäscher 18, der mit verdünnter Natriu,mhydrosu,lfidlösung aus dem Tank i9 ;beschickt wird. Dass stabilisierte Produkt wird zunächst in ,den Aib.set,z1)ehält.er 20 geleitet, wo sich das weniger schwere Öl von der schwereren Wasserphase trennt und in den Behälter 21 abgezogen wind. Das so erhaltene Rohprodukt kann leicht .getrocknet und filtriert werden und- ergibt eine klare, wasserhelle Lösung.
  • Als Alternative zu einem indirekten Wärmeaustausch und einem kontinuierlichen Verfahren kann die Reaktion durch,direkten Wärmeaustausch dadurch ausgeführt werden, daß ein Teil des überschüssigen Schwefelwasserstoffes in einer ebenfalls im Bad 13 befindlichen Expiansionisschlange verdampft, nachdem derselbe .das Reaktionsgefäß 1q. verlassen hat. Die so auf Grurnd seiner Verdampfung durch den Schwefelwasserstoff verbrauchte Verdampfungswärme wird dazu benutzt, um die Reaktionsmischung auf der gewünschten niedrigen Temperatur u halten oder sie auf solche Temperatur aibzukühlen. In einem solchen Fall wind natürlich der verdampfte Schwefelwasserstoff nach seiner Kondensation wieder in den Prozeß @zurückgeführt, und .zwar in denselben oder in einen. anschließenden Ansatz der Reaktionsmischung, um wieder ausgenutzt zu werden. B@eispie'1 i Tertiäres Dodecylmerkaptan wurde durch die Kondensation von Triisob,utylen mit wasserfreiem Schwefelwasserstoff in Gegenwart von Fl,uorwasserstoffsäure hergestellt. Die Reaktion wurde in. einem Stahliautoklav von annähernd 3,7 1 Fassungsvermögen durchgeführt, der mit einem Rührer versehen :war. Der, Autoklav wurde anfänglich mit iooog Triisdbutylen und Sog Fluorwasserst.offsäure beschickt. Nachdem die Temperatur der Charge auf 18° gebracht war, wurden 1350 g wasserfreier Schwefelwasserstoff .zugesetzt. DerAn.-satz wurde für weitere io Minuten durchgerührt, wobei-die Temperatur von 18 auf 213° anstieg. Das Rohmerkaptan wurde schnell entleert, mit verdünnter Ätzalkalilösung gewaschen, filtriert und durch fraktionierte Vakuumdestillation zerlegt. Es wurden 26o g tertiäres D,odecylmerlcaptan, 30 g tertiäres Butyl.merkapt,aci -und 68o- Triisobutylen gewonnen. Dies entspricht einer Umwandlung von 21,7% des Triisdbutylenis in das höhermolekulare Merkaptan. Beispiel 2 In dem gleichen Autoklav wurde tertiäres Dodecylmerkaptan durch Kondensation von Triisobutylen mit wasserfreiem Schwefelwasserstoff .in Gegenwart von Bortrifluorid gewonnen. Der Autoklav wurde anfänglich mit iooo g Triisobutylen und 65o g Schwefeliw asser@stoff beschickt. Etwa 70 g Bortrifluorid wurden in die Reaktionsteilnehmer eingeführt, die mittels eines äußeren Kühlbades auf eine Temperatur von - 17° gebracht waren. Die Bewegung des Bades wurde weitere 30 Minuten fortgesetzt, wobei die Temperatur in der 'Nähe von -15° blieb. Der Autoklav wurde dann entleert und das Rohprodukt schnell mit verdünnter Ät,zalkal.ilösung gewaschen. Aus dem gewaschenen, filtrierten Rohprodukt wurden 216 g Dodecylmerkaptan und 816 g Trii:sob,utylen gewonnen. Niedrigersiedende Merk.aptane traten. nicht in Erscheinung. Die Umwandlung in tertiäres Dodecylmerkaptan belief sich auf i8,o%,des Olefins.
  • Die folgenden zwei Beispiele veranschaulichen die Erfindung bei Durchführung als kontinuierliches Verfahren. Beispiel 3 Die Herstellung von tertiärem Dodecylmerkaptan aus Schwefelwasserstoff und Trifsobutylen in Gegenwart von Bortrifluorid wurde auf kontinuierliche Art unter Verwendung,der Vorrichtung :durchgeführt, die in der Zeichnung veranschaulicht ist. 20,87 kg Triisöbutylen, 14,95 kg Sch.wefel.wasserstoff und 937,7 g Bortrifluorid wurden in .das Reaktionsgefäß mit im wesentlichen gleichbleibender Geschwindigkeit während einer Zeitdauer von 12-5 Minuten eingebracht, was einer Kontaktzeit von annähernd o,8 Minuten entspricht. Die Temperatur wurde um -2o° herum gehalten. Eine verdünnte Natriumhydno@sulfidlö@sung wurde in innige Berührung .mit der Mischung in dem Wäscher r8 gebracht, um die katalytische Wirksamkeit des Borfluori,ds zu zerstören. Wärrrne wurde in genügende: Menge zugeführt, um ein Gefrieren. .des Wasser:. bei Ader Verdampfung :des Schwefelwasserstoffs zu verhindern. Es wurden 21,74 kg eines schwefelwasserstofffreien Rohproduktes gewonnen, das 11,46 kg leicht gefärbtes, tertiäres Dod-ecylmerkaptan und io,igkg Triisobutyl,en ergab. Dies entspricht einer UniRvandlung von :15,6%. Beispiel 4 In ähnlicher Weise wie im BeiSpie13 wurden 43.04kg Schwefelwasserstoff, 24,92 kg Triisobutylen und z233 g Borbrifluorid in das System bei gleichbleibender Geschwindigkeit während einer Zeitdauer von 195 Minuten: und: bei einer Temperatur in dem Reaktionsgefäß von etwa -30° eingebracht. Dies entspricht einer Kontaktzeit von etwa 0,7 Minuten. Es wurden 28,54 kg eines Schwefelwasserstofffreien Rohproduktes gewonnen, das 27,4i kg Dodecyl@merkaptan und 1133.- Triisobutylen enthielt, w#as einerUmwarndlung von 91,5 % des Olefins entspricht.
  • Es sind verschiedene - Abänderungen :des erfindungsgemäßen Verfahrens möglich, und die Erfindung ist nicht auf die in den Beispielen veransch@aulichte Ausführungsform beschränkt.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Merkaptanen, die den Sulfhydrilrest an; einem nicht endständigen Kohlenstoff,atom aufweisen, durch Umsetzen eines Olefinis mit einer zum vollständigen Reaktionsajblauf ausreichenden Menge Schwefelwasserstoff in Gegenwart von Katalysatoren, dadurch gekennzeichnet, @daß das peroxydfreie Olefin mit 8 bis 20 Kohlenstoffatomen mit dem Schwefeliwasserstoff in Gegenwart von Flußsäure, Borfluorid, Aluminiumchlorid, Be,rylliumchlorid, Zinkchlorid, Barchlorid, Phosphorpentafluorid, Arsentrifluorid, Zinnchlorid, Titantetrachlorid, Antimonipentafluorid u. dgl. sowie Schwefelsäure in: Anwesenheit von Chlorw asserstoffsäure oder Flußsäure kondensiert wird, wobei die Reaktion im wesentlich-en in flüssiger Phase durchgeführt, .die Reaktionst°mperatur unter ioo°, zweckmäßigerweise unter 5o°, gehalten: wird und der anorganische Halogenidkatalysato,r ,den hauptsächlichsten und wesentlichsten katalytischen Bestandteil der ReaktionDmischung darstellt.
  2. 2. Verfahren: nach Anspruch i, dadurch gekenrizeichnet, Üaß, die olefinische Verbindung mit Schwefelwasserstoff in siöchiometrisc'hem Ülberschuß des letzteren am Kontakt umgesetzt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i oder 2, dadurch gelvennzeichnet, daß :der Katalysator im wesentlichen aus Borfluorid besteht.
  4. 4. Verfahren nach einem .der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, !daß die olefinische Verbindung 8 bis :2o Kohlenstoffatome enthält und durch Polymerisation eines niedrigermolekularen Olefins gebildet ist.
  5. 5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Reaktionstemperatur unter o° gehalten wird.
  6. 6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch 'gekennzeichnet, daß der Katalysator in der Reaktionsmischung nach der Kondensation :der olefini.schen. Verbindung mit dem Schwefelwasserstoff sofort inaktiviert wird.
  7. 7. Verfahren- nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als olefinitsche Verbindung Triisobutylen verwendet wird. Angezogene D'rucksch'riften:: Deutsche Patentschriften Nr. 681 078, 708 261, 8 704 038; britische Patentschrift Nr. 532 676; niederländwsche Patentschrift Nr. 51 499.
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