DE904573C - Elektrodensalzbadofen - Google Patents

Elektrodensalzbadofen

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Publication number
DE904573C
DE904573C DEA5418D DEA0005418D DE904573C DE 904573 C DE904573 C DE 904573C DE A5418 D DEA5418 D DE A5418D DE A0005418 D DEA0005418 D DE A0005418D DE 904573 C DE904573 C DE 904573C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electrodes
side surfaces
narrow side
crucible
furnace
Prior art date
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Expired
Application number
DEA5418D
Other languages
English (en)
Inventor
Max Schoenlau
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Filing date
Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
Priority to DEA5418D priority Critical patent/DE904573C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE904573C publication Critical patent/DE904573C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B3/00Ohmic-resistance heating
    • H05B3/60Heating arrangements wherein the heating current flows through granular powdered or fluid material, e.g. for salt-bath furnace, electrolytic heating

Landscapes

  • Glass Melting And Manufacturing (AREA)

Description

  • Elektrodensalzbadofen Die Erfindung bezieht sich: auf einen Elektrodensalzbadofen für Drehstrom mit keramischem Tiegel und Plattenelektroden. Bei Öfen dieser Gattung hat es sich gezeigt, daß die Elektroden auf ihrer Länge durch den Stimmübergang ungleichmäßig abgenutzt werden und daher schon dann ausgewechselt werden müssen, wenn, sie nur an einer bestimmten Stelle einen erheblichen Abnutzungsgrad erreicht haben. Die Erfindung bezweckt eine Beseitigung dieses Mangels und eine Verlängerung der Lebensdauer der Elektroden. Diese Aufgabe wird; dadurch gelöst, daß die einander zugekehrten Schmalseitenflächen der Plattenelektroden parallel und: so nahe voneinander verlaufen:, daß der Strom, hauptsächlich zwischen, den Schmalseitenflächen fließt. Nach einer weiteren Einzelheit der Erfindung sind! die Stromzuleitungen zu dien Elektroden in, deren Längsmitte angeschlossen. Die Elektroden liegen mit ihren breiten Flächen, an der Tiegelwand an. Eine besonders vorteilhafte Bauart ergibt sich, wenn der Tiegel kreisrund ist. Bei größeren Tiegeln kann die Anzahl der Elektroden ein Mehrfaches von drei betragen,.
  • Die Erfindung hat den Vorteil, daß der Stromübergang zwischen den Elektroden nurnmehr im wesentlichen auf die einander zugekehrten Schmalseitenflächen beschränkt bleibt, so da.ß auch die Abnutzung der Elektroden hauptsächlich an dien Schmalseitenflächen erfolgt. Die Abnutzung hebt die Parallelität der einander zugekehirten Schmalseitenrflächen nicht. auf, so daß troitz der Abnutzung ein gleichmäßiger Stromübergang aufrechterhalten wird. Insbesondere der Anschluß der Stromzuleitungen, in der Mitte der Elektrodenlänge verbessert die Gleichmäßigkeit des Stromüberganges und infolgedessen auch der Abnutzung, so daß ein Auswechseln der Elektroden erheblich seltener zu erfolgen, braucht, nämlich erst dann, wenn, die Entfernung der benachbarten Schm,ailseitenflächen schon zu groß werden sollte.
  • Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, da,ß durch die Beschränkung des im wesentl@icheen auf die Räume zwischen: den benachbarten Schmalseitenflächen hier eine besonders kräftige Badbewegungerzielt wird, die eine gleichmäßige Durchmisch,ung des gesamten Bades und damit auch eine gleichmäßige Temperatur im Gesam,tbad zur Folge hat.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • Fig. i ist ein Querschnitt I-I in Fig. 2; Fig. 2 ist ein Grundriß des Ofens; Fig. 3 ist ein schematischer Grundiriß mit einer größeren Elektrodenzahl.
  • In einem ke-ramdschen Tiegel i, der bei diesem Ausführungsbeisp:iel kreisrund isst, sind drei Elektroden 2, 3 und .4 vorgesehen, die der kreisrunden Gestalt düsTiegels angepaßt sind und an derTiegelwand anliegen. Die- Schmalseitenflächen .I und 5 zweier benachbarter Plattenelektroden, verlaufen parallel und befinden sich so, mahle aneinander, daß der Stromfluß im wesentlichen zwischen diesen parallele Schmalseitenflächen erfolgt.
  • Die Stromzuleitung 6 zu den Elektroden sind in der Elektrodenlängsmitte angeschlossen. Das hat zur Folge, daß der Strom gleichmäßig zu. den bedien: Enden: der Elektroden fließt, so daß er gleichmäßig auf drin ganze Elektrodenlänge verteilt ist und. daher auch der Stromflug zwischen den benachbarten Schmaliseitenflächenr ,4 und 5 ein gleichmäßiger wird, leas zu einer gleichmäßigen Abnutzung auf der gesamten Elektrodenl:änge führt.
  • Infolge der Beschränkung des Strornüberganges im wesentlichen auf die Räume zwischen den Schmalseitenflächen :1. und 5 der benachbarten Elektroden entsteht in diesen Räumen eine kräftigeBadbewegung, wie sie schematisch durch die gestrichelte Pfeillinie 7 in Fig. i angedeutet ist. Die Mehrzahl dieser Badbewe:gungen in den einzelnen Räumen zwischen den benachbarten Elektroden: hat eine Badbewegung im Ges:arntbad. zur Folge, die eine große Wärmegleichheit in allen Stellen des: Bades sichert.
  • Diese Verhältnisse sind am günstigsten bei einem kreisrunden, Tiegel; sie können aber auch bei Tiegeln anderer Gestalt in ähnlicher Weise erzielt werden.
  • Ist der Tiegel von: beträchtlicher Größe, so kann es vorteilhaft sein, die Anzahl der Strornübergangsräume zwischen den benachbarten Schmalseitenflächen 4 und 5 zu vergrößern. Zu diesem Zweck kann dann. die Anzahl der Elektroden eine Mehrzahl von drei betragen. So zeigt beispielsweise die f# ig. 3 einen Tiegel. mit sechs Elektroden, so daß an jede Phase deisi je zwei Elektroden angeschlossen sind. Auf.dieseWeiisewird dieAnzahl der Stro#mübergangsräume verdoppelt, wodurch. bei größeren Tiegeln eine. besisere Gleichmäßigkeit dies Stromüberganges, der Badbewegung und damit auch der Temperatur im gesamten Bad, erzielt wird. Bei noch größeren Tiegeln können neun Elektroden benutzt werden., von denen, je drei Elektroden an je eine Netzphase angeschlossen sind usw.
  • Auf diese- Weise ist der Größe der Salzbadöfem keine Grenze mehr gegeben. Auch kann auf diese Weise die Elel-trrod@enspannung stets auf dem vor,-geschriebenen Maß gehalten werden, indem durch Vergrößerung der Anzahl der Elektroden der Abstand zwischen dien benachbarten Elektrodenschmalseiten stets so- gehalten wird, daß eine unzulässige Spannungsvergrößerung reicht erfolgt. Die Erfindung ha,t auch noch den Vorteil, d@aß duirch die Beschränkung des Stromüberganges auf die Räume zwischen den parallelen benachbarten Schmalseitenflächen: der Plattenelektiroden ein Strornfluß quer durch den: Tiegel, und damit durch das behaiidelte: Werkstück, weitestgehend vermieden wird, so daß jegliche Gefahr einer Überhitzung von Kanten und Ecken des Werkstückes vermieden wird.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrodensalzbadofen für D.rehstrom mit keramischem Tiegiel und Plattenelektroden, da.-durch gekennzeichnet, daß die einander zugekehrten Schmaliseitenflächen der Plattenelektroden, parallel und so nahe voneinander verlaufen" daß der Strom. hauptsächlich: zwischen den Schmalseitenflächen- fließt.
  2. 2. Ofen nasch Anspruch i, dadurch: gekennzeichnet, daß die Stromzuleitungen zu den Elek- troden, in deren Längsmitte angeschlossen sind.
  3. 3. Ofen nach Anis.piruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden mit ihrer Beeitenfläche an der Tiegelwand anfliegen. q..
  4. Ofen nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, däß der- Tiegel kreisrund ist.
  5. 5. Ofen nach einem. der Ansprüche i bis q., dadurch gelcenn2eichnet, d.aß die Anzahl der Elektroden ein Mehrfaches von drei beträgt.
DEA5418D 1942-11-18 1942-11-18 Elektrodensalzbadofen Expired DE904573C (de)

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DEA5418D DE904573C (de) 1942-11-18 1942-11-18 Elektrodensalzbadofen

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DE904573C true DE904573C (de) 1954-02-18

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DE (1) DE904573C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1080240B (de) * 1956-04-13 1960-04-21 Ajax Electric Company Elektrodenanordnung fuer Salzbadoefen
DE1565741B1 (de) * 1966-04-29 1971-03-04 Nukem Gmbh Vorrichtung zum Schmelzen von feinteiligem Oxidpulver, das aus Urandioxid, Plutoniumdioxid oder Mischungen dieser Oxide besteht

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1080240B (de) * 1956-04-13 1960-04-21 Ajax Electric Company Elektrodenanordnung fuer Salzbadoefen
DE1565741B1 (de) * 1966-04-29 1971-03-04 Nukem Gmbh Vorrichtung zum Schmelzen von feinteiligem Oxidpulver, das aus Urandioxid, Plutoniumdioxid oder Mischungen dieser Oxide besteht

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