DE906111C - Verfahren zur UEbertragung von Fernsehnachrichten - Google Patents

Verfahren zur UEbertragung von Fernsehnachrichten

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DE906111C
DE906111C DER10074D DER0010074D DE906111C DE 906111 C DE906111 C DE 906111C DE R10074 D DER10074 D DE R10074D DE R0010074 D DER0010074 D DE R0010074D DE 906111 C DE906111 C DE 906111C
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DE
Germany
Prior art keywords
carrier
transmission
channel
television
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Expired
Application number
DER10074D
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Friedrich Ring
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N7/00Television systems
    • H04N7/10Adaptations for transmission by electrical cable

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)

Description

  • Verfahren zur Übertragung von Fernsehnachrichten Falls auf einem Fernsehübertragungsweg, insbesondere einem Fernsehkabel, ein Bild allein übertragen werden soll, so Ist eine Übersteuerung des zulässigen Betriebspegels nur zulässig, wenn sich dadurch keine Änderungen in der Helligkeitsverteilung des Bildes ergeben. (Bei mehreren gleichzeitig übertragenen Bildern oder Nachrichten würden sich auch Störungen durch nichtlineares. Nebensprechen ergeben.) Es soll nun erfindungsgemäß im Falle einer Einkanalfernsehübertragung (z. B. nach der deutschen Fernsehnormung, .Synchronisierzeichen in einen (Schwarzpegel von etwa 30% eingetastet) durch gegenphasigen Zusatz der nichtmodulierten Trägerfrequenz der ursprüngliche Träger so weit unterdrückt bzw. auskompensiert werden, daß für die mittlere Bildhelligkeit Grau gerade vollständige Kompensation eintritt. Für die extremen Werte Schwarz und Weiß verbleibt dann ein gleich großer, aber in seiner Phase entgegengesetzter Träger übrig, der gerade dem höchstzulässigen übertragungspegel entsprechen soll. Während der Synchron.isierzeichengabe wird der ursprüngliche Träger vollständig ausgetastet, der zugesetzte Träger bleibt also in seiner vollen Stärke übrig und übersteuert den Übertragungskanal, was aber bei dem Rechteckcharakter der Synchronisi.erzeichen nicht zu unzulässigen Verzerrungen. führt.
  • DieseVerhältnisse lassen sich auch so diskutieren, daß das ursprüngliche Bild (Synchronisierzeichen nach unten getastet) zunächst in ein negativ moduiiertes Bild (Synchronisierzeichen nach oben getastet) umgewandelt wird, das dann mit teilweise unterdrücktem Träger so übertragen wird, daß nur die nach oben herausragenden Synchronisiersignale in den Übersteuerungsbereich des Überträgungs-,kanäls fallen. Alle den Helligkeitswerten von schwarz bis Weiß entsprechenden Trägerströme fällen dagegen in den linearen Aussteuerungsbereich des Übertragungskanals. Es ist so eine besonders gute Ausnutzung des Übertragungspegels insbesondere bei Fernsehkabeln möglich, wo der Abstand zwischen Störpegel und zulässigem Übertragungspegel ein wesentliches Merkmal für die Güte :des Übertragungsweges darstellt. Gegenüber der gewöhnlichen Einkanalübertragung wird unter Annahme eines Schwarzpegels von 309/o der Weißspannung .ein Gewinn erzielt, der einer Erhöhung der Leistung am Ausgang sämtlicher Zwischenverstärker einer Kabelstrecke auf das Neunfache .entspricht, da bei sonst gleichen Verhältnissen das Verhältnis von Bildamplitude zu Störungsamplitude auf das Dreifache erhöht werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Übertragung von Fernsehnachrichten, dadurch gekennzeichnet, daß ein trägerfrequent und einkänalmäßig übertragenes Fernsehbild derart mit einem gegenphasig zugesetzten Träger zusammengefügt wird, daß für die Helligkeitswerte Schwarz und Weiß gleich große, aber in ihrer Phase :entgegengesetzte Trägerfrequenzen als resultierende Trägerspannung ,sich ergeben, die den Übertragungspegiel des Übertragungskanals gerade bis an die zulässige Grenze aussteuern, während sich bei der Übertragung des Synchronisierzeichens noch größere Trägerspannungen ergeben, die über den verzerrungsfrei übertragenenAussteuerungsbereich des Übertragungskanals hinausgehen.
DER10074D 1938-10-11 1938-10-11 Verfahren zur UEbertragung von Fernsehnachrichten Expired DE906111C (de)

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