AT164461B - Fernsehverstäker mit vermindertem Röhrenklingen - Google Patents
Fernsehverstäker mit vermindertem RöhrenklingenInfo
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Description
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Fernsehverstärker mit vermindertem Röhrenklingen
Zur Übertragung eines einwandfreien Fern- sehbildes sind bekanntlich Bänder von sehr tiefen bis zu den höchsten Frequenzen, die durch die Bildpunktzahl bestimmt werden, notwendig.
So können einerseits bei Freilichtaufnahmen (gleichmässig heller Himmel und gleichförmig dunkles Wasser je Bildhälfte, Zeilenrichtung horizontal) Schwarz-Weiss-Bilder auftreten, deren elektrischer Bildinhalt eine rechteckige Impuls- reihe der Bildfolgefrequenz, beispielsweise 25 Hz, darstellt. Das Schwergewicht der Oberwellen einer solchen Impulsreihe liegt dann bekanntlich ebenfalls im Bereich der niedrigen Frequenzen.
Anderseits ergibt sich mit der Zeilenzahl des
Bildes, beispielsweise 441, die höchste für eine gute Bildauflösung notwendige Übertragungs- frequenz bekanntlich aus dem Produkt von der halben Bildfolgefrequenz und dem Quadrat der
Zeilenzahl, beispielsweise 2-5 MHz. Zwischen diesen Grenzen können entsprechend dem ab- gebildeten Gegenstand alle Frequenzen auftreten.
Je vollständiger und gleichmässiger diese über- tragen werden, um so besser ist die Güte des erhaltenen Bildes. Die vom Aufnahmesystem abgegebenen Bildspannungen müssen ihrer Klein- heit wegen entsprechend verstärkt werden, um praktisch brauchbare Amplituden zu ergeben.
. Derartige Verstärker haben nunmehr für die betreffenden Frequenzen bereits einen solchen
Verstärkungsgrad, dass die durch Erschütterung seiner Röhren verursachten K1ingspannungen relativ niedriger Frequenz, beispielsweise 1100 Hz, schon in die Grössenordnung der Bildspannung fallen und das Bild somit stören.
Man hat nunmehr versucht, eine Bevorzugung der vom Aufnahmesystem abgegebenen Bildamplituden tiefer Frequenz gegenüber solchen hoher Frequenz zu erzielen und erstere somit über den erwähnten Störpegel zu heben ; diese absichtliche Verzerrung wird weiterhin durch einen entsprechenden Verstärkergang wieder ausgeglichen. Gleichzeitig erreicht man mit einer derartigen K1ingverbesserung die in der Fernsehtechnik bekanntgewordene Rauschverdrängung nach den hohen Frequenzen.
Darüber hinausgehend versuchte man überhaupt auf die tiefen Frequenzen zu verzichten und durch einen entsprechenden Verstärkergang eine Übertragung erst von jener Frequenz ab durchzuführen, die über der höchsten merkbaren Klingfrequenz liegt. Dieser Mangel an tiefen
Frequenzen macht sich jedoch bereits in ent- sprechender Weise im Bild bemerkbar.
Erfindungsgemäss lässt sich praktisch ohne eine solche Bildverschlechterung eine weitgehende
Verbesserung hinsichtlich der K1ingempfindlich- keit eines Femsehverstärkers allgemein dadurch erzielen, dass nur jeweils die entsprechenden K1ingfrequenzen aus dem gesamten zu über- tragenden Band herausgeschnitten werden, bei- spielsweise durch ein oder mehrere elektrische
Filter.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- Wie aus der folgenden Darstellung hervorgeht, empfiehlt es sich ferner, als Anfangsstufen des Verstärkers-sie sind im allgemeinen die kling- empfindlichsten-vorzugsweise Eingitterröhren zu verwenden. Es hat sich nämlich gezeigt, dass die mechanischen K1ingfrequenzen von ver- schiedenen Röhren eines Typs und besonders einer Herstellungsserie nur sehr wenig voneinander abweichen und dass vornehmlich Eingitterröhren nur eine einzige Klingfrequenz aufweisen, beispielsweise 1100 Hz. Demgegenüber besitzen Mehrgitterröhren eine im allgemeinen aus mehreren Frequenzen zusammengesetzte elektrische Klingspannung, was sich aus dem komplizierteren mechanischen Aufbau derselben erklärt.Die Verwendung von Eingitterröhren in Anfangsstufen ist daher im Hinblick auf diese Erkenntnis vorzuziehen, weil bei diesen nur eine einzige Frequenz zu unterdrücken ist und somit einfachere Filteranordnungen ausreichen. Durch die durch Anspruch 2 der vorliegenden Patentschrift gegebene Regel werden dann die im Hinblick auf das Röhrenklingen notwendigerweise zu unterdrückenden Frequenzen auf eine einzige Frequenz beschränkt.PATENTANSPRÜCHE : 1. K1ingverbesserter Fernsehverstärker mit teilweise unterdrücktem Frequenzband, dadurch gekennzeichnet, dass durch eine oder mehrere Filteranordnungen in an sich bekannter Art jene Frequenz oder Frequenzen aus dem zu übertragenden Band geschnitten werden, die der oder den K1ingfrequenzen desselben gleichbzw. nahekommen.2. Klingverbesserter Fernsehverstärker mit teilweise unterdrücktem Frequenzband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Anfangsstufen vornehmlich Eingitterröhren ver- wendet werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| AT164461T | 1946-11-19 |
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|---|---|
| AT164461B true AT164461B (de) | 1949-11-10 |
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Family Applications (1)
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| AT164461D AT164461B (de) | 1946-11-19 | 1946-11-19 | Fernsehverstäker mit vermindertem Röhrenklingen |
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| AT (1) | AT164461B (de) |
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- 1946-11-19 AT AT164461D patent/AT164461B/de active
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