DE906183C - Vorrichtung zum Laeppen der Laufflaechen von Kurbelwellen od. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Laeppen der Laufflaechen von Kurbelwellen od. dgl.

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Publication number
DE906183C
DE906183C DEK7219D DEK0007219D DE906183C DE 906183 C DE906183 C DE 906183C DE K7219 D DEK7219 D DE K7219D DE K0007219 D DEK0007219 D DE K0007219D DE 906183 C DE906183 C DE 906183C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lapping
crankshafts
running surfaces
lapping tool
slide
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Expired
Application number
DEK7219D
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Wallraff
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QUESTER FA WILH
Original Assignee
QUESTER FA WILH
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B5/00Machines or devices designed for grinding surfaces of revolution on work, including those which also grind adjacent plane surfaces; Accessories therefor
    • B24B5/36Single-purpose machines or devices
    • B24B5/42Single-purpose machines or devices for grinding crankshafts or crankpins

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Läppen der Läufflächen von Kurbelwellen od. dgl. Alle bekanntgewordenen Maschinen, welche das Läppen der Laufflächen beispielsweise von Kurbelwellen ausführen, arbeiten nach demselben Prinzip. Eine mit einem geeigneten Läppmittel ausgefütterte Läppschale wird um die zu läppende Lauffläche der Wellen herumgelegt. Die Welle wird in Drehung versetzt, wobei die Lauffläche der Einwirkung des Läppmittels unter Zugabe einer geeigneten Läppflüssigkeit ausgesetzt wird. Um eine möglichst gleichmäßige glatte Lauffläche zu erhalten und um Riefenbildungen auf der Lauffläche zu vermeiden, wird das eigentliche Läppwerkzeug etwas schmäler als die zu behandelnde Lauffläche gehalten und in axiale Bewegung zueinander gebracht. Bei den bekanntgewordenen Maschinen wird entweder das zu läppende Werkstück oder das Läppwerkzeug axial hin und her bewegt. Für die angestrebte Wirkung sind die konstruktiven Unterschiede dieser Konstruktionen bedeutungslos.
  • Bei allen bekanntgewordenen Läppimaschinen sind die Läppwerkzeuge einseitig in Gelenkarmen aufgehängt, damit sie dem Kurbelhub beispielsweise einer Kurbelwelle folgen können. Durch die axiale Relativbewegung zwischen dem zu läppenden Werkstück und dem Läppwerkzeug wird das Läppwerkzeug axial in wechselnder Richtung sehr stark beansprucht. Die Gelenke der Lenkarme sind dieser Beanspruchung nicht gewachsen und geben nach, so daß das Läppwerkzeug zum Verkanten neigt und nicht mehr achsengerade geführt oder gehalten ist. Eine gleichmäßig geläppte glatte Oberfläche der Lauffläche ist aber erforderlich. Sie kann nur erzielt werden, wenn das Läppwerkzeug achsengerade geführt oder gehalten wird.
  • Die beschriebene Erfindung zeigt beispielsweise eine Vorrichtung, die die achsengerade Führung des Läppwerkzeuges zur Werkstückachse ermöglicht. Es zeigt Abb. I die Vorderansicht der Vorrichtung und Abb. 2 einen Schnitt nach der Linie A-B der Abb. I.
  • Wie aus Abb. I ersichtlich ist, sitzen auf einem Maschinenbett links und rechts je zwei Führungswände 2, die durch Zwischenstücke 3 so miteinander verbunden sind, daß sich der Schieber 4 ohne axiales Spiel frei bewegen kann. Mit dem Schieber 4 ist das eigentliche Läppwerkzeug 5 starr verbunden. Unter dem Schieber 4 ist ein weiterer Schieber 6 vertikal beweglich in den Führungswänden 2 angeordnet. Dieser Schieber 6 wird durch Druckfedern 7 gegen den Schieber 4 gedrückt, um diesen in waagerechter Lage zu halten. Wird die Kurbelwelle in die Maschine eingelegt und in Drehung versetzt, so erfolgt dies um die Lagerstellen 9 der Kurbelwelle, während der Kurbelzapfen mit 8 bezeichnet ist. Das Läppwerkzeug 5, welches um den Kurbelzapfen der Kurbelwelle geklemmt und mit dem Schieber 4 starr verbunden ist, folgt dem jeweiligen Kurbelhub, denn der Schieber 4 kann sich in den Führungswänden 2 sowohl horizontal als auch vertikal senkrecht zur Werkstückachse entgegen dem Druck der Federn 7 frei bewegen. Die durch die axiale Relativbewegung auftretende Belastung des Läppwerkzeuges 5 wird über den Schieber 4 von den Führungswänden 2 abgefangen. Die beschriebene Anordnung stellt ein Ausführungsbeispiel dar. Die erforderliche horizontale und vertikale Führung des Läppwerkzeuges kann auch mit anderen bekannten Bauelementen, wie beispielsweise Schieber- oder Kulissenführungen od. dgl., erreicht werden. Ebenso können die im Beispiel vorgesehenen Federn 7 durch andere Bauelemente, wie öl- oder luftbelastete Zylinder od. dgl., ersetzt werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Vorrichtung zum Läppen der Laufflächen von Kurbelwellen od. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die durch die axiale Relativbewegung auftretende Axialbelastung des Läppwerkzeuges (5) an zwei sich gegenüberliegenden Punkten abgefangen wird..
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, d:aß der Träger (4) des Läppwerkzeuiges (5) sowohl horizontal als auch vertikal senkrecht zur Werkstückachse frei beweglich zwischen Führungen (2) angeordnet ist.
DEK7219D 1942-06-07 1942-06-07 Vorrichtung zum Laeppen der Laufflaechen von Kurbelwellen od. dgl. Expired DE906183C (de)

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