DE906295C - Hydraulische Pumpe mit veraenderlicher Foerdermenge - Google Patents

Hydraulische Pumpe mit veraenderlicher Foerdermenge

Info

Publication number
DE906295C
DE906295C DEW7240A DEW0007240A DE906295C DE 906295 C DE906295 C DE 906295C DE W7240 A DEW7240 A DE W7240A DE W0007240 A DEW0007240 A DE W0007240A DE 906295 C DE906295 C DE 906295C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
pump
pressure
delivery
switching element
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEW7240A
Other languages
English (en)
Inventor
Keith Herbert Baigent
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RH Windsor Ltd
Original Assignee
RH Windsor Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by RH Windsor Ltd filed Critical RH Windsor Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE906295C publication Critical patent/DE906295C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D37/00Controlling or regulating the pouring of molten metal from a casting melt-holding vessel
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B49/00Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Injection Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Hydraulische Pumpe mit veränderlicher Fördermenge Es sind Spritzgußmaschinen bekannt, bei denen sowohl die Vorrichtung zum Öffnen und Schließen der Formen wie auch der Spritzkolben hydraulisch betätigt werden. Es ist wünschenswert, daß sich die Formhälften während ihres Schließvorganges zuerst schnell bewegen, daß aber die Bewegung unter hohem Druck mit einem langsamen Aneinanderlegen der Formhälften endet; dagegen ist es beim Offnungsvorgang wünschenswert, daß sich die Formhälften zunächst langsam unter hohem Druck bewegen, um den Kniehebelmechanismus zu lösen, der sie geschlossen hält, und daß sie danach schnell in die geöffnete Lage gehen. Der Spritzkolben sollte ungefähr die erste Hälfte seines Einspritzhubes schnell zurücklegen, danach sollte aber das Einspritzen des Spritzgutes in die Form hinsichtlich des Druckes und des Volumens geregelt werden. Beim Rückgang des Spritzkolbens ist es erforderlich, daß er so schnell wie möglich bis zum Anschlag zurückläuft.
  • Allen diesen Anforderungen, außer derjenigen, die sich auf die zweite Hälfte des Einspritzhubes des Spritzkolbens bezieht, wird man gerecht, wenn man eine hydraulische Pumpe mit veränderlicher Fördermenge von einer Ausführung vorsieht, die einen federbelasteten oder anderweitig beeinflußten Kolben besitzt, der mit der Steuerung für die Fördermenge verbunden .und dem Fördermengendruck der Pumpe ausgesetzt ist, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß die Pumpe so lange ihre größte Fördermenge liefert, bis der Förderdruck auf einen Wert ansteigt, der ausreicht, um den Kolben gegen den auf ihm lastenden Gegendruck zu verschieben, worauf der Kolben die Fördermenge der Pumpe mehr und mehr herunterregelt, falls der Förderdruck noch weiter ansteigt.
  • Um für eine Überwachung von Druck und Volumen zu sorgen, unter denen die Spritzmasse während des zweiten Teiles des Förderhubes des Spritzkolbens eingespritzt wird, sind verschiedene Ausführungsformen von Zusatzvorrichtungen vorgeschlagen worden.
  • Diese wenden jedoch alle ein Durchflußregulierventil an mit dem Ergebnis, daß der Antriebsmotor für die Pumpe mit voller Belastung arbeitet, obwohl nur ein Bruchteil der Fördermenge der Pumpe benötigt wird, um den Spritzkolben zu betätigen.
  • Die Erfindung bezieht sich auf hydraulische Pumpen mit veränderlicher Fördermenge obiger Art für die besondere, aber nicht auschließliche Verwendung bei Spritzgußmaschinen, wobei die Pumpe einen zweiten Kolben besitzt, der mit der Steuervorrichtung für die Fördermenge verbunden ist, ferner ein Schaltorgan, das .sich aus einer Normalstellung, in der der beeinflußte Kolben dem Förderdruck der Pumpe ausgesetzt und der zweite Kolben mit der Abflußleitung verbunden ist, in eine Ausweichstellung bewegen kann, in der der beeinflußte Kolben vom Druck entlastet und der Flüssigkeitsdruck auf den zweiten Kolben geleitet wird, und wobei die Pumpe ferner einen Anschlag besitzt, der den zweiten Kolben in einer vorausbestimmten Lage festhält, in der die Fördermengenregulierung auf eine vorausbestimmte Fördermenge eingestellt wird. Vorzugsweise ist der mit dem zweiten Kolben verbundene Anschlag verstellbar, um die Fördermenge zu verändern, die die Pumpe liefert, wenn das Schaltorgan in seiner Ausweichstellung ruht. Diese Ausführungsform der Pumpe hat, wenn sie zur Druckerzeugung bei einer Spritzgußmaschine benutzt wird, den Vorteil, daß die Antriebsmaschine für die Pumpe mit verminderter Kraft arbeitet, entsprechend der verminderten Leistung, wenn die Fördermenge der Pumpe während des zweiten Teiles des Einspritzhubes des Kolbens vermindert wird.
  • Eine Ausführungsform der Pumpe gemäß der Erfindung, wie sie bei einer Spritzgußmaschine benutzt wird, wird im folgenden im einzelnen als Ausführungsbeispiel an Hand der Zeichnung beschrieben. Es zeigt Fig. i die Pumpe im Grundriß, Fig. 2 eine Seitenansicht, Fig. 3 einen Längsschnitt durch die Pumpe, Fig. 4 in größerem Maßstab einen Schnitt durch den Regelzylinder der Pumpe, der ein konstantes Volumen der Förderung bestimmt, Fig. 5 die teilweise geschnittene Ansicht auf die rechte Seite der Fig. 4, Fig. 6 den Einspritzzylinder in Verbindung mit dem Begrenzungsschalter, Fig. 7 einen hydraulischen Schaltplan, Fig. 8 einen elektrischen Schaltplan, Fig. g einen Schnitt durch das Schaltorgan und Fig. 1o einen Schnitt durch das mit ihm verbundene Steuerorgan. Gleiche Teile sind in den verschiedenen Figuren mit gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet.
  • Die Pumpe io, die eine veränderliche Fördermenge hat und von einem Elektromotor i i (Fig. 7) über eine elastische Kupplung 12 angetrieben wird, gehört zu einer Bauart mit einer Taumelscheibe. Wie in Fig.3 dargestellt ist, wird die Taumelscheibe 13, die drehbar in einem kippbar gelagerten Gehäuse 14 angebracht ist, von einer Pumpenwelle 15 angetrieben. Von der Welle 15 wird auch ein Zylinderblock 16 angetrieben, der eine Reihe von Zylindern enthält, von denen nur einer bei 17 in Fig.3 dargestellt ist. In jedem Zylinder befindet sich ein Kolben 18, der mit der Taumelscheibe durch eine Kolbenstange ig verbunden ist. Der Zylinderblock 16 arbeitet in -bekannter Weise mit einer feststehenden Ventilplatte 2o zusammen, die zwei (nicht eingezeichnete) nierenförmige Kanäle besitzt, von denen der eine mit der Einlaßöffnung der Pumpe und der andere mit ihrer Auslaßöffnung in Verbindung steht. Das kippbar angebrachte Gehäuse 14 ruht auf Drehzapfen 21, 22, um die es sich zu dem Zweck drehen kann, die Winkelstellung der Taumelscheibe und damit die Fördermenge der Pumpe zu verändern.
  • Der eine Drehzapfen 21 (Fig. i) trägt einen Arm 23, der drehbar an der Stange 24 des Kolbens 25 gelagert ist, der in einem Zylinder 26 angeordnet ist und von einer Feder 27 belastet wird. Der Kolben 25 ist im Normalzustand dem Förderdruck der Pumpe ausgesetzt. Der andere Drehzapfen 22 (s. auch Fig. 2 und 4) trägt einen Arm 28, der gegen die Stange 29 eines zweiten Kolbens 3o anliegt. Der Kolben 3o befindet sich in einem eine konstante Fördermenge bestimmenden Zylinder 31, und seine Kolbenstange 29 kann sich in einer Einstellhülse 32 bewegen. Ein Gewinde 33 auf der Außenseite der Hülse 32 greift in das Gewinde eines Getrieberades 34 ein, das gegen eine axiale Verschiebung zwischen dem Zylinder 31 und einem Teil 35 festgehalten wird und in ein Getrieberad 36 eingreift, das auf einer quer zur Kolbenstange angeordneten Einstellwelle 37 sitzt. Die Welle 37 steht über ein nicht gezeichnetes Getriebe mit einem Einstellknopf 38 (Fig. 2) in Verbindung, mit dem die Welle 37 gedreht werden kann, um die Hülse 32 in Längsrichtung zu bewegen. Eine Feder 39 (Fig. 4) greift in eine Nut 4o der Hülse 32 ein und verhindert damit, daß sich die Hülse dreht. Das linke Ende der Hülse 32 ist als ein verstellbarer Anschlag ausgebildet und legt sich gegen den Kolben 3o an, um seinen Hub zu begrenzen.
  • Die Pumpe io, die Flüssigkeit aus einem Sammelbehälter go ansaugt, fördert diese Flüssigkeit unter Druck über eine Speiseleitung 41 (Fig. 7), die mit einem Druckregulierventi142 ausgerüstet ist, zu den hydraulischen Zylindern, die die Formen einer Spritzgußmaschine öffnen und schließen und den Spritzkolben betätigen. Diese Zylinder stehen mit der Speiseleitung 41 durch Leitungen 43 bzw. 44 in Verbindung, die mit nicht dargestellten Ventilen versehen sind, die in bekannter Weise periodisch betätigt werden, um zuerst -die Formen zu schließen, dann zu bewirken, daß der Spritzkolben das plastisch gemachte Preßpulver in die Formen spritzt, danach den Spritzkolben zurückzuziehen und schließlich die Formen zu öffnen. Diese Teile sind die allgemein üblichen und darum nicht im einzelnen dargestellt. Fig.6 zeigt jedoch den hydraulischen Zylinder 45 zur Betätigung des Spritzkolbens 46. Der Kolben 46 arbeitet in einem Einspritzzylinder 47, der eine Öffnung 48 besitzt, . durch die das Preßpulver aus einem Schütttrichter eingefüllt wird, und der periodisch eine Füllung zusammengedrücktes Preßpulver in eine Kammer 49 preßt, in der das Preßpulver plastisch gemacht wird und die mit der Einspritzdüse 5o der Maschine in Verbindung steht. Der Spritzkolben 46 trägt einen Nocken 51, der einen Begrenzungsschalter 52 betätigt, dessen Zweck weiter unten erläutert wird.
  • Ein Leitungsrohr 53 (Fig. i und 7) leitet die unter dem Förderdruck der Pumpe stehende Flüssigkeit auf ein Schaltorgan 54. Dieses (s. auch Fig.9) besitzt eine Druckeinlaßöffnung 55 und Auslaßöffnungen 56, 57, 58. Die Auslaßöffnung 56 steht über ein Leitungsrohr 59 mit dem Zylinder 26 in Verbindung, die Auslaßöffnung 57 ist über ein Leitungsrohr 6o mit dem Zylinder 31 verbunden, die Auslaßöffnung 58 dient als Druckablaßöffnung.
  • Normalerweise nimmt der Schieber 61 des Schaltorgans 54 die in Fig. 9 gezeigte Lage ein, in der die Auslaßöffnung 56 und damit der Zylinder 26 dem Druck ausgesetzt sind, während die Auslaßöffnung 57 und damit der Zylinder 31 mit der Druckablaßöffnung verbunden sind. Der federbelastete Kolben 25 steuert damit automatisch die Fördermenge der Pumpe. Die Taumelscheibe 13 wird zunächst durch die Feder 27 in die Stellung der größten Fördermenge gebracht, in der der Arm ' 28 den Kolben 30 in der in Fig. q. gezeigten Lage hält. Wenn der Förderdruck der Pumpe über einen bestimmten Wert ansteigt, wird der Kolben 25 zurückgedrückt, so daß er die Neigung der Taumel scheibe verringert und damit die Fördermenge der Pumpe herabsetzt, wobei sich der Arm 28 von der Kolbenstange 29 abhebt.
  • Ungefähr auf dem halben Wege während des Förderhubes des Spritzkolbens 46 schließt der Nocken 51 für einen Augenblick den Begrenzungsschalter 52. Dieser schließt, falls der Leitungstrennschalter gi (Fig.8) geschlossen ist, den Stromkreis zwischen den elektrischen Speiseleitungen 62 und 63, so daß ein einstellbarer Zeitschalter 64 und die Spulen 65 und 66 erregt werden. Die Kontakte 67 der Spule 65 schalten sich dann ein und schließen für die Spulen 65 und 66 einen dauernden Stromkreis, und die Kontakte 68 der Spule 6 schalten sich ein und erregen ein Solenoid 69.
  • Das Solenoid 69 ist mit einem Steuerorgan 70 verbunden, dessen Einzelheiten in Fig. io dargestellt sind. Das Steuerorgan 7o hat eine Einlaßöffnung 71, die mit der Druckleitung 41 der Pumpe (Fig. 7) über eine Leitung 72 in Verbindung steht, die ein Druckreduzierventil 73 besitzt. Das Steuerorgan 7o hat ebenfalls drei Auslaßöffnungen 74, 75, 76. Die Öffnung 74 dient zum Ablassen des Druckes, wogegen die Öffnung 75 über eine Leitung 77 mit einer Öffnung 78 im Schaltorgan 54 und die Öffnung 76 über eine Leitung 79 mit einer Öffnung 8o im Schaltorgan 54 in Verbindung steht.
  • Wenn das Solenoid 69 nicht erregt ist, hält eine Feder 81 den Schieber 82 des Steuerorgans 70 in der in Fig. io dargestellten Lage. Der Druck wird dann von der Einlaßöffnung 71 des Steuerorgans zu seiner Auslaßöffnung 75 und damit zur Öffnung 78 des Schaltorgans 54 hingeleitet. Die Öffnung 76 des Steuerorgans und damit auch die öffnung 8o des Schaltorgans sind dann durch eine Öffnung 83 und eine zentrische Bohrung 84 des Schiebers 84 mit dem Druckablaß verbunden. Der Schieber 61 des Schaltorgans wird deshalb in der in Fig. 9 dargestellten Lage festgehalten.
  • Sobald jedoch das Solenoid 69 erregt wird, wird der Schieber 82 des Steuerorgans aus der in Fig, io dargestellten Stellung gegen die Feder 81 nach unten gedrückt. Die Druckeinlaßöffnung 71 des Steuerorgans wird dann mit der Öffnung 76 und damit mit der Öffnung 8o des Schaltorgans verbunden, wogegen die Öffnung 75 des Schaltorgans und folglich auch die Öffnung 78 des Steuerorgans dann über eine Öffnung 85 des Schiebers 61 und seine zentrische Bohrung 84 mit dem Druckablaß verbunden werden. Folglich wird der Schieber 61 des Schaltorgans aus der in Fig.9 dargestellten Lage nach rechts hin verschoben, wobei er den Druck auf die Öffnung 57 und den Zylinder 31 leitet und die Öffnung 56 und den Zylinder 26 mit dem Druckablaß verbindet. Der Kolben 30 (Fig. .4) bewegt sich dann so weit, bis er gegen die Hülse 32 anschlägt, und bringt auf diese Weise die Taumelscheibe 13 in eine Lage, die durch die Lage der Hülse 32 bestimmt wird. Wie oben beschrieben wurde, wird diese Hülse durch Drehen der Einstellwelle 37 mit Hilfe des Einstellknopfes 38 verstellt. Der Knopf 38 betätigt auch einen Zeiger 86 (Fig. 2), der auf Schalen 87 die tatsächliche Zeit in Sekunden angibt, die von der zweiten Hälfte des Einspritzhubes in Anspruch genommen werden soll, für die eine Vorschubdauer eingestellt ist, und der außerdem den Weg pro Minute des Kolbens beim Vorschub angibt. Die Pumpe liefert danach eine konstante Fördermenge für den übrigen Teil des Einspritzhubes und ebenso für eine darauffolgende Beharr ungsperiode. Nach Beendigung dieser Periode öffnet der Zeitschalter 64 (Fig. 8) die Kontakte 67, wodurch die Spulen 65, 55 abgeschaltet, die Kontakte 68 geöffnet und das Solenoid 69 außer Tätigkeit gesetzt werden. Das Steuerorgan 70 und das Schaltorgan 54 kehren dann in die in Fig. io bzw. 7 dargestellten Stellungen zurück, so daß der federbelastete Kolben 25 für den verbleibenden Teil des Arbeitszyklus der Maschine die Steuerung der Taumelscheibe 13 übernimmt, bis der Begrenzungsschalter 52 wieder auf dem Vorwärtshub des Spritzkolbens 46 während des nächsten Arbeitszyklus der Maschine betätigt wird. Die Betätigung des Begrenzungsschalters 52 auf dem Rückhub des Spritzkolbens 46 ist für die Erregung des Solenoids 69 unwirksam, weil zu dieser Zeit andere, nicht gezeichnete Stromkreise geschlossen sind und eine Erregung der Spule 66 durch das- Schließen des Begrenzungsschalters verhindern.
  • Selbstverständlich kann man, wenn es gewünscht ist, die Bewegung des Schaltorgans 5,4 in seine andere Lage so einrichten, daß es den Zylinder 31 mit einer anderen Druckquelle als der Förderleitung der Pumpe verbindet. In bekannter Weise wird der Einspritzhub des Kolbens ¢6 durch ein Solenoid ausgelöst, das ein Ventil steuert, welches mit der hydraulischen Vorrichtung verbunden ist, die den Kolben steuert. Dieses Solenoid gibt dann ein Hilfsdruckregulierventil frei, das sich, wenn es freigegeben ist, bei einem niedrigeren Förderdruck öffnet als das ÜUberdruckventil 4.2 der Pumpe und ein Anwachsen des Förderdruckes der Pumpe über einen bestimmten Wert während der zweiten Hälfte des Einspritzhubes und der nachfolgenden Beharrungsperiode verhindert. Dieses Hilfsdruckregulierventil wird vor dem Rückhub des Kolbens außer Tätigkeit gesetzt. Diese Vorrichtungen, die in bekannter Weise arbeiten, sind nicht in der Zeichnung dargestellt.
  • Es ist klar, daß man, wenn das Bedürfnis dazu vorliegt, das Schaltorgan 5¢ so einrichten kann, daß es mehrere hydraulische Pumpen steuert. In seiner normalen Stellung würde das Organ dann den Druck auf die federbelasteten Kolben aller Pumpen leiten, und wenn es die andere Lage einnimmt, würde es die federbelasteten Kolben vom Druck entlasten und den Druck auf die zweiten Kolben der Pumpen schicken.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Hydraulische Pumpe mit veränderlicher Fördermenge, die eine Vorrichtung zur Steuerung der Fördermenge der Pumpe und einen Kolben besitzt, der mit dieser Vorrichtung gekuppelt und dem Förderdruck der Pumpe ausgesetzt ist, wobei dieser Kolben dem Förderdruck entgegen belastet wird und so lange die obengenannte Vorrichtung in einer Lage festhält, die der maximalen Förderung der Pumpe entspricht, wie der Förderdruck geringer als die Belastung ist, die auf dem vorgenannten Kolben ruht, und danach mit anwachsendem Förderdruck die Fördermenge der Pumpe mehr und mehr herunterregelt, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweiter Kolben vorgesehen ist, der auf die Vorrichtung zur Steuerung der Fördermenge einwirkt, daß ferner ein Schaltorgan vorgesehen ist, das sich aus einer Normalstellung, in der der belastete Kolben dem Förderdruck der Pumpe ausgesetzt und der zweite Kolben mit dem Druckablaß verbunden ist, in eine andere Stellung bewegen kann, in der der belastete Kolben vom Förderdruck entlastet und der Flüssigkeitsdruck dem zweiten Kolben zugeleitet wird, und daß ferner ein Anschlag vorgesehen ist, der den zweiten Kolben dann in einer bestimmten Lage festhält, in der die Vorrichtung zur Steuerung der Fördermenge auf eine vorbestimmte Fördermenge eingestellt ist.
  2. 2. Pumpe nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltorgan, wenn es in eine andere Lage gebracht wird, die Verbindungen von Druckzufuhr und Druckablaß zu den beiden Kolben umwechselt.
  3. 3. Pumpe nach Anspruch i oder z, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag, der für den zweiten Kolben vorgesehen ist, zu dem Zwecke verstellbar ist, die Fördermenge zu verändern, die von der Pumpe gefördert wird, wenn das Schaltorgan die von der normalen Stellung abweichende Lage angenommen hat.
  4. 4.. Pumpe nach Anspruch i, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördermenge der Pumpe von einer Taumelscheibe gesteuert wird, die auf Drehzapfen ruht und mit den beiden Kolben verbunden ist.
  5. 5. Spritzgußmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß eine Pumpe nach Anspruch i, 2, 3 oder 4 vorgesehen ist, die Flüssigkeit in einen hydraulischen Zylinder schickt, um den Spritzkolben zu betätigen, daß ferner ein Begrenzungsschalter vorgesehen ist, der von dem Kolben bei seinem Einspritzhub ungefähr auf halbem Wege betätigt wird, und daß schließlich elektromagnetische Vorrichtungen vorgesehen sind, die von dem Begrenzungsschalter gesteuert werden, um das Schaltorgan bei der Betätigung dieses Begrenzungsschalters in seine andere Lage zu bewegen.
  6. 6. Spritzgußmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein von dem Begrenzungsschalter gesteuertes Solenoid und ein von dem Solenoid gesteuertes Schaltorgan vorgesehen sind, um abwechselnd die Druckzufuhr und den Druckablaß mit dem Schaltorgan zu verbinden und dadurch seine Bewegung zwischen seiner normalen und seiner anderen Lage zu steuern.
  7. 7. Spritzgußmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein einstellbarer Zeitschalter vorgesehen ist, der mit dem Solenoid zusammenarbeitet und die Rückkehr des Schaltorgans in seine normale Stellung zu einer vorbestimmten Zeit nach Betätigung des Begrenzungsschalters bewirkt.
DEW7240A 1950-11-20 1951-11-20 Hydraulische Pumpe mit veraenderlicher Foerdermenge Expired DE906295C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB906295X 1950-11-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE906295C true DE906295C (de) 1954-03-11

Family

ID=10687772

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEW7240A Expired DE906295C (de) 1950-11-20 1951-11-20 Hydraulische Pumpe mit veraenderlicher Foerdermenge

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE906295C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2630106A1 (de) * 1975-07-04 1977-01-27 Daikin Ind Ltd Hydraulikpumpe mit variabler foerdermenge

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2630106A1 (de) * 1975-07-04 1977-01-27 Daikin Ind Ltd Hydraulikpumpe mit variabler foerdermenge

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2603891C3 (de) Antrieb zum Bewegen eines Einspritzkolbens einer Druckgießmaschine
CH642904A5 (de) Verfahren zur steuerung von duesenverschluessen in einer spritzgiessvorrichtung.
DE2411196A1 (de) Steuervorrichtung fuer wegeventil
EP0058926B1 (de) Formschliessvorrichtung
CH641529A5 (de) Vorrichtung zur foerderung und dosierung abgemessener materialmengen, insbesondere von giessharzkomponenten.
DE906295C (de) Hydraulische Pumpe mit veraenderlicher Foerdermenge
DE3100725A1 (de) "einrichtung zur gesteuerten foerderung des brennstoffs in einer brennkraftmaschine"
DE2523303C3 (de) Hydraulische Steuervorrichtung für die Einspritzeinheit einer Kunststoff-Spritzgießmaschine zum Steuern unterschiedlicher Hydraulikdrücke
CH337087A (de) Einrichtung zum automatischen Steuern der Werkzeugzustellung an Schleifmaschinen, insbesondere Innenschleifmaschinen
DE19831144A1 (de) Hydraulische Steuerung für eine hydraulisch betätigbare Kupplungsbremskombination für die Antriebswelle einer mechanischen Presse
DE1554953B2 (de) Maschine zum Spritzgießen von Sohten- und AbsatzeinheHen
DE69024776T2 (de) Elektropneumatischer Verteiler für Maschinen zum Herstellen von Hohlglasgegenständen
DE1758615B1 (de) Druckgiessmaschine mit Multiplikator
DE3427327A1 (de) Mischkopf zum erzeugen eines vorzugsweise chemisch reaktionsfaehigen gemisches aus mindestens zwei kunststoffkomponenten
DE2905685A1 (de) Spritzgiessmaschine und verfahren zum betreiben derselben
DE893749C (de) Einrichtung zur Steuerung des Druckmittelflusses bei hydraulisch betaetigten Maschinen
DE1167146B (de) Drehzahlregeleinrichtung fuer den Motor eines Fluessigkeitsgetriebes
DE917213C (de) Maschine zum Herstellen von Flaschen oder anderen Hohlkoerpern aus thermoplastischen Kunststoffen nach dem Schlauchblasverfahren
DE958541C (de) Kunststeinformmaschine mit hydraulischer Drehschiebersteuerung
AT216694B (de) Selbsttätig arbeitende Kaffeemaschine
DE2339849A1 (de) Einrichtung zur steuerung des vorund ruecklaufes einer bohrspindel
DE940868C (de) Hydraulischer Antrieb und Steuerung einer Kurbelpresse
DE1480037B1 (de) Vorrichtung zum Steuern des selbsttaetigen Ein- und Ausrueckens einer hydraulisch betaetigten Kraftfahrzeugkupplung
DE2444531A1 (de) Hydrostatischer servomechanismus mit kuenstlicher rueckfuehrung
DE620982C (de) Mechanischer Steuerungsantrieb fuer den Schliess- und Presszylinder sowie fuer die Kernziehzylinder an hydraulisch angetriebenden Spritz- und Pressgussmaschinen