DE958541C - Kunststeinformmaschine mit hydraulischer Drehschiebersteuerung - Google Patents

Kunststeinformmaschine mit hydraulischer Drehschiebersteuerung

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DE958541C
DE958541C DEU1095A DEU0001095A DE958541C DE 958541 C DE958541 C DE 958541C DE U1095 A DEU1095 A DE U1095A DE U0001095 A DEU0001095 A DE U0001095A DE 958541 C DE958541 C DE 958541C
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DEU1095A
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Heinz Niepelt
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HERMANN ULRICH INH J WAIMER FA
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HERMANN ULRICH INH J WAIMER FA
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B17/00Details of, or accessories for, apparatus for shaping the material; Auxiliary measures taken in connection with such shaping
    • B28B17/0063Control arrangements
    • B28B17/0081Process control

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)

Description

  • Kunststeinformmaschine mit hydraulischer Drehschiebersteuerung Es sind bereits Kunststeinformmaschinen mit hydraulischer Drelischiebersteuerung bekannt, bei denen der Drehschieber die einzelnen Arbeitszylinder für die Bewegung des Füllkastens, des Brettmagazins, der Beschwerplatte und der Form innerhalb der Maschine schaltet. Die Steuerung dieser Drehschieber erfolgte jedoch bisher in Ab- hängigkeit der Zeit. Der Drehschieber selbst ist dabei direkt mit der Antriebswelle des Motors oder der Pumpe verbunden bzw. läuft synchron mit derselben. In genau eingestellten Zeiten werden dann die einzelnen Zuleitungen für die Arbeitszylindier freigegeben. In dieser vorgegebenen Zeiteinheit müssen also die einzelnen Arbeitsgänge beendet sein, unabhängig davon, ob die Form restlos gefüllt ist oder nicht. Dadurch ergeben sich jedoch erhehliche Nachteile. NVenn z. B. ein Fremdkörper mit dem Füllgut in die Form eingebracht wird, setzt dieser dem schnellen Absinken des Preßstempels einen gewissen Widerstand entgegen. Zur Überwindung desselben wird dann öfter eine längere Vibrationswirkung benötigt, als u.rsprünglich vorgesehen ist. Wenn nun der Drehschieber von der Hauptantnieb.swelle gesteuert wird, so muß die Form zwangläufig entschalen, bevor der Preßstempel auf die richtige Steinhöhe .; irrgesunken ist. Infolgedessen erhält man je nach diem Widerstand, den das Füllgut der Preßbewegung entgegensetzt, Bausteine verschiedener Höhe und verschiedenen Verdichtungsgrades. rades.
  • Von hydraulischen Steuerungen und Steinformpressen anderer Bauart her ist es an sich bereits bekannt, andersartige Schieberkonstruktionen elektromagnetisch zu steuern. Hierbei handelt es sich jedoch teilweise um außerordentlich einfache Konstruktionen, die einen Drehschieber mit seiner verwickelten hydraulischen Schaltung nicht ersetzen können. Außerdem werden bereits elektrisch betätigte Steuerventile verwendet, die auf eine hydraulische Presse einwirken. Diese Ventile sind aber nicht vom Weg, sondern jeweils vom Druck abhängig, dem das zu verformende Werkstück ausgesetzt ist. Infolgedessen kann bei einer derartigen Vorrichtung keine kontinuierliche Arbeitsweise erzielt werden. Wenn nämlich aus irgendwelchen Gründen während dies Arbeitshubes ein höherer Druck als der eingestellte auftritt, können die Arbeitsbe-wegungen nicht zu Ende geführt werden, und der Arbeitsvorgang wird unterbrochen. Außerdem wird bei dieser Preussensteuerung lediglich eiirr Arbeitsspiel gesteuert, während jedes neue wieder durch Schließen eines besonderen Kontakteis von Hand erfolgen muß.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Steinformmas:chine zu schaffen, die in der Lage ist, selbsttätig zu arbeiten, und die hierbei eine möglichst geringe Störanfälligkeit besitzt. Außerdem soll die Steuerautomatik billig herzustellen und den besonderen Eigenschaften des zu bearbeitenden Materials angepaßt sein. Die Verwendung einer hydraulischen Anlage erweist sich für Steinformmaschinen dabei als besonders günstig, da an den einzelnen Arbeitsstellen lediglich Zylinder mit Kolben erforderlich sind, wobei beim Auftreten von Hemmungen usw. an der Anlage keinerlei Schäden angerichtet werden können, sondern die Störung ohne weitere Schwierigkeiten beseitigt werden kann. Die Verwendung einer rein elektrischen Anlage wäre dagegen wesentlich teurer, da für jedeArbeitsstelle ein besonderer Motor mit verhältnismäß.ig großen Massen erforderlich wäre. Außerdem können bei elektrischem Antrieb Getriebebrüche oder Motorschäden durch Durchbrennen auftreten, wenn ein Fremdkörper die Kolben an ihrer Weiterbewegung verhindert. Die Verwendung von Rutschkupplungen würde diesen Nachteil zwar beseitigen, jedoch sind derartige Konstruktionsteile außerordentlich teuer und besitzen wiederum andere Nacihteile. Die erfindungsgemäße Kunststeinformmaschine ist daher durch einen in den Ölumlauf eingeschalteten, auf elektrischen Wege stellungsweise weiterschaltbaren Drehsteuerschieber gekennzeichnet, der reit seinen Bohrungen und Kanälen so angelegt ist, daß mit einer Umdrehung mindestens das gesamte Arbeitsspiel der Maschine in zeitlicher Folge abgewickelt ist, wobei die Schaltimpulse durch von den Arbeitskolben betätigte Endschalter gegeben werden. Durch die besonders günstige Kombination einer hydraulischen mit einer elektrischen Steuerung wird bei geringster Störanfälligkeit eine besonders billige Anlage geschaffen, welche die Vorteile beider Systeme zusammenzieht und deren Nachteile vermeidet. Durch die Verwendung einer wegabhängigen Steuerung, die durch die Anordnung der elektrischen Endschalter erzielt ward, erhält man, unabhängig von der Art des zu bearbeitenden Materials, Bausteine gleicher Höhe. Der Drehschieber erhält nämlich erst dann seinen Schal:timpuls, wenn der Preßstempel jeweils seine gewünschte Stellung erreicht hat. Es ist also völlig unerheblich, ob die Vibrationswirkung eine längere oder kürzere Zeiteinheit in Anspruch nimmt, so daß die Maschine gegen Einwirkung von Fremdkörpern völlig unempfindlich ist.
  • Vorzugsweise sind die im Arbeitsstromkreis des Steuerschiebers liegenden Endschalter auf dem einen Ende der Arbeitszylinder hintereinandergeschaltet und die Endschalter auf dem anderen Ende bei den für die Bewegung des Füllkastens und der Form bestimmten Arbeitszylindern, deren Kolben sich,in zwei unmittelbar aufeinanderfolgenden Schalltstellunbgen vor- und zurückbewegen, parallel hierzu geschaltet. Zweckmäßig ist bei dem nicht in unmittelbar aufeinanderfolgender Schaltstellung arbeitenden, für die Bewegung des Breittm.agazins bestimmten Zylinder nur einer der parallel geschalteten Endschalter mit einem Endschalter des für die Auf- und Abwärtsbewegung der Form bestimmten Arbeitszylinders in Serie geschaltet.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbei--spiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Fig. i zeigt im schematischer Form den hydraulischen Antrieb samt hydraulischer Steuerung von beispielsweise vier Arbeitszylindern, wobei der Dre)hsteuerschieber in einer Abwicklung darges.tell,t ist; Fig.2 zeigt eine Ausführungsform der Druckerhöhwngseinrichtung in einer Ansicht; die Eig. 3 und 4 zergen eine Ausführungsform des Drehsteuerschiebers von oben und von der Seite gesehen, wobei die Schaltvorrichtung für die elektrische Steuerung mit dargestellt ist; Fig.5 zeigt das Schaltschema der elektrischen Steuerung, beschränkt auf drei Arbeitszylinder. Gemäß Fig. i saugt eiirre motorisch angetriebene Pumpe i das f51 aus dem Vorratsbehälter 2 an und fördert es in die Druckleitung, deren Teile 3, 4 durch ein Rückschl.agventil 5 miteinander verbunden sind. Von der Druckleitung 3 zweigt eine Leerlauflei,tung 6 ab, die in den Vorratsbehälter 2 mündet und in welche ein Sperrventil 7 eingeschaltet ist. Die nachstehend näher beschriebene D.ru:ckerhöhungseinrichtung 8 .ist .durch die Le:itung 9 mit der Druckleitung 4 verbunden. Im gezeichneten Beispiel ist dem Ende des verschiebbaren Kolbens io der Einrichtung 8 ein Kontakt i i zugeordnet, wodurch in bestimmter Stellung des Kolbens io der Stromkreis i2,der Wicklung 13 des in diesem Fall elektromagnetisch arbeitenden Sperrventi,lls 7 geschlossen wird. Das Gehäuse des Drehsteuerschiebers 14 ist einerseits mit der Druckleitung 4 und andererseits mit der in den Ölbehälter 2 mündenden Rückleitung 15 verbunden.
  • Bei einer praktischen Ausführung der Druckerhöhungseinrichtung 8 handelt es sich gemäß Fig. 2 um einen Zyliinder 8, dessen Innenraum bei 16 an die Zuleitung 9 angeschlossen ist. Im Zy- linder 8 ist der Kolben io verschiebbar, der sich nach oben erstreckt und der durch eine Dichtung oder Stopfbüdhseneinrichtung 17 gegenüber dem Zylinder 8 abgedichtet ist. Zwischen einem mit dem Zylinder 8 fest verbundenen Bund 18 und einem mit dem Zylinder 8 fest verbundenen Aufbau i9 ist eine den Kolben io umgebende starke Druckschraubenfeder 2o eingespannt.
  • Findet kein Olabfluß aus der Druckleitung 4 statt, dann tritt das von der Pumpe i geförderte Öl in den Innenraum des Zylinders 8 über, wodurch der Kolben io beaufschlagt und unter Zusammendrückung der Schraubenfeder 2o gehoben wird. Mit zunehmender Förderung steigt der Druck weiter an, bis beispielsweiseeinDruckvon5oAtmosphären erreicht ,ist. In diesem Augenblick wird durch den Kolben io, der in ,den Stromkreis 12 eingeschaltet ist, der Kontakt I I geschlossen, was über die Magnetwicklung 13 die Öffnung des Sperrventils 7 in der Leerlaufleitung 6 zur Folge hat. Von diesem Augenblick an fördert die Pumpe nicht mehr gegen den das Rückschlagventil5 belastenden hohen Öldruck, vielmehr fließt das Öl nahezu drucklos durch die Leerlaufleitung 6 in den Behälter 2 zurück. Bei Druckverbrauch aus der 1,eiturng 4 b:zw. dem Zylinder 8 geht der Kolben 1o zurück, der Kontakt ii öffnet sich, und das Sperrventil 7 schließt die Leerlaufleitung 6, so daß die Pumpe i wieder über das Rückschlagventil 5 in die Druckleitung 4 fördert.
  • Der Drehsteuersohieber besteht aus dem Gehäuse 21 und dem darin drehbar gelagerten Drehschieber 14, der von .außen durch ein Handrad 22 gedreht werden kann. Die am Gehäuse 21 vorhandenen Anschlüsse für die Ölleitungen sind in Übereinstimmung mit den Leitungen nach Fig. i mit 4, 15, 23, 24, 25, 26, 27 und 28 bezeichnet. Die Leitungen 23 bis 28 führen in der aus Fig, i ersichtlichen Weise zu dien beiderseitigen Enden der Arbeitszylinder A, B, C und D. Der Kolben des Arbeitszylinders A bewirkt die Vor- und Zurückbewegung des Füllkastens. Der Arbeitszylinder B besorgt die- Vor- und Zurückbeweg.u.ng des Brettmnagazins. Der Arbeitszylinder C bewirkt die Ab-und Aufwärtsbewegung der Beschwerplatte, und der Arbeitszylinder D sorgt für die Auf- und Abwärtsbewegung der Form.
  • Der Drehsteuerschieber 14, 21 ist mit seinen Bohrungen und Kanälen in der aus Fig. i ersichtlichen Weise derart ausgelegt, daß bei der Drehung die Schaltstellungen I bis VI aufei.n.anderfolgen. Die mit diesen Schaltstellungen bezeichneten Eintrittsöffnungenwerden nacheinander mit der Druckleitung4 inVerbindung gebracht. Dne nacheinander mit der Rückleitung 15 in Verbindung gelangenden Ölaustrittsöffnungen sind mit I' bis VI' bezeichnet.
  • Die Schaltung wird nachstechend an Hand eines Arbeitsspieles beschrieben.
  • In der Schaltstellung I tritt das Drucköl in die Leitung 23 über, wodurch der Kolben des Arbeitszylinders A den Füllkasten nach vorn über - die Form der Kumststeinmaschine bewegt. Das auf der anderen Kolbenseite 4m Arbeiitszylinder A befindliche Öl fließt dabei durch die Leitung 24 über die Austrittsöffnung I' in die Rückleitung 15 ab. Bei Weiterschaltung auf die Stellung II gelangt das Drucköl in die Leitung 24, so daß sich der Kolben im A zurfickbewegt, wodurch der Füllkasten zurückgezogen wird. Durch die in Stellung 1I mit der Austrittsöffnung II' in Verbindung stehende Leitung 23 kann dabei das Öl von der anderen Zylinderseite abfließen. In der Stedlung IIl tritt das Drucköl in die Leitung 25 ein, wodurch der Arbeitszylinder B zu arbeiten beginnt. Das Öl der anderen Zylinderseite fließt dabei durch die Leitung 26 über die Austrittsöffnung III' zurück. Aus Fig. i ist ersichtlich, daß die Arbeitszylinder B und C parallel geschaltet sind durch die mit 25' und 26' bezeichneten Verlängerungen der Leitungen 25, 26. Infolgedessen arbeiten beide Zylinder Bund C in der Schaltstellung III zusammen, und die Arbeitskolben bewegen sich in gleicher Richtung, was in derMaschine dieZurückbewegung des Brettmagazins und die Abwärtsbewegung der Beschwerplatte zur Folge hat. In der nächsten Schaltstellung IV tritt der Arbeitszylinder D durch die Leitung 27 .in Tätigkeit, wähnend das Öl von der anderen Seite dieses Zylinders durch die Leitung 28 über IV' abfließt. Der Kolben des Arbeitszylinders D bewegt dabei die Form nach oben. In der nächsten Schaltstellung V erfolgt über die Leitung 26, 26' die Zurückbewegung der Kolben in den Arbeitszylindern B, C, wobei das Öl von den gegenüberliegenden Zylinderseiten durch die Leitung 25, 25' über V' abfließt. In dieser Schaltstellu:ng bewegt sich das Brettmagazin wieder vor, und die Beschwerplatte geht nach oben. In der letzten Schaltstellung VI erfolgt die Zurückbewegung des Kolbens im Arbeitszylinder D, wodurch sich. die Form wieder nach unten bewegt. Damit ist ein Arbeitsspiel beendet, das sich bei Weiterdrehung des Drehschiebers 14 in die Schaltstellung I wiederholt.
  • Um dien jeweils erforderlichen Schaltwinkel kleiner zu halten, kann der Steuerschieber so au.sge isitaltet -sein, daß sieh bei einer vollständigen Umdrehung des Drehschiebers 14 zwei vollständige Arbeitsspiele abwickeln.
  • Um ,die Arbeitsfolge selbsttätig ablaufen zu lassen, ist für dien Drehschieber 14 ein elektrischer Antrieb vorgesehen, zu welchem Zweck auf der Achse des Drehschiebers, beispielsweise unterhalb des Handrades 22, ein Schaltrad 29 befestigt ist, das -im gezeichneten Beispiel zwölf Zähne besitzt, so d@aß zwei vollständige Arbeitsspiele einer Umdrehung des Drehschiebers 14 entsprechen. Um die Drellschieberachse ist ein Hebel 30 drehbar, mit dem die Schaltklinke 3 1 gelenkig verbunden ist. Eine an dem Hebel 3o angreifende Zugschraubenfeder 32 ist bestrebt, den Schalthebel dauernd in seine in Fig. 3 gezeichnete Ruhestellung zurückzuziehen. Entgegengesetzt zur Zugrichtung der Feder 32 greift am Schalthebel 30 eine Stange 33 gelenkig an, die gleichzeitig den Kern einer Elektromagnetwicklung 34 bildet.
  • Wie aus Fig. 5 ersichtlich, liegt die Wicklung 34 in einem durch einen Hauptschalter 35 einschaltbaren Stromkreis 36, in dem ferner die den Zylinderenden zugeordneten Endschalter 37, 38, 39, 40, 41 und 42 liegen. Da, wie oben beschrieben, die Arbeitszylinder B, C miteinander arbeiten, so sind in Fig. 5 nur die Arbeitszylinder A, B und D dargestellt. Die infolge Federwirkung offen gehaltenen Endschalter werden durch die mit den Arbeitskolben fest verbundenen Stangen 43 betätigt. Die Endschalter 37 bis 42 liegen in der aus Fig. 5 ersichtlichen Weise teilweise hintereinander und teilweise parallel geschalte:. Es sei angenommen, daß die Maschine bei der Drehschieberstellung VI stillsteht. Bei dieser Stellung sind die Endschalter 37, 39, 42 geschlossen, während sich die restlichen Endschalter in geöffneter Stellung befinden. Bei Einschaltung des Hauptschalters 35 wird die Wicklung auf dem Wege über die geschlossenen Endschalter erregt, wodurch der Anker 33 angezogen und über den Schaltihebel 30 und seine Klinke 31 das Schaltrad 29 um einen Zahn weitergeschaltet wird, so daß die hydraulische Schaltstellung I erreicht ist. Der Kolben im Arbeitszylinder A,in Fig. i bewegt sich nach links, wobei sich der Endschalter 37 öffnet. Durch das Stromloswerden des Stromkreises 36 wird die Schaltklinke durch die Feder 32 in ihre Ruhestellung zurückgezogen. Hat der Kolben im Arbeitszylinder A seine linke Endstellung erreicht, dann schließt er den Endkontakt 38, wodurch der Stromkreis 36 über die nunmehr geschlossenen Endschalter 38, 39, 42 wieder geschlossen wird und der Drehschieber 14 in seine hydraulische Schaltstellung II gelangt. In dieser Stellung kehrt der Kolben dm Arbeitszylinder A in Fig. 5, von links nach rechts zurück, wobei zuerst der Endschalter 38 geöffnet und am Ende der Endschalter 37 wieder geschlossen wird. Durch diesen Stromkreisschluß gelangt derDrehschie@ber in seineSchaltstellungIII, in welcher der Arbeitszylinder B zu arbeiten beginnt. In dieser Stellung bewegt sich der Kolben im Arbeitszylinder B in Fig. 5 von rechts nach links, wobei zuerst die Öffnung des Endschalters 39 und damit wieder die mechanische Rückstellung der Schaltklinke erfolgt. Am Ende des Kolbenhubs wird -der Endschalter 40 geschlossen, und der Stromschluß erfolgt über die geschlossenen Endschalter 40, 42, wodurch die Schaltstellung IV erreicht wird. In dieser Schaltstellung bewegt sich der Kolben tim Arbeitszylinder D in Fig. 5 von links nach rechts, wodurch der Endschalter 42 geöffnet und der Endschalter 41 geschlossen wird. Der Stromschluß erfolgt nunmehr über die geschlossenen Endschalter 4o, 41, und der DrehsChieber14 ereicht die Schaltstellung V, in welcher sich der Kolben im Arbeitszylinder B in Fig. 5 von links nach rechts bewegt. Der Endschalter 40 öffnet sich, und der Endschalter 39 wird geschlossen, so daß .die erste Stromkreis.schließung über die geschlossenen Endschalter 37, 39, 41 erfolgt und damit die letzte hydraulische Schaltstellung VI erreicht ist. Der Kolben -im Arbeitszylinder D bewegt sich in Fig. 5 von rechts nach links, so daß die in Fig. 5 gezeichnete Lage der Schalter wieder erreicht ist und sich das Arbeitsspiel so lange wiederholt, bis der Hauptschalter 35 geöffnet wird. Erwähnt sei noch, daß der Drehschieber 14 unabhängig von der elektrischen Steuerung jederzeit auch von Hand durch Drdhung des Rades 22 bewegt werden kann. Wird der Drehschieber von Hand in eine andere Stellung verdreht und dann der Stromkreis 36 geschlossen, dann findet sofort die selbsttätige und zeitlich richtige Fortsetzung .des Arbeitsspieles statt. Erwähnt sei noch, däß die Betätigung des Sperrventils 7 in der Leerlaufleitung 6 auch auf mechanischem Wege erfolgen könnte. Beispielsweise könnte das obere Ende des Kolbens to durch ein Gestänge gelenkig mit einem beweglichen Teil des Sperrventils verbunden sein.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. KunststeinformmascJhine mit hydraulischer Drehschiebersteuerung, die die einzelnen Arbeitszylinder für die Bewegung des Füllkastens, des Brettmagazins, der Besahwerplatte und der Form innerhalb der Maschine schaltet, gekennzeichnet durch einen in den Ölumlauf eingeschalteten, auf Werne stellungsweise weiterschaltbaren Drehsteuerschieber (14), der mit seinen Bohrungen und Kanälen so angelegt ist, daß mit einer Umdrehung mindestens das gesamte Arbeitsspiel der MascJhine in zeitlicher Folge ist, wobei die Schaltimpulse durch von den Arbeitskolben betätigte Endschalter (37 bis 42; Fi:g. 5) gegeben werden.
  2. 2. Kunststeinformmaschine mit hydraulischer Steuerung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Hintereinanderschaltung der im Arbeitsstromkreis des Steuerschiebers (14) liegenden Endschalter (37, 39, 41) auf dem einen Ende der Arbeitszylinder und durch parallel hierzu geschaltete Endsdhalter (38, 42) auf dem anderen Ende bot den für die Bewegung des Füllkastens und der Form bestimmten Arbeitszylindern, deren Kolben sich .in zwei unmittelbar aufeinanderfolgen.den Schaltstellungen vor-und zurückbewegen.
  3. 3. Kunststeinformmaschine mit hydraulischer Steuerung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei dem nicht in unmittelbar aufei@nanderfolgender Schaltstellung arbeitenden, für die Bewegung des Brettmagazins bestimmten Zylinder (B) nur einer der parallel geschalteten Endschalter (39, 4o) mit einem Endschalter des für die Auf- und Abwärtsbewegung der Form bestimmten Arbeitszylinders in Serie geschaltet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 6oo 697, 740 798; USA.-Patentschriften Nr. 2 491 402, 1695 327, 2 219 896, 2 318 852; D ü r r- W ac h te r : »Hydraulische Antriebe und Druckmittel-Steuerunge@n an Werkzeugmaschinen«. 1949, S.98.
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