DE907896C - Verfahren zur Herstellung des Dioxansalzes der Monothiophosphorsaeure - Google Patents

Verfahren zur Herstellung des Dioxansalzes der Monothiophosphorsaeure

Info

Publication number
DE907896C
DE907896C DEK15823A DEK0015823A DE907896C DE 907896 C DE907896 C DE 907896C DE K15823 A DEK15823 A DE K15823A DE K0015823 A DEK0015823 A DE K0015823A DE 907896 C DE907896 C DE 907896C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dioxane
salt
monothiophosphoric acid
preparation
acid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK15823A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Phil Habil Robert Klement
Dipl-Chem Otto Koch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DR PHIL HABIL ROBERT KLEMENT
Original Assignee
DR PHIL HABIL ROBERT KLEMENT
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by DR PHIL HABIL ROBERT KLEMENT filed Critical DR PHIL HABIL ROBERT KLEMENT
Priority to DEK15823A priority Critical patent/DE907896C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE907896C publication Critical patent/DE907896C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D319/00Heterocyclic compounds containing six-membered rings having two oxygen atoms as the only ring hetero atoms
    • C07D319/101,4-Dioxanes; Hydrogenated 1,4-dioxanes
    • C07D319/121,4-Dioxanes; Hydrogenated 1,4-dioxanes not condensed with other rings

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung des Dioxansalzes der Monothiophosphorsäure Salze der Monothiophosphorsäure H3 P 03S mit verschiedenen Metallen sind seit langem bekannt. Die Herstellung der freien Säure, die in wäßriger Lösung ziemlich schnell zerfällt, ist ebenfalls möglich (R. K1ement,Z.anorg. allgem. Chem. 253,237[19q.71), erfordert aber mehrere Arbeitsgänge. Da das Natriumsalz Na, P 0, S leicht aus Phosphorthiochlorid P S Cl, und Natronlauge zugänglich ist, die freie Säure also analog aus Phosphorthiochlorid und Wasser entstehen sollte, so könnte theoretisch dieser Weg leicht zum Ziele führen. Da nun aber Phosphorthiochlorid nur äußerst langsam mit Wasser reagiert und die etwa entstehende Monothiophosphorsäure in diesem Medium sehr leicht zerfällt, ist dieser Weg nicht gangbar.
  • Verwendet man aber ein Medium, in dem die beiden Reaktionspartner Phosphorthiochlorid und Wasser löslich sind, so daß eine innige Vermischung möglich ist, dann kann sich die Reaktion vollziehen und die gebildete Monothiophosphorsäure bei Wahl des am besten geeigneten Lösungsmittels erhalten bleiben. Als solches Lösungsmittel ist reines Dioxan als brauchbar gefunden worden. Die Umsetzung stöchiometrischer Mengen von Phosphorthiochlorid und Wasser in einer Lösung von Dioxan führt zur Monothiophosphorsäure, die mit dem Lösungsmittel ein Oxoniumsalz von der Formel (C,H802)2[H2(HZP03S)z] bildet und dadurch stabilisiert wird.
  • Die farblose kristallisierte Verbindung zerfällt in Wasser in die Komponenten, die wäßrige Lösung reagiert also sauer und läßt sich alkalimetrisch titrieren. Die in wäßriger Lösung durch Zerfall des Dioxansalzes auftretende freie Monothiophosphorsäure zerfällt ihrerseits in bekannter Weise weiter in Orthophosphorsäure und Schwefelwasserstoff. Auch das feste Salz riecht an feuchter Luft nach Schwefelwasserstoff. Auch im Vakuum tritt langsamer Zerfall unter Abspaltung von Schwefelwasserstoff ein.
  • Das Dioxansalz soll zur Einführung des Restes der Monothiophosphorsäure in organische Verbindungen dienen.
  • Beispiel 31 g Phosphorthiochlorid werden in 5o ccm Dioxan gelöst. Zu der in Eis abgekühlten Lösung wird unter L; mschütteln eine Lösung von 9,9 g Wasser in 30 ccm Dioxan aus einem Tropftrichter langsam zugetropft. Der Tropftrichter wird mit 1o ccm Dioxan ausgespült, die zu der Mischung zugefügt werden. Durch gute Kühlung muß für die Abführung der beträchtlichen Reaktionswärme gesorgt werden. Die Mischung wird dann 48 Stunden bei o° aufbewahrt. Hierbei ist das Reaktionsgefäß mit einem P20 Rohr versehen, durch das der bei der Reaktion entstehende Chlorwasserstoff entweichen kann. Dann wird das Dioxan im Hochvakuum abdestilliert. Es hinterbleibt ein kristallisiertes, farbloses Produkt, das noch Chlorwasserstoff enthält. Zu dessen Entfernung löst man das Produkt mehrmals in frischem Dioxan, das man wieder im Hochvakuum abdestilliert. Bei allen diesen Operationen ist die Temperatur bei o° zu halten. Danach wird das Produkt unter Luftabschluß auf eine Glasfilternutsche gebracht und noch zweimal unter Schütteln mit Dioxan behandelt und abgesaugt. Das Salz hat dann einen Reinheitsgrad von etwa go °;o. Durch Umkristallisieren aus Dioxan kann es noch weiter gereinigt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung des Dioxansalzes der Monothiophosphorsäure, dadurch gekennzeichnet, daß eine Lösung von Phosphorthiochlorid in Dioxan mit einer Lösung von Wasser in Dioxan unter Kühlung vermischt und das überschüssige Dioxan abdestilliert wird.
DEK15823A 1952-10-17 1952-10-17 Verfahren zur Herstellung des Dioxansalzes der Monothiophosphorsaeure Expired DE907896C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK15823A DE907896C (de) 1952-10-17 1952-10-17 Verfahren zur Herstellung des Dioxansalzes der Monothiophosphorsaeure

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK15823A DE907896C (de) 1952-10-17 1952-10-17 Verfahren zur Herstellung des Dioxansalzes der Monothiophosphorsaeure

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE907896C true DE907896C (de) 1954-03-29

Family

ID=7214699

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK15823A Expired DE907896C (de) 1952-10-17 1952-10-17 Verfahren zur Herstellung des Dioxansalzes der Monothiophosphorsaeure

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE907896C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1197453B (de) Verfahren zur Herstellung von metallorganischen Verbindungen
DE2239817A1 (de) Bis-perfluoralkansulfonsaeureimide sowie verfahren zu ihrer herstellung
DE907896C (de) Verfahren zur Herstellung des Dioxansalzes der Monothiophosphorsaeure
DE2924231C2 (de) Verfahren zur Herstellung des Natriumsalzes von 2-Mercaptopropionylglycin
DE1770855C3 (de) Verfahren zur Herstellung von N-Trialkylsilyl-6-aminopenicillansäuretrialkylsilylestern. Ausscheidung aus: 1420981
DE2709122C2 (de)
US2820799A (en) Processes for preparing lipoyl chloride
DE1931097C3 (de) Verfahren zur Herstellung von 6-Isocyana to- penicillansäure derivaten
DE951211C (de) Verfahren zur Herstellung von Anlagerungsverbindungen des Wasserstoffperoxyds an Cyclohexylamin
DE1121607B (de) Verfahren zur Herstellung von unreinem und reinem Bis-(tetrachloraethyl)-disulfid
DE726385C (de) Verfahren zur Herstellung von d-Lysergsaeure-1, 3-dioxytrimethylenamid-(2)
DE2024805C3 (de) Verfahren zur Herstellung von 2-Amino-3-chlorpyrazin
DE877614C (de) Verfahren zur Herstellung von Abkoemmlingen der p-Aminosalicylsaeure
DE937645C (de) Verfahren zur Herstellung von Sulfaminsaeurechlorid
DE940348C (de) Verfahren zur Herstellung von hochprozentigem Kaliumperborat
AT233573B (de) Verfahren zur Herstellung von 4-Azaphenthiazinderivaten
DE2125143C3 (de) N-Chlorsulfonyl-carbamoylphosphonsäureester sowie Verfahren zu deren Herstellung
DE870276C (de) Verfahren zur Herstellung eines Doppelsalzes der p-Amino-salicylsaeure
DE2720911B2 (de) Verfahren zur Herstellung von n-Hexyl-Carboran
DE955510C (de) Verfahren zur Herstellung eines heterocyclischen Chinons
SU374326A1 (ru) ^ВСЕСОЮЗНАЯИАТЕьт;:е.и?crag1ЙВ7-'ill '*^"«- I'lD/Ti
DE1041967B (de) Verfahren zur Isolierung von Calciumpantothenat
DE1056602B (de) Verfahren zur Herstellung von Merkaptoalkansulfonaten
DE1121060B (de) Verfahren zur Herstellung von N-Alkyl-amidosulfonylchloriden
DE3814213A1 (de) Chinochinoline und verfahren zu deren herstellung