DE91445C - - Google Patents

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DE91445C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62CVEHICLES DRAWN BY ANIMALS
    • B62C11/00Safeguarding appliances not otherwise provided for, e.g. for readily releasing unmanageable draught animals

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden-Erfindung bildet eine Vorrichtung zum Verhindern des Durchgehens von Pferden.
Auf beiliegender Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand zur Darstellung gebracht, und zwar zeigt:
Fig. ι die Seitenansicht und
Fig. 2 die, Vorderansicht,
Fig. 5 den Grundrifs dieser Vorrichtung, während
Fig. 3 und 4 Einzelheiten darstellen.
Auf der vorderen Achse a des Fuhrwerkes sind rechts und links, und zwar unmittelbar vor der inneren Nabe der Räder die Zahnräder c aufgekeilt, welche in auf der in den Lagern d ruhenden Welle e sitzende Zahnräder f eingreifen. In der Mitte der Welle ist ferner noch ein Zahnrädchen g aufgekeilt, mit welchem die unter der Deichsel h des Wagens verschiebbar angeordnete Zahnstange i in Eingriff gebracht werden kann. Letztere ist einerseits mit einem um einen Bolzen k drehbaren, die Bremsbacke / tragenden Hebel gelenkig verbunden und andererseits mit einem von einer Feder m beeinflufsten Hebel η versehen, an welch letzterem eine nach dem Zaumgebifs der Pferde führende Kette ο befestigt ist. Unmittelbar vor dem Hebel η ist eine Stange ρ drehbar angeordnet, welche von dem Führer mittelst der Leine r in verschiedene Stellung gebracht werden kann. Soll die im Vorhergehenden beschriebene Vorrichtung bei Einspännern Anwendung finden, dann wird die Feder m am hinteren Theil der Deichsel innen befestigt. Die Stange p, welche bei zweispännigem Gefährt zwischen beiden Pferden liegt, ist hier seitlich über der einen Gabel der Deichsel angeordnet.
Bei einem eventuellen Durchgehen der Pferde wird die Leine r so weit nachgelassen, dafs die Stange ρ einen ganz geringen Winkel mit der Deichsel h bildet, in welcher Stellung die Zahnstange i durch einen von der Feder m ausgeübten Druck in der angedeuteten Pfeilrichtung verschoben wird, d. h. die Zahnstange greift in das Zahnrädchen g ein. Indem aber bei der Fortbewegung des Fuhrwerkes die Zahnräder c und f auch in einander greifen, wird die Stange i noch weiter verschoben, so dafs der um den Bolzen k drehbare Hebel die Bremsbacke / an den Kranz des Rades b anpreist; in demselben Moment wird die zum Gebifs führende Kette 0 in der angedeuteten Pfeilrichtung angezogen.
Wie aus Vorstehendem hervorgeht, wird mittelst der beschriebenen Vorrichtung das Durchgehen der Pferde einestheils durch die Bremsung des Fuhrwerkes und anderenteils durch directe Beeinflussung der Pferde, also ziemlich sicher verhindert.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung zum Verhindern des Durchgehens von Pferden, gekennzeichnet durch eine am Wagen beweglich gelagerte Zahn-
    stange (i), welche durch Auslösung der Sperrvorrichtung einer Feder (m) mit einem bei der Fortbewegung des Fuhrwerkes in Drehung gesetzten Zahnrade (g) in Eingriff gebracht werden kann, wodurch eine mit der Zahnstange in Verbindung stehende Bremse (I) angezogen wird.
  2. 2. Eine Ausführungsform der unter, i. geschützten Vorrichtung, bei welcher die Zahnstange mit dem Gebifs der Pferde durch ein Zugorgan in Verbindung steht, zum Zweck, gleichzeitig mit der Bremsung des Fuhrwerkes ein directes Anhalten der Pferde zu bewirken.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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