DE91480C - - Google Patents
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- DE91480C DE91480C DENDAT91480D DE91480DA DE91480C DE 91480 C DE91480 C DE 91480C DE NDAT91480 D DENDAT91480 D DE NDAT91480D DE 91480D A DE91480D A DE 91480DA DE 91480 C DE91480 C DE 91480C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C1/00—Crushing or disintegrating by reciprocating members
- B02C1/02—Jaw crushers or pulverisers
- B02C1/04—Jaw crushers or pulverisers with single-acting jaws
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Crushing And Grinding (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft Steinbrechmaschinen derjenigen Art, bei welchen zwei
Quetschbacken in Anwendung kommen, deren gegenüberliegende Flächen gegen einander schräg
angeordnet sind und von denen mindestens eine hin- und herbewegt wird, um das dazwischen
gebrachte Material zu zerkleinern.
Steinbrechmaschinen dieser Art zerfallen hauptsächlich in zwei Klassen, nämlich in
solche Maschinen, bei welchen die Maximalbewegung der Backen gegen einander am oberen Ende derselben stattfindet, und in
solche, welche den Backen die. Maximalbewegüng am unteren Ende ertheilen. Man
bezeichnet diese beiden Arten von Maschinen wohl auch als Doge'sche bezw. Blake'sche
•Maschinen. Die erstgenannten Maschinen sind weniger gebräuchlich, dieselben bearbeiten das
Material jedoch feiner, als dies bei den letzteren der Fall ist, deren Leistungsfähigkeit wohl
höher ist, während das Product naturgemäfs gröber ausfällt. Zweck der vorliegenden Erfindung
ist, eine Maschine herzustellen, welche mit den Vortheilen beider Arten, jedoch ohne
deren Nachtheile, arbeiten soll, was nach Ansicht der Erfinder in der aus den beiliegenden Zeichnungen
ersichtlichen Weise erzielt worden ist.
In den Zeichnungen stellt dar: Fig. 1 einen Grundrifs einer nach Art der vorliegenden Erfindung
ausgeführten Maschine, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie 2 der. Fig·. 1, in Richtung
der angedeuteten Pfeile gesehen; die Fig. 3, 4, 5 und 6 sind schematische Darstellungen
der verschiedenen Stellen, welche die bewegliche Backe bei dem Gang der Maschine einnimmt.
Am unteren Theil des Maschinengestells A sind die zur Aufnahme einer Kurbelwelle B
dienenden Lager A1 vorgesehen, während der nach oben und rückwärts gerichtete Gestelltheil
die stillstehende Quetschbacke C bildet. Diese Backe kann auch abnehmbar an dem
Gestell befestigt sein, statt aus einem Stück mit demselben hergestellt zu werden. Die arbeitende
Seite der Backe C ist mit einer Einsatzplatte C\ vortheilhaft aus Hartgufs, versehen, welche
die arbeitende Fläche der Backe bildet, und deren Enden, c durch die über dieselben
greifenden, durch Bolzen c2 oder sonstwie an dem Gestell befestigten Klemmplatten C2 in der
Weise festgehalten werden, dafs das Herausnehmen und Umkehren (oben nach unten und
umgekehrt) der Backenplatten ermöglicht ist. An der Rückseite dieser Backe sind eingesetzte
Leisten D, welche sich, quer über die Backe erstrecken und mit halbkreisförmiger Nuth versehen
sind, vorgesehen. Diese Nuthen in den Leisten D dienen als Lagerung für eine Stützplatte
D1, deren kreisförmig abgerundete Längsseiten d1 d2 einerseits in dem nuthförmigen
Lager von JD, andererseits in einer ähnlichen Nuthlagerung G1 eines Kreuzkopfes G gestützt
werden.
In den Zeichnungen sind an der Rückseite der stillstehenden Backe C zwei Nuthlager -D
vorgesehen, deren Mittelpunkte auf einen Kreistheil fallen, dessen Radius der Entfernung
zwischen den Mittelpunkten dl d'2 der abge-
rundeten Enden der Stützplatte D1 gleich ist.
Man kann jedoch mehrere derartige Lagerungen anwenden.
Die bewegliche Quetschbacke E ist im vorderen Maschinentheil gelegen und empfängt
ihren Antrieb von zwei Zugstangen FF1, welche
einerseits an der der arbeitenden Fläche entgegengesetzten Seite der Backe E angreifen,
andererseits, wie späterhin beschrieben, am Kreuzkopf G befestigt sind.
Am Kreuzkopf G ist ein federnd angeordnetes Gehäuse H vorgesehen, in welchem
eine Anzahl starker Federn H1 untergebracht sind. Diese sind für eine beliebige Spannung
einstellbar, vorteilhaft vermittelst der durch einen
Flantsch des Kreuzkopfes G und die Federn H1 mit dem Deckel des Gehäuses hindurchgehenden
Bolzen KK mit unteren Köpfen kk und oberen anziehbaren Muttern k1 k1, welche eine
An- bezw. Abspannung der Federn H1 ermöglichen.
Die unteren Zugstangen F1 werden durch
eine Kappe Q an der beweglichen Backe E gehalten und dann durch die an oder nahe den
Enden des Kreuzkopfes G gebildeten Hülsen H3, Federn H1 und dem Gehäusedeckel H geführt
und oben mit Anziehmuttern F^ versehen. Die oberen Zugstangen FF sind . ebenfalls durch
Kappe Q an der Backe E befestigt und werden dann in eine auf der Rückseite des Kreuzkopfes
G befindliche Nuth gelegt. Hierdurch wird einerseits eine Bewegung des Kreuzkopfes
dem oberen Theil der Backe E direct übertragen, während andererseits der den Zugstangen
jF1 mitgetheilte Zug mittelst des federnden
Gehäuses H auf die Federn H1 gleichmäfsig vertheilt wird. Zweck dieser Einrichtung
wird hiernach erläutert.
Die bewegliche Backe E ist mit einem nach oben ragenden Arm L1 versehen, mittelst
dessen dieselbe zwischen den Consolen LL des Maschinengestells auf eine Welle Z1 aufgehängt
wird und sich um diesen Drehpunkt bewegen kann.
Unten ist das Gestell ebenfalls mit Oehren L2
ausgerüstet, zwischen welchen sich ein mit Durchlochung Z3 versehener hülsenartig ausgebildeter
Theil Z2 der Backe E legt. Will man der Backe oben statt unten eine gröfsere
Bewegung ertheilen, so wird die Welle Z1 herausgenommen und als Scharnierstift für das
untere Scharnier L2 P benutzt.
In den Fig. 2, 3 und 4 ist die Backe B oben drehbar aufgehängt, so dafs die Maschine nach
Art der eingangs erwähnten (Blake'sehen)
Maschine mit dem gröfsten Ausschlag nach unten arbeiten wird. Die Stützplatte Z)1 befindet
sich hierbei in dem oberen Nuthlager D des Gestells A. Will man die Maschine mit
dem gröfsten Ausschlag am oberen Ende der Backen (nach Art .einer Dodge'sehen Maschine)
arbeiten lassen, so wird die Welle Z1 zur Bildung des unteren Scharniers L2 Z2 verwendet,
während die Stützplatte D1 mit ihrem vorderen Ende in der unteren Nuthlagerung -D des Gestells
angeordnet werden mufs, wie aus den Fig. 5 und 6 ersichtlich.
Um die bewegliche Backe E gegen den Zug des Gehäuses H zurück zu halten und das
Oeffnen der Backen nach erfolgtem Ausziehen zu erleichtern, ist das Maschinengestell A vorn
mit einem Bügel jL4 versehen, welcher vortheilhaft
mittelst Bolzen Z4 befestigt werden kann. Ein Haken -L5 ist mit Gummibuffer oder
einer starken Feder Z6 in dem Bügel angeordnet und steht mit einer Oese Z5 der Backe E in
Eingriff; am entgegengesetzten Ende ist der Hakenschaft mit Flantsch L6 und Anziehmutter
versehen. Der Kreuzkopf ist mittelst nach unten sich ausdehnender Arme G3 und Stiftes G4
mit der Triebstange P verbunden, die auf der Welle B sitzt.
Durch das Drehen der Kurbelwelle B wird dem Kreuzkopf G eine Auf- und Abwärtsbewegung
und gleichzeitig eine schwingende Bewegung ertheilt, die durch die den Kreuzkopf
mit der festen Backe verbindende Stützplatte D1 bestimmt wird. Da der Kreuzkopf
durch die Stangen FF1 mit der beweglichen Backe E verbunden ist, hat jede Bewegung
des Kreuzkopfes auch eine Drehung der Backe E um Z1 oder Z3, je nach .der Einstellung der
Maschine, zur Folge. Diese Bewegung wird jedoch nur dadurch ermöglicht, dafs die eine
Stange (F1J federnd ist; andernfalls würde die Maschine selbst beim Leergang brechen. Diese
federnde Verbindung wird dadurch bewirkt, dafs die Stange F1 nicht direct an den Kreuzkopf,
sondern an ein mit demselben federnd verbundenes Gehäuse H angelenkt ist, welches
bereits oben beschrieben wurde.
Die Federn werden auf einen bestimmten Druck eingestellt, und wenn nun zwischen den
Backen ein Druck stattfindet, der diesen eingestellten Federdruck übersteigt, so werden die
Federn zusammengedrückt und die Backen kommen nicht näher zusammen, es kann also
keine Ueberanstrengung der Backen oder der Stangen F1 stattfinden.
Eine Abnutzung der arbeitenden Flächen der Backen findet stets am unteren Theil derselben
statt. Um der Abnutzung Rechnung zu tragen, müfsten die Backen an diesen Stellen
verstellbar sein, was bei einer solchen Maschine durch Anziehen der Muttern F^ sehr leicht erzielt
werden kann. Auch kann diese Verstellbarkeit zur Aenderung des Grades der Feinheit
der Zerkleinerung verwendet werden. In den Fig. 3 bis 6 ist die Stützplatte in beiden Stellungen
veranschaulicht, und zwar zeigt.stets die Linie S-S die Stelle der arbeitenden Fläche
der beweglichen Backe E, wenn sich der An-
triebsmechanismus in der Anfangsstellung (Fig. 3) befindet. Vergleicht man diese Linie mit derjenigen
der arbeitenden Fläche der Backe in ihren durch die übrigen Figuren veranschaulichten
Stellungen, so wird man die Unterschiede der äufsersten Stellungen der Backe bei
Umstellung der Stützplatten D1 genau erkennen.
Fig. 3 zeigt die Stellung der Maschinentheile am Ende der arbeitenden Bewegung, wobei
die Stützplatte D1 sich in der oberen Lagerung befindet. Fig. 4 zeigt die entgegengesetzte
äufserste Stellung der Theile. Fig. 5 und 6 zeigen entsprechende Stellungen der Maschine,
wobei die Platte D1 sich in der unteren Lagerung befindet.
Man könnte der Lagerungen D mehrere anordnen, um auf diese Weise differential Aenderungen
des Hubes der Backe E zu erzielen. Auch braucht die Backe E selbst nicht auf
einen festen Stift aufgehängt zu werden, da man dieselbe mit Hülfe· von Gliedern an den
Maschinenrahmen (wie in punktirten Linien angedeutet in Fig. 2) beweglich aufhängen, kann.
Claims (2)
1. Eine Steinbrechmaschine, bei welcher die Bewegung der Quetschbacken, nach Belieben
am oberen oder unteren Ende derselben erzielt wird, indem die bewegliche Backe (E)
je nach Bedarf am unteren oder oberen Ende (I1 bezw. P) drehbar in dem Maschinengestell
befestigt werden kann.
2. Bei der unter 1. gekennzeichneten Maschine die zur Bewegung der beweglichen Backe (E)
dienende Vorrichtung, gekennzeichnet durch am oberen und am unteren Theil der
Platte gelagerte Zugstangen (FF1), von denen die obere unmittelbar an dem durch Antriebswelle
(B) geschwungenen Kreuzkopf (G) sitzt, während die untere federnd mit demselben verbunden ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE91480C true DE91480C (de) |
Family
ID=363103
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT91480D Active DE91480C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE91480C (de) |
-
0
- DE DENDAT91480D patent/DE91480C/de active Active
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