DE92412C - - Google Patents

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DE92412C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02BPREPARING GRAIN FOR MILLING; REFINING GRANULAR FRUIT TO COMMERCIAL PRODUCTS BY WORKING THE SURFACE
    • B02B1/00Preparing grain for milling or like processes
    • B02B1/04Wet treatment, e.g. washing, wetting, softening

Landscapes

  • Separation Of Solids By Using Liquids Or Pneumatic Power (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT. \%
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Vorrichtung zur Reinigung von Getreide oder Trennung von Körpern von verschiedenem specifischem Gewicht. Dieselbe besteht darin, dafs die leichteren Stoffe, wie Kleie etc., vermöge eines rotirenden Wasserstromes auf der Oberfläche des letzteren fortgeführt werden, die etwas schwereren Getreidesorten von einem schwachen Wasserstrom erfafst werden, während die schweren Stoffe, wie Steine etc., durch einen scharfen Wasserstrom abgetrennt werden und in einen gesonderten Behälter gelangen.
Die durch die neue Einrichtung gegenüber älteren Constructionen erreichten Vortheile sind nach Angabe des Erfinders folgende:
Der Apparat besitzt keine empfindlichen Theile, welche einer Abnutzung ausgesetzt sind oder einer Reparatur bedürfen. Bei der Reinigung bleibt das Getreide nur eine ganz kurze Zeit mit dem Wasser in Berührung. Die ganze Handhabung geht sehr rasch von statten, wonach das Getreide zuletzt in einer Trockenvorrichtung von Feuchtigkeit befreit wird. Es können mit derselben auch die weichsten Getreidesorten ohne die Anwendung von Steinen, Kalk und dergl. gereinigt werden, ohne dafs dabei ein gröfserer Verlust an Getreide eintritt, da das letztere sich nicht wieder senken kann.
Die beiliegende Zeichnung zeigt die neue Vorrichtung, und zwar ist
Fig. ι ein Schnitt-nach der Linie 1-2, Fig. 3, Fig. 2 ein Schnitt nach der Linie 3-4, Fig. 3, Fig. 3 eine Oberansicht der Fig. 1.
Die neue Vorrichtung besteht aus einer Scheibe a, welche auf einem Behälter a1 angeordnet und aufsen mit einem Rande a2 versehen ist. Oberhalb der Scheibe befindet sich ein Rohr b, welches mit seinem etwas umgebogenen Ende in den Behälter a1 eintaucht und an dem Arm c der Maschine befestigt ist.. Das Rohr b ist am Ende zu einem abgestumpften Kegel d ausgebildet, in welchem die Achse e, auf welcher die Scheibe α sitzt, ihr · Lager hat. Aufserdem trägt die Achse e an ihrem oberen Ende eine Kegelscheibe f.
Der Arm c des Gestelles trägt in der Mitte ein Rohr g, welches vermittelst eines Schiebers gl mehr oder weniger verschlossen werden kann. Ein anderes Rohr h ist auf dem Rohr g auf und ab beweglich und wird von einem Hebel h1 getragen, an welchem ein Schraubenbolzen h2 angelenkt ist, so dafs das Rohr h durch die Schraube. hs in beliebiger Weise eingestellt werden kann.
Der Rand α2 der Scheibe α liegt in einem Kanal i, dessen Unterflä'che in Form einer Schraube verläuft und in einen Abflufsstutzen i1 mündet. Der Kanal ist an einer Stelle auf ein gewisses Stück durch einen Hohlraum k unterbrochen, dessen Zweck weiter unten erklärt werden soll.
Radial gerichtet liegt über der Scheibe a ein Abstreichmesser / in der Nähe des Raumes k und zwei Rohre m und m*, deren Enden horizontal umgebogen sind, und zwar derart, dafs die Oeffnung des ersteren m gegen die Mitte der Scheibe a, die des letzteren m1 in umgekehrtem Sinne gerichtet ist (Fig. 2 und 3).

Claims (1)

  1. Endlich trägt die Achse e an ihrem unteren Ende ein Kegelrad ji, welches in .ein Kegelrad n1 eingreift. Das letztere sitzt auf der Welle o, dessen Ende mit einer Riemscheibej? versehen ist.
    Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist die folgende.
    Die Riemscheibe jp, welche von irgend einer Transmissionswelle angetrieben wird, bewegt die Welle ο und überträgt die Bewegung vermöge der Räder nl und η auf die Achse e, die Scheibe α und die Kegelscheibe f.
    Das Wasser tritt durch das Rohr b ein, füllt den Behälter a1 an und dringt durch die zwischen Scheibe α und Kegel d vorgesehene Spalte aus. Darauf breitet sich dasselbe in ganz dünner Schicht auf der Scheibe α aus und gelangt darauf, über den Rand a2 herübertretend, nach dem Kanal i.
    Das Cetreide selbst wird durch das Rohr g hinzugeführt; nachdem der Schieber gl geöffnet ist, fällt das letztere auf die Kegelscheibe f und breitet sich nunmehr auf der Oberfläche des Kegels d vollkommen gleichmäfsig aus. Wie schon erwähnt, läfst die bewegliche Röhre h eine genaue Regelung der Austrittsmenge des Getreides zu. Ein Anschlag b1, welcher auf dem Rohr b befestigt ist, soll verhindern, dafs das Getreide sich auf dem letzteren bezw. in der Richtung der Rohre m m1 ausbreitet.
    Das Getreide vertheilt sich nun auf der Platte α und wird durch das Wasser so getrieben , dafs die leichteren Massen, wie Kleie etc., über den Rand α2 nach dem Kanal i mitgeführt werden, worauf sie in einem Trockenbehälter wieder von jeder Nässe befreit werden.
    Das etwas schwerere Getreide und die festen Körper bleiben auf der Platte α liegen, welche dieselben nun einem ersten Wasserstrom entgegenführt, der aus dem Rohr in kommt. Dieser Strom erfolgt unter verhältnifsmäfsig schwachem Druck und hat den Zweck, das Getreide über den Rand <22 zu heben und ebenfalls nach dem Kanäle i zu befördern. Durch das Rohr m1 ergiefst sich ein zweiter schärferer Wasserstrom, welcher die schweren Körper, wie Steine etc., fafst und über den Rand α'2 in den Raum k befördert, von wo aus sie dann in einen besonderen Behälter fallen.
    Das Abstreichmesser Z hat dabei den Zweck, die Steine, welche auf der Scheibe α sich befinden, stets zurückzuhalten, damit sie sich immer im Bereich des Wasserstromes aus dem Rohre m1 befinden.
    Pa τ E N τ - A ν s ρ R υ c H:
    Vorrichtung zur Reinigung von Getreide oder Trennung von Körpern von verschiedenem specifischem Gewicht, gekennzeichnet durch eine rotirende Scheibe (a), über deren Rand (a1) die leichtesten Stoffe, wie Kleie etc., vermöge eines dieselbe von der Mitte her überfluthenden Wasserstromes zuerst hinübergeschwemmt werden, während ein aus einem Rohr (m) sich ergiefsender erster Wasserstrahl das Getreide , selbst über den Rand hebt und die schwersten Stoffe durch einen scharfen Wasserstrom aus einem zweiten Rohr (ml) über den Scheibenrand nach einem Behälter (k) geführt werden, wobei ein Abstreichmesser (I) die schweren Stoffe stets in dem Bereich der aus den beiden Rohren (m und ml) austretenden Wasserstrahlen hält.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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