DE928083C - Streuvorrichtung zum Anbau an Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen - Google Patents

Streuvorrichtung zum Anbau an Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen

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DE928083C
DE928083C DEB22395A DEB0022395A DE928083C DE 928083 C DE928083 C DE 928083C DE B22395 A DEB22395 A DE B22395A DE B0022395 A DEB0022395 A DE B0022395A DE 928083 C DE928083 C DE 928083C
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spreading device
piston
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DEB22395A
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Robert Bosch GmbH
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Robert Bosch GmbH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B39/00Increasing wheel adhesion
    • B60B39/02Vehicle fittings for scattering or dispensing material in front of its wheels
    • B60B39/04Vehicle fittings for scattering or dispensing material in front of its wheels the material being granular, e.g. sand

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)

Description

  • Streuvorrichtung zum Anbau an Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen Die Erfindung bezieht sich auf eine Streuvorrichtung zum Anbau an Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen, mit einem körniges Gut enthaltenden Behälter. Bei einer solchen Vorrichtung muß vor allem sichergestellt sein, daß bei allen Fahr-und Wetterlagen das körnige Gut sicher ausfließt. Verschiedene bekannte Vorrichtungen, die nur den Ausfluß regelnde Verschlußglieder haben., sind dieser Aufgabe nicht gerecht geworden, da besonders im Winter das körnige Gut leicht zusammenklebt und dann im Behälter steckenbleibt.
  • Es sind auch Streuvorrichtungen bekanntgeworden, bei denen ein Kolben die Seitenwand eines zylindrischen Streugutbehälters bildet, zum Streuen den Inhalt als Ganzes vor sich herschiebt und einem Auslaßventil zuführt. Dieses Ventil wird von einem besonderen Kolben geöffnet und ist seitlich zur Vorschubrichtung angeordnet. Auch bei dieser Anordnung kann es nicht immer verhindert werden, daß sich das Streugut zusammenballt und nicht mehr austritt, außerdem ist ,diese Anordnung umständlich und teuer, da zwei Kolben in zugehörigen Zylindern bewegt werden müssen.
  • Es ist auch bekannt, ein die Behälteröffnung schließendes, von unten betätigtes Ventil mit einem in das Streugut ragenden Körper zu verbinden, der das Gut lockern und leiten soll. Da er aber dem Ventilhub entsprechend nur mit kleinem Hub bewegt wird, kann er zusammengebackenes Gut nicht zerstoßen oder zerreiben, und da der Körper sich zugleich mit dem Ventil beim Öffnen des Behälters hebt, schiebt er auch das lockere Gut nicht aus. Außerdem ist es leicht möglich, daß sich Teile des Streugutes in dem Ventil festsetzen und es .so ständig offenhalten.
  • Dem letztgenannten Nachteil hat man dadurch zu begegnen versucht, daß ein in sich elastischer Absperrschieber vorgesehen wurde mit Einschnitten, die sich infolge der Eigenelastizität selbsttätig schließen. Mit einer solchen Anordnung können jedoch nur verhältnismäßig kleine Öffnungsquerschnitte beherrscht werden, sie wird außerdem stark .abgenutzt und kann nicht auf das Streugut selbst einwirken, um es z. B. zu lockern.
  • Alle diese Nachteile werden nach der Erfindung dadurch vermieden, daß ein in den Behälter eingebauter Verdränger nur in einem Teil 'des Behälters wirkt, bei seinem Arbeitshub :das körnige Gut durch die nachgiebig verschlossene Öffnung ausschiebt, wobei er !diese selbsttätig öffnet, und daß diese Öffnung in der Vorschubrichtung des Verdrängers liegt.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Sie zeigt einen Schnitt durch die Vorrichtung.
  • Ein Behälter, der im wesentlichen aus einer zylindrischen Wand i, einem kegeligen Boden 2 und einem Deckel 3 besteht, nimmt körniges Gut 4 auf. Der Boden 2 ist aus Gummi und besitzt einen trichterförmigen Auslaß 5, der sich nach außen verengt. In den Behälter ist eine durchbrochene Scheibe 6 eingesetzt, die in der Mitte ein Führungsrohr 7 hält. Der Deckel 3 besitzt auf seiner Unterseite ein Schutzblech 8; mit diesem zugleich ist eine Membran 9 auf der Unterseite des Deckels befestigt. Dadurch entsteht in dem Deckel ein abgeschlossener Raum Io. In :der Mitte der Membran 9 ist zusammen mit zwischengelegten Scheiben II und i2 das obere Ende eines Kolbens 13 durch eine Mutter 14 befestigt. Dieser Kolben ragt durch das Führungsrohr 7 in den Behälter hinein, sein unteres Ende enthält eine Ausnehmung 15. Zwischen der Scheibe i i und dem Deckel 3 ist eine Druckfeder 16 eingespannt. Der Deckel 3 wird von einem Stutzen 17 durchbrochen, der mit einer nicht dargestellten Unterdruckquelle über einen Absperrhahn verbunden ist. Gleichachsig mit dem Kolben 13 ist in dem Deckel 3 ein Ventil 18 untergebracht, dessen Schließglied i9 von einer Feder 2o nach innen gedrückt wird und: so eine Öffnung 2,1 im Deckel verschlossen hält. Der Deckel ist auf nicht dargestellte Weise leicht lösbar mit der Wand i verbunden; er wird zum Einfüllen des Streugutes abgenommen.
  • In den Behälter sei Splitt eingefüllt. Soll gestreut werden, so wird durch Öffnen des Absperrhahns der Stutzen 17 mit der Unterdruckquelle des Fahrzeuges verbunden. Der Druck in dem Raum Io sinkt daher, die Membran 9 wird vom Luftdruck gehoben und mit ihr der Kolben 13. In den von ihm freigegebenen Raum im Behälter fließt Streugut nach.
  • Der hochgehende Kolben stößt auf das Schließglied i9 des Ventils I8. Er öffnet es, und Außenluft strömt rasch in den Raum Io. Dadurch werden die Membran und mit ihr der Kolben 13 kräftig nach unten bewegt, und der Kolben schiebt Splitt durch den sich erweiternden Auslaß 5. Inzwischen hat sich das Ventil 18 wieder geschlossen, und der Vorgang wiederholt sich, solange der Unterdruck eingeschaltet ist. Da der ganze Boden 2 elastisch ist, wird das ganze Streugut 4 ständig in Bewegung gehalten, so daß es nicht verkleben kann. Auch der Kolben 13 verhindert das Zusammenhatften des Streuguts, da er sich etwa bildende Klumpen durch Abscheren, Drücken und Reiben zerkleinert, wenn sie in seinen Arbeitsbereich ragen.
  • Der Boden 2 kann auch aus anderem, elastischem oder starrem Werkstoff bestehen. Der Unterdruckantrieb kann von dem Behälter auch getrennt werden, insbesondere in der Form, daß die Membran mit dem Ventil I8 und sie tragenden und schützenden Teilen an zentraler Stelle des Fahrzeuges angeordnet und über Zwischenglieder, wie Stangen oder Seilzüge, mit mehreren mit Kolben versehenen Behältern verbunden ist. Beispielsweise kann der Unterdruckantrieb in der Nähe der Achsmitte befestigt sein und Splittstreuer vor beiden auf der Achse sitzenden Rädern betätigen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Streuvorrichtung zum Anbau an Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen, mit einem körniges Gut enthaltenden Behälter, :der mit einer nachgiebig verschlossenen Öffnung versehen ist; und mit einem in das Gut ragenden, hin und her bewegbaren Verdränger, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Verdränger nur in einem Teil des Behälters wirkt, bei seinem Arbeitshub das körnige Gut -durch die Öffnung ausschiebt, wobei er diese selbsttätig öffnet, und daß diese Öffnung in der Vorschubrichtung des Verdrängers liegt.
  2. 2. Streuvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die nachgiebig verschlossene Öffnung aus einem sich nach außen verengenden, trichterförmigen Ansatz an !dem Behälter besteht, der elastisch ausgebildet, insbesondere aus Gummi hergestellt ist, so daß sich sein Durchgangsquerschnitt unter dem Druck des ausgeschobenen Gutes erweitert.
  3. 3. Streuvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet; daß der Boden des Behälters ebenfalls elastisch. ist, die Form eines zur Öffnung sich senkenden Kegels hat und insbesondere aus demselben Werkstoff wie der trichterförmige Ansatz und aus einem Stück .mit demselben besteht. q..
  4. Streuvorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, da'ß der Verdrünger ein Kolben ist, der in einem Führungsrohr gleitet, ,das an dem Behälter befestigt ist.
  5. 5. Streuvorrichtung nach einem der Ansprüche i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben mit einer Membran verbunden ist, die von einem Druckmittel, insbesondere Unterdruck, bewegt wird.
  6. 6. Streuvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Feder angeordnet ist, die den Kolben in seiner Schließstellung hält und seinen Arbeitshub bewirkt, während der Rückhub des Kolbens durch das Druckmittel betätigt wird, und. daß ein Entlastungsventil vorgesehen ist, welches von .dem Kolben nach einem bestimmten Rückhub geöffnet wird, die Druckmittelwirkung aufhebt und so den Arbeitshub einleitet, wobei sich dieses Spiel so lange wiederholt, wie der Antrieb eingeschaltet ist.
  7. 7. Streuvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben, die Membran und das Entlastungsventil an dem abnehmbaren Deckel des Behälters angebracht sind. B. Streuvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran an zentraler Stelle des Fahrzeuges angeordnet ist und über Zwischenglieder mehrere Kolben in verschiedenen Streuvorrichtungen bewegt. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 556 22o, 620 384 689 338 französische Patentschriften Nr. 746 881, 831 709; USA.-Patentschriften Nr. 2 177 340, 2 182 969, 2 325 970.2 507 738, 2 522 677.
DEB22395A 1952-10-11 1952-10-11 Streuvorrichtung zum Anbau an Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen Expired DE928083C (de)

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