DE930093C - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Gemeinschaftsanschluessen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Gemeinschaftsanschluessen

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DE930093C
DE930093C DEL15367A DEL0015367A DE930093C DE 930093 C DE930093 C DE 930093C DE L15367 A DEL15367 A DE L15367A DE L0015367 A DEL0015367 A DE L0015367A DE 930093 C DE930093 C DE 930093C
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DE
Germany
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relay
circuit
circuit arrangement
bridge
circuits
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DEL15367A
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English (en)
Inventor
Alfred Chlond
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Telefunken AG
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Telefunken AG
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q5/00Selecting arrangements wherein two or more subscriber stations are connected by the same line to the exchange

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Gemeinschaftsanschlüssen Eines der wichtigsten Probleme bei Fernsprechanlagen mit Gemeinschaftsanschlüssen, die ihre Betriebsströme aus der Batterie des Hauptamtes beziehen, ist die einwandfreie Übermittlung des Anreizkriteriums zum Hauptamt beim Aushängen eines an den Gemeinschaftsumschalter angesch.lossenen Teilnehmers. Die einwandfreie Lösung dieses Problems bereitet vor allem deshalb Schwierigkeiten, weil die Teilnehmeranschlußlei.tungen solcher Gemeinschaftsanschlüsse häufig Freileitungen von zum Teil beträchtlicher Länge sind, die in ihrer Ableitung stark witterungsabhängig sind und daher häufig mangelhafte Isolationswerte aufweisen. Da bei Gemeinschaftsumschaltern allen angeschlossenen Teilnehmern eine Anreizleitung gemeinsam zugeordnet ist, mit der sämtliche Anschlußleitungen parallel verbunden sind, kann der resultierende Ableitwiderstand leicht Werte annehmen, die einen Anreiz vortäuschen und damit zu einer Fehlbelegung des Gemeinschaftsanschlusses führen.
  • Diese Schwierigkeiten. treten bei den verschiedensten Anreizschaltungen in gleicher Weise auf und haben sehr kritische Bemessungen der auf das Anreizkriterium ansprechenden Schaltmittel in der amtsseitigen Übertragung bzw. im Gemeinschaftsumschalter selbst zur Folge. Um sie soweit als möglich zu beseitigen, ist bereits- vorgeschlagen worden, an Stelle der früher als Anreizkriterium verwendeten Stromverstärkung auf einer Ader der Verbindungsleitung, durch die in der amtsseitigen Übertragung ein im Ruhezustand Fehlstrom führendes Differentialrelais zum Ansprechen gebracht wird, in der gemeinsamen Anreizleitung :ein Relais anzuordnen, das nur bei direkter Erdung einer Teilnehmerschleife anspricht und dabei eine kurzzeitige, als Anreizkriterium dienende Unterbrechung der mit der Anreizleitung verbundenen, Ruhestrom führenden Ader der Verbindungsleitung bewirkt. Dieses Prinzip der Bildung des Anreizkriteriums hat den Vorteil, daß man das in der Anreizleitung eingeschaltete- Relais. gegenüber den im Ruhestromkreis liegenden Schaltmitteln verhältnismäßig niederohmig machen kann, so daß man eine wesentlich höhere Sicherheit gegen ein Fehlansprechen infolge niedriger Ableitwiderstände erhält.
  • Man ist nun neuerdings bestrebt, die Zahl der an einen, Gemeinschaftsumschalter anzuschließenden Teilnehmer weiter zu erhöhen, und es hat sich gezeigt, daß damit auch die Sicherheit, mit der ein Fehlansprechen der über die Anreizleitung bee:influßten Schaltmittel vermieden wird, immer mehr schwindet.
  • Es muß daher ein neuer Weg gesucht werden, um auch bei größerer Teilnehmerzahl und dementsprechend weiter vermindertem resultierendem Ableitwiderstand an der gemeinsamen Anreizleitung ein fehlerhaftes Ansprechen der über die Anreizleitung beeinflußten Schaltmittel mit Sicherheit zu vermeiden.
  • Das vorstehend beschriebene Problem tritt nicht nur bei Fernsprechanlagen mit Gemeinschaftsanschlüssen auf, sondern auch bei den verschiedensten elektrischen Anlagen, bei denen eine Anzahl von; Stationen über reit veränderlichen Ableitungen behaftete Stromkreise parallel mit einer gemeinsamen Leitung verbunden ist und bei, denen die Aufgabe besteht, von diesen Stationen aus über diese gemeinsame Leitung ein Kriterium zur Beeinflussung von Schaltmitteln in einer fernen zentralen Stelle zu übertragen, sei es zu irgendwelchen Überwachungs- oder Alarmzwecken oder zur Auslösung bestimmter Schaltvorgänge.
  • Durch die Erfindung wird eine Lösung dieser Aufgabe angegeben, durch die der schädliche Einfluß der Ableitungen der parallel geschalteten Stromkreise auf die betriebssichere Übertragung eines Kriteriums praktisch vollkommen beseitigt ist. Die erfindungsgemäße Lösung besteht darin, -daß die genannten Stromkreise zusammen mit der gemeinsamen Leitung und den: zu beeinflussenden Schaltmitteln eine bei dem niedrigsten zulässigen Isolationswiderstand der parallelen Stromkreise annähernd abgeglichene Brückenschaltung bilden, deren einer Arm @die Parallelschaltung sämtlicher Ableitwiderstände dieser Stromkreise enthält und in deren Nullzweig ein Relais in Reihe reit einem -Gleichrichter solcher Durchlaßrichtung angeordnet ist, daß nur bei entsprechender Verstimmung der Brücke in einem Sinne ein. das Relais zum Ansprechen bringender Strom den Nullzweig durchfließt.
  • Auf fliese Weise wird mit absoluter Sicherheit -verhindert, daß lediglich infolge schlechter Isolationswiderstände irgendwelche Schaltvorgänge ausgelöst werden, deren Auslösung nur bei Vorhandensein des vorbestimmten Kriteriums erfolgen soll. Um praktisch eine solche, bei dem niedrigsten zulässigen resultierenden Isolationswiderstand annähernd abgeglichene Brückenschaltung zu erhalten, ordnet man zweckmäßig jedem .einzelnen der parallelen Stromkreise einen Festwiderstand zu. Die Parallelschaltung sämtlicher Festwiderstände bildet dann :einen weiteren Brückenzweig; während die beiden restlichen Brückenarme durch Festwiderstände gebildet werden, deren Widerstände in etwa demselben Verhältnis zueinander stehen, wie die den einzelnen Stromkreisen zugeordneten Festwiderstände zum niedrigsten zulässigen Ableü@twiderstand eines einzelnen Stromkreises. Dabei können diese Festwiderstände durch Schaltelemente gebildet werden, die außerdem noch anderen Zwecken in der betreffenden elektrischen Anlage dienen.
  • Im folgenden soll die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden:. Als Beispiel ist hier eine Schaltungsanordnung für,Gemeinschaftsanschlüsse in Fernsprechanlagen gewählt. Es sei jedoch nochmals, darauf hingewiesen, daß die Erfindung mit dem gleichen Erfolg bei beliebigen anderen elektrischen Anlagen ähnlichen Aufbaus angewendet werden kann, bei denen das gleiche Problem der Übertragung eines Kriteriums über eine Mehrzahl paralleler Stromkreise veränderlicher Ableitung vorliegt.
  • In Fig. z ist zunächst schematisch das Prinzip einer Anreizschaltung für einen Gemeinschaftsanschluß dargestellt, die dem oben beschriebenen Vorschlag entspricht, als Anreizkriterium eine kurzzeitige Unterbrechung einer der Ruhestrom führenden Adern der Verbindungsleitung zwischen Gemeinschaftsumschalter und Hauptamt zu verwenden.
  • Fig. 2 zeigt, wie man diese Schaltung unter Beibehaltung des gleichen Anreizkriteriums in die Brückenschaltung gemäß der Erfindung abwandeln kann, und in Fig. 3 ist schließlich die vereinfachte Ersatzschaltung für Fig. 2 angegeben.
  • In Fig. r sind mit UA die Einrichtungen des Gemeinschaftsumschalters bezeichnet, wobei nur die für die Bildung des Anreizkriteriums wichtigen Stromkreise und Schaltelemente näher dargestellt sind, während die übrigen Schaltmittel zum Teil weggelassen oder nur schematisch wiedergegeben sind. An diesen Gemeinschaftsumschalter sind n Teilnehmer T, ... Tn angeschlossen, denen für die Verbindung mit dem Hauptamt eine oder mehrere Verbindungsleitungen LQ/Lb gemeinsam zur Verfügung stehen. Von den Einrichtungen des Hauptamtes sind nur die im Ruhezustand der Anlage an beiden Adern der Verbindungsleitung liegenden Schaltmittel angedeutet, über die die überwachungs-und Betriebsströme dem Gemeinschaftsumschalter zugeführt werden. Als Auswahlschaltmittel für den Gemeinschaftsumschalter wurde ein Relaiswähler angenommen, der in Fig. r mit RW bezeichnet ist.
  • Im Ruhezustand der Anlage liegt an beiden Adern der Verbindungsleitung Minuspotential. Dabei sind sowohl in der amtsseitigen Übertragung als auch im Gemeinschaftsumschalter die Relais <d und B erregt, deren Kontakte also in der Arbeitsstellung. An der b-Ader liegt somit über einen Kontakt ä" die Reihenschaltung einer Wicklung des Relais B und eines Widerstandes (117), die verhältnismäßig ho:chollmig, beispielsweise 4,5 bis 5 kOhm ist. Dadurch erhält im Hauptamt ein in Reihe mit Relais B angeordnetes Relais T Fehlstrom. Die Aufgaben; des Relais T sind für die Bildung des Anreizkriteriums ohne Interesse und brauchen daher hier nicht näher erläutert zu werden. Das Anreizkriterium kommt nun auf folgende Weise zustande.
  • Hängt ein Teilnehmer, z. B. Tl, seinen Hörer aus, so wird über Kontakt iI°, die Teilnehmerschleife, TeilnehmerapparatT1 und Kontakte i', ä' und d" Erdpotential an die gemeinsame Anreizleitung An-Ltg. gelegt. Dadurch wird parallel zu der genannten hochohmigen Reihenschaltung von B und (J7) ein niederohmiger Zweig geschaltet, der außer den genannten Elementen noch eine niederohmig.e Wicklung eines Relais D enthält, das in diesem Kreis anspricht. Diese nied.erohmige Parallelschaltung hat auf der b-Ader eine Stromverstärkung zur Folge, die im Hauptamt das Relais T zum Ansprechen bringt, was hier jedoch ohne Interesse ist. Durch die Erregung des Relais D dagegen wird am Kontakt d' der Ruhestromkreis für das an der aaAder liegende Relais A unterbrochen, wodurch beide A-Relais im Gemeinschaftsumschalter und im Hauptamt abfallen. Diese Unterbrechung bildet das Anreizkriterium. Es hat zur Folge, daß im Hauptamt ein nicht dargestelltes Relais ff' erregt wird, das an Stelle des A-Relais das Impulsrelais T an die a-Ader schaltet, und daß im Getneinschaftsumschalter durch Kontakt a' der Relaiswähler RW mit der a.-Ader verbunden wird, somit die synchrone Wählereinstellung im Hauptamt und Gemeinschaftsumschalter beginnen kann.
  • Wie in Fig. i punktiert dargestellt, weist jede Teilnehmeranschlußleitung einenAbleitwiderstande auf. Dieser kann erfahrungsgemäß verhältnismäßig niedrige Werte annehmen. Deshalb besteht die Forderung, daß derartige Anlagen noch bei einem Ableitwiiderstand von 2o kOhm je Ansclhlußleitung einwandfrei arbeiten sollen. Da sämtliche Leitungen parallel an der gemeinsamen Anreizleitung liegen, bedeutet das bei einer Zahl von zehn Teilnehmern, da.ß parallel zu B und (M) 2ioo Ohm liegen können, was bereits eine beträchtliche Stromverstärkung auf der b-Ader zur Folge hat, so daß bereits hier die Fehlstrombedingungen für das T-Relais kritisch werden können. Sollen jedoch, wie neuerdings gefordert, bis zu sechzehn Teilnehmer an den Gemeinschaftsumschalter angeschlossen werden, so ergibt sich ein minimaler resultierender Ableitwiderstand von 125o Ohm, der nicht nur noch kritischer für das T-Relais ist, sondern auch bereits ein fälschliches Ansprechen des Relais D zur Folge haben kann.
  • Die erfindungsgemäße Brückenschaltung des Anreizkreises beseitigt diese Schwierigkeiten und gewährleistet ein sicheres Ansprechen der Schaltmittel ausschließlich auf das eine Belegung darstellende Anlegen von Erdpotential an eine Teilnehmerschleife, und zwar weitgehend unabhängig von der Zahl der angeschlossenen Leitungen und der Größe ihrer Ableitwiderstände.
  • Die Fig. 2 zeigt eine Anwendung der Erfindung bei einer Schaltung, die im Prinzip vollkommen der in Fig. i gezeigten Anordnung entspricht. Es sind deshalb auch in Fig. 2 soweit als möglich die gleichen Relais- und Kontaktbezeichnungen gewählt. Vollkommene Übereinstimmung mit Fig. i besteht hinsichtlich der Ruhestromüberwachung der a-Ader, der Anschaltung des Relaiswählers und der Schalteinrichtungen im Hauptamt, weshalb diese Einrichtungen hier weggelassen wurden.
  • In der Schaltungsanordnung nach Fig. 2 ist jedem Teilnehmeranschluß in der Anreiizleitung vor ihrer Zusammenfassung ein Festwiderstand W1 ... W,t zugeordnet. Die gemeinsame Anreizleiturig .ist wieder über ein Relais D parallel an den hochohmigen Abzweig an der b-Ader, enthaltend Relais B und Widerstand (M), herangeführt. Außerdem ist aber von jeder individuellen Anreizleitung vor den Festwiderständen ein Stromkreis abgezweigt, der einen Gleichrichter G1 . . . G" enthält. Diese Abzweige sind hinter den Gleichrichtern zusammengefaßt und über ein Hilfsrelais An sowie über die Kontakte ä' und d", die in Fig. i ebenfalls im Anreizkreis lagen, an den Verbindungspunkt von Relais B und Widerstand (M) geführt. Auf diese Weise ist der Anreizkreis zu einer Brückenschaltung umgebildet worden, deren Zweige aus der Parallelschaltung aller Ableitwiderstände, der Parallelschaltung aller Festwiderstände in Reihe zu Relais D bestehen, während der Nullzweig die Parallelschaltung aller Gleichrichter in Reihe mit dem Relais An enthält. Fig. 3 zeigt das Ersatzschaltbild zu Fig. 2, in dem die parallelen Widerstände zu einem resultierenden Widerstand zusammengefaßt sind.
  • Nimmt man als niedrigsten zulässigen Ableitwiderstand 2o kOhm an und haben die festen Schaltelemente der Brücke B und (M), die an sich anderen Zwecken dienen, Widerstände von i2oo Ohm (B) und 3500 Ohm (M), so ergibt sich hieraus, daß die Brücke bei der zulässigen unteren Grenze der Ableitungen dann etwa abgeglichen ist, wenn jeder Leitung ein Festwiderstand von etwa 6o kOhm zugeordnet ist. Bei sechzehn Teilnehmern ergibt sich dann ein resultierender Ableitwiders.tand von 12 500 Ohm und ein resultierender Festwiderstand von WR". =375o Ohm. Da zu letzterem noch das Relais D mit beispielsweise 350 Ohm in Reihe liegt, ergibt sich ein Widerstandsverhältnis der Brückenzweige WR...: eRes ^ 3,3 und (M) : B @ 3,3. Geringfügige Verstimmungen in den oberen Brückenzweigen im Sinne einer Vergrößerung des Widerstandsverhältnisses gegenüber dein zwischen den unteren Brückenzweigen haben keinerlei nachteiligen Eimfluß, da die Gleichrichtereigenschaften bei entsprechend gering bleibenden Verstimmungen keinen Stromfluß durch Aden Nullzweig zulassen. Wird das Brückengleichgewicht im anderen Sinne gestört, d. h. wird das Verhältnis WR, :''Res. info@lge höherer Isolationswiderstände wesentlich kleiner, so fließt im Nullzweig wegen der Sperrwirkung der Gleichrichter ebenfalls kein Strom. Nur dann, wenn das Widerstandsverhältnis. in den oberen Brückenzweigen infolge Erdung einer Teirlnehmers.chleife sehr viel größer als 3,3 (in dem angenommenen Widerstandsbeispiel) wird, fließt ein für das Ansprechen des An-Relais. im Nullzweig ausreichender Strom. Dieser Strom, dessen Stärke bedingt ist durch die Widerstände der Teilnehmerschleife und des Apparates, beträgt bei den hier angenommenen Wideirstandswerten im ungünstigsten Fall etwa 3,7 mA.
  • Spricht in der Schaltung nach Fig. 2 das An-Relais infolge Schleifensch,lusses durch Abheben des Hörers bei einem der Teilnehmer und damit Anschaltung des Erdpotentials an die Anreizleitung an, so, wird an das, in der Brückenschaltung in Reihe zu den Festwiderständen liegende und dabei Fehlstrom führende Relais D über Kontakt an unmittelbar Erde angelegt. Damit wird Relais D völlig unabhängig von den Ableitungsverhältnissen auf den Teilnehmerleitungen erregt, unterbricht, wie in Fig. i beschrieben, den Ruhestromkreis über die a-Ader und gibt somit das Anreizkriterium zum Hauptamt, das dort und im Gemeinschaftsumschalter in gleicher Weise wie in der Schaltung nach Fig. i ausgewertet wird.
  • Es dürfte ohne weiteres ersichtlich sein, daß ,die Anwendung der Erfindung nicht auf Schaltungen beschränkt ist, bei denen gerade ein Anreizkriterium in Gestalt einer Unterbrechung eines Ruhestromkreises gebildet wird, vielmehr ist es für die Erfindung ganz unerheblich, in welcher Weise das von der einzelnen Anschlußstelle ausgelöste Kriterium weitergegeben wird. Wesentlich ist nur, daß die das Kriterium aufnehmenden und weitergebenden Schaltmittel durch die erfindungsgemäße Brückenbildung dem schädlichen Einfluß der Ableitungen entzogen werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Gemeinschaftsanschlüssen oder ähnliche elektrische Anlagen, bei denen von einer Anzahl Stationen aus, die parallel über mit veränderlichen Ableitungen behaftete Stromkreise mit einer gemeinsamen Leitung verrbunden sind, über diese gemeinsame Leitung ein Kriterium zur Beeinflussung von Schaltmitteln in einer fernen zentralen Stelle, z. B. ein Anreizkriterium, übertragen werden soll, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Stromkreise zusammen mit der gemeinsamen Leitung (Lb) und den zu beeinflussenden Schaltmitteln (Relais D) eine bei dem niedrigsten zulässigen Isolationswiderstand (@R".) der parallelen Stromkreise annähernd abgeglichene Brückenschaltung bilden, dessen einer Arm die Parallelschaltung sämtlicher Ableitwiderstände (Cl) der genannten Stromkreise enthält und in deren Nullzweig ein Relais (An) in Reihe mit einem Gleichrichter (G) solcher Durchlaßrichtung angeordnet ist, daß nur bei entsprechender Verstimmung der Brücke in einem Sinne ein das Relais zum Ansprechen bringender Strom den Nullzweig durchfließt.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein für die Erregung des Relais (An) im Nullzweig ausreichender Strom nur dann im Nullzweig fließt, wenn an den die Anschlußleitungen enthaltenden Brückenarm von einer Teilnehmerstelle aus Erde an: gelegt wird.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedem der parallelen Stromkreise ein Festwiderstand (W1 ... W") zugeordnet ist und @daß die ParalleIschaltung sämtlicher dieser Festwiderstände einen weiteren Brückenarm bildet, während die beiden restlichen Brückenarme durch Festwiderstände (B, 111) gebildet werden, deren Widerstände in etwa demselben Verhältnis zueinander stehen, wie die den einzelnen Stromkreisen zugeordneten Festwiderstände zum niedrigsten zulässigen Ableitwiderstand eines einzelnen Stromkreises.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch i bis 3, dadurch gelzenuzeichnet, daß für die Brückenschaltung zumindest teilweise anderen Zwecken dienende Schaltelemente des. Gemeinschaftsumschalters bzw. der entsprechenden elektrischen Anlage verwendet werden.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Stromkreis ein Gleichrichter (G1 ... GJ zugeordnet ist, dessen einer Pol mit dem Verbindungspunkt dieses Stromkreises mit dem ihm zugeordneten Festwiderstand (W1 ... W") und dessen anderer Pol mit dem Relais (An) im Nullzweig verbunden ist.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei Erregung des Relais im Nullzweig (Anlaßrelais An) ein weiteres Relais (D) zum Ansprechen gebracht wird, welches das Anlaßkriterium durch vorübergehende Unterbrechung des Ruhestromes auf einer Ader der Verbindungsleitung zum Hauptamt überträgt und gleichzeitig die Auswahlschaltmittel des Gemeinschaftsumschalters vorbereitend an die Verbindungsleitung anschaltet.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das das Anreizkriterium auslösende Relais (D) ,in dem Brückenarm angeordnet ist, der die Parallelschaltung der Festwiderstände enthält und in diesem Stromkreis Fehlstrom führt, und daß seine Erregung durch unmittelbare Erdanschaltung an seine Wicklung durch einen Kontakt (an) des Anlaßrelais herbeigeführt wird.
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