DE932199C - Verfahren zur Herstellung verzugfreier Rundkoerper aus Holz - Google Patents

Verfahren zur Herstellung verzugfreier Rundkoerper aus Holz

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DE932199C
DE932199C DEF13726A DEF0013726A DE932199C DE 932199 C DE932199 C DE 932199C DE F13726 A DEF13726 A DE F13726A DE F0013726 A DEF0013726 A DE F0013726A DE 932199 C DE932199 C DE 932199C
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Germany
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wood
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DEF13726A
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English (en)
Inventor
Fritz Feuerborn
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27HBENDING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COOPERAGE; MAKING WHEELS FROM WOOD OR SIMILAR MATERIAL
    • B27H5/00Manufacture of tubes, coops, or barrels
    • B27H5/02Building up with staves
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27DWORKING VENEER OR PLYWOOD
    • B27D1/00Joining wood veneer with any material; Forming articles thereby; Preparatory processing of surfaces to be joined, e.g. scoring
    • B27D1/04Joining wood veneer with any material; Forming articles thereby; Preparatory processing of surfaces to be joined, e.g. scoring to produce plywood or articles made therefrom; Plywood sheets

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Manufacture Of Wood Veneers (AREA)
  • Veneer Processing And Manufacture Of Plywood (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung verzugfreier Rundkörper aus Holz Die Erfindung liegt auf dem Gebiet der Holzverarbeitung und betrifft ein Verfahren zur Herstellung von verzugfreien Zylindern, Walzen, Rohren und anderen Rundkörpern aus Holz.
  • Verfahren zur Herstellung von Rundkörpern aus Holz sind bekannt; die danach hergestellten Rundkörper, z. B. Walzen, haben jedoch den Nachteil, daß sie nicht verzugfrei sind und in vielen Fällen, wo es gerade auf diese Eiagenschaft ankommt, nicht als Ersatz für Metallwalzen herangezogen werden können. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Rundkörper aus Holz zu schaffen, die im Gegensatz zu den bekannten vollkommen verzugfrei sind und z. B. in tropischen Gebieten selbst als Druckwalzen Verwendung finden können, wo sie den leicht korrodierenden Metallwalzen überlegen sind.
  • Hierzu schlägt die Erfindung ein Verfahren vor, bei dem geschälte Furniere aus Holz mit ihren Fasern gleichlaufend zu einem Block verleimt werden, dieser Block in Faserrichtung in Stäbe geschnitten wird, diese in Richtung der Jahresringe verjüngt und nach Leimangabe auf ihre schräg verlaufenden Längsseiten unter Druck zu einem Rundkörper mit radial zu seiner Längsmittelachse verlaufenden Jahresringen verleimt werden. Bei einer anderen Durchführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens werden abwechselnd starke und schwache geschälte Furniere mit sich in der Blattebene kreuzenden Fasern zu einem oben und unten yon einem starken Furnier begrenzten Block zusammengeleimt, dieser Block senkrecht zur Faserrichtung in den starken Furnieren in Stäbe geschnitten, diese in Richtung der Faser in den starken Furnieren verjüngt und nach Leimaufgabe auf die schräg verlaufenden Längsseiten unter Druck zu einem Rundkörper verleimt, bei dem die Jahresringe der starken Furniere in Längsrichtung und die der schwachen Furniere radial zur Längsmittelachse verlaufen. In beiden Fällen werden bei der Herstellung von runden Hohlkörpern die verjüngten Stäbe vorzugsweise in an sich bekannter Weise mit Hilfe von Spannringen über Modellkörper gepreßt.
  • Die beiden Ausführungsformen des Verfahrens gemäß der Erfindung werden an zwei in den Zeichnungen dargestellten Beispielen erläutert. In den Zeichnungen sind- in den Abb. i bis 4 bzw. 5 bis 8 den einzelnen Verfahrensschritten entsprechende Holzkörper -gezeigt.
  • Im ersten Ausführungsbeispiel beginnt das Verfahren damit, daß dem Verwendungszweck angepaßtes Rundholz in 4 bis 6 mm starke Furniere geschält wird. Bei derartigen Furnieren laufen bekanntlich entsprechend ihrer Herstellungsweise die Jahresringe gleich mit der Furnieroberfläche. Mehrere solcher Furniere werden so miteinander verleimt, daß ein Block entsteht, in dem die Jahresringe der einzelnen Furniere parallel zueinander verlaufen. Abb. i zeigt einen derartigen aus einzelnen Furnieren i zusammengesetzten Block 2. Die Jahresringe, die an zwei gegenüberliegenden Kanten der Furniere zutage treten, sind mit 3 bezeichnet, während die Holzfasern, die ,senkrecht zu den Jahresringen verlaufen, das Bezugszeichen 4 aufweisen.
  • Der an den Furnieren i gebildete Block :2 wird im nächsten Verfahrenschritt in Richtung der Holzfasern 4 entlang den Linien 5 bis 5 aus Abb. i in Streifen geschnitten. Die Breite der einzelnen Streifen, d. h. also der Abstand benachbarter Schneidlinien 5 bis 5, ist entsprechend der Wandstärke des herzustellenden Hohlzylinders gewählt. Es entstehen so Stäbe 6, von denen einer, um 9o° gedreht, in Abb. 2 dargestellt ist. Die Jahresringe sind wiederum mit 3, die Holzfasern mit 4 bezeichnet. Die Stäbe 6 werden nun zu der Fläche hin, welche einen Teil der Innenwand .des herzustellenden Hohlzylinders bilden ,soll, verjüngt, so daß eine Anzahl der in Abb. 3 gezeigten, in Richtung der Jahresringe konisch verlaufenden Stäbe 7 entsteht. Aus solchen Stäben 7 wird der in Abb. 4 gezeigte Zylinder zusammengesetzt. Zu diesem Zweck werden deren schräg verlaufende Längsflächen 8 mit Leim bestrichen und die Stäbe um einen oder mehrere Modellkörper gelegt, .deren Außendurchmesser dem des herzustellenden Hohlzylinders entspricht. Die Stäbe 7 werden während .des Abbindens mittels Spannringen aneinandergepreßt, damit die Fugen vollkommen dicht werden und ein gutes Abbinden gewährleistet ist. Nach dem Abbinden werden die Modellkörper entfernt und die Spannringe ab= genommen. Der zylindrische Hohlkörper kann dann noch innen und außen, seinem Verwendungszweck entsprechend, genau abgedreht und anderweitig bearbeitet werden. Die Jahresringe werlaufen bei dem so gefertigten zylindrischen Körper - im Gegensatz zu ihrem Verlauf beim Rundholz und im Raum - senkrecht zur Längsmittelachs-e des Hohlzylinders, also radial. Ein derartiger Hohlzylinder ist vollkommen vierzugfrei. Versuche haben ergeben, daß nach dem beschriebenen Verfahren hergestellte Zylinder und Rohre sich nicht verziehen, wenn sie im Wechsel feucht und trocken gelagert werden, selbst dann nicht, wenn die Körper einen Durchmesser von mehr als 350 mm haben.
  • Wenn darüber hinaus die Außenflächen der herzustellenden Körper besonders widerstandsfähig sein sollen, so ist das Verfahren nach den Abb. 5 bis 8 vorteilhaft. Geschälte Furniere werden in Anlehnung an den Vorgang bei der Herstellung von Sperrholz wie folgt verlegt und verleimt: Ein Furnierblatt 9 von 4 mm Stärke wird mit einem Furni.erblatt i o von o;8 mm Stärke belegt, jedoch so, daß die Faserrichtungen beider Furniere in der Blattebene senkrecht zueinander verlaufen. Es werden so abwechselnd starke und schwache Furniere aufeinandergeleimt, bis der in Abb.5 dargestellte Block i i entstanden ist. Die Jahresringe der starken Furniere 9 sind wiederum mit 3, deren Fasern wiederum mit 4 bezeichnet, während die Jahresringe in .den schwachen Furnieren io mit 12 und deren Fasern mit 13 bezeichnet sind. Der Block i i wird nun senkrecht zu den Fasern 4 der starken Furniere 9 entlang der Linien 14 bis 14 in Streifen geschnitten, wobei der Abstand benachbarter Linien 14 bis 14 wieder entsprechend der Mantelstärke des herzustellenden Hohlzylinders gewählt ist. Abb. 6 zeigt einen der so entstehenden Stäbe 15, um 9o° verdreht. Diese Stäbe 15 werden wieder in die in Abb.7 dargestellte verjüngte Form 16 gebracht und der Hohlzylinder in der oben beschriebenen Weise gebildet, jedoch so, daß das Hirnholz der starken Furniere g nach außen gewendet ist. Bei .dem in Abb.8 dargestellten zylindrischen Hohlkörper verläuft also die Faser der starken Furniere g radial; die Jahresringe 3 der starken Furniere 9 verlaufen in Längsrichtung des Zylindermantels. In den schwachen Furnieren io dagegen verlaufendie Jahresringe 12 radial und die Fasern 13 in Längsrichtung des Zylindermantels. Die schwachen Furniere io geben dem Hohlzylinder in Längsrichtung hohe Festigkeit, so daß ein Brechen bei Beanspruchung in dieser Richtung ausgeschlossen ist. Die Wandungen des Rohres bestehen im übrigen fast nur aus Hirnholz von bedeutender Festigkeit. Wenn erforderlich, kann auch dieser Hohlkörper innen und außen abgedreht und nachbearbeitet werden; auch er ist vollkommen vierzugfrei.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von vierzugfreien Zylindern, Walzen, Rohren und anderen Rundkörpern aus Holz, dadurch gekennzeichnet, daß geschälte Furniere (i) mit ihren Fasern (4) gleichlaufend zu einem Block verleimt werden, dieser Block in Faserrichtung in Stäbe geschnitten wird, deren Breite der Mantelstärke des herzustellenden Rundkörpers entspricht, daß diese Stäbe in Richtung der Jahresringe (3) verjüngt und nach Leimangabe auf ihre schräg verlaufenden Längsseiten unter Druck zu einem Rundkörper mit radial zu seiner Längsmittelachse verlaufenden Jahresringen verleimt werden.
  2. 2. Verfahren zur Herstellung von verzugfreien Zylindern, Walzen, Rohren und anderen Rundkörpern aus Holz, dadurch gekennzeichnet, daß abwechselnd geschälte Furniere (9 bzw. io) unterschiedlicher Stärke mit sich in der Blattebene kreuzenden Fasern (4. bzw. 13) zu einem Block zusammengeleimt werden, dieser Block senkrecht zur Faserrichtung in den starken Furnieren (3) in Stäbe geschnitten wird, deren Breite der Mantelstärke des her-.zustellenden Rundkörpers entspricht, daß diese Stäbe in Richtung der Faser (4) in den starken Furnieren (9) verjüngt und nach Leimangabe auf .die schräg verlaufenden Längsseiten unter Druck zu einem Rundkörper verleimt werden, bei dem die Jahresringe (3) der starken Furniere (9) in Längsrichtung und die Linien (1q.) der schwachen Furniere (io) radial zur Längsmittelachse verlaufen.
  3. 3. Verfahren nach einem der Ansprüche i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Herstellung von hohlen Rundkörpern die Stäbe in an sich bekannter Weise mit Hilfe von Spannringen über Modellkörper gepreßt werden.
DEF13726A 1954-01-21 1954-01-21 Verfahren zur Herstellung verzugfreier Rundkoerper aus Holz Expired DE932199C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3708555A1 (de) * 1987-03-17 1988-10-06 Johann Holzmeister Verfahren zur herstellung gemaserter holzstaebe fuer die moebelindustrie

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3708555A1 (de) * 1987-03-17 1988-10-06 Johann Holzmeister Verfahren zur herstellung gemaserter holzstaebe fuer die moebelindustrie

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