DE934468C - Maschine zum Formen von Behaeltern - Google Patents

Maschine zum Formen von Behaeltern

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DE934468C
DE934468C DEF12284A DEF0012284A DE934468C DE 934468 C DE934468 C DE 934468C DE F12284 A DEF12284 A DE F12284A DE F0012284 A DEF0012284 A DE F0012284A DE 934468 C DE934468 C DE 934468C
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DE
Germany
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piston
bending
bladder
upsetting
mold
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Expired
Application number
DEF12284A
Other languages
English (en)
Inventor
Leon Heidmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Forges et Ateliers de Constructions Electriques de Jeumont SA
Original Assignee
Forges et Ateliers de Constructions Electriques de Jeumont SA
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D22/00—Shaping without cutting, by stamping, spinning, or deep-drawing
    • B21D22/10—Stamping using yieldable or resilient pads
    • B21D22/12—Stamping using yieldable or resilient pads using enclosed flexible chambers
    • B21D22/125—Stamping using yieldable or resilient pads using enclosed flexible chambers of tubular products

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Maschine zum Formen von Behältern Die Erfindung betrifft eine Maschine zur Herstellung von Behältern mit einem Bodenteil und einer annähernd zylindrischen Seitenwand, welche in einer in dem Bodenteil angebrachten Nut gefaßt ist.
  • Bei der Herstellung derartiger Behälter wird die Oberseite des Bodenteils mit einer Ringnut versehen, welche vorzugsweise zu der lotrechten Achse des Bodenteils schräg liegt. Die Unterkante der annähernd zylindrischen Seitenwand wird in diese Nut eingeführt, worauf das Material des Bodenteils in der Nachbarschaft der Nut einem so hohen Druck ausgesetzt wird, daß die Seiten der Nut eingedrückt werden, so daß die Kante der Seitenwand eingepreßt oder gefaßt wird. Der so gebildete Behälter wird dann in eine Form gebracht und einem hohen Innendruck unterworfen, so daß sich die Wände des Behälters der Form anschmiegen, wodurch sie ihre genauen Abmessungen erhalten.
  • Bisher wurden das Fassen und die endgültige Formung nacheinander auf getrennten Maschinen vorgenommen. Die Erfindung bezweckt die Vornahme beider Arbeitsgänge auf ein und derselben Maschine, sowie die Erleichterung und Beschleunigung derselben. Die Erfindung bezweckt ferner das leichte und schnelle Auswerfen des fertigen Gegenstandes nach dem endgültigen Formvorgang.
  • Die erfindungsgemäße Maschine kennzeichnet sich durch eine Form, einen in der Form axial verschiebbaren, den Mantelrand in der Nut- des Bodenteiles. festklemmenden Biege- bzw. Stauchkolben und eine den Biege- und Stauchkolben umgebende flüssigkeitsgefüllte Blase, welche nach Beendigung der Biege-. bzw. Staucharbeit des Kolbens durch einen hohen Innendruck den Mantelteil des Behälters an die Formwandung zur Anlage bringt. Der Kolben bewirkt auch das Auswerfen des fertigen Behälters aus der Form.
  • Die Erfindung ist unter Bezugnahme auf . - die , Zeichnung erläutert.
  • Wie beispielshalber in der Zeichnung dargestellt, weist der Behälter einen Bodenteil i und einen annähernd zylindrischen Teil e auf. Der dargestellte Teil 2 ist etwas verjüngt, so daß er eine kegelstumpfförmige Form aufweist, und seine Unterkante ist frei. in eine in der Oberseite des Bodenteils i vorgesehene Ringnut eingesetzt. Die dargestellte Nut ist nach innen gegen die Achse des Bodenteils geneigt. Die erfindungsgemäße Maschine soll die Fassung des Endes des Seitenwandteils in der Nut 3 bewirken und dann den ganzen Behälter einem hohen -Innendruck aussetzen, um ihn entsprechend der Form zu formen und ihm so seine endgültige Größe und Gestalt zu geben. ' -Die beispielshalber in der Zeichnung dargestellte Maschine enthält eine Form q., in welche die Behälterteile x und 2 eingesetzt sind. Ein Ende der Form ist durch einen zylindrischen Kopf 5 verschlossen, welcher bei der dargestellten Ausführungsform bei 6 schwenkbar ist, so daß er geöffnet und geschlossen werden kann. Geeignete Verriegelungsmittel, -welche schematisch durch einen Riegel ? dargestellt sind, gestatten die Verriegelung .des zylindrischen Kopfes 5 in der Schließungsstellung.
  • Von dem dem zylindrischen Kopf 5 abgewandten Ende aus ragt ein starrer Preßkolben 8 in die Form q.. Der Kolben 8 trägt an seinem Ende einen verbreiterten Kopfteil ig, welcher mit der Oberseite des Bodenteils i des Behälters gerade innerhalb der Ringnut 3 in Berührung kommen kann Der Kolben 8 -ist von einernachgiebigen Formungsblase g umgeben, deren Innenraum durch eine Leitung ii mit einer Quelle io eines unter einem hohen Druck stehenden Mittels verbunden ist, welche die Form eines Druckzylinders haben kann.
  • Die Blase g hat einen angenähert zylindrischen Querschnitt und ist aus einem biegsamen und etwas nachgiebigen Werkstoff, z. B. Gummi mit oder ohne innere Verstärkung. Die Enden der Blase g sind an dem - Kolben luftdicht finit- Hilfe- von Bandagen i2 und 13 befestigt. Die Bandage 12 liegt innerhalb der Blase und befestigt* den nach innen- umgebogenen Endteil derselben an dem Kolben. Die Bandage 13 liegt außerhalb der Blase und ist von einem Bund 1q. umgeben, welcher zweckmäßig aus einem verhältnismäßig harten Gummi besteht. Die Außenseite dieses Bundes ist etwas kleiner als die Bohrung der Form q., so daß er frei in die Form paßt.
  • Das in der Zeichnung rechte Ende des Bundes 14 liegt in einer Kreisnut 151 welche in einer Führungsschulter 2o des Kolbens 8 vorgesehen ist. Die Nut 15 hat eine sölche Form; daß ihre Außenkante 18 dünn und verhältnismäßig nachgiebig ist, sodaß sie durch elastische- Verformung mit- der Form q. in Berührung gebracht werden kann. Das linke Ende des Gummibundes 1q. ist vorzugsweise in der dargestellten Weise schalenförmig ausgebildet.
  • Die Härte des nachgiebigen Werkstoffs dieses Bundes muß so groß sein, daß sie sein Eindringen zwischen die Form q. und die Kante 18 verhindert.
  • Zur gegenseitigen Verstellung von Kolben 8 und Form q. sind geeignete Mittel vorgesehen. Bei dem in der Zeichnung dargestellten Beispiel ist ein hydraulischer Druckbock 16 mit einem Zylinder 2i und einem Kolben 22 zwischen einem Ende des Preßkolbens 8 und einem mit der Form q. durch Bolzen 2¢ verbundenen Joch 23 wirksam. Bei Betätigung des hydraulischen Druckbocks wird die Form q. gegenüber dem Preßkolben 8 nach rechts verstellt. Sie wird in entgegengesetzter Richtung durch eine zwischen einem Ende der Form und einer Schulter des Preßkolbens wirksame Druckfeder 17 zurückgeführt.
  • Die beschriebene Maschine kann z. B. folgendermaßen betrieben werden. Die Behälterteile i und 2 werden in die Form eingebracht, und der zylindrische Kopf 5 wird geschlossen und durch den Riegel 7 verriegelt. Die Blase g wird dann zunächst durch einen Flüssigkeitsdruck so aufgeblasen, daß sie gegen die Innenfläche des Behälters i, 2 gedrückt wird, wodurch die eingeschlossene Luft ausgetrieben wird, welche durch einen -Durchlaß 25 austritt. Die Form q. wird dann mittels des hydraulischen Druckbocks 1ö nach rechts -versteift. Hierdurch preßt der Preßkolben 8 den Bodenteil des Behälters zwischen seinem Kopf ig und dem zylindrischen Kopf 5 fest, wodurch die Ringnut 3 abgeplattet wird, so daß der Wandteil 2 in dem Bodenteil i fest gefaßt wird. Es ist zu bemerken, daß der mittlere Teil des Bodenteils eine Ausnehmung enthält, so daß sich der Druck des Preßkolbens auf den der Ringnut 3 benachbarten ringförmigen Werkstoffteil konzentriert. Die Ausnehmung kann auch in der Vorderseite des Kolbenkopfes ig vorgesehen werden. Nach dem Arbeitsgang zur Fassung des Seitenteils wird der Flüssigkeitsdruck in der Blase g erheblich gesteigert. Dieser hohe Innendruck bewirkt die endgültige Formung- des Behälters i, 2, indem er ihn vollständig auf die -Gestalt der Farm q, bringt.
  • Es ist zu bemerken, daß während dieses letzten Formvorgangs unter einem außerordentlich hohen Druck die biegsame Blase g nicht zwischen den Bodenteil i und den Kolben 8 getrieben und dort eingeklemmt werden kann, da der Kolben weiter ohne jedes Spiel auf deü: Bodenteil"z` drückt, welcher'vfln dem zylindrischen Kopf 5 festgehalten wird. An ihrem anderen Ende drückt die Blase g den elastischen Bund 1q. in der Längsrichtung zusammen, wodurch er radial aüfgeweitet wird, so daß er -abdichtend gegen die Form q. und in die Nut 15 gepreßt wird, so daß die nachgiebige Kante 18 dieser Nut etwas aufgeweitet und ihrerseits mit großer Kraft gegen die Form q. gedrückt wird. -Dies hat zur Folge, daß die Blase g nicht zwischen den Bund zq. und die Form q. treten kann, und daß jedes Spiel zwischen der Kante 18 und der Form q. unterdrückt wird, so daß der elastische Werkstoff des Bundes 1q. nicht zwischen die Form und die Führungsschulter 2o: des Kolbens gepreßt werden kann. Man sieht, daß so trotz des sehr hohen benutzten Innendrucks jede Gefahr eines Verklemmens vermieden wird.
  • Bei Aufhebung des Drucks in der Blase g zur Ermöglichung der Zusammenziehung derselben sowie bei Aufhebung des Drucks des hydraulischen Druckbocks 16 wird die Form 4 durch die Druckfeder 17 gegenüber dem Preßkolben 8 axial nach links verstellt. Der zylindrische Kopf 5 wird geöffnet, und der so fertiggestellte Behälter i, 2 wird aus der Form ausgehoben. Zur Beschleunigung und Erleichterung dieses Auswerfens kann der Arbeiter wieder den Druckbock 16 betätigen, so daß der Kolben 8 den fertigen Behälter aus der Form auswirft.
  • Aus obigem geht hervor, daß die erfindungsgemäße Maschine schnell die beiden Arbeitsgänge der Fassung und Formung von Behältern vornimmt, daß jede Gefahr eines Verklemmens oder einer übermäßigen Abnutzung infolge eines ungewünschten Eindringens des Materials zwischen verschiedene Teile der Maschine ausgeschlossen ist, und daß das fertige Erzeugnis leicht und schnell aus der Maschine ausgeworfen werden kann.
  • Gleichzeitig weist die Maschine den Vorteil auf, daß der Nutzdruck stets richtig verteilt wird, und daß Flüssigkeiten benutzt werden, welche mit der Außenluft nicht in Berührung kommen. Natürlich kann die beispielshalber beschriebene und dargestellte Maschine verschiedentlich abgewandelt werden, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. So kann insbesondere der Preßkolben anstatt der Form verstellt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zur Formgebung eines Behälters und zur Verbindung dessen Bodenteiles mit dem in eine Nut desselben passenden, im wesentlichen zylindrischen Mantelteil, gekennzeichnet durch eine Form (4), einen in der Form axial verschiebbaren, den Mantelrand in der Nut (3) des Bodenteiles (i) festklemmenden Biege- bzw. Stauchkolben (8) und eine den Biege- und Stauchkolben umgebende flüssigkeitsgefüllte Blase (g), welche nach Beendigung der Biege- bzw. Staucharbeit des Kolbens in bekannter Weise durch einen hohen Innendruck den Mantelteil des Behälters (2) an die Formwandung zur Anlage bringt.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, - daß der Biege- bzw. Stauchkolben (8) zum Auswurf des fertigen Behälters aus der Form (4) dient.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Relativbewegungen der Form (4) und des Biege- bzw. Stauchkolbens (8) durch einen hydraulischen in einem Zylinder (2i) beweglichen Kolben (22) bewirkt werden. ¢. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Blase (g) an dem Biege- bzw. Stauchkolben (8) nahe dessen Ende (ig) mit einer inneren (i2) und mit ihrem gegenüberliegenden Ende mittels einer äußeren Bandage (i3) befestigt ist, welch letztere ein elastischer Ring (i4) umgibt, der durch den hohen Innendruck der Blase gegen die Formwand gedrückt wird. 5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der elastische Ring (i4) einen etwas kleineren Durchmesser als die Formbohrung hat und in eine Nut (25) in einer Schulter (2o) des Biege- bzw. Stauchkolbens (8) hineinragt, wobei der äußere Rand (i8) der Nut biegsam ist und durch den hohen Innendruck der Blase (g) dicht gegen die Formwand gepreßt wird. 6. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Biege- bzw. Stauchkolben (8), welcher nach Beendigung des Arbeitsganges den fertigen Behälter durch eine sonst durch einen lösbaren Deckel (5) verschlossene Öffnung am Ende der Form (4) aus dieser ausstößt, einen der Formbohrung entsprechenden Führungsteil, einen von der etwa zylindrischen und durch einen in dem Kolben angeordneten Kanal (ii) mit Flüssigkeit gespeisten Blase umgebenen Teil von geringerem Durchmesser und einen Biege- bzw. Stauchkopf (ig) von wieder größerem Durchmesser hat. 7. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der elastische Ring (i4) aus Hartgummi od. dgl. besteht und eine gegen die Blase (g) gerichtete, nahe der Formwand liegende Lippe aufweist, die bei der Aufweitung der Blase ein Einklemmen derselben zwischen Kolben und Form verhindert.
DEF12284A 1952-07-16 1953-07-08 Maschine zum Formen von Behaeltern Expired DE934468C (de)

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FR934468X 1952-07-16

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Publication Number Publication Date
DE934468C true DE934468C (de) 1955-12-01

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ID=9456135

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DEF12284A Expired DE934468C (de) 1952-07-16 1953-07-08 Maschine zum Formen von Behaeltern

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DE (1) DE934468C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1058964B (de) * 1956-03-09 1959-06-11 Jeumont Forges Const Elec Maschine zum Formen von Artilleriekartuschen od. dgl.
DE1115696B (de) * 1956-06-15 1961-10-26 Keelavite Co Ltd Vorrichtung zum Formen von Rohren

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1058964B (de) * 1956-03-09 1959-06-11 Jeumont Forges Const Elec Maschine zum Formen von Artilleriekartuschen od. dgl.
DE1115696B (de) * 1956-06-15 1961-10-26 Keelavite Co Ltd Vorrichtung zum Formen von Rohren

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