DE93643C - - Google Patents

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DE93643C
DE93643C DENDAT93643D DE93643DA DE93643C DE 93643 C DE93643 C DE 93643C DE NDAT93643 D DENDAT93643 D DE NDAT93643D DE 93643D A DE93643D A DE 93643DA DE 93643 C DE93643 C DE 93643C
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Germany
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trough
adjusting screw
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centrir
workpiece
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B49/00Measuring or gauging equipment on boring machines for positioning or guiding the drill; Devices for indicating failure of drills during boring; Centering devices for holes to be bored
    • B23B49/04Devices for boring or drilling centre holes in workpieces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turning (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die neue Centrirvorrichtung soll ein rasches Centriren des Werkstückes herbeiführen und die bisher durch das Herausschleudern des letzteren häufig vorgekommenen Unfälle verhüten.
Fig. ι zeigt eine Seitenansicht und Fig. 2 eine Stirnansicht der Centrirvorrichtung, Fig. 3 in Seiten- und Draufsicht einen oben mit einem Schlitz s1 versehenen Hohlcylinder c, welcher statt der Mulde m verwendet werden kann.
Die Centrirvorrichtung besteht im wesentlichen aus einer Mulde m (oder einem kurzen Hohlcylinder c), welche unter Vermittelung des Kopfes Ar auf dem Hebelwerk h befestigt ist. Letzteres besteht aus dem um den Bolzen b drehbaren Tritthebel t, welcher scharnierartig mit der den Kopf Ar tragenden Führungsstange/ verbunden ist, die in zwei Bohrungen a des Drehbankgestelles ihre Führung hat. Unter dem Ring r ist eine Feder f1 um die Führungsstange gelegt, welche den Zweck hat, die Centrirvorrichtung in ihre Ruhelage zurückzuführen, während der jeweilige Hub der Vorrichtung durch die Stellschraube t1 geregelt wird. Um eine horizontale Verschiebung der Mulde herbeizuführen, bezw. zu ermöglichen, dafs dieselbe bei abwechselnder Länge des auf der Drehbankspindel ws befestigten Futters benutzt werden kann, besitzt der Kopf Ar eine Führung^2, deren eine Seitenwand n> vertical ist, während die ändere wl einen Winkel unter go° bildet. In diese Führung wird nun eine Prefsbacke bl eingelegt, deren gegen die Mitte zu liegende Wand»»2 einen gleichen Winkel wie die Wand wl bildet, so dafs eine Schwalbenschwanzführung entsteht, in welcher die die Mulde m tragende Platte ρ sich verschieben läfst, an der die Mulde vortheilhaft mittelst Schrauben befestigt wird. Um die Platte ρ in ihrer jeweiligen Lage festzustellen, ist der Kopf Ar mit einem Gewinde zur Aufnahme der Stellschraube s versehen, welche in ein Loch der Prefsbacke b1 greift.
Der Apparat wird in folgender Weise zur Arbeit vorgerichtet. Es wird zuerst die Mulde m in eine dem Futter- entsprechende Lage gebracht und durch Anziehen der Stellschraube s in dieser Lage festgestellt. Hierauf wird eine der zu drückenden Scheiben centrisch an das Futter gelegt und mittels Tritthebels t die Centrirvorrichtung so weit gehoben, bis sich die Innenwand der Mulde m oder des Cylinders c an den Rand der centrirten Scheibe lehnt. Es wird nun, so lange die Vorrichtung in dieser Lage sich befindet, die Stellschraube i1, welche vor der beschriebenen Arbeit hinabgeschraubt wurde, so weit hochgeschraubt, bis sich deren Kopf an die untere Fläche des Tritthebels lehnt. Soll nun das Werkstück gedrückt wer- ;den, so wird die Mulde bis zu der von der Stellschraube if1 begrenzten Höhe gehoben und die Scheibe in die Mulde gelegt, wobei sie sich an das Futter anlehnt, ohne vorläufig an dessen Drehung Theil zu nehmen. Im Augenblick des Andrückens des Reitstockes wird das Werkstück durch die Reibung mitgenommen, läuft centrisch und kann nicht hinausgeschleudert werden. Nachdem die Blechscheibe nun, zwischen Futter
Lagercxcmplar
und Reitstockvorsatz sicher eingeklemmt, centrisch läuft, wird die Vorrichtung durch Loslassen des Tritthebels gesenkt und die Arbeit des Drückens begonnen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Centrirvorrichtung für auf der Drehbank zu bearbeitende Blechscheiben, bestehend aus einer auf dem Kopf (k) einer von einem Tritthebel ft) bethätigten Zugstange (f) befestigten Mulde (m) bezw. einem oben geschlitzten Cylinder (c), in welche beim durch die Stellschraube (t1) begrenzten Hub die Rundscheibe unter Anlehnung an das Futter so eingelegt wird, dafs eine rasche Centrirung des Werkstückes erfolgt und ein Herausgeschleudertwerden desselben beim Anpressen der stillstehenden Scheibe an das umlaufende Futter verhütet wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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