DE938152C - Lehrrad fuer die Zweiflanken-Pruefung von Zahnraedern - Google Patents
Lehrrad fuer die Zweiflanken-Pruefung von ZahnraedernInfo
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- DE938152C DE938152C DESCH16655A DESC016655A DE938152C DE 938152 C DE938152 C DE 938152C DE SCH16655 A DESCH16655 A DE SCH16655A DE SC016655 A DESC016655 A DE SC016655A DE 938152 C DE938152 C DE 938152C
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-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01B—MEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
- G01B5/00—Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
- G01B5/20—Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring contours or curvatures
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)
Description
-
- Bei der Zweiflanken-Wälzp[rüfung von Zahnrädern wird das zu prüfende Zahnrad (Prüfling) ohne Spiel gegen ein den Genauigkeitsforderungen entsprechendes Zahnrad (Lehrrad) abgewälzt. Eines der beiden Räder ist in Richtung der die Radmitten verbindenden Geraden verschiebbar. Beim Abwälzen ändert sich infolge der Fertigungsungenauigkeiten des Prüflings der Abstand der Radachsen. Diese Abstandsänderungen werden gemessen oder registriert (Wälz-Diagramm) und geben über Fehler des Prüflings Aufschluß. In dem Wälz-Diagramm kommen unter anderem Rundlauffehler, Zahnrichtungsfehler und Konizität zum Ausdruck. Da sich alle Fehler überlagern, ist eine Deutung des Wälz-Diagramms schwierig. Die Erfindung bringt für die Zwiefanken-Wälzprüfung von Zahnrähern demgegenüber eine Verbesserung, indem durch besondere Ausbildung des Lehrrades ein Wälz-Diagramm erhalten wird, das die Konizität sowie -wenigstens qualitativ - den Zahnrichtungsfehler von den anderen Fehlern getrennt sichtbar macht.
- Das wird dadurch, erreicht, daß die Verzahnung des Lehrrades auf zwei Teilen des. Umfanges, die je mindestens die Länge des Prüflingsumfanges haben, auf jeweils eine der beiden Randzonen der Zahn breite beschränkt ist, so daß jede der Randzonen während mindestens einer Umdrehung des Prüflings mit diesem im Eingriff ist.
- Die Erfindung sei an Hand der Abbildungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Der obere - Teil der Abbildung zeigt den abgewickelten Zahnkranz eines erfindungsgemäßen Stirn-Lehrrades. Auf einem Drittel des Umfanges, zwischen den Zahlen I und 2, befindet sich eine normale Verzahnung, die über die ganze Breite der Stirn fläche reicht, auf einem wieteren Drittel, zwischen dne Zahlen 2 und 3, nimmt die Verzahnung nur eine schmale, streifenförmige Zone entlang dem oberen Rand der Stirnfläche ein und auf dem letzten Drittel, zwischen 3 und 4, nur eine schmale, streifenförmige Zone lentlang dem unteren Rand der Stirnfläcxhe, Die Länge jedes dieser Teile ist ebenso groß wie der Umfang des zu prüfenden Zahnrades.
- An der Nahtstelle zwischen den Teilen 2 und 3 und 3 und 4 reicht lein Zahn über die ganze Breite der Stirnfläche, um ein stetiges Abwälzen zu gewährleisten.
- Im unteren Teil der Abbildung ist ein mit diesem Lehrrad auf einen Registrier-papierstreifen 6 6 aufgenommenes Wälz-Diagramm angedeutet. Je höher die Ordinate der aufgezeichneten Kurve ist, um so größer ist der Abstand der Räder. Das ist durch die Zeichen f - angedeutet. Bei über die ganze Breite der Stirnfläche reichender Verzahnung ergibt sich ein Wälz-Diagramm 7; in ihm sind alle Fehler des Prüflings überlagert. Die beiden Teile des Lehrrades mit ausgesparter Verzahnung ergeben die Wälz-Diagramme 8 bzw. 9. Der in der Abbildung mit k bezeichnete Sprung zwischen den Wälz-Diagrammen 8 und 9 ist unmittelbar ein Maß für die Konizität. Von den Verzahnungen 2 und 3 -und 3 und 4 des Lehrrades kommt nämlich die eine nur mit dem oberen Rand des Prüflings in Eingriff, die andere nur mit dem unteren Rand. Weist der Prüfling nun eine Konizität auf, etwa derart, daß der ob-ere Rand seiner Verzahnung weiter von der Prüflingsachse entfernt ist als der untere, dann wird der Achsabstand zwischen Prüfling und Lehrrad bei der Abwälzung dann groß sein, wenn nur der obere Rand mit dem Lehrrad im Eingriff steht, und klein, wenn nur der untere Rand im Eingriff steht. Dieser Unterschied, wird aber durch die Streckt # mepräsentiert.
- -- In der- Abbildung ist. weiterhin ein Sprung zwischien dem Wälz-Diagramm 7 und dem oberen der beiden anderen Diagramme zu sehen. Er ist mit S bezeichnet. Die Länge der Stnecke S ist ein qualitatives Maß für aden Zahnrixchtungsfehler. Walzt sich nämlich das - Lehrrad mit seiner vollen Verzahnung auf dem Prüfling ab, dann bewirkt der Zahnrichtungsfehler eine Vergrößerung des Abstandes von Lehrrad und Prüfling; denn je größer der Zahnrichtungsfehler ist, um so weniger tief können die Zähne ineinander eingreifen. Dagegen wirkt sich der. .Zahnrichtungsfehler bei den Teilen des Lehrrades, die nur in die Randzone eingreifen, wegen ihrer Schmalheit nicht aus. Die Achsabstandsänderung zwischen dem vollen Teil des Lehrrades und derjenigen Randzone, welche den - größeren Durchmesser hat, ist also allein auf den Zahnrichtungsfehler zurückzuführen.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Lehrrad für die Zweiflanken- Wälzprüfung von Zahnrädern, bei der das zu prüfende Zahnrad (Prüfling) gegen das Lehrrad ohne Spiel abgewälzt und dabei die Achsen-Abstandsänderungen von Lehrrad und prüfling gemessen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzahnung des Lehrrades auf zwei Teilen des Umfanges, die je mindestens die Länge des Prüflingsumfanges haben, auf jeweils eine der beiden Randzonen der Zahnbreite beschränkt ist, so daß jede der Randzonen während mindestens seiner Umdrehung des Prüflings mit diesem im Eingriff ist.
- 2. Lehm, rad nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der einzelnen Teile unterschiedlicher Verzahnung je gleich dem Umfang des zu prüfenden Zahnrades ist.
- 3. Lehrnad nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, Idaß an der Nahtstelle zweier Umfangsteile mit unterschiedlicher Verzahnung sich mindestens ein voller Zahn befindet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH16655A DE938152C (de) | 1954-11-05 | 1954-11-05 | Lehrrad fuer die Zweiflanken-Pruefung von Zahnraedern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH16655A DE938152C (de) | 1954-11-05 | 1954-11-05 | Lehrrad fuer die Zweiflanken-Pruefung von Zahnraedern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE938152C true DE938152C (de) | 1956-01-26 |
Family
ID=7427745
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH16655A Expired DE938152C (de) | 1954-11-05 | 1954-11-05 | Lehrrad fuer die Zweiflanken-Pruefung von Zahnraedern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE938152C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1062439B (de) * | 1954-10-25 | 1959-07-30 | Gen Motors Corp | Pruefvorrichtung, insbesondere fuer Zahnraeder mit Schraegverzahnung |
-
1954
- 1954-11-05 DE DESCH16655A patent/DE938152C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1062439B (de) * | 1954-10-25 | 1959-07-30 | Gen Motors Corp | Pruefvorrichtung, insbesondere fuer Zahnraeder mit Schraegverzahnung |
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